DE57778C - Brems - Von ichtung zur Verhinderung des Durchgehens der Zugpferde - Google Patents

Brems - Von ichtung zur Verhinderung des Durchgehens der Zugpferde

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DE57778C
DE57778C DENDAT57778D DE57778DA DE57778C DE 57778 C DE57778 C DE 57778C DE NDAT57778 D DENDAT57778 D DE NDAT57778D DE 57778D A DE57778D A DE 57778DA DE 57778 C DE57778 C DE 57778C
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Germany
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braking
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brake disc
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DENDAT57778D
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E. BARTZ in Saargemünd, Bergstr
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62CVEHICLES DRAWN BY ANIMALS
    • B62C11/00Safeguarding appliances not otherwise provided for, e.g. for readily releasing unmanageable draught animals

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die nachfolgend beschriebene und in der beiliegenden Zeichnung in Fig. ι bis 8 dargestellte Brems -Vorrichtung zur Verhütung des Durchgehens von Pferden ist dadurch gekennzeichnet, dafs das Pferd bezw. die Pferde mit den Zügeln bezw. dem Gebifs, mit dem Kummet oder Brustband an einer Bremsscheibe befestigt ist und die Verbindungsschnur auf diese Bremsscheibe in der Weise aufgerollt ist, dafs beim Andrücken der lose auf der Wagenachse sitzenden Bremsscheibe gegen die Räder die Bremsscheibe das Aufwickeln des Verbindungsseiles und damit das Zurückreifsen des Pferdes im Gebifs herbeiführt. Es ist also die Verbindung des Gebisses mit einer durch die Wagenräder beeinflufsten Reibungskupplung das Wesen der Erfindung und kann dadurch ein beliebig scharfes Zurückreifsen des Pferdes herbeigeführt werden. Es liegt die Gewalt, mit der dieses Zurückreifsen stattfindet, ganz im Belieben des Kutschers bezw. des Fahrenden, welcher durch einen Hebel die Bremsscheibe, auf der das Verbindungsseil aufgewickelt ist, mit dem sich drehenden Rade in Eingriff bringen kann. Es werden auf diese Weise durch allmäliges Einsetzen der Kupplung Unglücksfälle, wie durch Stürzen des Pferdes, durch Umkippen des-Wagens, welche beim plötzlichen Anhalten leicht eintreten, vermieden.
In der Zeichnung ist in Fig. ι die Anordnung in der Seitenansicht, in Fig. 2 in der Hinteransicht und in Fig. 3 im Grundrifs bezw. Schnitt nach AB (Fig. 1) dargestellt. Fig. 4 zeigt die Hebelübertragung für die Bremsscheibe in Seitenansicht, Fig. 4a einen Querschnitt nach J- M (Fig. 4). Fig. 5 stellt die Bremsscheibe sowie die Hebelübertragung in der Oberansicht dar. Fig. 6 zeigt den Bremshebel, welcher vom Kutscher bezw. Fahrgast zum Einrücken der Bremse benutzt wird. Fig. 7 giebt einen Querschnitt nach 2V- O (Fig. 5) durch die Achse und durch die Bremsscheibe. Fig. 8 zeigt die Befestigung der auf die Bremsscheibe aufgewickelten Verbindungsschnur an dem Gebifs durch Federhaken.
d ist die Verbindungsschnur, welche bei r, Fig. i, entweder unmittelbar zum Kummet oder zum Gebifs des Pferdes geführt ist, und welche, wie aus Fig. 4 und 5 ersichtlich, um die Scheibe T gewickelt ist, welche mit dem Kegel P aus einem Stück hergestellt wird; letzterer Kegel bildet die Bremsscheibe,. welche gegen den fest am Rade 5 befindlichen Kegel R bremsend wirken kann. Die Einstellung der Bremsscheibe P T erfolgt durch die Gabel G, welche durch die Kniehebel h1 h1, die Stange H und den Handhebel h vom Sitz aus betha'tigt werden kann, wie dies aus Fig. 5, 6 und Fig. 1 ersichtlich ist. Die Bremsscheiben PR sind auf beiden Seiten · des Wagens angeordnet.
Wird durch den Handhebel h die Bremsscheibe P in Berührung mit der am Rade befestigten Scheibe R gebracht, so sind die sich drehenden Räder bestrebt, die Scheibe T mit herumzunehmen und die Schnur d auf den Theil T der Bremsscheibe aufzuwickeln.. Dadurch wird je nach der Schärfe der Einrückung ein mehr oder weniger kräftiger
Zug auf das Pferd mittelst der Schnur oder des Seiles ausgeübt. Mag das Seil nun am Kummet oder am Gebifs oder an sonst einem Theil, der zum Zurückreifsen des Pferdes geeignet ist, befestigt sein, so wird stets die Einwirkung auf Zurückhaltung des Pferdes in unwiderstehlicher Weise erfolgen, so dafs das Pferd keinen Schritt unbeeinflufst von dieser Hemmung machen kann. Auf diese Weise kann man durch nach und nach erfolgende schärfere Bremsung dem Pferde allmälig eine immer stärker zurückziehende Kraft ertgegensetzen und so das Durchgehen desselben beeinflussen. Es erfolgt eine richtige Bremsung des Pferdes durch die Reibungskupplung und die sich bewegenden Räder.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Brems - Vorrichtung zur Verhinderung des Durchgehens der Zugpferde, gekennzeichnet durch die auf der Wagenachse sitzenden Reibungskupplungsscheiben P, welche durch gemeinsamen Stellhebel H, der beide Kupplungsscheiben nach entgegengesetzten Seiten gegen die an den Rädern S befestigten Gegenscheiben R drückt, bethätigt werden, wobei um die Kupplungsscheiben P Zugschnüre d gewickelt sind, welche mit dem Geschirr des Pferdes in Verbindung stehen, zum Zweck, eine allmälige Bremsung des Wagens unter Vermeidung jeden Achsdruckes in der Bremsvorrichtung herbeizuführen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT57778D Brems - Von ichtung zur Verhinderung des Durchgehens der Zugpferde Expired - Lifetime DE57778C (de)

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