DE573691C - Schiebetuer mit waagerecht gleitenden, gelenkig miteinander verbundenen Tafeln - Google Patents

Schiebetuer mit waagerecht gleitenden, gelenkig miteinander verbundenen Tafeln

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Publication number
DE573691C
DE573691C DEB152755D DEB0152755D DE573691C DE 573691 C DE573691 C DE 573691C DE B152755 D DEB152755 D DE B152755D DE B0152755 D DEB0152755 D DE B0152755D DE 573691 C DE573691 C DE 573691C
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DE
Germany
Prior art keywords
panels
door
sliding
sliding door
rollers
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Expired
Application number
DEB152755D
Other languages
English (en)
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Baumann & Fils Constructeurs B
Original Assignee
Baumann & Fils Constructeurs B
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Publication date
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Application filed by Baumann & Fils Constructeurs B filed Critical Baumann & Fils Constructeurs B
Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05DHINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
    • E05D15/00Suspension arrangements for wings
    • E05D15/06Suspension arrangements for wings for wings sliding horizontally more or less in their own plane
    • E05D15/12Suspension arrangements for wings for wings sliding horizontally more or less in their own plane consisting of parts connected at their edges

Description

  • Schiebetür mit waagerecht gleitenden, gelenkig miteinander verbundenen Tafeln Gegenstand der Erfindung ist eine Schiebetür mit waagerecht gleitenden, gelenkig miteinander verbundenen Tafeln, welche durch Rollen an einer oberen Tragschiene aufgehängt sind, die an einen Winkel zwischen sich einschließenden Seitenwänden entlang läuft.
  • Es sind Schiebetüren dieser Art bekannt, deren unterer Rand in der ganzen Breite der Türöffnung durch eine in den Boden eingelassene Schiene geführt ist. Eine solche Schiene hat jedoch den großen Nachteil, daß sie Wasser, Kot und Unrat aufnehmen kann, wodurch die Wasserabflußöffnungen verstopft werden und das Wasser in der Schiene zurückbleibt. Gefriert bei kaltem Wetter und bei geschlossener Tür dieses Wasser, so kann man die Tür nur mit großen Schwierigkeiten und mit viel Zeitverlust öffnen.
  • Es sind ferner Türen dieser Art bekannt, deren unterer- Rand gar nicht geführt ist. Ein solcAer Verschluß bietet somit keine Sicherheit.
  • Durch den Gegenstand der Erfindung werden nun die genannten Nachteile beseitigt. Die Erfindung besteht hauptsächlich darin, daß die Führungsschiene für den unteren Teil der Tafeln sich über dem Boden auf der Rückseite der Tür befindet und in der ganzen Breite der Türöffnung unterbrochen ist, wobei die Führungsrollen des unteren Teiles der Tafeln-auf deren Rückseite derart angeordnet sind, daß sie in die von jeder Seite der Türöffnung nach den Wänden zu abgehenden Führungsschienen beim Öffnen der Tür eingreifen.
  • Da die Führungsschienen sich über dem Boden und auf der Rückseite der Tür in einer gewissen Entfernung befinden, sieht die Erfindung auch eine besondere Ausbildung der Führungsrollenträger vor, die es gestattet, nicht nur die Tafeln zu führen, sondern diese auch um ihre Verbindungsgelenke frei schwingen zu lassen.
  • Schließlich sieht die Erfindung auch eine Verriegelung vor, die das Eindrücken der Tür verhindert, wenn sie vollständig geschlössen ist. In dieser Lage sind die Führungsrollen nämlich ganz aus den seitlichen Führungsschienen herausgetreten, und der untere Teil der Tafeln hätte keinen Halt, wenn die genannte Verriegelung nicht vorgesehen wäre.
  • Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes- ist auf der Zeichnung dargestellt.
  • Fig. i ist ein senkrechter Schnitt durch die Schiebetür.
  • Fig.2 ist ein waagerechter Schnitt gemäß der Linie A-A der Fig. i, verkleinert.
  • Fig. 3 ist eine Seitenansicht einer der Endtafeln und einer Führungsschiene, ebenfalls verkleinert.
