DE577376C - Personenwaage mit einer Sprechmaschine - Google Patents

Personenwaage mit einer Sprechmaschine

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DE577376C
DE577376C DER80288D DER0080288D DE577376C DE 577376 C DE577376 C DE 577376C DE R80288 D DER80288 D DE R80288D DE R0080288 D DER0080288 D DE R0080288D DE 577376 C DE577376 C DE 577376C
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turntable
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G19/00Weighing apparatus or methods adapted for special purposes not provided for in the preceding groups
    • G01G19/44Weighing apparatus or methods adapted for special purposes not provided for in the preceding groups for weighing persons

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  • Feeding And Guiding Record Carriers (AREA)

Description

  • Personenwaage mit einer Sprechmaschine Die Erfindung bezieht sich auf eine Personenwaage mit einer Sprechmaschine, bei der mehrere nacheinander zu Gehör zu bringende Sprechtexte auf dem gleichen Tonträger aufgezeichnet sind und die beim Betreten der Plattform selbsttätig in Gang gesetzt und nach Wiedergabe eines der Sprechtexte wieder zum Stillstand gebracht wird.
  • Bei einer bekannten Personenwaage dieser Art wird der Tonträger nach jeder zur Wiedergabe eines Sprechtextes erfolgenden Umdrehung mittels einer auf die zugehörige Drehscheibe einwirkenden selbsttätigen Sperrvorrichtung festgehalten. Diese selbsttätige Sperrvorrichtung besteht aus einer Klinke, die mit einer am Umfang der Drehscheibe angeordneten Rast zusammenwirkt. Diese Klinke steht unter der Einwirkung einer Feder, welche das Bestreben hat, die Klinke aus der Rast herauszuziehen. Der Eingriff der Klinke mit der Rast wird durch einen an der Drehscheibe vorgesehenen Steuernocken herbeigeführt. Um für die Dauer des Stillstandes die Klinke in ihrer Eingriffsstellung zu halten, ist der Klinke eine weitere Sperrvorrichtung zugeordnet, die durch Münzeneinwurf ausgelöst wird.
  • Diese zur Erzielung einer nur einmaligen Umdrehung des Tonträgers bei jeder Benutzung der Waage dienende verwickelte und umfangreiche Einrichtung wird nach der Erfindung durch wesentlich einfachere und daher auch zuverlässigere Mittel ersetzt. Die Erfindung besteht darin, daß parallel zu der den Tonträger tragenden Drehscheibe eine um die gleiche Achse drehbare Antriebsscheibe mit zwei Mitnehmerstiften vorgesehen ist, in deren Bewegungsbereich an der Drehscheibe in der Nähe eines an ihrem Umfang angeordneten Ausschaltnockens für die antreibende Kraft ein sprungartig fortschaltbares Drehkreuz angeordnet ist, das bei stillstehender Antriebsscheibe gegen einen ortsfesten Anschlag anliegt und die Drehscheibe samt Tonträger anhält, während- es bei der Drehbewegung der Antriebsscheibe zunächst durch den einen Mitnehmerstift im Zusammenwirken mit dem ortsfesten Anschlag sprungartig um eine Teilung weitergeschaltet wird und so von dem Anschlag freikommt und weiterhin beim Eingriff des zweiten Mitnehmerstiftes die Bewegung der Antriebsscheibe auf die Drehscheibe überträgt.
  • Ein Ausführungsbeispiel ist in der Zeichnung dargestellt.
  • Abb. i und z zeigen die für den Einbau in einer nicht dargestellten Personenwaage bestimmte Sprechmaschine mit ihrem Antrieb in Draufsicht bzw. in Seitenansicht.
  • Abb. 3 und d zeigen in größerem Maßstab die Mittel zum Ausschalten der antreibenden Kraft.
  • Abb. 5 und 6 zeigen ebenfalls in größerem Maßstab eine Seitenansicht bzw. die untere Draufsicht der zum Festhalten der Drehscheibe des Tonträgers nach jeder Umdrehung dienenden Mittel.
  • Abb. 7 und 8 zeigen die untere Draufsicht bzw. eine Seitenansicht der den Tonträger tragenden Drehscheibe.
  • Abb. 9 und io zeigen die obere Draufsicht bzw. eine Seitenansicht der Antriebsscheibe. In den Abb. i und 2 ist 14 die sogenannte Schalldose der Sprechmaschine, welche in bekannter Weise mit denn üblichen Schalltrichter 2 verbunden ist. Der Tonträger ig wird von der üblichen Drehscheibe i i getragen. Letztere trägt eine etwa von ihrer Mitte bis über den Rand ansteigende, spiralig verlaufende Gleitbahn 2o, welche die Schalldose 1a beim Verlassen des Auslaufes der inneren Tonaufzeichnung des Tonträgers ig auffängt und über den Anfang der äußeren Tonaufzeichnung zurückführt. Zweckmäßig ist der Endabschnitt dieser Gleitbahn 2o unter dem Gewicht 'der Schalldose 14 gegen Federeinwirkung kippbar, um ein stoßfreies Aufsetzen der Schalldose auf den Tonträger zu sichern. Vorrichtungen ähnlicher Art sind im Sprechmaschinenbau als Wiederholungsvorrichtungen bekannt.
  • Unter der Drehscheibe i i für den Tonträger i 9 ist eine Antriebsscheibe 9 angeordnet, welche um die gleiche Achse drehbar ist wie die Drehscheibe i r. Diese fest auf der Drehachse angeordnete Antriebsscheibe 9 erhält ihre Drehbewegung von einem auf einer Grundplatte 6 befestigten Elektromotor 5 über ein Schneckengetriebe 7, B. Nach jeder Umdrehung der Antriebsscheibe 9 und der von ihr in noch näher zu beschreibender Weise mitgenommenen, lose auf der Drehachse sitzenden Drehscheibe i i wird der Elektromotor 5 selbsttätig ausgeschaltet. Zu diesem Zweck ist an dem Umfang der Drehscheibe i t -ein Nocken 18 vorgesehen, der auf einen im Motorstromkreis angeordneten Stromunterbrecher i6 einwirkt, der die Kontakte 17 öffnet oder schließt. Nach jedesmaliger Ausschaltung des Antriebsmotors 5 muß die Drehscheibe i I und mit ihr die Antriebsscheibe g in einer bestimmten Stellung festgehalten werden, um die richtige Einstellung des Tonträgers ig mit Bezug auf die Schalldose r4 für die Wiedergabe des jeweils nächsten Sprechtextes zu sichern. Zu diesem Zweck sind folgende Mittel vorgesehen.
  • Die Antriebsscheibe 9 trägt auf der oberen Seite zwei einander diametral gegenüber angeordnete Mitnehmerstifte io. Im Bewegungsbereich dieser Mitnehinerstifte ist an der unteren Seite der Drehscheibe i r in der Nähe des erwähnten Ausschaltnockens 18 ein sprungartig fortschaltbares Drehkreuz r2 angeordnet. Dieses Drehkreuz 12 besitzt, wie aus Abb. 6 ersichtlich ist, vier Flügel und hat einen vierkantigen Teil, der zwischen zwei von der Drehscheibe i i getragenen parallelen Blattfedern liegt und durch diese Blattfedern nach jeder Viertelumdrehung arretiert wird. Im Bewegungsbereich des Drehkreuzes i2 ist ein ortsfester Anschlag 15 angeordnet, mit dem das Drehkreuz nach der Ausschaltung des Antriebsmotors 5 mittels des Nockens 8 in Eingriff kommt, um die Drehscheibe r i in der gewünschten Stellung festzuhalten. `'Fenn bei Benutzung der nicht dargestellten Personenwaage der Elektromotor 5 in bekannter Weise eingeschaltet und dadurch die Antriebsscheibe 9 in Drehung versetzt wird, findet zunächst unter dem Einfluß des einen Mitnehmerstiftes io der Antriebsscheibe 9 im Zusammenwirken mit dem ortsfesten Anschlag 15 sprungartig eine Vierteldrehung des Drehkreuzes i2 statt, so daß das Drehkreuz von dem ortsfesten Anschlag i 5 freikommt. Hiernach verbleibt die Drehscheibe i i noch so lange in Ruhe, bis der zweite Mitnehmerstift io der Antriebsscheibe 9 mit dem Drehkreuz I2 in Eingriff kommt. Alsdann wird die Drehbewegung der Antriebsscheibe 9 auf die Drehscheibe i i übertragen, bis nach etwa einer vollen Umdrehung durch den Nocken 18 der Elektromotor 5 wieder ausgeschaltet wird und das Drehkreuz 12 abermals gegen den ortsfesten Anschlag 15 zur Anlage kommt.
  • Die Einrichtung 9, io, ra und 15 kann auch in Verbindung mit einer anderen als der dargestellten Sprechmaschine angewendet ,verden. Beispielsweise kann diese Einrichtung in den Antrieb eines endlosen Sprechfilmes, der zwischen einer Lichtquelle und einer photoelektrischen Zelle hindurchbewegt wird, eingeschaltet jverden.

