DE577223C - Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Anrufsuchern - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Anrufsuchern

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Publication number
DE577223C
DE577223C DES78742D DES0078742D DE577223C DE 577223 C DE577223 C DE 577223C DE S78742 D DES78742 D DE S78742D DE S0078742 D DES0078742 D DE S0078742D DE 577223 C DE577223 C DE 577223C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
relay
contact
call
seeker
circuit
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Expired
Application number
DES78742D
Other languages
English (en)
Inventor
Alfred Scheunert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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Filing date
Publication date
Application filed by Siemens and Halske AG, Siemens Corp filed Critical Siemens and Halske AG
Priority to DES78742D priority Critical patent/DE577223C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE577223C publication Critical patent/DE577223C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Interface Circuits In Exchanges (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
30. MAI 1933
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
: JVl 577223 KLASSE 21a3 GRUPPE 30
Siemens & Halske Akt.-Ges. in Berlin-Siemensstadt*) Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Anruf Suchern
Patentiert im Deutschen Reiche vom 10. März 1927 ab
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf Fernsprechanlagen mit Anrufsuchern, bei denen ein Anrufanreiz an einen anderen Anrufsucher weitergegeben wird, wenn ein angereizter Anrufsucher eine anrufende Leitung nicht innerhalb einer bestimmten Zeit findet. Die Erfindung besteht darin, daß ein in Abhängigkeit des Prüfvorganges des Anrufsuchers die Bereitstellung eines anderen Anrufsuchers herbeiführendes Relais auch in den Fällen, in denen ein Anrufsucher infolge Störung eine anrufende Leitung innerhalb einer gewissen Zeit nicht findet, in Abhängigkeit eines Zeitschalters (z. B. Thermorelais) die Weiterleitung des Anrufanreizes an einen anderen Anrufsucher herbeiführt.
Die Erfindung ist insbesondere bei den Anlagen mit Vorteil anzuwenden, bei denen die an einen Anrufsucher angeschlossenen Leitungen in mehrere Gruppen unterteilt und für jede Leitungsgruppe eine besondere Anreizleitung vorgesehen ist, da sie auch in diesen Anlagen die Anwendung von Thermorelais als Zeitschalteinrichtung ermöglicht.
Angenommen, die Beamtin am Platz Pl 1 sei anwesend und hat ihre Sprechgarnitur MI eingeschaltet, so kommt folgender Stromkreis für das Relais Mi zustande: Batterie, Wicklung des Relais M1, Mikrophon Mi 1, Wicklung I des Übertragers Ü, Erde. Das Relais Mj. spricht an und betätigt seine Kontakte. Durch Kontakt 8 m 1 kommt folgender Stromkreis für das RelaisHj^ zustande: Erde, Kontakt gpi, Kontakt 8 m 1, Taste A1, Kontakt 10 al 1, . Wicklung des Relais if I, Batterie, Erde. Das Relais H1 spricht an und legt die Kontakte6h 1, 11 hl und 12/z-i um. Bei Erregung des Relais M1 wurden die Kontakte Jm i, 13 m ι und 14ml betätigt, wodurch drei Anreizstromkreise für das Anlaßt relais An 1 vorbereitet wurden. Ferner bereitet der Kontakt 15 m 1 einen Stromkreis für das Relais Al 1 vor. Wird jetzt der mit GWi bezeichnete Gruppenwähler eingestellt und'kommt das Relais Ci zum Ansprechen, so wird durch Kontakt ici Batterie über WicklungenI und II des Relais Ti an die Leitung el angelegt. Durch Kontakt 2 c 1 wird folgender Stromkreis hergestellt: Erde, Kontakt 2ei, Kontakt311, rechter Koniakt am Stöpsel 4 Sti, Kontakt 6 h 1, Kontakt 7ml, Wicklung des Relais Am, Wicklung des„Rer.. IaJs-T1AIj.. Batterie, Erde. In diesem Stromkreis spricht das Relais An ι an. Durch Kontakt 16 an 1 wird folgender Stromkreis für den D'rehmagneten D1 des Anruf Suchers AS 1 hergestellt: Erde, Batterie, Wicklung des Drehmagneten D1, Kontakt 16 an 1, Kontakt 17 p 1, Erde. Der Drehmagnet D1 wird erregt und schaltet die Schaltarme des Anrufsuchers einen Schritt weiter. Gleichzeitig wird der Kontakt 18 ei 1 betätigt und schließt
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Alfred Scheunert in Berlin-Siemensstadt.
