DE572840C - Einrichtung fuer die Zufuehrung von Butter zu Foerderschnecken von Butterformmaschinen - Google Patents

Einrichtung fuer die Zufuehrung von Butter zu Foerderschnecken von Butterformmaschinen

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DE572840C
DE572840C DE1930572840D DE572840DD DE572840C DE 572840 C DE572840 C DE 572840C DE 1930572840 D DE1930572840 D DE 1930572840D DE 572840D D DE572840D D DE 572840DD DE 572840 C DE572840 C DE 572840C
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butter
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roller
screw
conveyor
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01JMANUFACTURE OF DAIRY PRODUCTS
    • A01J21/00Machines for forming slabs of butter, or the like
    • A01J21/02Machines for forming slabs of butter, or the like with extruding arrangements and cutting devices, with or without packing devices

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Screw Conveyors (AREA)

Description

' Bei Förderschnecken von Butterformmaschinen o. dgl. kommt es öfter vor, daß die über die Förderschnecken gelegte Buttermasse nicht einwandfrei durch besagte Schnecken — 5 in die Maschine befördert wird, sondern sich darüber zusammenballt.
Um diesen Nachteil, zu beheben, werden erfindungsgemäß über dem oberen freien Rande der niedriggehaltenen Seitenwände und der im Beförderungssinne rückwärtigen Wand des Aufnahmekastens der Butterformmaschine übereinander lose drehbar gelagerte, in Richtung der Wände sich erstreckende Walzen und am im Beförderungssinne vorderen Ende dieses Aufnahmekastens eine quer zu den Förderschnecken gelagerte, in den Raum des Aufnahmekastens bis nahe an besagte För-" derschnecke eingreifende, mechanisch bewegbare Zuführungswalze angeordnet.
Vorzugsweise hat diese Zuführungswalze eine an die Nebeneinanderlage der Förderschnecken und an die Umfangskrümmung der gedachten Umhüllungszylinder der Förderschnecken angepaßte Profilierung, wobei sie dann derart gelagert ist, daß sie unter ihrer Achse liegende Teile der Umhüllungszylinder mit engem Abstand umgreift.
Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes.
Fig. ι ist eine Seitenansicht eines Teiles einer Butterformmaschine.
Fig. 2 ist eine entsprechende Draufsicht.
Im Innern des Gestelles 22 der Maschine befinden sich die zwei Förderschnecken 1, welche in bekannter Weise gesteuert werden,
z. B. mittels der Scheibe 17 und der am Hebel 14 befestigten Stange 13.
Über den Schnecken befindet sich der Aufladekasten, welcher auf beiden Längsseiten wie auf der dritten links nicht dargestellten "40 Seite durch'Rollen 23 begrenzt ist. Vorn an diesem Kasten im Beförderungssinn der Buttermasse befindet sich eine mit zwei Rillen 25 versehene Walze 24, welche auf einer quer über den Beförderungsschneckenachsen liegenden Welle 26 dreht.
• Die Erzeugende der Walzenrillen 25 ist derart gestaltet, daß sie in kleiner Entfernung eines Teiles eines unter der Welle 26 gelegten Querschnittes durch die erzeugenden Zylinder der Förderschnecken zu liegen kommt. Eine blecherne Schutzhaube 27 umgibt und schützt teilweise die Walze 24.
Es könnte diese Walze selbstverständlich zylindrisch sein, also ohne Durchgangsrillen für die Förderschnecken 1. Es gewährt jedoch die Bauweise nach der Abbildung einen sicheren Betrieb.
Am einen Ende der Welle 26 befindet sich ein Zahnrad 28, auf welches eine vom einen Arm eines pendelnden Hebels 30 getragene Klinke 29 einwirkt, wobei der andere Arm des Hebels über eine Rolle 31 in eine Leitrinne 32 einer Scheibe 33 eingreift, welche mit der Scheibe 17 eine gemeinsame Welle besitzt. Mittels dieser Welle ist die mechanische Verbindung zwischen den von der Stange 13 betätigten Schnecken und den Bewegungen der Walze 24 hergestellt.
Die Drehbewegung der Scheibe 33 hat eine
pendelnde Bewegung des Hebels 30 zur Folge, welche mittels der Klinke 29 und des Zahnrades 28 jedesmal die Walze 24 um einen gegebenen Winkel dreht. Da aber die über die Förderschrauben gelegte Buttermasse diese Walze berührt, sogar daran haftenbleibt, so wird sie im Sinne des Pfeiles 34, d. h. gegen die sie mitnehmenden Schnecken, befördert, um nachher weiter in die Maschine einzudrin- »o gen. Die Walze 24 kann aus Holz hergestellt werden, besser noch aus einer rostfreien Legierung, an welcher die Butter besser haftenbleibt.
Damit die Vorrichtung einwandfrei arbei- «5 tet, ist es angegeben, den Drehungswinkel oder die Drehgeschwindigkeit der Walze derart einstellen zu können, daß die Tangentialgeschwindigkeit eines der kleinsten Rillenkreise der Walze annähernd der theoreti- zo sehen Beförderungsgeschwindigkeit der Masse durch die Schnecken gleich ist. Es ist sogar manchmal besser, diese Geschwindigkeit etwas überschreiten zu können.
Manchmal ist es angenehm, den Walzendrehungswinkel je nach der Beschaffenheit der zu behandelnden Masse, d. h. je nach ihrer Dichte und das Maß, nach welchem sie an die Walze haftenbleibt, einstellen zu können. Zu diesem Zweck kann man den Hebel 30, welcher die Klinke 29 trägt, durch irgendeine bekannte Vorrichtung ersetzen, welche es erlaubt, das Übersetzungsverhältnis zwischen Führungsrinne 32 und Klinkenbewegung zu verändern.
Die mechanische Verbindung zwischen Schnecken 1 und Walze 24 erlaubt es, diese Organe synchron zu bewegen.
Um zu verhindern, daß die an die Walze haftenbleibende Butter mit unter das Schutzblech 27 genommen wird, ist es angegeben, hinter die Walze einen Schaber 35 vorzusehen, welcher dieselbe Gestalt wie die Walzenerzeugende besitzt und in einer Entfernung von nur 1 oder 2 mm davon entfernt angeordnet ist.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Einrichtung für die Zuführung von Butter zu in horizontaler Richtung in einem Aufnahmekasten liegenden Förderschnecken von Butterformmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß über dem oberen freien Rande der niedriggehaltenen Seitenwände und der im Beförderungssinne rückwärtigen Wand des Aufnahmekastens übereinander lose drehbar gelagerte, in Richtung der Wände sich erstreckende Walzen (23) und am im Beförderungssinne vorderen Ende des Aufnahmekastens eine quer zu den Förderschnecken (1) gelagerte, in den Raum des Aufnahmekastens bis nahe an die Förderschnecken eingreifende, mechanisch bewegbare Zuführungswalze (24) angeordnet sind.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführungswalze (24) an die Nebeneinanderlage der Förderschnecken (1) und an die Umfangskrümmung der gedachten Umhüllungszylinder der Förderschnecken angepaßte Profilierungen (25) hat und derart gelagert ist. daß sie unter ihrer Achse liegende Teile der Umhüllungszylinder mit engem Abstand umgreift.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1930572840D 1930-08-24 1930-08-24 Einrichtung fuer die Zufuehrung von Butter zu Foerderschnecken von Butterformmaschinen Expired DE572840C (de)

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