  • Fig. 4 ist ein waagerechter Schnitt gemäß der Linie X-X der Fig. 3, auch verkleinert. Die Schiebetür besteht aus zwei Hälften, von denen jede aus rechteckigen Tafeln i zusammengesetzt ist, deren große Seiten senkrecht stehen. Die Tafeln einer jeden Hälfte sind durch Scharniere 4 miteinander verbunden, die auf der Innenseite derart befestigt sind, daß die Tafeln nach dem Innern des Raumes einknicken können.
  • jede Tafel i ist an einem Gehänge 6 mit Hilfe eines Zapfens 7 aufgehängt, das an einem Ende der Türoberkante befestigt ist. Ein Kugellager 8 gestattet ein Verschwenken des Gehänges 6 gegenüber der Tafel. jedes Ende der Arme des Gehänges 6 ist nach außen abgebogen und trägt einen Zapfen 9 mit einer Rolle i o. Infolge der Schräglage der Gehängearme bilden die Rollen io einen spitzen Winkel mit der Senkrechten (Fig. i).
  • Die Rollen io laufen jeweils auf den beiden Flanschen einer umgekehrt angeordneten V-förmigen Tragschiene i i, die über der Türöffnung angebracht und im Innern des Raumes mit Hilfe von Kloben 12 befestigt ist. Die Enden der Schiene 1i sind umgebogen und an den Seitenwänden 14 des Raumes entlang angeordnet. In der geöffneten Lage legen sich somit die Tafeln der Tür gegen die Wände 14 und geben die Türöffnung vollkommen frei.
  • Der Durchgang durch die Kurven der oberen Schiene beim Öffnen und Schließen der Tür findet infolge der Neigung der Rollen io und der Anordnung dieser Rollen in der Nähe einer der senkrechten Kanten der Tafeln leicht statt. Infolge ihrer Neigung sind die Ränder der Rollen vom Steg der Schiene i i abgerückt und können somit nicht daran reiben, selbst wenn Kurven von kleinem Krümmungsradius durchfahren werden.
  • Die Kloben 12 sind in der Mauer verankert und tragen mittels Gewindestiften 27 die Schiene n. Die Stifte 27 werden in den Kloben 12 durch Muttern 28 und Gegenmuttern 29 ein- und festgestellt. Schraubt man diese Muttern auf oder ab, so kann man die Lage der Schiene i i in gewünschter Weise regeln.
  • Der Zapfen 7 eines jeden Gehänges 6 ist auf der zugehörigen Tafel i durch einen Beschlag 3o befestigt, in welchem er verdreht werden kann, und der sich leicht abnehmen läßt.
  • Die Tafeln i sind mit ihrem unteren Teil durch eine Reihe im Boden befestigter Führungsstücke gehalten, die z. B. in Abständen angeordnet sind, welche annähernd gleich sind der Breite der Tafeln. Jedes Führungsstück besitzt zwei Verankerungsstifte 31, die durch einen Querstab 31d miteinander verbunden sind, und trägt zwei Vorsprünge 31v, die über den Boden vorstehen und zwischen denen die unteren Ränder der Tafeln gleiten können. Diese Führungsstücke hindern das Abfließen des Wassers nicht.
  • Um die Ecken des Raumes und an den Wänden 14 entlang wird das Führen der Tafeln i durch Schienen 32 bewirkt, die also an solchen Stellen liegen, wo diese Schienen nicht hindern können. Die Schienen 32 haben einen [J-förmigen Querschnitt, sind im Boden durch Halter 33 verankert und führen die Tafeln mit Hilfe von Rollen 34, die zwischen den Flanschen der Schienen 32 laufen. jede Rolle 34 befindet sich gegenüber dem Verbindungsscharnier 4 zweier Tafeln und sitzt an einem Scharnier 35, dessen beide Teile einerseits auf dem Zapfen der Rolle 34 und andererseits jeweils auf einer Tafel i bzw. 1a gelenkig angeordnet sind, um das gegenseitige Verschwenken der Tafeln zu gestatten und trotzdem ihre Führung zu sichern.
  • Schließlich ist jede der äußeren Tafeln auf der freien Kante mit einem Führungsstück 36 versehen, das einen Riegel 37 trägt, der an der Tafel in senkrechter Richtung gleiten kann, wobei dessen unteres Ende auf dem Boden ruht. Wenn die Tür geschlossen ist, ruht der Riegel 37 auf dem Grunde einer Vertiefung 38 des Bodens und legt sich seitlich gegen einen Metallbeschlag 39, der die hintere Begrenzung dieser Vertiefung bildet, so daß es unmöglich ist, die betreffende Tafel einzudrücken. Öffnet man die Tür, so gleitet der Riegel 37 auf der schrägen Rampe 4o der Vertiefung 38 in die obere Lage.
