DE283786C - - Google Patents
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- DE283786C DE283786C DENDAT283786D DE283786DC DE283786C DE 283786 C DE283786 C DE 283786C DE NDAT283786 D DENDAT283786 D DE NDAT283786D DE 283786D C DE283786D C DE 283786DC DE 283786 C DE283786 C DE 283786C
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C06—EXPLOSIVES; MATCHES
- C06F—MATCHES; MANUFACTURE OF MATCHES
- C06F1/00—Mechanical manufacture of matches
- C06F1/12—Filling matches into boxes
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Manufacturing & Machinery (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Manufacture Of Tobacco Products (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-JYI 283786--KLASSE 78«. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 22. Januar 1913 ab.
Die auf selbsttätigen Zündholzmaschinen fertiggestellten Hölzer werden aus den sie tragenden,
zu einer endlosen Kette vereinigten Stäben ausgestoßen und gewöhnlich in Sammelkasten
. eingeführt. Mittels des Sammelkastens werden dann die Hölzer einer besonderen Schachtelfüllmaschine
zugeführt. Es muß nun besonderer Wert darauf gelegt werden, daß die Zündhölzer dicht gedrängt und vollkommen regelmäßig in
ίο den Sammelkasten eintreten. Jedes querliegende
oder sonst nicht in der richtigen Lage befindliche Holz wird entweder beim Einfüllen in
den Sammelkasten oder später in der Schachtelfüllmaschine zerbrochen und stört die übrigen.
Aus diesem Grunde ist es auch bisher noch nicht praktisch zweckmäßig gewesen, die Hölzer direkt
aus der Zündholzmaschine in die Schachteln einzufüllen.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Vorrichtung zum Überführen der
aus der Zündholzmaschine ausgestoßenen Hölzer in den Sammelkasten, bei der es möglichst vermieden
ist, daß die Hölzer sich falsch legen oder umkippen. Die Hölzer' fallen in einen
Trichter nieder, unter, dem zwei Stempel an-. gebracht sind, die nacheinander, vorgehen und
die Hölzer stehend in einen Sammelkanal hineindrücken. Oberhalb dieser beiden Stempel
. ist eine Auffangplatte angebracht, die eine Zitterbewegung erhält und dadurch an einer
Zwischenstelle die Hölzer schon ordnet und verhindert, daß eins etwa in dem Einfalltrichter
hängen bleibt. Ähnliche, ausfallende Hölzer auffangende Zwischenschieber sind an sich bereits
bekannt, und es ist auch bekannt, die ausgestoßenen Hölzer durch einen seitlich bewegbaren
Stempel stehend in einen Sammelkanal ■ überzuführen, aber es ist. einerseits nicht bekannt,
bei Zündholzmaschinen zwei solche Stempel zu benutzen, die miteinander zusammenwirken
und verhindern, daß. während der Zurückbewegung des einen Stempels' die Hölzer
umfallen, und anderseits ist es auch nicht bekannt, mit einem solchen doppelten Stempel
einen eine Zitterbewegung ausführenden Zwischenschieber zu vereinigen.
In der Zeichnung ist ein Ausfülirungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und
zwar in einem senkrechten Schnitt.
Die einen Teil der selbsttätigen Zündholzmaschine bildende Stabkette a, die die getunkten
und getrockneten Hölzer in Löchern einzeln trägt, wird durch ein Schaltwerk bekannter Art
schrittweise in der Pfeilrichtung vorgeschoben und gelangt an die Ausstoßstelle, an welcher
ein eine Gruppe von Nadeln tragender Stab b während der Stillstände der Kette abwärts geht.
Die Nadeln dringen in die Löcher der Stabkette ein und stoßen die darin enthaltenen Hölzer
aus. Unter der Ausstoßstelle befindet sich ein trichterähnlicher Behälter c, der in mittlerer
Höhe einen Schieber d trägt. Dieser Schieber wird durch eine Rüttelvorrichtung bekannter
Art in rasche Schwingungen versetzt, um die Hölzer gleichmäßig aufzustellen. Unterhalb
der Austrittsöffnung des Trichters c befinden
sich zwei Stempel e und f, welche dazu dienen,
die herabfallenden Hölzer seitwärts in den Sammelkasten g zu schieben. Dabei wird gleichzeitig
der Sammelkasten nach rechts vorgeschoben. Wenn er gefüllt ist, wird er entweder
mit der Hand oder selbsttätig von oben oder von der Seite her durch einen leeren Kasten
ersetzt. Man kann aber auch das Auswechseln der Sammelkästen in der Weise vornehmen, daß
ίο in dem Zeitpunkt, wo der Stempel f nach links
bewegt wird, zwischen diesen und die gesammelten Hölzchen zwei Blechschieber eingelegt
werden. Es kann alsdann das Sammeln der Hölzchen ohne Unterbrechung weiter vor sich
gehen. Die in den Kästen gesammelten Hölzchen werden mit Hilfe des einen Schiebers mit
den Kästen abgenommen, während der andere Schieber die nachfolgenden Hölzer hält und
entsprechend der Zuführung der Hölzer mit nach rechts bewegt wird. Die Stempel β und f und
der Schieber d werden mittels Hebelgestänges von einer unterhalb des Maschinentisches liegenden
Kurvenscheibenwelle aus in richtiger Reihenfolge bewegt.
Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende : Bei der gezeichneten Stellung ist der
Schieber d vorgeschoben, der Stempel f ist vorgerückt und hält die in den Sammelkasten g eingestoßenen
Hölzer, so daß sie nicht umfallen können. Der Stempel β ist zurückgezogen. Aus
dem Trichter c ist eine Gruppe von Hölzern
■ herausgefallen und steht auf der oberen Fläche
des Stempels f vor dem Ende des Stempels e.
Wenn jetzt die Ausstoßvorrichtung b wirkt, so fällt eine neue Gruppe von Hölzern auf den
Schieber d. Dadurch, daß dieser eine Rüttelbewegung macht, stellen sich alle ausgestoßenen
Hölzer gleichmäßig auf. Etwa an den Seiten des Trichters c hängengebliebene Hölzer gelangen
gleichfalls nach unten und stellen sich mit den übrigen gleich. Während dies geschieht, wird
der Stempel f zurückgezogen, und die auf ihm ruhenden Hölzer kommen vor sein Einstoßende.
Darauf bewegen sich beide Stempel e und f nach rechts und schieben die Hölzer in den
Sammelkasten g ein. Der Stempel f bleibt dann in vorgerückter Lage und verhindert das
Umfallen und Querlegen der eingestoßenen Hölzer, während der Stempel e in die gezeichnete
Lage zurückkehrt. Nunmehr läßt der Schieber d die auf ihm geordneten Hölzer niederfallen,
so daß sie vor den Stempel e und auf die Oberfläche des Stempels f kommen. Die Hölzer
fallen, da sie gleichmäßig geordnet sind, alle gleichzeitig nieder. Dann geht der Schieber d
wieder vor und das Spiel wiederholt sich.
Es ist wichtig, daß der Stempel f erst dann zurückkehrt, wenn schon eine neue Gruppe von
Hölzern auf seiner oberen Fläche steht, weil dann diese neuen Hölzer das Umfallen der vorher
eingestoßenen Hölzer verhindern.
Claims (1)
- Patent-An Spruch:Vorrichtung zum Sammeln der auf selbsttätigen Zündholzmaschinen hergestellten Hölzer und Überführung derselben in ein Sammelgefäß, dadurch gekennzeichnet, daß unter der Ausstoßstelle, an welcher die Hölzer senkrecht nach unten aus den Tragstäben ausgestoßen werden, ein Auffangbehälter (c) mit einem eine Rüttelbewegung ausführenden Zwischenverschluß (d) und zwei am Boden des Auffangbehälters befindlichen Stempeln (e, f) angeordnet ist, von denen der Zwischenverschluß (d) die in den Behälter (c) herabfallenden Hölzer auffängt, sie durch die Rüttelbewegung ordnet und, bis der obere (e) der Stempel zurückgezogen ist, festhält, sie dann freigibt und vor die Stirnfläche des oberen Stempels (β) auf den unteren Stempel (f) fallen läßt und sich wieder ■ schließt, worauf der untere Stempel (f) zurückgeht, die auf ihm stehenden Hölzer auf den Boden des Behälters fallen läßt, nunmehr zusammen mit dem oberen Stempel (β) vorgeht und die Hölzer in den Sammelkasten (g) eindrückt, worauf schließlich der obere Stempel (e) wieder zurückgeht, während der untere Stempel (f) noch vorgerückt bleibt, bis er eine neue Gruppe von Hölzchen erhalten hat.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE283786C true DE283786C (de) |
Family
ID=33033591
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT283786D Active DE283786C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE283786C (de) |
-
0
- DE DENDAT283786D patent/DE283786C/de active Active
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