DE577254C - Maschine zum Zusammenkleben zweier Blaetter - Google Patents

Maschine zum Zusammenkleben zweier Blaetter

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DE577254C
DE577254C DER82112D DER0082112D DE577254C DE 577254 C DE577254 C DE 577254C DE R82112 D DER82112 D DE R82112D DE R0082112 D DER0082112 D DE R0082112D DE 577254 C DE577254 C DE 577254C
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DE
Germany
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sheets
sheet
machine
gluing
pusher
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DER82112D
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RODAS MASCHINENFABRIK RODERICK
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RODAS MASCHINENFABRIK RODERICK
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42CBOOKBINDING
    • B42C9/00Applying glue or adhesive peculiar to bookbinding
    • B42C9/0081Applying glue or adhesive peculiar to bookbinding applying adhesive to individual sheets for binding them together

Landscapes

  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)
  • Making Paper Articles (AREA)

Description

  • Maschine zum Zusammenkleben zweier Blätter In der selbsttätigen Klebemaschine von M a r r e s f o r d, in welcher die zusammenzuklebenden Bögen, Vorsatzpapiere o. dgl. in zwei oder mehreren Stapeln senkrecht stehend angeordnet sind, wird ein Bogen o. dgl. vom ersten Stapel mittels Greifer entnommen und meiner waagerechten Förderrinne unter den zweiten Stapel gebracht, mit einem Klebstoffstreifen versehen und mit einem dem zweiten Stapel entnommenen Blatt auf einer Ebene zusammengepreßt und ausgelegt oder einem weiteren Stapel zugeführt. Bei dieser Maschine werden die beiden von den beiden Stapeln entnommenen Werkstücke bündig zusammengeklebt. Wird jedoch verlangt, daß beispielsweise Vorsatzpapiere zurückgeklebt sind, d. h. daß zwischen dem Rückender gefalzten Bögen (Lage) und dem Rücken des Vorsatzpapiers ein Abstand von einem oder mehreren Millimetern vorhanden ist, um ein richtiges Weiterverarbeiten zu ermöglichen, so läßt sich diese Aufgabe nicht auf der bekannten Maschine lösen.
  • Eine weitere, häufig vorkommende Arbeit in der Buchbinderei ist das Aufkleben von Bildern o. dgl. an einer Kante des Kartons oder ähnlichen Stoffen, wobei das Bild kleiner ist als die Unterlage, so daß -ein Abstand der Außenkanten des Bildes von denjenigen der Unterlage, den Größenverhältnissen der beiden Teile entsprechend, verschieden groß sein kann. Diese letztere Arbeit wird bisher von Hand ausgeführt. Zweck der vorliegenden Neuerung ist es, die beiden oben erörterten Arbeiten mit der an sich bekannten Klebemaschine durch Einfügen einer entsprechenden Vorrichtung herzustellen. Alle zur Verarbeitung gelangenden Werkstücke, z. B. Vorsatzpapiere, gefalzte Lagen, Bildereinlagen, Kartons; Schutzblätter oder ähnliches, sind im nachfolgenden stets als Bögen bezeichnet.
  • Die neue Vorrichtung ist in den Abb. i, 3 und 4 in Seitenansicht in drei verschiedenen Arbeitsstellungen und in Abb.2 im Aufriß dargestellt.
  • Eine Gleitschiene i dient in bekannter Weise als Anlage für die zu verklebenden Bögen 2 und 12. Ein als Anschlag dienender Drücker 4 wird durch eine Kurve 8 gesteuert und ist auf einem Bolzen 9, der m einem Hebel 5 befestigt ist, drehbar gelagert. Der Hebel s führt eine Schwingbewegung um die Welle 7 als Mittelpunkt aus und erhält seine Bewegung von einer verstellbaren Kurve 6.