Claims (1)

  1. PATE NTANSI'RU CII Personenwaage mit einer Sprechmaschine, bei der mehrere nacheinander zu Gehör zu bringende Sprechtexte auf dem gleiehenTonträger aufgezeichnet sind und die beim Betreten der Plattform selbsttätig in Gang gesetzt und nach Wiedergabe eines der Sprechtexte wieder zum Stillstand gebracht wird, dadurch gekennzeichnet, daß zw ecks an sich bekannter Erzielung einer nur einmaligen Umdrehung des Tonträgers eine parallel zu der den Tonträger (ig) tragenden Drehscheibe {ii) angeordnete und um die gleiche Achse drehbare Antriebsscheibe @(9) mit zwei Mitnehmerstiften (io) vorhanden ist, in deren Bewegungsbereich an der Drehscheibe {ri) in der Nähe eines an ihrem Umfange vorgesehenen Ausschaltnockens(i8) für die antreibende Kraft ein sprungartig fortschaltbares Drehkreuz (12) angeordnet ist, das bei stillstehender Antriebsscheibe (9) gegen einen ortsfesten Anschlag (15) anliegt und die Drehscheibe (i i) samt Tonträger (i9) anhält, während es bei der Drehbewegung der Antriebsscheibe (9) zun.ichst durch den einen Mitnehmerstift (1o) im Zusammenwirken mit dem ortsfesten Anschlag (15) sprungartig um eine Teilung weitergeschaltet wird und so von dem Anschlag (15) freikommt und @veiterhin beim Eingriff des -zweiten Mitnehmerstiftes (i o) die Bewegung der Antriebsscheibe (9) auf die Drehscheibe (i i) überträgt.
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