DE574440C - Tischantrieb fuer nach dem Abwaelzverfahren arbeitende Zahnraederfraesmaschine mit vertikalem Aufspannbolzen - Google Patents
Tischantrieb fuer nach dem Abwaelzverfahren arbeitende Zahnraederfraesmaschine mit vertikalem AufspannbolzenInfo
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Classifications
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- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23F—MAKING GEARS OR TOOTHED RACKS
- B23F23/00—Accessories or equipment combined with or arranged in, or specially designed to form part of, gear-cutting machines
- B23F23/10—Arrangements for compensating irregularities in drives or indexing mechanisms
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23F—MAKING GEARS OR TOOTHED RACKS
- B23F5/00—Making straight gear teeth involving moving a tool relatively to a workpiece with a rolling-off or an enveloping motion with respect to the gear teeth to be made
- B23F5/20—Making straight gear teeth involving moving a tool relatively to a workpiece with a rolling-off or an enveloping motion with respect to the gear teeth to be made by milling
- B23F5/22—Making straight gear teeth involving moving a tool relatively to a workpiece with a rolling-off or an enveloping motion with respect to the gear teeth to be made by milling the tool being a hob for making spur gears
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Description
Bei Zahnräderfräsmaschinen mit vertikalem Aufspannbolzen, die nach dem Wälz verfahren
arbeiten, erfolgt die Drehung des Aufspanntisches für die Werkstücke mittels
Schnecke und Schneckenrades. · Bei den Maschinen der bisher bekannten Bauart sitzt
dabei die Schnecke direkt auf einer längs des Bettes liegenden Welle, der sogenannten Teilwelle,
die über die üblichen Wechselräder mit der Fräserdrehung, der geforderten Abwälzbewegung
entsprechend, gekuppelt ist, oder wird von der Teilwelle aus über ein nicht
veränderliches Vorgelege angetrieben. Diese Art des Antriebes für den Tischantrieb genügt
nun nicht in allen Fällen den an diesen Antrieb gestellten Forderungen, sondern führt
vielmehr, vor allem bei großen Maschinen, bei Vorliegen gewisser Betriebsverhältnisse
zu Unzuträglichkeiten im Betrieb, indem der Tisch sich bei sehr langsamer Drehung, also
beim Fräsen großer Räder, nicht mehr gleichförmig, sondern nur noch mehr oder weniger
ruckweise weiterbewegt, wodurch ein geordnetes Verzahnen der Räder unmöglich wird.
In der Fachwelt pflegt man diesen Betriebszustand mit Springen zu bezeichnen.
Bei näherer Betrachtung lassen sich hauptsächlich zwei Ursachen für das Zustandekommen
des Springens erkennen. Erstens ist es die überaus starke Veränderlichkeit des Reibungskoeffizienten für gleitende Reibung
mit der Gleitgeschwindigkeit, vor allem im Bereich nahe der Geschwindigkeit o. Diese
Abhängigkeit des Reibungskoeffizienten wird in der sogenannten Stribeckschen Kurve dargestellt,
die dadurch entsteht, daß über der jeweiligen Gleitgeschwindigkeit der für diese
Geschwindigkeit ermittelte Reibungskoeffizient aufgetragen wird.
Zweitens ist es die elastische Formänderung der Triebwerksteile, vor allem, relativ
langer Wellenleitungen.
Da beim Fräsen großer Räder die Gleitgeschwindigkeit
in den Tischführungsbahnen nur wenige mm/s beträgt, so steht fest, daß
man sich dabei in dem kritischen Gebiet der Gleitgeschwindigkeiten nahe ο befindet, in
dem der Reibungskoeffizient mit den geringfügigsten Änderungen der Gleitgeschwindigkeit
außerordentlich schwankt. Nun wird der Drehwiderstand des Werkstücktisches infolge
mancherlei Umstände nie ganz gleich groß sein. Ebenso wird das Drehmoment zur Drehung
der Schnecken im Schneckenkranz für die Tischdrehung schwanken.
Diese Schwankungen im für die Tischdrehung aufzuwendenden Drehmoment fühfen
zwangsläufig zu Verdrehungsschwingungen innerhalb des Antriebsmechanismus, was zwangsläufig auch zu einer, wenn auch noch
so geringen Ungleichförmigkeit in der Tischdrehung führt. Diese Ungleichförmigkeit
könnte man unter Umständen als zulässig in Kauf nehmen, wenn sie durch die sprunghafte
Änderung des Reibungskoeffizienten in dem Gebiet kleiner Gleitgeschwindigkeiten
nicht so verstärkt würdeT dall der Tisch nahezu
oder vollständig zum Stillstand kommt und erst dann weiterbewegt wird, wenn die
Verdrehungsspannung in den Antriebselemen-S ten so groß geworden ist, daß die nun
ruhende Reibung des Tisches überwunden wird.
