DE572364C - Durch Druckluft oder von Hand betaetigte Rohrleitungskupplung - Google Patents

Durch Druckluft oder von Hand betaetigte Rohrleitungskupplung

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DE572364C
DE572364C DEA61085D DEA0061085D DE572364C DE 572364 C DE572364 C DE 572364C DE A61085 D DEA61085 D DE A61085D DE A0061085 D DEA0061085 D DE A0061085D DE 572364 C DE572364 C DE 572364C
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DE
Germany
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compressed air
coupling
vehicles
operated
ratchet
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DEA61085D
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BBC Brown Boveri AG Germany
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BBC BROWN BOVERI and CIE
Brown Boveri und Cie AG Germany
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T17/00Component parts, details, or accessories of power brake systems not covered by groups B60T8/00, B60T13/00 or B60T15/00, or presenting other characteristic features
    • B60T17/04Arrangements of piping, valves in the piping, e.g. cut-off valves, couplings or air hoses

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
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  • Mechanical Operated Clutches (AREA)
  • Hydraulic Clutches, Magnetic Clutches, Fluid Clutches, And Fluid Joints (AREA)

Description

Es sind bereits Fahrzeugkupplungen bekannt, welche zwei Fahrzeuge beim Aneinanderfahren mechanisch selbsttätig kuppeln; so ist beispielsweise eine Lösevorrichtung für selbsttätige Eisenbahnkupplungen vorgeschlagen worden, di:e unter anderem mit einem festen und einem in waagerechter Ebene schwingbaren, federbeeinnußten Pfeilglied . versehen ist, und zwar steht die Lösevorrichtung unter dem Einfluß einer von den Seiten des Wagens aus bedienbaren Querwelle. Letztere wirkt unter Zusammenschaltung von Doppelhebeln und Gestängen derart auf die Glieder der eigenen und der benachbarten Kupplung ein, daß beim Umlegen der Welle des eigenen oder des benachbarten Wagens sowohl das eigene als auch das benachbarte schwingbare Pfeilglied in die Lösestellung ausgeschwungen wird. Diese bekann,te Lösevorrichtung hat den Nachteil, daß sie sehr verwickelt gebaut ist, und zwar vor allem mit Rücksicht auf ihr Hebelgestänge, wodurch die Betriebssicherheit der Vorrichtung sehr ungünstig beeinflußt wird. Es sind auch schon elektrisch, betriebene Kupplungen bekanntgeworden, die ebenfalls selbsttätig wirken. Die Druckluftkupplung" für die Bremsleitung nach der Erfindung erfüllt die folgenden zwei Bedingungen: Erstens müssen beim
30· gewöhnlichen, d. h. gewollten Entkuppeln zweier Fahrzeuge die Druckluftleitungen (Bremsleitungen) selbsttätig geschlossen werden, zweitens müssen die Kupplungen offen bleiben, damit die Druckluft aus der Bremsleitung entweichen und eine Bremsung erfolgen kann, wienn aus irgendeinem Gründe eine ungiewollte Zugtrennung eintritt.
Die Erfindung bezieht sich auf eine durch Druckluft oder von Hand betätigte Kupplung für die Bremsluftleitung von Schienenfahrzeugen, die mit je 'einem in den. Rohrleitungsenden verschiebbaren Abschlußventil ausgerüstet ist, das seinerseits beim Aneinanderfahren der zu kuppelnden Fahrzeuge in die Offenstellung verschoben und mittels Klinkenhebel in dieser Stellung festgehalten wird. Die Erfindung besteht darin, daß die beiden Klinkenhebel mit je einem Doppelhebel starr verbunden sind, dessen Drehachse mit der Drehachse des Klinkenhebels zusammenfällt und an dessen Enden zwei Stoßstangen derart angelenkt sind, daß beim Aneinanderfahren der Kupplungshälften die Stoßstangen beider Hälften sich kraftschlüssig berühren, und daß ferner die zum Auslösen der Klinkenhebel dienenden Gestänge der Kupplungshälften derart gebaut und angeordnet sind, daß' beim Bedienen des einen Gestänges das andere mitbedient wird. Die neue Kupplung ist nicht nur einfach in ihrem Aufbau, sondem auch betriebssicher.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt. Abb. ι zeigt zwei Kupplungshälften (von. oben gesehen) kurz vor Beginn des Kupplungsvorganges. Dabei ist angenommen, daß die Druckluftkupplung auf eine selbsttätige mechanische Kupplung (z. B. eine Scharfenbergkupplung) aufgebaut ist. Abb. 2 zeigt die ausgelöste Druckluftkupplung samt den
übrigen Kupplungsorganen. Abb. 3 und 4 zeigen die Druckluftkupplung für sich, und zwar in der Schließ- bzw. Offenstellung.
