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Summiervorrichtung für Buchhaltungszwecke Es sind bereits verschiedene
Einrichtungen geschaffen worden, welche das Summieren von Konten in Büchern für
die Buchhaltung und in Loseblätterbuchhaltungen erleichtern. Es ist auch schon bekannt,
über einem mit einem Zeilenschlitz versehenen Streifen Schieberrähmchen anzuordnen,
welche beim amerikanischen Journal auf die Kolonne der entsprechenden Gegenkonten
geschoben werden können, um die Eintragung der Beträge in die richtigen Kolonnen
von vornherein zu sichern. Es ist ferner bekanntgeworden, zwecks abwechselnder Addition
der Soll- und der Habenposten eines Staffelkontos über diesem einen Rahmen anzubringen,
welcher über den Soll- und Habenppsten mit Schlitzen versehen ist, und an welchem
ein klappentragendes Lineal seitlich verschiebbar angeordnet ist, so daß durch Verdecken
der Habenposten mittels der Klappen die Sollposten addiert werden können, worauf
durch die seitliche Verschiebung des Klappenlineals die eben verdeckt gewesenen
Habenposten für die Addition offengelegt und die Sollposten verdeckt werden. Diese
Einrichtung ist aber nur dort verwendbar,- wo, wie eben beim Staffelkonto, nur zwei
Gruppen von Beträgen abwechselnd zu addieren sind, während die ersterwähnte Einrichtung
für das Addieren überhaupt nicht geeignet ist. Die vorliegende Erfindung betrifft
nun eine Vorrichtung, welche es ermöglicht, aus den vermischt untereinander befindlichen
Beträgen einer Rubrik nach verschiedenen Gesichtspunkten Gruppen zusammenzufassen
und zu addieren, wobei die Auswahl an Hand von Anzeigen zu treffen ist, welche auf
mehrere, außerhalb der Beträgerubrik angeord neten Kolonnen verteilt sind.
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Erfindungsgemäß besteht die Vorrichtung im wesentlichen darin, daß
ein zweckmäßig als Rahmen ausgebildeter Klappenträger für die Beträgerubrik und
ein gegen diesen verschiebbarer zweiter Rahmen für die Anzeigenkolonne vorgesehen
ist, der nur eine einzige dieser Kolonnen in seinem Fenster erscheinen läßt und
die benachbarten Kolonnen abdeckt und der jeweils auf die in Betracht kommende Anzeigenkolonne
geschoben werden kann, während die Klappen mit ihrem Träger über der zu. addierenden
Rubrik ruhen.
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In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Summiervorrichtung
gemäß der Erfindung dargestellt. Fig. i zeigt die Summiervorrichtung in Draufsicht
und Fig. 2 eine Einzelheit derselben.
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Die Summiervorrichtung weist einen Rahmen 2o auf, an dessen einem
Längsholm i9 die Klappen 2i schwenkbar gelagert sind, die
in ihrer
Normallage auf dem anderen Längsholm aufruhen. Der Rahmen 20 ist so groß, daß er
eine zu .addierende Beträgerubrik umfassen kann. In Bohrungen 27 des Rahmens 20
sind Zapfen 26 drehbar gelagert, die an Schwenkarmen 25 befestigt sind. Diese Schwenkarme
25 weisen an ihren freien Enden T-förmige Führungsstücke 17 auf, welche mit
Führungen 24 eines Rahmens 23 zusammen arbeiten, dessen Fenster 22 über die jeweils
gewünschte Anzeigenkolonne einstellbar ist.
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Bei Gebrauch wird der Rahmen 2o mit den Klappen 21 über die zu addierende
Beträgerubrik gelegt, und der Rahmen 23 wird mittels der Führungen 24 auf die entsprechende
Anzeigenkolonne verschoben. In jenen Zeilen, in welchen nun in dem Fenster 22 des
Rahmens 23 Anzeigen erscheinen, werden die Klappen 21 aufgeklappt, derart, daß die
unter ihnen verzeichneten Beträge frei sichtbar werden. Hierbei legen sich die freien
Enden der Klappen über das Fenster 22, so daß die in diesem Fenster erscheinenden
Anzeigen durch die Klappenenden verdeckt werden. Dadurch wird eine genaue Kontrolle
ermöglicht, ob die richtigen Beträge zur Addition freigegeben wurden, da in diesem
Falle alle Anzeigen im Fenster 22 durch die Klappenenden verdeckt sein müssen. Nach
Addition der im Rahmen 20 erscheinenden Beträge können die Klappen gemeinsam durch
Verschwenken des Rahmens 23 um die Drehzapfen 26 in ihre Ausgangslage zurückgebracht
werden.
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Durch vorliegende Erfindung wurde ein einfaches, handliches und eine
genaue Selbstkontrolle ermöglichendes Summiergerät geschaffen. Selbstverständlich
kann man an Stelle der dargestellten Ausführungsform die Summiervorrichtang noch
in verschiedener anderer Weise ausbilden, ohne vom Rahmen der Erfindung abzuweichen.
So kann die Art der Führung zwischen den beiden Rahmen 2o und 23 beliebig ausgestattet,
werden, ebenso kann die Art der Rückdrehung der Klappen 21 auf andere Weise bewirkt
werden. Schließlich kann an Stelle des.Rahmens 2o auch nur ein stabförmiger Träger
für die Klappen treten, und ebenso können an Stelle der Klappen die zum gleichen
Zwecke bekannten Schieber Verwendung finden.