AT249749B - Regelbares Entzerrernetzwerk - Google Patents

Regelbares Entzerrernetzwerk

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AT249749B
AT249749B AT822564A AT822564A AT249749B AT 249749 B AT249749 B AT 249749B AT 822564 A AT822564 A AT 822564A AT 822564 A AT822564 A AT 822564A AT 249749 B AT249749 B AT 249749B
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Siemens Ag
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  Regelbares Entzerrernetzwerk 
Die Erfindung betrifft ein regelbares, mit einem Widerstand Z abgeschlossenes Entzerrernetzwerk, das aus einem von einem Kreuzglied abgeleiteten Diiterential-T-Glied besteht, dessen Querzweigwiderstand widerstandsreziprok zum Längszweigwiderstand ist und dessen   Eingangswidsrstand   gleich dem Abschlusswiderstand Z ist sowie dessen Grunddämpfung bei Regelung stets konstant bleibt. 



   Es ist bekannt, Entzerrernetzwerke, wie sie   z. B.   zur Dämpfungsentzerrung verwendet werden, in überbrückter T-Schaltung aufzubauen. Wegen ihres konstanten Eingangswiderstandes eignen sich derartige Entzerrernetzwerke besonders für die Kettenschaltung mehrerer Glieder. Wenn-das Entzerrernetzwerk regelbar sein soll, ist es jedoch nachteilig, dass die Elemente des   Längs- und   Querzweiges gleichzeitig und stets widerstandsreziprok zueinander, bezogen auf den Abschlusswiderstand, geändert werden müssen. 



  Dadurch wird einerseits die Bedienung eines solchen Entzerrers schwierig, während anderseits die Fertigung von Spezialbauelementen, die eine Vereinfachung der Einregelung des Entzerrers bewirken könnte, wie Doppelpotentiometer mit der erforderlichen Genauigkeit oder gekoppelte und variable Kapazitäten und Induktivitäten, kostspielig sind. Ferner werden bei   derartigen Entzerrernetzwerken häufig zwei Schleif-   kontakte verwendet, die stets zusätzliche Fehlerquellen darstellen. 



   Weiterhin ist es bekannt, Zweipol-Entzerrer zu verwenden, deren Entkopplung durch   Di1mpfungsglie-   der oder Entzerrer erfolgt. Diese   Entkopplungsmöglichkeiten haben   den Nachteil, dass sie   sehr aufwen-   dig sind, da die Entkopplungsverstärker bzw. die Verstärker zu : Aufhebung der Entkopplungsdämpfung den hohen Ansprüchen einer Trägerfrequenzverbindung genügen müssen, und für jeden Verstärker ein Ersatzverstärker vorhanden sein muss. 



   Es ist ausserdem bekannt, dass parallel zum Eingang einer einen Zweipolentzerrer enthaltenden Schaltungsanordnung der Ausgangskreis eines in Kollektorschaltung betriebenen Transistors liegt, dessenLeerlaufverstärkungsfaktor 1 ist, und dessen Innenwiderstand annähernd gleich dem Quellenwiderstand der Eingangsspannung ist, und der von der Ausgangsspannung gesteuert wird. 



   Es wurde auch bereits vorgeschlagen, bei überbrückten T-Gliedern entweder den   Längs- oder   den Querzweig derart durch ein aktives Element zu ersetzen, dass bestimmte mathematische Bedingungen erfüllt sind. 



   In manchen Fällen werden jedoch auch EDtzerrernetzwerke benötigt, die zur Vermeidung negativer Schaltelemente nicht mehr als Brücken-T-Glieder realisiert werden können. Häufig sind nämlich auch   Kreuzglieder oder aus ihnen   abgeleiteten Differential-T-Glieder erforderlich, deren Querzweigwiderstände stets widerstandsreziprok zu den Längszweigwiderständen sein sollen. 



   Aufgabe der Erfindung ist es, ein Entzerrernetzwerk zu schaffen, bei dem in einfacher Weise der veränderbaren Impedanz in einem Zweig des   Untzerfemstzwerkes   die Impedanz eines andern Zweiges des   Entzerrernetzwerkes   so nachgeführtist, dasssich beide Impedanzen bezüglich desAbschlusswiderstandes stets widerstandsreziprok zueinander verhalten. 



   Das Entzerrernetzwerk wird dabei gemäss der Erfindung so ausgebildet, dass mindestens ein Zweig durch ein aktives Element gebildet ist. Zweckmässig ist es dabei, dass ein vom Kreuzglied abgeleitetes Diffe- 

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 gen Hälfte der Spulenwicklung abnehmbar ist, und dass der Längszweigwiderstand wertmässig doppelt so gross ist wie ein Längszweigwiderstand des Kreuzgliedes. 



