DE577528C - Anordnung zur Vermeidung akustischer Rueckkopplung zwischen Mikrophon- und Telephon-(Lautsprecher-) Kreis - Google Patents

Anordnung zur Vermeidung akustischer Rueckkopplung zwischen Mikrophon- und Telephon-(Lautsprecher-) Kreis

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DE577528C
DE577528C DES94240D DES0094240D DE577528C DE 577528 C DE577528 C DE 577528C DE S94240 D DES94240 D DE S94240D DE S0094240 D DES0094240 D DE S0094240D DE 577528 C DE577528 C DE 577528C
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DE
Germany
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microphone
loudspeaker
circuit
telephone
arrangement
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Expired
Application number
DES94240D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Karl Etzrodt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M9/00Arrangements for interconnection not involving centralised switching
    • H04M9/08Two-way loud-speaking telephone systems with means for conditioning the signal, e.g. for suppressing echoes for one or both directions of traffic

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Circuit For Audible Band Transducer (AREA)
  • Interface Circuits In Exchanges (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AH
WUNI1933
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21a2 GRUPPE 34 os
Siemens & Halske Akt.-Ges. in Berlin-Siemensstadt*)
Patentiert im Deutschen Reiche vom 6. Oktober 1929 ab
Bei Konferenz-, Zugabfertigungs-, Kommandoanlagen u. dgl., bei denen Lautsprecher und Mikrophone in ein und demselben Raum oder in benachbarter Aufstellung verwendet werden, muß bei der Bemessung der Verstärker einrichtung (Mikrophonverstärker und Telephonverstärker) auf die Möglichkeit einer akustischen Rückkopplung Rücksicht genommen werden, d. h. der Gesamtverstärkungsgrad darf nur so groß gewählt werden, daß eine Selbsterregung mit Sicherheit vermieden wird. Zu diesem Zweck hat man bisher Schwächungswiderstände sowohl in den Mikrophon- als auch in den Telephon- (Laut-Sprecher-) Kreis eingeschaltet, die die Verstärkung auf ein zulässiges Maß herabdrücken. Um die Verstärkung so groß wie möglich zu erhalten, mußte man bei der Aufstellung der Mikrophone und der Laut-
ao Sprecher sehr vorsichtig sein und auf eine möglichst hohe Raumdämpfung achten. Da jedoch die räumlichen Verhältnisse sehr verschieden sind, so ergab sich in vielen Fällen eine zu geringe Verstärkungsmöglichkeit. Man war dann gezwungen, zur Erzielung eines genügend hohen Verstärkungsgrades die Dämpfung in dem gerade besprochenen Kreise zu vermindern, wodurch allerdings die Möglichkeit einer Selbsterregung gegeben war. Um diese trotzdem zu verhindern, ist vorgeschlagen worden, die Verstärker für die Gegenrichtung kurzzuschließen oder stark zu dämpfen. Da die Sprechrichtung bei vielen Anlagen verhältnismäßig oft gewechselt wird, ist das Einregulieren der Verstärkung für die beiden verschiedenen Sprechrichtungen sehr umständlich und lästig.
Um diesen Nachteil zu vermeiden, werden gemäß der Erfindung die in beiden Verstärkerkreisen vorgesehenen Einrichtungen zur Regelung der Dämpfung mechanisch derart miteinander gekuppelt, daß bei Regulierung der Dämpfung in den Einzelkreisen (Mikrophon-, Telephonkreis) die Gesamtdämpfung unverändert bleibt. Die Höhe der Gesamtverstärkung und die Höhe der normalen Einzelverstärkung wird durch, feste Schwächungswiderstände eingestellt. Durch die Einrichtung gemäß der Erfindung ist es möglich, durch die Ausführung nur eines Handgriffes die Verstärkung in einer Richtung zu erhöhen und eine Selbsterregung der Anlage zu verhindern. Die Verteilung der Gesamtverstärkung und die einzelnen Sprechrichtungen werden so gewählt, daß die Ver-Stärkung in der jeweils benutzten Richtung am größten ist.
