DE574149C - Vorrichtung zum Aufdrehen und Aufloesen von zusammengedrehten Straengen bzw. von Polster-zoepfen aus haaraehnlichen, vegetabilischen Fasern (crin vegetal) oder aehnlichen Faserstoffen - Google Patents

Vorrichtung zum Aufdrehen und Aufloesen von zusammengedrehten Straengen bzw. von Polster-zoepfen aus haaraehnlichen, vegetabilischen Fasern (crin vegetal) oder aehnlichen Faserstoffen

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DE574149C
DE574149C DEM106518D DEM0106518D DE574149C DE 574149 C DE574149 C DE 574149C DE M106518 D DEM106518 D DE M106518D DE M0106518 D DEM0106518 D DE M0106518D DE 574149 C DE574149 C DE 574149C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B68SADDLERY; UPHOLSTERY
    • B68GMETHODS, EQUIPMENT, OR MACHINES FOR USE IN UPHOLSTERING; UPHOLSTERY NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B68G3/00Treating materials to adapt them specially as upholstery filling

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description

  • Vorrichtung- zum Aufdrehen und Auflösen von zusammengedrehten Strängen bzw. von Polster-' zöpfen aus haarähnlichen, vegetabilischen Fasern (crin vegetal) oder ähnlichen Faserstoffen Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung -zum Aufdrehen und Auflösenvon zusammengedrehten Strängen bzw. von Polsterzöpfen aus haarähnlichen, vegetabilischen Fasern (cgin vegetal) oder ähnlichen Faserstoffen, welche ein Ventilatorgehäuse benutzt und bei welcher die Stränge oder Polsterzöpfe mittels einer Zuführungsvorrichtung einem mit einem Durchführungskanal für das aufzudrehende Material versehenen Schleuderorgan zugeführt werden.
  • Bekanntlich entsteht während des Aufdrehens bzw. des Auflösen's der zusammengedrehten Stränge bzw. der Polsterzöpfe aus haarähnlichen, vegetabilischen Fasern (crin vegetal) oder ähnlichen Faserstoffen viel Staub.
  • Zweck und Ziel der Vorrichtung ist, die Fasern völlig staubfrei aus der Vorrichtung abzuliefern. Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß das aufgedrehte Material nicht nur, wie es bei bekannten Vorrichtungen geschieht, beim Umschleudern, sondern auch, nachdem dasselbe die Kämme passiert hat, einer Saugwirkung ausgesetzt wird, welche derjenigen Richtung, in welcher das aufgedrehte Material vom sich umdrehenden Ventilatorschaufelrade fortgeschleudert wird, entgegengesetzt ist, derart, daß durch diese Saugwirkung der Staub abgesogen wird, während die frei werdenden Fasern infolge der Trägheit in das Sammel- oder Abführungsrohr für das aufgedrehte Material geschleudert werden.
  • Gegenüber den bekannten Einrichtungen dieser Art kennzeichnet sich die Erfindung dadurch, daß der Durchführungskanal in bekannter Weise mit dem einen offenen Ende an die Zuführungsvorrichtung für das aufzudrehende Material angeschlossen ist, mit dem anderen offenen Ende aber vor der um das Umschleuderorgan herum angeordneten, mit Kämmen versehenen Wand des Ventilatorgehäuses mündet, diese Wand zwischen den Kämmen und der Auslaßöffnung des Gehäuses ganz oder teilweise siebartig ausgebildet ist und an diesen Teil ein Ventilator zum Absaugen des aus dem aufgedrehten Material frei werdenden Staubes angeschlossen ist.
  • Der Durchführungskanal ist vorteilhaft in Form eines T-Stückes ausgeführt, dessen an seinen beiden Enden offener Teil sich diametral durch das Schleuderorgan erstreckt, während der andere in den erstgenannten Teil mündende Teil dieses T-Stückes in axialer Richtung in das Schleuderorgan verläuft und an die Zuführungsvorrichtung für das aufzudrehende Material angeschlossen ist.
  • Außerdem kann die Vorrichtung derart ausgebildet sein, daß die Zuführungsvorrichtung für das aufzudrehende Material aus einem Zu führungskasten besteht, in dem eine mit Greifer= zähnen o. dgl. versehene Walze angeordnet ist, welche mit einem federnd unterstützten und mit Rippen versehenen Tisch zusammenwirkt, wobei die- Zähne der Walze zwischen diesen Rippen eingreifen, welche Einrichtung sich dadurch kennzeichnet, daß die Rippen an der= jenigen Seite, an welcher das Material in die Zuführungsvorrichtung eingeführt wird, abgeschrägt sind.