   Vorteilhaft kann das Entzerrernetzwerk auch so ausgebildet sein, dass ein vom Kreuzglied abgeleitetes 
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 ende liegt und dass die Steuergitterspannung der Elektronenröhre am Querzweigwiderstand, dessen Widerstandswert halb so gross ist wie der Querzweigwiderstand in einem Querzweig des Kreuzgliedes, abnehmbar ist. 



   Durch diese Massnahme wird erreicht, dass mit Hilfe von aus Kreuzgliedern abgeleiteten äquivalenten Differential-T-Gliedern auf einfache Weise regelbare Allpassnetzwerke mit konstantem Eingangswiderstand und   vemachlässigbarer   Grunddämpfung aufgebaut werden können. 



   Die Massnahmen nach der Erfindung haben den weiteren Vorteil, dass die Elemente des   Längs- und   Querzweiges bei Veränderung nur eines Elementes gleichzeitig und stets widerstandsreziprok zueinander, bezogen auf den Abschlusswiderstand, geändert werden, ohne dass die   bei den bekannten Entzerrernetz-   werken genannten Schwierigkeiten auftreten. 



   AnHand der bekannten Schaltung nach Fig. l und der Ausführungsbeispiele nach den Fig. 2 und 3 soll die Erfindung näher erläutert werden. 



   Es zeigen : Fig.   l   eine bekannte   Kreuzglied-Schaltung ; Fig.   2 ein Differential-T-Glied mit einer Elek- 
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    ZDerAbschlusswiderstand R   und der Eingangswiderstand W, sowie der Innenwiderstand   R1.   derSpannungsquelle G sollen wieder den Wert Z haben. Bei derartigen Kreuzgliedern müssen zur Erhaltung eines konstanten Eingangswiderstandes vier Elemente veränderbar sein, wobei je zwei Elementewiderstandsreziprok zu den beiden andern, bezogen auf   den Abschlusswiderstand,   geändert werden müssen. Kreuzglieder lassen sich bekanntlich in äquivalente   Differential-T- undDifferential-1I'-Glieder   umwandeln. 



     Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 2   wird   z. B.   bei einem solchen Differential-T-Glied an Stelle des passiven Querzweigwiderstandes die Kathoden-Anoden-Strecke der Elektronenröhre Rö mit der Steil- 
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Die Kathode liegt an der Mittelanzapfung der Differentialspule Ll und die Gitterspannung der Elektronenröhre wird an der ausgangsseitigen Wicklungshälfte der Differentialspule abgenommen. Die Differentialspule Ll   wird durch den Widerstand Ru, der wertmässig doppelt   so gross ist wie ein Wider- 
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 schematisch dargestellt.

   Hier ist der Querzweigwiderstand    R, der   halb so gross ist wie der Widerstand   Rgbzw.     Rl0 in   einem   Querzweig des Krpuzgliedes   nach Fig. 1 als passives Element und der Längszweigwiderstand in Form der Kathoden- und Anodenstrecke der Elektronenröhre Rö mit der Steilheit 
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 ausgebildet.gangsseitigen Wicklungshälfte der Differentialdrossel   L2'U.   zw. derart, dass die Kathode mit der Mittelanzapfung der Differentialwicklung verbunden ist und die Gitterspannung am Querzweigwiderstand abgenommen wird. 



   In jeder der vorstehend erläuterten Schaltungsanordnungen lässt sich das aktive Element je nach Zweckmässigkeit als ein Transistor, eine Röhre oder eine mehrere Röhren bzw. Transistoren enthaltende Schaltungsanordnung ausbilden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Regelbares, mit einem Widerstand Z abgeschlossenes Entzerrernetzwerk, das aus einem von einem Kreuzglied abgeleiteten Differential-T-Glied besteht, dessen Querzweigwiderstand widerstandsreziprok zum Längszweigwiderstand ist und dessen Eingangswiderstand, der gleich dem Abschlusswiderstand Z ist sowie dessen Grunddämpfung bei Regelung stets konstant bleiben, dadurch gekenn- zeichnet, dass mindestens ein Zweig durch ein aktives Element gebildet ist.
    2. Regelbares Entzerrernetzwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das vom EMI3.1 EMI3.2 abgeleitetespannung an der ausgangsseitigen Hälfte der Spulenwicklung abnehmbar ist, und dass der Längszweigwiderstand wertmässig doppelt so gross ist wie ein Längszweigwiderstand des entsprechenden Kreuzgliedes.
    3. Regelbares Entzerrernetzwerk nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass ein vom EMI3.3 EMI3.4 schaltet ist, dass die Kathode an der Mittelanzapfung der Differentialspule und die Anode an dem ausgangs- seitigen Differentialspulenende liegt, und dass die Steuergitterspannung der Elektronenröhre am Querzweigwiderstand, dessen Widerstandswert halb so gross ist wie der Querzweigwiderstand in einem Querzweig des entsprechenden Kreuzgliedes, abnehmbar ist.
AT822564A 1963-03-29 1964-03-16 Regelbares Entzerrernetzwerk AT249749B (de)

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