DE57592C - Vorrichtung zu selbsttätigem Fortrücken des Nummerzeichens bei Nummerirmaschinen - Google Patents

Vorrichtung zu selbsttätigem Fortrücken des Nummerzeichens bei Nummerirmaschinen

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DE57592C
DE57592C DENDAT57592D DE57592DA DE57592C DE 57592 C DE57592 C DE 57592C DE NDAT57592 D DENDAT57592 D DE NDAT57592D DE 57592D A DE57592D A DE 57592DA DE 57592 C DE57592 C DE 57592C
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DENDAT57592D
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heinr. thiele & CO. in Berlin S., Prinzenstr. 86
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    • B41K—STAMPS; STAMPING OR NUMBERING APPARATUS OR DEVICES
    • B41K1/00—Portable hand-operated devices without means for supporting or locating the articles to be stamped, i.e. hand stamps; Inking devices or other accessories therefor
    • B41K1/08—Portable hand-operated devices without means for supporting or locating the articles to be stamped, i.e. hand stamps; Inking devices or other accessories therefor with a flat stamping surface and changeable characters
    • B41K1/14—Portable hand-operated devices without means for supporting or locating the articles to be stamped, i.e. hand stamps; Inking devices or other accessories therefor with a flat stamping surface and changeable characters having automatic means for changing type-characters
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Description

PATENTAMT.
KLASSE IB: Drückerei.
In allen Numerirmaschinen für Hand-, Fufs- oder Kraftbetrieb, in welchen den Ziffern ein sogen. »Nummerzeichen« (»No.« oder »Pag.« oder »Seite«) vorgedruckt wird, mufs der Schieber, welcher ein solches Zeichen als Type trägt, nach je einer Umdrehung der ihm unmittelbar folgenden Zifferscheibe um eine Stelle zurückgezogen werden, damit in die. entstehende Lücke die nächstfolgende Ziffernstelle, von rechts nach links fortschreitend, einrücken kann. Das Zurückziehen des Nummerzeichens von Hand erfordert bei rasch hinter einander folgendem Druck vieler Nummern besondere Aufmerksamkeit. Man hat deshalb versucht, die selbsttätige Einstellung des Nummerzeichens herbeizuführen (Patentschrift No. 38820), indem man den Schieber mit einer abgeschrägten Fläche versah, gegen welche eine abgerundete Ecke an der ersten-Ziffer (1) jeder Ziffernscheibe, wirkte und den Schieber zurückdrängte, wobei eine Schleppfeder das Zeichen in der jeweiligen Lage festhielt. Diese Vorrichtung hat den Nachtheil, dafs die abgeschrägte Fläche des Nummerzeichenschiebers sich abnutzt und die Schleppfeder lahm wird und nicht immer richtig in den Spalt zwischen zwei Ziffernscheiben einschnappt, sondern öfter darüber hinausgedrängt wird.
Die vorliegende Einrichtung vermeidet deshalb sowohl den positiven Antrieb des Nummerzeichenschiebers, als auch die Schleppfeder zur Festhaltung desselben. Das selbstthätige Zurückschieben des Schiebers erfolgt vielmehr durch den Druck einer Feder, welche das beständige Bestreben hat, den Schieber aus seiner Führungsnuth herauszuschieben, diesen Vorschub aber jedesmal nur dann bewirken kann, wenn der Bewegung des Schiebers kein Hindernifs entgegensteht.
In der Zeichnung stellt Fig. 1 ein Ziffernwerk mit selbsttätiger Ausrückvorrichtung für das Nummerzeichen in der Seitenansicht, Fig. 2 dasselbe in der Oberansicht dar.
Das Plättchen, welches das Nummerzeichen b1 (z. B. »No.«, »Pag.«, »Seite«·, »Serie« etc.) trägt, ist auf einem Schieber b befestigt, welcher in einer Schwalbenschwanznuth der Ziffernscheiben, zwischen den Ziffern ο und 1, geführt wird. Durch den Schieber b führt, nahe am hinteren Ende, eine Schraube c oder ein Stift, dessen unten vorstehendes Ende flach gefeilt ist. In die Seitenwand α des Zifferwerkes ist mittelst schwalbenschwanzförmiger Platte d oder auf sonst geeignete Weise ein halbcylindrisches Gehäuse/ eingesetzt, in welchem eine Spiralfeder e liegt. Das flache Ende ■ der Schraube c greift in einen Längsschlitz f1 des Gehäuses f, und die Feder e hat das Bestreben, die Schraube c und dadurch den Schieber b mit dem Nummerzeichen nach dem äufseren Ende des Gehäuses f hinzuschieben. Es würde folglich durch den beständigen Druck der Feder e gegen den Stift c der Schieber b mit dem Nummerzeichen b1 aus der Nuth g der Zifferscheiben herausgeschnellt werden, wenn er nicht an bestimmter Stelle von einer Zifferscheibe zur anderen festgehalten würde. Diese Festhaltung kann auf verschiedene Weise bewirkt werden und ist in der Zeichnung in einfachster Art wie folgt beschaffen. An der Stirnfläche b2 des Schiebers b, Fig. 3 und 4, ist an der einen (linken) Seite