  • Gemäß den Fig. 3 und 4 ist der Riegel durch einen Winkel ersetzt, der auf der äußeren Tafel befestigt und derart angeordnet ist, daß er gegen einen auf der Führungsschiene befestigten Zapfen stößt, wenn die Tür geschlossen ist. Auf der letzten Tafel 1a ist nämlich ein Halter 41 befestigt, der eine Führungsrolle 42 und einen Winkel 43 trägt, dessen hinterer Rand schräg zugeschnitten ist. Wenn die Tafel ia am Ende der Schließbewegung angelangt ist, stößt der Winkel 43 gegen einen Zapfen 45, der auf der Führungsschiene 32 vorgesehen ist. Dadurch wird die äußere Tafel starr mit, der Mauer verbunden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schiebetür mit waagerecht gleitenden, gelenkig miteinander verbundenen Tafeln, welche durch Rollen an einer oberen Tragschiene aufgehängt sind, die an einen Winkel zwischen sich einschließenden Seitenwänden entlang läuft, dadurch gekennzeichnet, daß die untere Führungsschiene (3a) über dem Boden und hinter der Tür angeordnet und gegenüber der Türöffnung auf deren ganzen Breite unterbrochen ist, wobei die Führungsrollen (34) des unteren Teiles der Tafeln (i) hinter diesen derart angeordnet sind, daß sie in die von jeder Seite der Türöffnung nach den Wänden zu abgehenden Führungsschienen (3a) beim Öffnen der Tür eingreifen. a. Schiebetür nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsrollen (34) des unteren Teiles der Tafeln (i) gegenüber den Scharniergelenken der Tafeln auf einem Gelenkzapfen zweier Lenker (35) gelagert sind, welche selbst auf der Rückseite der beiden benachbarten Tafeln (i) gelenkig gelagert sind. 3. Schiebetür nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in der Türöffnung und unterhalb der oberen Tragschiene (i i) in den Boden- Vorsprünge (3ib) von kleinen Abmessungen und abgerundeter Gestalt eingelassen sind, welche zwischen sich die Unterkante der Tafeln (i) führen. 4. Schiebetür nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, ,daß die äußere Stirnkante der Endtafeln einen Riegel (37) trägt, welcher senkrecht gleitbar gelagert ist und infolge einer schrägen Rampe (4o) in eine Vertiefung (38) im Boden in der Nähe einer jeden Seitenbegrenzung der Türöffnung eingreifen kann, wobei die Vertiefung (38) an. der der Türöffnung gegenüberliegenden Seite mit einem aufwärts gerichteten Metallbeschlag (39) versehen ist, damit der untere Teil der Endtafeln in der geschlossenen Lage der Tür einen Anschlag findet und nicht nach innen gedrückt werden kann. 5. Schiebetür nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelung der Endtafeln durch einen Winkel (43) bewirkt wird, welcher auf der Rückseite dieser Tafeln befestigt ist und im geschlossenen Zustand der Tür gegen einen Anschlag (45) stößt, der auf dem entsprechenden Schienenstück (3a) befestigt ist. 6. Schiebetür nach Anspruch i, deren Tafeln durch mit Rollen versehene Gehänge an einer oberen Tragschiene aufgehängt sind, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Gehänge (6) die zugehörige Tafel (i) in an sich bekannter Weise mit Hilfe eines senkrechten Gelenkzapfens (7) trägt und mit zwei in an sich bekannter Weise schräg angeordneten Rollen (io) versehen ist, die zwischen sich den senkechten Steg der im Querschnitt T-förmigen Tragschiene (ii) ohne Spielraum einschließen.
DEB152755D 1930-11-07 1931-11-01 Schiebetuer mit waagerecht gleitenden, gelenkig miteinander verbundenen Tafeln Expired DE573691C (de)

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DE (1) DE573691C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4800945A (en) * 1987-03-06 1989-01-31 Arteaga Alfredo G Strip-articulated door that turns in small radius
WO1997036075A1 (en) * 1996-03-27 1997-10-02 Petrus Elisabeth Maria Camps Folding door construction

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4800945A (en) * 1987-03-06 1989-01-31 Arteaga Alfredo G Strip-articulated door that turns in small radius
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