DE57261C - Zuführungsvorrichtung für Nieten- und Bolzenpressen - Google Patents

Zuführungsvorrichtung für Nieten- und Bolzenpressen

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DE57261C
DE57261C DENDAT57261D DE57261DA DE57261C DE 57261 C DE57261 C DE 57261C DE NDAT57261 D DENDAT57261 D DE NDAT57261D DE 57261D A DE57261D A DE 57261DA DE 57261 C DE57261 C DE 57261C
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die
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21JFORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
    • B21J9/00Forging presses
    • B21J9/02Special design or construction
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21KMAKING FORGED OR PRESSED METAL PRODUCTS, e.g. HORSE-SHOES, RIVETS, BOLTS OR WHEELS
    • B21K27/00Handling devices, e.g. for feeding, aligning, discharging, Cutting-off means; Arrangement thereof
    • B21K27/02Feeding devices for rods, wire, or strips

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
(Poststation, Oesterreich).
Die auf beiliegender Zeichnung dargestellte Maschine zeichnet sich durch Einfachheit und Leistungsfähigkeit vor anderen dergleichen Maschinen aus.
Der Antrieb der Maschine erfolgt durch die zugleich als Schwungrad dienende Riemscheibe a, welche sich auf der Welle b befindet. Auf dieser sitzt ebenfalls das konische Rad c, welches die Räder c1 c2 und c3 bewegt. Auf der Welle des letzteren ist die Scheibe d angebracht, welche mit einem Zapfen d1 versehen ist. Derselbe trifft bei der Umdrehung in einen Ausschnitt e1 der Scheibe e und dreht dieselbe periodisch zum Theil um. Da der convexe Theil d2 der Scheibe d den gleichen Radius hat als die concaven Theile e2 der Scheibe e, so schleift ersterer in letzteren und es ensteht eine Arretirung der Matrizenscheibe, während welcher alle Operationen (das Einführen, Pressen und Ausstofsen der Niete) vollzogen werden.
Mit der Scheibe e ist die Matrizenscheibe f verbunden, welche so viele Matrizen trägt, als die Scheibe e Ausschnitte hat. Die Scheibe/" wird also jedesmal um die Entfernung einer Matrize weiter bewegt. Das Einführen des glühenden Rundeisens g geschieht automatisch durch die sich intermittirend bewegende Scheibe h und die mit dem verstellbaren Gewicht h2 beschwerte Rolle /ι1. Die Bewegung der Rolle h erfolgt durch die Stange u. Diese wird durch die konischen Räder ν ν1 in Bewegung gesetzt, welche ihre Bewegung durch die Stange n>, Winkelhebel wl und Sperrklinke \ und Sperrrad ^1 erhalten. Die durch die Welle b bewegte Stange n> kann an dem einen Arme des Winkelhebels wx verstellt werden, so dafs der Hub und die durch die Sperrklinke \ hervorgebrachte Bewegung des Rades ^1 gröfser oder kleiner wird.
Das Eisen wird durch die Scheibe h bis zum stellbaren Anschlag gl verschoben und dann durch das Messer / auf die erforderliche Länge abgeschnitten. Das Messer 1, welches nebst dem Gegenmesser P eine dem Eisen entsprechende Form erhalten hat, ist an dem Winkelhebel η angebracht, der durch die Stange n1 und Kurbel n2 von der Welle b aus getrieben wird. Das abgeschnittene Stück wird durch die Bahn i1 und Hebel k auf das verstellbare Bett P gegen den Knaggen i3 geleitet und fällt gerade vor die Oeffnung der Matrize. Der Hebel k wird durch die Feder k1 in seiner Lage gehalten; derselbe giebt aber nach, wenn das aus der Matrize noch hervorstehende Arbeitsstück mit der Scheibe weiter bewegt wird. Das Eisen wird in die Matrize durch den Bolzen y eingeschoben, welcher durch den Hebel 0 o1 bewegt wird. Damit der Hebel 0 nachgiebt, ist derselbe am Hebelarme o1 nach der Feder o2 hin beweglich, wird aber durch diese in seiner Stellung gehalten. Die Bewegung des Hebels ο ο' wird durch die Stange o3 und durch eine an der Welle b befindliche Nase bewirkt.
