DE57258C - Elektrisches Feuerzeug mit Cigarrenabschneider - Google Patents
Elektrisches Feuerzeug mit CigarrenabschneiderInfo
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- DE57258C DE57258C DENDAT57258D DE57258DA DE57258C DE 57258 C DE57258 C DE 57258C DE NDAT57258 D DENDAT57258 D DE NDAT57258D DE 57258D A DE57258D A DE 57258DA DE 57258 C DE57258 C DE 57258C
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23Q—IGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
- F23Q2/00—Lighters containing fuel, e.g. for cigarettes
- F23Q2/32—Lighters characterised by being combined with other objects
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A24—TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
- A24F—SMOKERS' REQUISITES; MATCH BOXES; SIMULATED SMOKING DEVICES
- A24F13/00—Appliances for smoking cigars or cigarettes
- A24F13/24—Cigar cutters, slitters, or perforators, e.g. combined with lighters
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet ein Feuerzeug, welches mit einer Vorrichtung
zum Abschneiden von Cigarren in der Weise verbunden ist, dafs bei Benutzung der letzteren
ein elektrischer Stromkreis geschlossen wird, welcher die Benzinlampe des Feuerzeuges entzündet.
Charakteristisch . ist für dieses Feuerzeug älteren bekannten Constructionen gegenüber
(s. P, R. No.- 52883) eine Einrichtung, welche nach erfolgter Benutzung des Feuerzeuges
zum Anzünden einer Cigarre dessen Flamme selbstthä'tig auslöscht. Diese Einrichtung
ist insofern von grofser Bedeutung, als bei Fehlen derselben es häufig vorkommen
wird, dafs man die Lampe unachtsamerweise nach Anzünden der Cigarre weiterbrennen lassen
wird, was aber einestheils der bekannten Eigenthümlichkeit der Benzinflamme, viel Rufs zu entwickeln,
anderenteils des unnützen Verbrauches des Brennstoffes wegen sehr unerwünscht ist.
Die Anordnung dieser Löschvorrichtung wird als wesentlich neues und patentfähiges Moment
der vorliegenden Erfindung den älteren bekannten Constructionen (P. R. No. 52883) gegenüber
angesehen.
In der beiliegenden Zeichnung ist das neue Feuerzeug in zwei von einander etwas abweichenden
Ausführungsformen dargestellt.
Fig. ι zeigt den verticalen Längsschnitt,
Fig. 2 einen Theil des verticalen Seitenschnittes;
Fig. 3 und.4 zeigen Querschnitte bei verschiedenen
Stellungen eines Feuerzeuges mit galvanischem Element;
Fig. 5 ist eine Ansicht mit theil weisem Schnitt eines Feuerzeuges mit Contactvorrichtung.
Bei der in Fig. 1 bis 4 dargestellten Ausführungsform enthält der untere Theil des Gehäuses
A ein galvanisches Element B, während in dem oberen Theil desselben eine Benzinlampe
C und die Einrichtung zum Abschneiden der Cigarren und Anzünden und Auslöschen der Lampe untergebracht sind. Das Querstück
D kann durch Druck auf den Knopf D1 niederbewegt werden und wird bei Nachlassen
des Druckes durch eine Feder d wieder emporgehoben (Fig. 1). An diesem Querschnitt sitzen
die Messer dl d1 zum Abschneiden der durch
die entsprechenden Oeffnungen des Gehäuses A eingeführten Cigarren. Die abgeschnittenen
Spitzen fallen in einen durch die Wand d2 gebildeten
Behälter.
An dem Querstück D ist ferner die Stange \
befestigt, welche das Zinkstück Z des galvanischen Elementes B trägt. Das Zinkstück befindet
sich in Contact mit dem Leitungsdraht b, welcher zu der Benzinlampe C, in deren Nähe
des Dochtes eine feine Platinspirale bl in denselben
eingeschaltet ist und von da zur Kohle K des Elementes führt.