die Wicklung des Relais An ι kurz. Das Relais An ι fällt ab und öffnet den Stromkreis des DrehmagnetenDι am Kontakt 16am. Der Drehmagnet wird aberregt und betätigt seinen Kontakt 18 dl, wodurch der Kurzschluß des Relais An ι aufgehoben wird, so daß dieses wieder anspricht. Der Kontakt
16 α« ι wird geschlossen und der Drehmagnet Di erregt. Dieses wechselseitige Spiel zwisehen dem Drehmagneten DI und dem Relais An ι wird so lange fortgesetzt, bis der Stromkreis des Magneten Di am Kontakt
17 p τ unterbrochen wird, was eintritt, sobald der Prüf schaltarm cig des Anruf Suchers ASi die durch Anlegung von Batterie gekennzeichnete Leitung el gefunden hat und die Relais P1 und T1 in folgendem Stromkreis zum Ansprechen kommen: Erde, Kontakt 2OiTJiI, Taste A 21, Wicklung des Relais Pi, Schaltarm c 19, Leitung 22 el, Wicklung II des Relais Ti, Kontakt ι ei, WicklungI des Relais Tl, Batterie, Erde. Das Relais Γ ι hebt durch s'einen Kontakt 23*1 den Kurzschluß seiner hochohmigen Wicklung II auf und schaltet Erde über Widerstand Wi an die Leitung c ι an. Durch Kontakt 9^1 wird Erde an die Anruflampe AL 1 angelegt und gleichzeitig ein Haltestromkreis für das Relais P ι hergestellt. Ferner wird durch den Kontakt 9^1 der Stromkreis für das Relais Ji ι unterbrochen, so daß dieses abfällt. Das Relais H1 betätigt seine Kontakte und trennt durch Kontakt 6A-I den Stromkreis für das Relais An 1 auf und schaltet gleichzeitig die Anreizleitung an einen nachfolgenden Anrufsucher an. Das Relais An 1 wird aberregt und betätigt seine Kontakte. Durch Kontakt 16 an 1 wird der Stromkreis des Drehmagneten D1 aufgetrennt und die Erde am Kontakt 20 an 1 vom Relais P1 abgeschaltet. Durch Kontakte 24 £ 1 und 23 ρ ι wird der Abfrageapparat der Beamtin am Platz Pl ι angeschaltet. Durch Aufleuchten der Anruf lampe AL I wird der Beamtin ein Zeichen gegeben, daß ein Anruf für sie vorliegt. Das Thermorelais Thi ist nicht zum Ansprechen gekommen, da das Relais An 1 ordnungsgemäß aberregt worden ist. Ist der Anruf erledigt, so betätigt die Beamtin die Kippschalter A21 und Ai. Durch den Schalter ^21 wird der Stromkreis für das Relais P ι aufgetrennt. Das Relais P1 fällt ab und schaltet durch Kontakte 24^1 und 23^1 den Sprechapparat der Beamtin ab. Durch Kontakt 17 p 1 wird der Stromkreis für den Drehmagneten D1 vorbereitet. Der Kontakt 9£i unterbricht den Stromkreis für die Lampe AL I und legt Erde an den Kippschalter A ι an, wodurch z. B. in nicht weiter dargestellter Weise der Aufsicht ein Zeichen gegeben wird, daß ein Gespräch von der Beamtin am Platz Pl 1 erledigt worden ist. Gleichzeitig verhindert der Schaltervii ein Ansprechen des Relais Hi. Legt die Beamtin die Kippschalter A21 und Ai wieder 5g in die Ruhelage zurück, so spricht das Relais Hi an und betätigt seine Kontakte6hi, 11 hl und 12h 1, wodurch die Anreizleitungen an I1 an 2 und an3 wieder an das Anlaßrelais An ι angeschaltet sind. Das Relais Ti bleibt über Kontakt 23t ι so lange erregt, bis der Gruppenwähler GW 1 ausgelöst ist, d. h. bis das Relais C1 abgefallen ist, wodurch dann der Stromkreis des Relais T1 durch Kontakt ici unterbrochen wird. Der Kontakt 2 c ι wird aber eher geöffnet, als der Kontakt 3*1 geschlossen wird, so daß bei Betätigung des Kontaktes 3t1 bei Abfall des Relais T ι kein erneutes Ansprechen des Relais An ι erfolgen kann.