Das Pressen des Nietkopfes geschieht durch den Stempel m1, der sich an dem Schlitten m befindet, nachdem das abgeschnittene Eisenstück durch die Drehung der Scheibe f vor denselben gekommen ist.
Die Bewegung des Schlittens geschieht durch
den Kniehebel s, welcher durch die Kurbel s2 und Stange s1 ebenfalls mit der Welle b verbunden ist. Damit der Hebel so viel als nöthig nachgiebig sei, wurde derselbe bei ss nicht festgelagert, sondern mit dem Hebel ρ verbunden. , Dieser wird unten durch die Kegelfeder jp1 oder durch eine andere elastische Vorrichtung bezw. ein Gewicht gehalten. Die Feder kann durch die Muttern j>2 stets in der Spannung erhalten werden, dafs der Prefsstempel den erforderlichen Druck ausübt. Die Arbeitsstücke stofsen in der Scheibe f gegen Bolzen q und diese treffen gegen einen Excenterring r, welcher sich bei der Drehung der Scheibe um das Excenter χ dreht. Dieses Excenter ist so gestellt, dafs der Bolzen q, welcher sich auf der dem Prefsstempel entgegengesetzten Seite befindet, mit dem Niet nach aufsen schiebt. Letzterer trifft hier in die Gabel des Hebels o1, welcher unter den Kopf des Nietes fafst und diesen bei der durch die Stange o3 bewirkten Bewegung auswirft.
Damit das Excenter χ so gestellt werden kann, dafs die Bolzen q längere und kürzere Niete hervorschieben, wurde dasselbe beweglich angeordnet und mit dem Segment x1 versehen, in welches die Schnecke x2 eingreift, die durch ein Handrad zu drehen ist, so dafs hierdurch das Excenter in eine beliebige Stellung gebracht werden kann. Durch die Anbringung des sich mit dem Bolzen q drehenden Excenterringes r auf dem Excenter χ wird vermieden, dafs die Bolzen q auf diesem reiben.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Vorrichtung zur Führung des zu verarbeitenden Materials in die Matrize und mit dieser vor dem' Prefsstempel, bestehend in der Vereinigung folgender Einrichtungen:
    a) einer Zuführungsvorrichtung für das Eisen, gebildet durch die Scheibe h, Hebel wl mit Sperrklinke ^ und die verstellbare Stange w, welch letztere von der Welle b bewegt wird;
    b) einer Vorrichtung, durch welche dem durch das Messer abgeschnittenen Eisenstück die richtige Lage vor der Matrize gegeben wird, gebildet durch die schräge Bahn i1 in Verbindung mit dem verstellbaren Bett i2 und den durch die Feder k1 gehaltenen verstellbaren Hebel k, welcher die Verlängerung der schrägen Bahn z1 bildet und durch seine Federung die Bewegung des vorstehenden Bolzens gestattet;
    c) einer Einschiebevorrichtung für das abgeschnittene Eisenstück, gebildet durch den Bolzen y, den federnden Hebel ο ο1 mit Stange o3, welche ihre Bewegung von der Welle b erhält;
    d) einer Vorrichtung, durch welche das in die Matrizenscheibe gebrachte Eisenstück vor den mit einem federnden Kniehebel s verbundenen Prefsstempel m gebracht wird, gebildet durch das Einschnittrad e mit den concaven Zwischenstellen e2 in Verbindung mit Scheibe d und Zapfen d1.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT57261D Zuführungsvorrichtung für Nieten- und Bolzenpressen Expired - Lifetime DE57261C (de)

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