DE564592C - Antrieb von Hilfsmaschinen bei Auspufflokomotiven - Google Patents

Antrieb von Hilfsmaschinen bei Auspufflokomotiven

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Publication number
DE564592C
DE564592C DEK120603D DEK0120603D DE564592C DE 564592 C DE564592 C DE 564592C DE K120603 D DEK120603 D DE K120603D DE K0120603 D DEK0120603 D DE K0120603D DE 564592 C DE564592 C DE 564592C
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DE
Germany
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exhaust
drive
steam
auxiliary
auxiliary machines
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Expired
Application number
DEK120603D
Other languages
English (en)
Inventor
Fritz Berger
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Krupp Stahl AG
Original Assignee
Krupp Stahl AG
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE564592C publication Critical patent/DE564592C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01KSTEAM ENGINE PLANTS; STEAM ACCUMULATORS; ENGINE PLANTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; ENGINES USING SPECIAL WORKING FLUIDS OR CYCLES
    • F01K15/00Adaptations of plants for special use
    • F01K15/02Adaptations of plants for special use for driving vehicles, e.g. locomotives
    • F01K15/025Adaptations of plants for special use for driving vehicles, e.g. locomotives the vehicle being a steam locomotive

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Valves And Accessory Devices For Braking Systems (AREA)

Description

  • Antrieb von Hilfsmaschinen bei Auspufflokomotiven Bei Auspufflokomotiven oder sonstigen Dampfkraftanlagen, die mit Auspuff arbeiten, werden im allgemeinen auch die Hilfsmaschinen (Kesselspeisepumpen, Bremsluftpumpe u. dgl.) mit Auspuffmaschinen betrieben. Derartige mit Auspuff arbeitende Antriebsmaschinen haben aber einen sehr unwirtschaftlichen Dampfverbrauch, der einen beträchtlichen Anteil am Gesamtverbrauch der ganzen Anlage darstellt.
  • Es ist daher bei Maschinen, die mit Dampfniederschlag der Hauptmaschine arbeiten, bereits vorgeschlagen worden, die Hilfsmaschinen mit Abdampf der Hauptmaschine zu betreiben und für die Hilfsmaschinen einen besonderen Kondensator vorzusehen. Dadurch wird der Wirkungsgrad der Hilfsmaschinen wesentlich verbessert. Bei der vorliegenden Erfindung wird nun das kalte Wasser des Tenders als Kondensatorkühlwasser benutzt, wodurch eine besondere Kühlwasserpumpe für den Kondensator und vor allem jede Rückkühlanlage in Fortfall kommt und das Speisewasser gleichzeitig erwärmt wird. Es ist zwar auch schon vorgeschlagen worden, das Speisewasser durch Abdampf vorzuwärmen, dies ist aber bei der vorliegenden Erfindung nicht die Hauptsache. Sondern es soll ein wirtschaftlicher Gesamtwirkungsgrad der ganzen Lokomotive dadurch erzielt werden, daß die Zahl der Hilfsmaschinen möglichst eingeschränkt wird, die Lokomotive arbeitet daher in normaler Weise mit Auspuff und Bläser, und daß die notwendigen Hilfsmaschinen mit gutem Wirkungsgrad arbeiten, d. h. mit Abdampfantrieb und Kondensation. Verwendet man in dieser Weise eine Auspufflokomotive, so ist ihre Bedienung erstens nicht verwickelter wie bisher, zweitens kann die neue Einrichtung bei alten Lokomotiven ohne großen Umbau angebracht werden, und drittens ist damit die Zahl der Hilfsmaschinen gerade nur so groß, daß durch das kalte Tenderwasser noch ein gutes Vakuum erzielbar ist, so daß hierdurch eine einfache und in ihrem thermischen Wirkungsgrad verbesserte Lokomotive erhalten wird.
  • Auf der Zeichung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in der Anwendung auf eine Auspufflokomotive schematisch dargestellt. Der Dampfkessel a der Lokomotive trägt einen Speisedom b und einen Dampfentnahmedom c; d stellt den Wasserbehälter des Tenders dar, und e bedeutet die Antriebsmaschine der Kesselspeisepumpe f. Diese ist durch eine Leitung o mit dem Abdampfstutzen n der Lokomotivmaschine und durch eine Leitung g mit dem Dampfdom c verbunden. In die Leitung o ist ein Schieber oder Ventil p eingeschaltet, das bei der Fahrt ohne Dampf die Leitung o gegen die Auspuffleitung hin absperrt. h stellt eine weitere an die Antriebsmaschine e angeschlossene Hilfsmaschine, beispielsweise eine Bremsluftpumpe, dar. Die als Kondensationsmaschine ausgebildete Antriebsmaschine e ist mit einem Kondensator i verbunden. Die Speisepumpe f saugt das Speisewasser in bekannter Weise aus dem Wasserbehälter d des Tenders durch eine Leitung k an und drückt es zur Verwendung als Kühlwasser mittels einer Leitung L durch den Kondensator, und von da durch eine Leitung m in den Speisedom b des Kessels. Das Kondensat wird durch eine Pumpe oder einen Ejektor q mittels einer Leitung r in den Tender zurückgeführt. Das Absaugen der Luft aus dem Kondensator erfolgt in bekannter Weise.
  • Die Wirkungsweise der Anlage bedarf keiner weiteren Erläuterung. Da das Kesselspeisewasser nur in geringem Maße durch den Abdampf der Antriebsmaschine erwärmt wird, ist es möglich, in dem Kondensator mit Leichtigkeit ein gutes Vakuum zu erzielen. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß die Antriebsmaschine der Hilfseinrichtungen in einfachster Weise mit einem Teil des Abdampfes der Lokomotivdampfmaschine betrieben werden kann. Es kann auch eine Einrichtung vorgesehen werden, die es gestattet, im Bedarfsfalle dem Abdampf der Lokomotivdampfmaschine für den Antrieb der Hilfsmaschinen automatisch oder von Hand gedrosselten Frischdampf zuzuführen. An Stelle einer einzigen Antriebsmaschine k5nnen ohne weiteres für die einzelnen Hilfsbetriebe auch gesonderte Antriebsmaschinen verwendet werden, die an einen gemeinsamen Kondensator angeschlossen sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Antrieb von Hilfsmaschinen einer Lokomotive durch eine mit Abdampf der Hauptmaschine betriebene Kondensationsmaschine, deren Abdampf in einem gesonderten, mit Unterdruck arbeitenden Kondensator niedergeschlagen wird, dadurch gekennzeichnet, daß unter Beibehaltung des normalen Auspuffbetriebes der Lokomotive mit Bläser der den Abdampf der Hilfsmaschinen aufnehmende Kondensator mit dem kalten, zum Kessel strömenden Tenderwasser gekühlt wird. z. Antrieb von Hilfsmaschinen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß durch eine Regelvorrichtung im Bedarfsfalle dem zum Antrieb der Hilfsmaschinen dienenden Abdampf gedrosselter Frischdampf zugesetzt wird.
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