  • Die Erfindung ist in den Zeichnungen in einem Ausführungsbeispiel näher erläutert, und zwar zeigt Abb. i eine Vorderansicht der Vorrichtung, Abb. 2 einen Querschnitt nach Linie II-II der Abb. i in Richtung der eingezeichneten Pfeile, Abb.3 einen Querschnitt nach der Linie III-III der Abb. 2, während Abb. q. einen Querschnitt durch das Schaufelrad nach Linie IV-IV der Abb. 3 darstellt. In Abb. i ist das Fußgestell der Vorrichtung mit i bezeichnet. Auf diesem Fußgestell i ist ein Ventilator 2 angeordnet, der z. B. mittels einer Welle 3 und einer Riemenübertragung von einem Elektromotor q. angetrieben wird.
  • Der Ventilator 2 besitzt einen Einlaß 5 für den Strang, der den Deckel eines Zuführungskastens 6 bildet, in dem eine mit Greiferzähnen o. dgl. versehene Walze 7 auf eine Vfelle 8 und ein federnd unterstützter, mit Rippen g versehener Zuführungstisch io angeordnet sind. Mittels einer geeigneten Übeitragungseinrichtung, bei der man sich geeigneter Stufenscheiben bedienen kann, wird die Welle 8 von der Welle 3 angetrieben. Um zu verhüten, daß die Stränge oder Zöpfe mit der Walze 7 mitherumgedreht werden, ist eine Führungsplatte ii angeordnet, während die Rippen g des Zuführungstisches io an derjenigen Seite, an welcher die Stränge oder Zöpfe in die Zuführungsvorrichtung geführt werden, etwas abgeschrägt sind, so daß die Stränge oder Zöpfe bequem von der Walze 7 erfaßt werden (vgl. Abb. 2). Der Tisch io ist ferner auf einem Bolzen 12 angeordnet und ruht auf einer Feder 13, welche von einem mittels Schraubengewinde im Zuführungskasten 6 einstellbaren Organ 14 getragen wird. Mittels einer in Form eines Rädchens ausgeführten Stellmutter 15 läßt sich dieses Organ 14 nach der Einstellung festlegen.
  • Das Innere des Zuführungskastens 6 steht mittels der Öffnungen 16 mit der Außenluft und durchÖffnungen z7 direkt mit dem im Ventilatorgehäuse 2 vorgesehenen Schaufelrade 18 in Verbindung.
  • Ist die Vorrichtung im Betrieb, so wird fortwährend frische Luft durch die Öffnungen 16 und 17 zum Ventilator strömen, wodurch der Zuführungskasten 6 stets staubfrei gehaltenwird.
  • Diametral durch das Schaufelrad 18 hindurch geht ein Zuführungskanal ig, der mittels einer Abzweigung 2o mit dem Inneren des Zuführungskastens 6 in Verbindung steht. An derjenigen Seite, an welcher das Schaufelrad 18 von der Welle 3 unterstützt .wird, ist eine Öffnung 2i im Ventilatorgehäuse 2 vorgesehen, durch welche gleichfalls frische Luft vom Schaufelrade angesogen wird.
  • Der aufzudrehende Strang oder Polsterzopf wird vom sich umdrehenden Schaufelrade 18 an einem Satz von Kämmen 22 entlang gezogen. Diese Kämme 22 sind in einem an der Oberseite des Ventilators angegossenen Kammstutzen 23 verstellbar angeordnet.
  • Zwischen dem Kammstutzen 23 und dem Abführungs- oder Sammelrohre 24 für die Fasern ist das Ventilatorgehäuse 2 offen und von einem siebartigen Bleche 26 abgedeckt (vgl. Abb. 3). Dieser siebartige Teil 25 steht mittels eines beispielsweise aus Eisenblech hergestellten Kastens 26 mit einem Ventilator 27 in Verbindung. Mittels eines Rohres 28 o. dgl. ist dieser Ventilator 27 an einen Zyklon oder an ein sonst geeignetes Staubsammelorgan angeschlossen (vgl. Abb. i).