In der Abbildung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgedankens dargestellt. Es ist angenommen, daß die beiden miteinander in Verbindung stehenden Stationen über die Doppelleitung^ miteinander verbunden sind.
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dr. Karl Etsrodt in Berlin-Siemensstadt.
In der Abbildung ist nur die eine dieser Stationen, auf der das Mikrophon M und der Lautsprecher L aufgestellt sind, wiedergegeben. Lautsprecher- und Mikrophonkreis sind über den Ausgleichsübertrager AU an die Leitung angeschlossen. Das Netzwerk N dient zur Nachbildung der Leitung. V1 bzw. V2 sind die dem Mikrophon bzw. dem Lautsprecherkreis zugeordneten Verstärker. Durch
ίο die beiden Dämpfungswiderstände S1 und S2 kann der Verstärkungsgrad der beiden Kreise eingestellt werden. S3 und S4 sind die gemäß der Erfindung mechanisch miteinander gekuppelten Einrichtungen zur Regulierung der Dämpfung. Man wird in erster Linie für diesen Zweck Schwächungswiderstände verwenden. Um die Gesamtverstärkung unverändert zu halten, muß die mechanische Kupplung· von S3 und S1 so erfolgen, daß bei Vergrößerung des einen Schaltelementes eine Verkleinerung des anderen eintritt und umgekehrt. Es wird vorteilhaft sein, die mechanische Kupplung dadurch zu erreichen, daß die Schwächungswiderstände auf derselben Achse angeordnet werden.
Die Einstellung der Anordnung erfolgt derart, daß die beiden Regelwiderstände S3 und S4 auf den mittleren Wert eingestellt werden, so daß sie beide gleich groß sind. S1 und S2 werden dann so bemessen, daß der Verstärkungsgrad der Gesamtanordnung gerade so groß ist, daß eine Selbsterregung noch vermieden wird. Durch Verändern der Regeleinrichtungen S3 und S4 kann dann die Verstärkung der jeweiligen Sprechrichtung angepaßt werden, ohne daß Selbsterregung eintritt.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Anordnung zur Vermeidung akustischer Rückkopplung zwischen Mikrophon- und Telephon- (Lautsprecher-) Kreis bei Konferenz-, Zugabfertigungs-, Kommandoanlagen u. dgl. unter Verwendung von Dämpfungswiderständen im Mikrophon- und im Telephon- (Lautsprecher-) Kreis, dadurch gekennzeichnet, daß diese Dämpfungswiderstände im Mikrophon- und Telephon- (Lautsprecher-) Kreis derart miteinander mechanisch gekoppelt sind, daß bei der Dämpfungsregelung in den Einzelkreisen die Gesamtdämpfung selbsttätig unverändert bleibt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DES94240D 1929-10-06 1929-10-06 Anordnung zur Vermeidung akustischer Rueckkopplung zwischen Mikrophon- und Telephon-(Lautsprecher-) Kreis Expired DE577528C (de)

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NL31029D NL31029C (de) 1929-10-06
BE373967D BE373967A (de) 1929-10-06
DES94240D DE577528C (de) 1929-10-06 1929-10-06 Anordnung zur Vermeidung akustischer Rueckkopplung zwischen Mikrophon- und Telephon-(Lautsprecher-) Kreis
DE1930606401D DE606401C (de) 1929-10-06 1930-05-27 Schaltungsanordnung zur Vermeidung akustischer Rueckkopplung zwischen Mikrophon- und Telephonkreis

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NL (1) NL31029C (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE744088C (de) * 1938-05-10 1944-01-08 Siemens Ag Lautfernsprechanlage mit Rueckkopplungssperre
DE903223C (de) * 1951-06-06 1954-02-04 Telefonbau & Normalzeit Gmbh Fernsprechstation mit einem dem Fernhoerer vorgeschalteten regelbaren Daempfungsglied
DE933762C (de) * 1950-01-28 1955-10-06 Siemens Ag Lautfernsprechanlage mit mehreren Kondensatormikrophonen
DE3822353A1 (de) * 1987-09-03 1989-03-16 Siemens Ag Freisprechanlage

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