  • Der Drücker 4 legt sich während einer Umdrehung der Eintourenwelle io, auf welcher die Kurven 6 und 8 befestigt sind, zweimal an die Schiene i an. Bei seiner ersten Anlage dient er als Unterlage für den inzwischen eingelegten Bogen 2 (Abb. i und 2). Das Einlegen des Bogens erfolgt von der Seite her, und zwar wird er von der Anlegemarke 13 in der Förderrinne 14 entlang geschoben, die an der Stelle, an der die Klebung erfolgt, durch den Drücker 4 ersetzt wird. In dieser Stellung liegt die Anlagefläche des Drückers 4 auf einer Höhe- mit der Unterkante der Gleitschiene i, so daß der auf dem Drücker-4 ausgerichtete Bogen 2 mit der Unterkante der Schiene i abschneidet. Der Hebel 5, welcher die Höhenlage des Drückers 4 beeinflußt, liegt jetzt mit seiner Rolle auf der nicht verstellbaren Hälfte b der Kurve 6 (Fig. i). Der Bogen 2 wird, nachdem er ausgerichtet ist, durch den Hebel i i an die Gleitschiene z angedrückt und dadurch in 'seiner Lage festgehalten. Nachdem dies geschehen ist, geht der Drücker 4 abwärts, und der Bogen 2 wird an seinem unteren Ende in bekannter Weise mit einem Klebestreifen versehen. Dann kommt der Drücker 4 wieder nach oben und dient jetzt als Unterlage für den Bogen 12, der inzwischen durch das Greiferpaar ; so heruntergeführt ist, daß zwischen dem mit Klebestreifen versehenen Bogen 2 und dem Bogen 12 ein Abstand bleibt, der ein vorzeitiges Übertragen des Klebstoffes auf den Bogen 12 verhindert (Abb. 3). Bei der nunmehr erfolgenden zweiten Auflage des Drückers 4 an die Gleitschiene i (Abb. 4) läuft die Rolle des Hebels 5 auf der verstellbaren Hälfte a der Kurve 6, die in Abb. 4 oben steht. Zufolge der Verschiedenheit der Kurven a und b verleiht der Hebel 5 dem Drücker 4 in bezug auf die Gleitschiene i verschiedene Höhenlagen. Durch mehr oder weniger weites Herausstellen der Kurvenhälfte a der Kurve 6 kann der Drücker 4 in beliebiger Höhe zur Unterschiene i eingestellt werden, und zwar stellt sich bei jeder Umdrehung der Welle io die Unterkante des Drückers 4 einmal so, wie es- in Abb. i, und einmal so, wie es in Abb. 4 dargestellt ist. Da die Unterkante des Bogens 2 mit der Unterkante der Gleitschiene i abschneidet und da die Unterkante des Bogens 12 auf die Auflagefläche des Drückers 4 zu liegen kommt (Abb. 4), werden die Bogen 2 und 12 mit dem Abstand ihrer Unterkanten voneinander angeklebt, der entsprechend der Verstellung der Kurve- 6 zwischen der Unterkante der Gleitschiene i und der Auflagefläche des Drückers 4 besteht. Nach vollendeter Klebung geben Hebel i i und Drükker 4 die Bögen 2 und 12 zur Weiterförderung frei. Die Bögen sind also um die Strecke x zurückgeklebt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Maschine zum Zusammenkleben zweier Blätter, welche auf einer schrägen Gleitbahn einem gesteuerten Anschlage und einer Preßvorrichtung zugeführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Blätter (2, 12) an dem Anschlage (4) in an sich bekannter Weise durch ihr Eigengewicht ausgerichtet werden und daß der Anschlag (4) während eines vollständigen Arbeitstaktes der Maschine zwei verschieden große Doppelschwingungen ausführt und eine Leiste besitzt, welche bei der zweiten Doppelschwingung das zweite Blatt (12) gegen-das frisch geleimte erste Blatt (2) drückt.
DER82112D 1931-07-11 1931-07-11 Maschine zum Zusammenkleben zweier Blaetter Expired DE577254C (de)

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DE (1) DE577254C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE970143C (de) * 1947-07-28 1958-09-04 Smyth Mfg Company Maschine zum Zusammentragen von Buchbestandteilen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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