AT294924B - Niederfrequenzverstärker mit Entzerrerwirkung - Google Patents

Niederfrequenzverstärker mit Entzerrerwirkung

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AT294924B
AT294924B AT590468A AT590468A AT294924B AT 294924 B AT294924 B AT 294924B AT 590468 A AT590468 A AT 590468A AT 590468 A AT590468 A AT 590468A AT 294924 B AT294924 B AT 294924B
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Nachrichtentechnische Werke Ag
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    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03FAMPLIFIERS
    • H03F3/00Amplifiers with only discharge tubes or only semiconductor devices as amplifying elements
    • H03F3/20Power amplifiers, e.g. Class B amplifiers, Class C amplifiers
    • H03F3/21Power amplifiers, e.g. Class B amplifiers, Class C amplifiers with semiconductor devices only

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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Niederfrequenzverstärker mit Entzerrerwirkung 
Die Erfindung betrifft einen Niederfrequenzverstärker mit Entzerrerwirkung, insbesondere Leitungsverstärker für Pupinleitungen, mit einem einem Verstärkungselement, insbesondere einem Transistor mit geringem Ausgangswiderstand, nachgeschalteten, aus einer Längsinduktivität und einer Querkapazität bestehenden Reaktanzvierpol. 



   Bei den bekannten Verstärkerschaltungen mit Entzerrungseinrichtungen zum Ausgleich der Dämpfungsverzerrungen von Pupinleitungen kann eine stufenlose Anpassung an verschiedene Arten und Längen von Pupinleitungen nur mit beachtlichem Aufwand erzielt werden. Die Stabilität des Gesamtverstärkers gegenüber Rückkopplungen ist durch die Bandbreite bestimmt, es ist daher wünschenswert, die Verstärkung ausserhalb der Grenzfrequenzen des Entzerrers stark abzusenken. 



   Es sind bereits verschiedene Varianten von Verstärkerelementen mit nachgeschaltetem Filter 
 EMI1.1 
 Schaltungsanordnungen, bei denen durch entsprechende Bemessung der Bauteile eine Blindwiderstandsanpassung in einem Röhrenverstärker erzielt wird. In der deutschen Patentschrift Nr. 899372 ist ein Leitungsanpassungsnetzwerk mit unveränderbarem Scheinwiderstand beschrieben. 



   In all diesen Fällen ist entweder eine stetige Regelung oder ein lastloser Anschluss des Vierpols möglich. Es ist zweifellos wünschenswert, über eine Einrichtung verfügen zu können, die beiden Anforderungen entspricht. 



   Die Erfindung bezweckt die stufenlose Anpassung des Verstärkungsgrades und des Frequenzganges an Type und Länge der pupinisierten Leitung zum Ausgleich von Dämpfungsverzerrungen. Es wird dies erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass als Ausgangsimpedanz ein stark gegengekoppelter Transistor in Emitterschaltung mit einem vorgeschalteten Stellpotentiometer dient, das über einen Trennkondensator an einen Abgriff der Längsinduktivität angeschlossen ist. 



   Das frequenzabhängige Dämpfungsverhalten von Reaktanzvierpolen, die von einer Spannungsquelle mit kleinem Innenwiderstand gespeist werden, kann bei angemessener Dimensionierung der den Reaktanzvierpol, beispielsweise ein   Tiefpassfilter,   bildenden Bauteile seiner Form nach dem Dämpfungsverhalten einer Pupinleitung bis in den Bereich des Dämpfungsmaximums angeglichen werden. Es folgt daraus, dass Verstärker, in denen derartige Vierpole im übertragungsweg angeordnet sind, zur Entzerrung von über Pupinleitungen eintreffenden Signalen besonders geeignet sind. 



   Durch Änderung der Resonanzfrequenz des Vierpols kann die Type, und durch Änderung des Abschlusswiderstandes die Länge der Pupinleitung eingestellt werden, deren Dämpfungsverzerrungen durch den Vierpol ausgeglichen werden sollen. Als Spannungsquelle für einen   erfindungsgemäss   in den Übertragungsweg eingefügten Tiefpass dient zweckmässig eine Verstärkerstufe geringeren Quellwiderstandes,   z. B.   ein Transistor in Kollektorschaltung, als Ausgangsstufe eine Verstärkerstufe mit hohem Eingangswiderstand (wie   z. B.   ein Transistor mit Emitterschaltung mit starker Gegenkopplung) mit einem vorgeschalteten Potentiometer.