In den Abb. 1 und 2 bedeuten α mechanische Kupplungshälften, von denen je eine am Ende 'eines Fahrzeuges angebracht ist. Auf den Kupplungshälften ist die Druckluftkupplung für die Bremsleitung aufgebaut, deren Druckluftrohr b (Abb. 3 und 4) an dem einen Ende einen konischen Sitz hat. Dieses Druckluftrohr b wird von einem Abschlußstück c umgeben, welches verschiebbar gelagert ist und durch eine Feder p nach links gedrückt wird. Mit dem Abschlußstück c ist ein Ventilkegel d verbunden, der infolge der Kraft der Feder ρ die Druckluftleitung b abschließt. Wird dagegen das Abschlußstück c nach rechts bewegt, so gibt der Ventilkegel d den Durchfluß der Druckluft frei. DieAbschlußstücke c ao besitzen eine Sperrnase e, über welche eine Sperklinke f greifen kann. Letztere ist um einen auf der mechanischen Kupplungshälfte α sitzenden Zapfen η drehbar gelagert (Abb. 1 und 2).
as Der Kupplungsvorgang ist folgender: Bewegen sich die beiden Fahrzeuge gegeneinander, so nähern sich zunächst die beiden mechanischen Kupplungshälften a. Anschließend werden die Abschlußstücke c in die Offenstellung verschoben, d. h. das linke bewegt sich nach links und das rechte nach rechts. Dabei wird der Drückluftabschluß geöffnet, und die Druckluftleitungen beider Fahrzeuge werden, miteinander verbunden, ferner werden die Abchlußstücke c verklinkt (Abb. 4). Tritt jetzt aus irgendeinem Grunde unerwünscht eine Zugtrennung ein, z. B. durch Bruch eines Kupplungsgliedes in der mechanischen Kupplung o, so trennen sich die beiden Fahrzeuge voneinander. Die Abschlußstücke c bleiben jedoch infolge der Verklinkung e, f in ihrer Offenstellung und lassen die Luft aus der Bremsleitung ausströmen, so daß eine Bremsung der Fahrzeuge eintritt. Angenommen, die beiden Fahrzeuge seien wieder gekuppelt und die beiden Abschlußstücke c befinden sich in ihrer Offenstellung, in der sie verklinkt sind. Ferner sei angenommen, daß der Fahrzeugführer sowohl die mechanische als auch die Druckluftkupplung öffnen will, da beide Fahrzeuge voneinander getrennt werden sollen. Zu diesem Zwecke ist ein Druckluftzylinder g vorhanden, in dem sich ein Druckluftkolben h befindet. Läßt nun der Führer Druckluft in den Zylinder h einströmen (Abb. 2, rechts), so bewegt sich der Kolben h entgegen der Kraft einer Feder 0 nach oben und zieht eine Langloch
stange i nach unten. Der Klinkenhebel f dreht sich im Uhrzeigersinne, kommt außer 60 Eingriff mit der Sperrnase e, gleitet an dem ,drehbaren Anschlag /, der auf dem Abschlußstück c befestigt ist, vorbei und kommt, wenn die Druckluft aus dem Zylinder g entwichen ist, in die in Abb. 2 gezeigte Stellung, d. h. 65 die Klinke f wird jetzt durch den Anschlag j in der Offenstellung festgehalten. Der Klinkenhebel f bildet mit der Stange k ein einziges Stück, an das zwei weitere Stangen Z angelenkt sind, die ihrerseits in den mechani- 7° sehen Kupplungshälften α verschiebbar gelagert sind. Bei Bewegung des Klinkenhebels f in dem zuletzt beschriebenen Sinne wird durch die Stangen I auch eine Entkupplung der Klinke / in der linken Kupplungs- 75 hälfte α erreicht. Werden jetzt beide Wagen auseinandergefahren, so drücken die Federn p die Abschlußstücke c in ihre Schließlage, da ja die Klinken / gelöst sind. Sind beide Fahrzeuge vollkommen voneinander getrennt, 80 so nehmen die Klinkenhebel / die in Abb. 1 gezeichnete Lage ein. Läßt man die Druckluft im Zylinder g oder hält man das Auslösegestänge i in der in Abb. 2 gezeigten Stellung so lange, bis beide Fahrzeuge vonein- 85 ander getrennt sind, so kann der Anschlaghebel j fortfallen. Zweckmäßig wird die Anordnung derart getroffen, daß der Druckluftkolben h sowohl die mechanische als auch gegebenenfalls die elektrische Kupplung ent- 90 kuppelt.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Durch Druckluft oder von Hand betätigte Kupplung für die Bremsluftleitung von Schienenfahrzeugen mit je einem in den Rohrleitungsenden verschiebbarenAbschlußventil, das beim Aneinanderfahren der zu kuppelnden Fahrzeuge in die Offenstellung verschoben und mittels too Klinkenhebel in dieser Stellung festgehalten wird, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Klinkenhebel (f) mit je einem Doppelhebel (k) starr verbunden sind, dessen Drehachse (n) mit der Drehachse des Klinkenhebels zusammenfällt und an dessen Enden zwei Stoßstangen Q) derart angelenkt sind, daß beim Aneinanderfahren der Kupplungshälften (a) die Stoßstangen beider Hälften sich kraftschlüssig berühren, und daß die zum Auslösen der Klinkenhebel dienenden Gestänge (i) der Kupplungshälften [a) derart gebaut und angeordnet sind, daß beim Bedienen des einen Gestänges das andere mitbedient wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEA61085D 1931-03-13 1931-03-13 Durch Druckluft oder von Hand betaetigte Rohrleitungskupplung Expired DE572364C (de)

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