So lange das Feuerzeug im Ruhezustand sich befindet, ist der Docht der Lampe C durch die
Löschkappe c verdeckt, welche an einem um die Achse c1 drehbaren Arm befestigt ist. Auf
der Achse cl sitzt ferner ein Hebel c2 mit Gewicht
und ein Daumen c3, welcher letztere beim Niederdrücken des Knopfes D1 von einem an
der Stange % angebrachten Knaggen ^1 getroffen
wird, und das Herumschlagen des Ge-
Claims (1)
- wichtshebels c2 veranlafst, so dafs die Löschkappe c vom Docht abgehoben wird.Zum Einführen der Cigarre behufs Anbrennens derselben erhält das Gehäuse A eine Oeffhung von runder oder viereckiger Form, welche durch eine schwingende Klappe a mit Glasscheibe verdeckt wird, indem diese unter der Wirkung einer Feder steht, welche bestrebt ist, dieselbe stets in der geschlossenen Stellung zu erhalten^ Auf der Achse α1, um welche die Klappe α schwingt, sitzt ein Arm α2, welcher durch ein Scharnier mit einseitig begrenzter'Bewegung mit einer Verlängerung as verbunden ist (Fig. 2 und 4). Dieser Arm α2 as ist so angeordnet, dafs sich bei gestreckter Lage desselben der Theil a3 unter den Gewichtshebel c2 der Löschkappe c legt und denselben beim Schliefsen der Klappe α herumwirft, um das Niederfallen der Löschkappe c auf den .Lampendocht zu veranlassen (s. Fig. 4). Beim Oeffnen der Klappe α weicht dagegen der Theil a3 infolge seiner gelenkigen Verbindung mit a2 beim Auftreffen auf den Gewichtshebel c2 aus (s. Fig. 2), ohne auf die Löschkappe irgend eine Wirkung auszuüben.Die Wirkungsweise des ganzen Apparates ist die folgende:Um die Cigarre abzuschneiden, steckt man sie mit ihrer Spitze in eine der hierzu bestimmten Oeffnungen und drückt -den Knopf D1 und damit das Querstück D nieder, wobei die Spitze durch Messer, d1 abgeschnitten wird. Zugleich aber wirft der Knaggen ^1 der Stange ^ durch Daumen c3 den Gewichtshebel c2 herum, so dafs die Löschkappe c vom Docht abgehoben wird (Fig. 2 und 4). Das Zinkstück Z taucht in die Erregungsflüssigkeit des Elementes B, und es entsteht ein elektrischer Strom, welcher, durch den Draht b zur Platinspirale b1 geleitet, dieselbe zum Glühen bringt, so dafs sich die dem Docht der Lampe C entsteigenden Benzingase entzünden. Wird der Druck auf den Knopf D1 nachgelassen, so bringt die Feder d das Querstück D mit allen an demselben sitzenden Theilen in die Anfangsstellung (Fig. 1) zurück.Will man jetzt die Cigarre anzünden, so mufs man, um zu der Flamme zu gelangen, mit derselben die Klappe α niederdrücken (Fig. 2), wobei der Arm α2 cfi sich unter den Gewichtshebel c2 der Löschkappe c einstellt. Zieht man die angebrannte Cigarre zurück, so schlägt die Klappe α unter dem Druck ihrer Feder wieder zurück, wobei Arm a2 a% den Gewichtshebel c2 herumwirft und das Niederfallen der Löschkappe α auf den Docht veranlafst, so dafs die Flamme erlischt.Ohne vom Grundgedanken der Erfindung abzuweichen, kann die vorbeschriebene Einrichtung noch verschiedentlich abgeändert werden. So kann z. B. das Feuerzeug, statt wie .oben angenommen, ein selbstständiges Element zu erhalten, in eine elektrische Leitung (z. B. die des Haustelegraphen) eingeschaltet werden. An die Stelle des Elementes würde dann eine Contactvorrichtung treten, welche durch Niederdrücken des Cigarrenabschneiders bethätigt wird. Fig. 5 der Zeichnung stellt eine derartige Ausführungsform dar. Die Stange £ befindet sich hier durch ein Contactstück ^2 mit einem der Leitungsdrähte in stetiger metallischer Verbindung und trifft beim Niederdrücken des Knopfes D1 auf eine federnde Platte %3 auf, an welche der andere Leitungsdraht angeschlossen ist. Auch in der Anordnung der Auslöschvorrichtung können noch unbeschadet ihrer Wirkung Einzelheiten geändert werden.Paentt-Anspruch:-Ein elektrisches Feuerzeug . mit Cigarrenabschneider, bei welchem die bei Bethätigung des Cigarrenabschneiders mittelst des elektrischen Stromes entzündete Benzinlampe (C) nach Anbrennen einer Cigarre in der Weise ausgelöscht wird, dafs durch die Cigarre eine den Zugang zur Lampe verdeckende Klappe α niedergedrückt wird, welche bei Entfernen der Cigarre unter Federwirkung zurückschlägt und hierbei mittelst Armes a? a3 das Niederfallen der beim Anzünden der Lampe aufgehobenen Löschkappe c auf den Docht herbeiführt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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