In diesem Augenblick tritt nun die entgegengesetzte Wirkung ein. Mit der Bewegung
des Tisches fällt der Reibungskoeffizient stark. -Das erforderliche Drehmoment
wird kleiner, und die durch die vorausgegangene Verdrehung der Wellen frei werdende
aufgespeicherte Energie bewirkt eine die normale Geschwindigkeit übersteigende Drehgeschwindigkeit
des Tisches. Der Tisch eilt vor. Seine Bewegung wird darauf zwangsläufig verzögert. Damit steigt der Reibungskoeffizient
wieder. Die Wellen usw. verdrehen sich erst wieder, ehe sie das erforderliche Drehmoment übertragen können. Die Tischgeschwindigkeit
sinkt weiter, der Widerstand steigt noch mehr, bis der Tisch wieder oder nahezu zum Stillstand kommt. Dieses Spiel
*5 wiederholt sich dauernd, der Tisch springt.
Das Springen entsteht demnach bei niedriger Gleitgeschwindigkeit dadurch, daß Ursache
und Wirkung in der gleichen Richtung wirken. Wird die Gleitgeschwindigkeit kleiner,
so begünstigt· die damit zusammenhän-. gende Erhöhung des Reibungskoeffizienten
diese Verringerung der Geschwindigkeit.
Wird die Gleitgeschwindigkeit höher, so sinkt der Reibungskoeffizient und begünstigt somit
die Erhöhung der Geschwindigkeit. .
Durch den Erfindungsgegenstand nach Abb. ι bis 3 wird nun dieser Übelstand des
Springens des Tisches' weitestgehend abgestellt, indem durch entsprechende Wahl des
Übersetzungsverhältnisses in dem der Schnecke für den Tischantrieb vorgeschalteten Wechselgetriebe
die Elastizität in den Übertragungselementen weitgehend vermindert und somit die Ungleichförmigkeit in der Tischdrehung
auf, einen sehr kleinen zulässigen Wert herabgesetzt werden kann, so daß eine
Ungleichförmigkeit nicht mehr erkennbar ist.
Abb. ι zeigt die beispielsweise Gesamtanordnung des Erfindungsgegenstandes, während
die Abb. 2 und 3 eine beispielsweise Ausführungsform darstellen.
Die Teilwelle i, die über nicht dargestellte,
an der Rückseite der Maschine angeordnete übliche Wechselräder angetrieben wird, treibt
im vorliegenden Fall beim Fräsen kleiner Rader über das Vorgelegen, 3, beim Fräsen
großer Räder dagegen über das Vorgelege 8,7 die Schnecke S und damit den Aufspanntisch 6 an.
Es ist natürlich ohne weiteres möglich, mehrere Rädervorgelege anzuordnen, die
durch Verschieben usw. wirksam werden. Wesentlich für die möglichste Ausschaltung
der Elastizität ist dabei, daß die Vorgelege räumlich möglichst nahe der Schnecke und 6S
mit stets festem Abstand zu dieser angeordnetsind.
Claims (1)
- Patentanspruch:Tischantrieb für nach dem Abwälzverfahren arbeitende Zahnräderfräsmaschine mit vertikalem Aufspannbolzen, dadurch gekennzeichnet, daß der Schnecke für den Tischantrieb (außer den üblichen Wechselrädern) zur Niedrighaltung des Ungleichförmigkeitsgrades zusätzlich auswechselbare Räderübersetzungen vorgeschaltet sind, die räumlich möglichst nahe der Schnecke und mit stets festem Abstand zu dieser angeordnet sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER80945D DE574440C (de) | 1931-03-11 | 1931-03-11 | Tischantrieb fuer nach dem Abwaelzverfahren arbeitende Zahnraederfraesmaschine mit vertikalem Aufspannbolzen |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DER80945D DE574440C (de) | 1931-03-11 | 1931-03-11 | Tischantrieb fuer nach dem Abwaelzverfahren arbeitende Zahnraederfraesmaschine mit vertikalem Aufspannbolzen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE574440C true DE574440C (de) | 1933-04-13 |
Family
ID=7416393
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER80945D Expired DE574440C (de) | 1931-03-11 | 1931-03-11 | Tischantrieb fuer nach dem Abwaelzverfahren arbeitende Zahnraederfraesmaschine mit vertikalem Aufspannbolzen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE574440C (de) |
-
1931
- 1931-03-11 DE DER80945D patent/DE574440C/de not_active Expired
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