   (Zur besseren Angleichung des Dämpfungsverlaufes ist es zweckmässig, die Induktivität des Tiefpasses mit Anzapfungen auszuführen, an die der Lastwiderstand unter Zwischenschaltung eines Trennkondensators angeschlossen wird.)
Analog zur Verwendung eines Tiefpasses als Höhenentzerrer ist es auch möglich, einen Hochpass 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 als Tiefenentzerrer zu verwenden. In diesem Fall ist der Reaktanzvierpol aus einer Längskapazität und einer Querinduktivität zusammengesetzt ; als Ausgangsimpedanz wird wieder eine stark gegengekoppelte Verstärkerstufe in Emitterschaltung, vorzugsweise in Gegentaktschaltung mit vorgeschaltetem Stellpotentiometer verwendet. In diesem Fall besteht die Möglichkeit, als Querinduktivität die Primärwicklung des   Gegentakt-Treiberübertragers   zu verwenden. 



   Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt.   Fig. l   zeigt ein Ausführungsbeispiel der Verwendung eines Tiefpasses zur Höhenentzerrung, Fig. 2 den Aufbau einer Schaltung, in der ein Hochpass zur Tiefenentzerrung benutzt wird. 
 EMI2.1 
 einer über eine grosse   Kapazität --4-- an   diese Induktivität angeschlossenen stufenlos regelbaren   Lastwiderstand --5-- besteht,   gespeist wird. Der Ausgang dieses aus den Bauteilen-3 bis 6-gebildeten Reaktanzvierpols führt zur Basis eines   Transistors --7-- über   den die als Folge seines hohen Eingangswiderstandes rückwirkungsfreie Auskopplung durch   Arbeitswiderstände --8   oder 9-erfolgt. 



   In der   erfindungsgemässen   Schaltung nach Fig. 2 erfolgt die Einkopplung des aus einem 
 EMI2.2 
 --11-- undÜbertragungsweg über einen   Transistor --13-- und   einen niederohmigen   Widerstand-14--.   Die Auskopplung wird symmetrisch durch im Gegentakt betriebene Transistoren-15 und 16-vorgenommen. 



   Die wesentlichen Vorteile der erfindungsgemässen Lösung liegen somit einerseits in der Möglichkeit einer stufenlosen Anpassung der Entzerrglieder an die Leitungslänge und anderseits in der rückwirkungsfreien Auskopplung, die bewirkt, dass die Charakteristik des Verstärkers von der Belastung durch die abgehende Leitung unabhängig bleibt. 



   Ein weiterer Vorteil, der vor allem für den Einbau der erfindungsgemässen Verstärker in kompliziertere Systeme von Bedeutung ist, liegt darin, dass Eingangs-und Ausgangsimpedanz dieser Verstärker frequenzunabhängig und in weiten Grenzen frei wählbar sind. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Niederfrequenzverstärker mit Entzerrerwirkung, insbesondere Leitungsverstärker für Pupinleitungen, mit einem einem Verstärkungselement, insbesondere einem Transistor mit geringem Ausgangswiderstand, nachgeschalteten, aus einer Längsinduktivität und einer Querkapazität bestehenden 
 EMI2.3 
 gegengekoppelter Transistor in Emitterschaltung mit einem vorgeschalteten Stellpotentiometer dient, das über einen Trennkondensator an einen Abgriff der Längsinduktivität angeschlossen ist. 
 EMI2.4 


Claims (1)

  1. Querkapazität des Tiefpassfilters stufenweise an Abgriffe der Längsinduktivität schaltbar ist.
    Druckschriften, die das Patentamt zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik in Betracht gezogen hat : EMI2.5 <tb> <tb> DT-PS <SEP> 899 <SEP> 372 <SEP> OE-PS <SEP> 206 <SEP> 480 <SEP> <tb> OE-PS <SEP> 113 <SEP> 266 <SEP> US-PS <SEP> 2 <SEP> 527 <SEP> 125 <tb>
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