Claims (1)

  1. eine Aussparung b3 in der Breite einer Zifferscheibe eingefräst, an der anderen (rechten) Seite ist eine über den Querschnitt des Schiebers b und der entsprechenden Nuth g ein wenig vorspringende Kante b 4 angebracht. Diese vorspringende Kante Z>4, welche über den Rand der Schwalbenschwanznuth g hinausgreift, hält den Schieber b an der Ziffernscheibe fest und verhindert, dafs der Schieber durch den Druck der Feder e in seiner Führungsnuth zurückgleitet. In Fig. ι und 2 ist diese Festhaltung an der dritten Ziffernscheibe h3 eingetreten; die vier letzten Ziffernscheiben befinden sich in einer Linie (Fig. 3). Nun kommt der Augenblick, wo die dritte Ziffernscheibe um eine Stelle weiter geschaltet werden soll, wodurch an Stelle der Ziffer 99 die Zahl 100 gedruckt wird. Die Schaltung geschieht auf bekannte Weise; es dreht sich die Ziffernscheibe h8 um eine Ziffernstelle, während die nächstfolgenden Ziffernscheiben /z4 ft5. . . stehen bleiben., Das Vorrücken der Scheibe h3 ist in Fig. 4 und 5 verdeutlicht; die rechte Seite der Führungsnuth g von h3 rückt dabei an dem Vorsprung b* des Schiebers b vorbei, während die linke Nuthkante in den Ausschnitt b3 eintritt.
    Mit dieser Drehung der Ziffernscheibe h3 verliert aber die Kante £4 des Schiebers ihren Halt an der Scheibe h3 und kann in die Nuth g eintreten. Der Schieber b kann daher durch den Druck der Feder e zurückschnellen und wird von der nächsten Scheibe hl aufgehalten, indem die für gewöhnlich über die Kante der Nuth g vortretende Kante 2>* des Schiebers nicht weiter zurück kann, bis dann die Scheibe ft4 ebenfalls geschaltet wird und nun der Schieber b wiederum um eine Stelle von Scheibe /i4 auf Scheibe hs zurückspringt.
    Auf diese Weise geschieht die Ausrückung des Nummerzeichens selbstthätig und mit gröfster Regelmäfsigkeit und Sicherheit durch den Druck der Feder e, welcher beständig den Rückzug des Schiebers zu bewirken strebt, ihn aber nur bei jeweiliger erster Schaltung der entsprechenden Ziffernscheibe dadurch ausführen kann, dafs die Festhaltung des Schiebers ausgelöst wird.
    Diese Festhaltung kann, wie schon bemerkt, auch noch auf andere Weise selbstthätig bewirkt werden, z. B. durch einen federnden Schnepper, der an jeder Ziffernscheibe angebracht werden kann und in den Schieber b an bestimmter Stelle eingreift, bei der Schaltung der Ziffernscheibe jedoch durch die Schaltvorrichtung selbst ausgelöst wird, um den Schieber freizulassen, der dann von der Feder e zurückgeschnellt wird, um durch den Schnepper der nächsten Ziffernscheibe wiederum festgehalten zu werden u. s. f.
    Patεnt-Ansρruch:
    An der unter No. 38820 patentirten Einstellvorrichtung des Nummerzeichens der Ersatz der das Nummerplättchen zurückschiebenden schrägen Seitenflächen durch die Spiralfeder e, welche den mit Ansatz &4 versehenen Nummerschieber zurückzieht.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT57592D Vorrichtung zu selbsttätigem Fortrücken des Nummerzeichens bei Nummerirmaschinen Expired - Lifetime DE57592C (de)

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