Angenommen, der Anrufsucher AS ι sei in der beim ersten Ausführungsbeispiel beschriebenen Weise angelassen worden, jedoch habe er infolge einer Störung nach einer bestimmten Zeit nicht die anrufende Leitung gefunden. In diesem Fall wird das Thermorelais Th ι wirksam und schließt seinen Kontakt S^i^uL—Wodurch folgender Stromkreis für das Alarmrelais Al 1 hergestellt wird: Erde, Wicklung des Relais Ali, Kontakt zothi, Wicklung des Relais Wk 1, Batterie, Erde. Das Relais Al ι spricht an und betätigt seinen Kontakt 10all, wodurch das Relais H1 stromlos wird und seine Kontakte umlegt. Hierdurch wird das Anlaßrelais An 1 abgeschaltet und die Anreizleitungen werden auf den nächsten freien AnrufsucEer^weitergeschaltet. Der Kontakt 27 al ι wird umgelegt "und stellt über Kontakt 15 ml einen Haltestromkreis für das Relais Al ι her, unabhängig von der Betätigung des Kontaktes 26 th 1, der sich bei Unterbrechung des Stromkreises der Relais An 1 und Th 1 durch den Kontakt 6hi bei Abfall des Relais Hi öffnet. Über Relais Wk ι erfolgt in irgendeiner be- 10g kannten Weise eine Alarmgabe.
Angenommen, der Gruppenwähler GW 2 sei belegt worden und das Relais C 2. erregt. Das Relais C 2 betätigt seine Kontakte und legt durch Kontakt 2 c2 Erde an die Anreizleitung an 2 an. Angenommen, die Beamtinnen am Platz Pl 2 und am Platz Pl 3 seien nicht anwesend, so daß die Relais M 2 und M 3 und demnach also auch die Relais H 2 und H 3 nicht über Kontakte 8«2 und 8m3 erregt sind. Infolgedessen sind auch die Kontakte h2 und 11 h3 nicht betätigt worden. Die Beamtin am Platz Pl ι ist jedoch anwesend. Der Anreiz verläuft dann von: Erde über Kontakt 2C2, Kontakt 3*2, Klinke Kl 4, Stöpsel 5vS*i2, rechter Kontakt am Stöpsel , Ruhekontakt am Kontakt 11 h 2, Kon-
takt an der Klinke Kl 5, Kontakt 11/13, Kontakt an der Klinke Kl 4, Arbeitskontakt 11 h 1, Leitung h2, Kontakt 13ml, Wicklung des Relais An 1, Wicklung des Relais Th 1, Batterie, Erde. Das Relais An 1 spricht an und bewirkt dieselben Schaltvorgänge, wie bereits beim ersten Ausführungsbeispiel beschrieben.

Claims (1)

  1. Patentanspruch :
    Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Anrufsuchern, bei denen ein Anrufanreiz bei Nichteinstellung von Anrufsuchern auf eine anrufende Leitung innerhalb einer gewissen Zeit an einen anderen Anrufsucher weitergegeben wird, dadurch gekennzeichnet, daß ein in Abhängigkeit des Prüfvorganges eines Anrufsuchers die Bereitstellung eines anderen Anrufsuchers herbeiführendes Relais auch in den Fällen, in denen ein Anrufsucher infolge Störung eine anrufende Leitung innerhalb einer gewissen Zeit nicht findet, in Abhängigkeit eines Zeitschalters (z. B. Thermorelais) die Weiterleitung des Anrufanreizes an einen anderen Anrufsucher herbeiführt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DES78742D 1927-03-10 1927-03-10 Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Anrufsuchern Expired DE577223C (de)

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