DE569855C - Kraeuselzwirn - Google Patents

Kraeuselzwirn

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DE569855C
DE569855C DEH126529D DEH0126529D DE569855C DE 569855 C DE569855 C DE 569855C DE H126529 D DEH126529 D DE H126529D DE H0126529 D DEH0126529 D DE H0126529D DE 569855 C DE569855 C DE 569855C
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crimping
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H5/00Drafting machines or arrangements ; Threading of roving into drafting machine
    • D01H5/18Drafting machines or arrangements without fallers or like pinned bars
    • D01H5/32Regulating or varying draft
    • D01H5/36Regulating or varying draft according to a pre-arranged pattern, e.g. to produce slubs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Yarns And Mechanical Finishing Of Yarns Or Ropes (AREA)

Description

  • Kräuselzwirn Für viele Zwecke, insbesondere für Frottierwaren, ist es erwünscht, die Schlingen in Kräuselzwirnen möglichst groß zu erhalten. Bekanntlich werden Kräuselzwirne in der Weise hergestellt, daß zunächst ein Grundfaden mit einem wesentlich längeren Kräuselfaden verzwirnt und darauf der so gewonnene Zwirn unter gleichzeitigem Verzwirnen mit einem weiteren Faden, dem Kreuzfaden, offengedreht wird. Bei Anwendung dieses Herstellungsverfahrens werden die Schlingen verhältnismäßig klein; denn je weiter der Zwirn bei gleichzeitigem Verzwirnen mit einem Kreuzfaden offengedreht wird, desto zahlreicher und kleiner werden die Schlingen.
  • Demgegenüber besteht die Erfindung darin, daß zunächst ein oder mehrere Grundfäden mit einem oder mehreren wesentlich längeren Kräuselfäden verzwirnt werden, daß danach der so gewonnene Zwirn teilweise offengedreht und dieser schließlich unter gleichzeitigem Verzwirnen mit einem Kreuzfaden noch weiter offengedreht wird. Hieraus ergibt sich der Vorteil, daß beim ersten Offendrehen die Windungen des Kräuselfadens auf dem Grundfaden sich gleichmäßig lockern und vergrößern, so daß bei dem nachfolgenden zweiten Offendrehen mit gleichzeitigem Anzwirnen des Kreuzfadens verhältnismäßig große Schlingen gebildet werden.
  • Durch Beispiele sollen das bekannte und neue Verfahren weiter erläutert werden. Bisher umzwirnte man anfangs einen oder mehrere Grundfäden mit einem oder mehreren Kräuselfäden, beispielsweise mit i i 5 Drehungen auf ioo mm Länge des Zwirnfadens, wobei der Kräuselfaden den Grundfaden derart umwickelte, daß 22o mm dafür benötigt wurden, also i 2o mm mehr, als die Zwirnfadenlänge betrug. Bei der anschließenden Kräuselbildung durch Aufdrehen und Anzwirnen des Kreuzfadens mit beispielsweise 55 Drehungen in entgegengesetzter Richtung verbleiben 6o Drehungen des Kräuselfadens, so daß auf jede Drehung des Kräuselfadens 3,65 mm Kräuselfadenlänge und auf jede Drehhung des Kreuzfadens q. mm Kräuselfadenlänge kommt.
  • Nach dem neuen Verfahren dagegen werden der 2io mm lange Kräuselfaden und der gestreckt liegende Grundfaden beispielsweise mit io5 Drehungen auf ioo mm Länge zusammengezwirnt. Hierauf wird mit 5o Drehungen rückwärts gedreht, wodurch die Windungen des Kräuselfadens sich entsprechend lockern, und dann erst die Kräuselung unter Anzwirnen des Kreuzfadens mit 3o Drehungen rückwärts hervorgerufen. Es verbleiben auf diese Weise 25 Drehungen des Kräuselfadens, und auf jede Drehung des Kräuselfadens kommen 8,4. mm Kräuselfadenlänge, während jeder Drehung des Kreuzfadens 7 mm Kräuselfadenlänge entsprechen. Die Schlingen sind also etwa doppelt so groß als bei dem nach dem bisherigen Verfahren hergestellten Kräuselzwirn.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Kräuselzwirn mit großen Schlingen, dadurch gekennzeichnet, daß zunächst ein oder mehrere Grundfäden mit einem oder mehreren wesentlich längeren Kräuselfäden verzwirnt werden, daß danach der so gewonnene Zwirn teilweise oftengedreht und dieser schließlich unter gleichzeitigem Verzwirnen mit einem Kreuzfaden noch weiter offengedreht wird.
DEH126529D 1931-04-22 1931-04-22 Kraeuselzwirn Expired DE569855C (de)

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