DE572965C - Als Gelenk-, insbesondere Garratt-Lokomotive ausgebildete Dampflokomotive - Google Patents

Als Gelenk-, insbesondere Garratt-Lokomotive ausgebildete Dampflokomotive

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DE572965C
DE572965C DEH124494D DEH0124494D DE572965C DE 572965 C DE572965 C DE 572965C DE H124494 D DEH124494 D DE H124494D DE H0124494 D DEH0124494 D DE H0124494D DE 572965 C DE572965 C DE 572965C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61CLOCOMOTIVES; MOTOR RAILCARS
    • B61C1/00Steam locomotives or railcars
    • B61C1/02Steam locomotives or railcars of articulated construction; with two or more engines

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Engine Equipment That Uses Special Cycles (AREA)

Description

Das Patent 566 916 betrifft eine Dampflokomotive, deren Abdampf von normaler Auspuffspannung in einer Abdampfturbine, die die Hilfsmaschinen antreibt, weiter entspannt und dann in einer Kondensationsanlage niedergeschlagen wird. Das Neue besteht dabei darin, daß der Abdampf der Abdampfturbine in einem luftgekühlten Kondensator ohne Luftpumpe niedergeschlagen wird.
Die vorliegende Erfindung gibt nun eine weitere Ausbildung dieses Erfindungsgedankens an, indem sie die Anwendung für eine besondere Lokomotivgattung, nämlich Gelenklokomotiven, vorsieht. Dadurch lassen sich mehrere Verbesserungen bei Lokomotiven dieser Gattung erzielen. Der neue Vorschlag bietet nämlich die Möglichkeit eines nachträglichen Umbaues von mit Auspuffbetrieb arbeitenden Gelenklokomotiven auf solche mit der neuen Betriebsweise ohne große Änderungen an den Triebgestellen, der Kesselarilage «sw. Ferner nimmt die ganze Niederschlagseinrichtung einen sehr geringen Raum ein bei großer Einfachheit im Betrieb der Anlage, was namentlich bei nachträglichen Umbauten einen gewichtigen Umstand darstellt.
Es sei hierzu bemerkt, daß an sich die Verwendung von Kondensationseinrichtungen bei Gelenklokomotiven bekannt ist; jedoch handelt es sich dabei um Anordnungen, deren Niederschlagsanlagen anders ausgebildet sind und nach einer anderen Betriebsweise als der beanspruchten arbeiten.
In der Zeichnung ist in schematischer Weise ein Ausführungsbeispiel in Seitenansicht, z. T. aufgeschnitten, dargestellt.
Die wiedergegebene Garratt-Lokomotive besteht in üblicher Weise aus je einem vorderen und einem hinteren Fahrgestell 1 bzw. 2, auf denen sich der den Kessel 3 und Führerhaus 4 tragende Mittelteil 5 abstützt. Der im Kessel entwickelte Dampf gelangt vom Dampfdom 6 durch den Überhitzer 7 durch je eine gelenkige Leitung 8 bzw. 9 zu den Zylindern 10 bzw. 11 am vorderen bzw. hinteren Fahrgestell 1 bzw. 2. Auf dem vorderen wie auf dem hinteren Gestell ϊ bzw. 2 ist je eine Kondensationseinrichtung 12 bzw. 13 untergebracht. Außerdem trägt das hintere Fahrgestell 2 noch einen Brennstoffbehälter 14. Nach'Arbeitsleistung in den Maschinenzylindern 10 und 11 gelangt der Zylinderabdampf durch je eine Leitung 15 bzw. 16 in hintereinandergeschaltete Abdampfturbinen 17 bzw. 18, in denen er unter weiterer Arbeitsabgabe auf etwa Atmosphärendruck entspannt wird. Von da tritt der Dampf durch Leitungen 19 bzw. 20 in die Kühlergruppen 21 bzw. 22, wo er niedergeschlagen wird. Zur Verstärkung der Kühlwirkung sind Ventilatoren 23 bzw. 24 vorgesehen, die von den Turbinen 17 bzw. 18 angetrieben werden. In der auf dem vorderen Fahrgestell 1 befindlichen Kondensationsanlage 12 treiben die Turbinen 17 über Kegelradgetriebe 25 die Ventilatoren 23, während für die Kondensationseinrichtung 13 auf dem hinteren Fahrgestell 2 die Ventilatoren 24 unmittelbar von den Turbinen 18 angetrieben dargestellt sind. Das in den Einrichtungen 12 und 13 niedergeschlagene Kondensat sammelt sich in je einem (nicht dargestellten) Wasserbehälter und wird durch Leitungen 26 bzw. 27 mittels Speisepumpen 28 bzw. 29, die zweckmäßigerweise von den Abdampf turbinen 17 bzw. 18 aus angetrieben werden können, in den Kessel 3 zurückgedrückt. Das Wasser beschreibt somit in der Maschinenanlage, wie an sich bekannt, einen vollkommenen Kreislauf, d. h. geht nicht verloren, und braucht nur im Umfange der durch Undichtigkeiten usw. bedingten Verluste erneuert zu werden.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: "
    Als Gelenk-, insbesondere Garratt-Lokomotive ausgebildeteDampflokomotive nach Patent 566916, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Drehgestell (1, 2) einen der luftgekühlten Kondensatoren (12, 13) ohne Luftpumpe trägt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
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