  • Die Vorrichtung arbeitet folgendermaßen: Nachdem die Antriebsmaschine 4. angelassen und die Vorrichtung in Gang gesetzt ist, werden die Stränge oder Polsterzöpfe in den rohrförmigen Einlaß 5 eingeführt. Da die Rippen g des Tisches io etwas abgeschrägt sind, werden die Stränge oder Zöpfe stets von der mit Zähnen ausgerüsteten Walze 7 erfaßt, in den Zuführungskasten 6 gezogen und alsdann unter die Führungsplatten ix @ hindurch zu der daran sich anschließenden Zuführungsöffnung 2o des im Schaufelrade 18 befindlichen T-förmigen Zuführungskanals ig geführt. Da dieses Schaufelrad 18 mit einer großen Umdrehungszahl umläuft, wird sich das vordere Ende des zugeführten Stranges oder Zopfes in den sich in diametraler Richtung durch das Schaufelrad verlaufenden Durchführungskanal ig biegenundsich dannnach der äußeren Seite dieses Schaufelrades bewegen. Sobald nun das Ende des Stranges aus dem Schaufelrade 18 herausragt, wird dasselbe kräftig an den Zähnen der in der Wand des Ventilatorgehäuses 2 angeordneten Kämme 22 entlang gezogen werden. Hierdurch wird der Strang oder Zopf nicht nur aufgedreht, sondern zu gleicher Zeit wird der in demselben vorhandene Staub frei gemacht. Sowohl die Fasern als auch der Staub werden in Drehungsrichtungen des Schaufelrades fortgeschleudert, wobei sie sich an dem siebartigenTei125 des Gehäuses 2 entlang bewegen werden. Da jedoch dieser siebartige Teil 25 des Gehäuses an einen Ventilator 27 angeschlossen ist, wird der frei werdende Staub durch dieses Sieb 25 hindurch abgesogen und alsdann einem Zyklon o. dgl. zugeführt werden, während die schwereren Fasern infolge ihrer Trägheit am siebartigen Teil 25 vorbei in das Sammel- oder Abführungsrohr 2¢ geschleudert werden, durch welches sie die Vorrichtung völlig entstaubt verlassen.
  • Da das siebartige Blech durch das fortwährend über dasselbe streichende Strangende reingefegt wird, ist eine Verstopfung der Löcher ausgeschlossen, so daß ein gutes Arbeiten der Gesamtvorrichtung stets verbürgt wird.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung zum Aufdrehen und Auflösen von zusammengedrehten Strängen bzw. von Polsterzöpfen aus haarähnlichen, vegetabilischen Fasern (crin vegetal) oder ähnlichen Faserstoffen mit einem Ventilatorgehäuse, bei welcher die Stränge oder Polsterzöpfe mittels einer Zufühningsvoirichtung einem mit einem Durchführungskanal für das aufzudrehende Material versehenen Umschleuderorgan zugeführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchführungskanal (1g) mit dem einen offenen Ende (2o) an die Zuführungsvorrichtung (6-1o) für das aufzudrehende Material angeschlossen ist und mit dem anderen offenen Ende vor der um das Schleuderorgan (3, 18, 1g, 2o) herum angeordneten, mit Kämmen (22) versehenen Wand des Ventilatorgehäuses mündet, während diese Wand zwischen den Kämmen* (22) und der Auslaßöffnung (2q.) des Gehäuses ganz oder teilweise siebartig durchlocht ist und an diesen Teil ein Ventilator zum Absaugen des aus dem aufgedrehten Material frei werdenden Staubes angeschlossen ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchführungskanal in Form einesT-Stückes ausgeführt ist, dessen an seinen beiden Enden offener Teil sich diametral durch das Schleuderorgan (3, 18, 1g, 2o) erstreckt, während der andere in den erstgenannten Teil mündendeTeil (2o) dieses T-Stückes in axialer Richtung in das Schleuderorgan verläuft und an die Zuführungsvorrichtung (6-1o) für das aufzudrehende Material angeschlossen ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, bei welcher die Zuführungsvorrichtung für das aufzudrehende Material aus einem Zu-. führungskasten besteht, in dem eine mit Greiferzähnen o. dgl. versehene Walze (7) angeordnet ist, welche mit einem federnd unterstützten und mit Rippen (g) versehenen Tisch (1o) zusammenwirkt, wobei die Zähne der Walze zwischen diesen Rippen (g) eingreifen, dadurch gekennzeichnet, daß die Rippen (g) an derjenigen Seite, an welcher das Material in die Zuführungsvorrichtung eingeführt wird, abgeschrägt sind.
DEM106518D 1928-02-21 1928-09-13 Vorrichtung zum Aufdrehen und Aufloesen von zusammengedrehten Straengen bzw. von Polster-zoepfen aus haaraehnlichen, vegetabilischen Fasern (crin vegetal) oder aehnlichen Faserstoffen Expired DE574149C (de)

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