DE569656C - Zuendungsvorrichtung fuer Explosionsmotoren - Google Patents

Zuendungsvorrichtung fuer Explosionsmotoren

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DE569656C
DE569656C DES102489D DES0102489D DE569656C DE 569656 C DE569656 C DE 569656C DE S102489 D DES102489 D DE S102489D DE S0102489 D DES0102489 D DE S0102489D DE 569656 C DE569656 C DE 569656C
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Germany
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DES102489D
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Equipements Automobiles Marchal SA
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02PIGNITION, OTHER THAN COMPRESSION IGNITION, FOR INTERNAL-COMBUSTION ENGINES; TESTING OF IGNITION TIMING IN COMPRESSION-IGNITION ENGINES
    • F02P15/00Electric spark ignition having characteristics not provided for in, or of interest apart from, groups F02P1/00 - F02P13/00 and combined with layout of ignition circuits
    • F02P15/12Electric spark ignition having characteristics not provided for in, or of interest apart from, groups F02P1/00 - F02P13/00 and combined with layout of ignition circuits having means for strengthening spark during starting

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ignition Installations For Internal Combustion Engines (AREA)

Description

  • Zündungsvorrichtung für Explosionsmotoren Man kennt bereits Magnetzündungen für Explosionsmotoren, die eine Induktionsspule tnit zwei primären Wicklungen besitzen. Die eine Wicklung bewirkt die Zündung bei dem normalen Gang des Motors, die andere Primärwicklung wird eingeschaltet, sobald man den Motor anlassen will. Diese primäre Hilfswicklung unterstützt die Induktionswirkung der normalen, primären Wicklung und ermöglicht auf diese Weise, den Spannungsabfall der Batterie auszugleichen, der beim Anlassen des Motors eintritt. Infolgedessen ist der induzierte Strom, der in der Sekundärwicklung auftritt, genügend stark, um den Zündungsfunken zu geben auch im Augenblicke des Anlassens.
  • Bei diesen bekannten Anordnungen ist die Einschaltung der primären Hilfswicklung durch eine mechanische Schaltung insbesondere des Anlasserschalters gegeben.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft nun eine Anlasservorrichtung der vorbeschriebenenArt, und das Neue und Wesentliche besteht darin" daß die primäre Hilfswicklung durch einen Schalter eingeschaltet wird. Aber unabhängig von der primären Normalwicklung wird dieser Schalter durch ein Relais betätigt, das in den Anlasserstromkreis eingeschaltet ist. Diese Anordnung sichert eine überaus einfache Montage und eine wesentlich erhöhte Betriebssicherheit, insbesondere aber eine Schaltung der primären Hilfswicklung, unabhängig von der normalen Primärwicklung.
  • Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung sind in den anliegenden Zeichnungen dargestellt.
  • Die Fig. i bis 3 sind Schaltungsschemata der drei Ausführungsformen der Magnetzündung in Gemäßheit der Erfindung.
  • Fig. q. ist eine Ansicht und Fig. 5 ein Schnitt der Zündung in Gemäßheit der Erfindung.
  • Bei dem Schaltungsschema der Fig. i ist die Akkumulatorenbatterie i mit einem Pol an Erde 18 gelegt. Sie speist den Anlaßmotor 2 über einen Kontakt 3 mit beweglichen Kontaktzungen q. und einem festen Kontakt 51, welcher an den isolierten Pol der Batterie angeschlossen ist. Außerdem besitzt dieser Schalter einen zweiten festen Kontakt 5°, der zu dem Anlasser 2 führt.
  • Die Induktionsspule besitzt eine primäre Normalwicklung 6 und eine primäre Hilfswicklung 7. Diese beiden Wicklungen arbeiten auf denselben magnetischen Kreis und liefern einen gleichgerichteten Magnetfluß. Die sekundäre Hilfswicklung 8 erhält einen hochgespannten Strom für die Zündung der Zündkerze 9. Die beiden primären Wicklungen 6 und 7 sind ihrerseits parallel an eine gemeinschaftliche Klemme i o angeschlossen. Eine Leitung 3 5 verbindet die Klemme i o mit dem Unterbrecherkontakt i i, der durch eine Kammscheibe 12 betätigt wird. Diese Kammscheibe 12 ist auf der Welle des Explosionsmotors befestigt. Das andere Ende der primären Normalwicklung 6 ist an den isolierten Pol der Batterie i durch den Zündungsschalter 13 angeschlossen.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung wird die primäre Hilfswicklung 7 durch ein Relais i9 eingeschaltet. Dieses Relais wird durch einen Elektromagneten i9 gebildet, welcher eine feindrähtige Spule trägt, die durch ihre beiden Klemmen 27 und 28 einmal an Erde 18 gelegt ist, dann aber auch zu dem Pedalkontakt 5° des Anlassers führt. Auf diese Weise ist die Spule des Elektromagneten i9 in den Anlasserstromkreis eingeschaltet. Dieser Elektromagnet 19 trägt nun einen Kern 20, welcher einen weichen Magnetanker 21 anziehen kann. Dieser Magnetanker 21 ist an die Klemme 19 der Batterieleitung i angeschlossen. Der Anker 21 schließt den Kontakt 3o der primären Hilfswicklung 7. Wenn man den Kontakt 3 betätigt, so erhält sofort der Anlaßmotor und der Elektromagnet i9 Strom, und dieser letztere zieht alsdann den Anker 21 an und schaltet auf diese Weise die Hilfsspule 7 ein.
  • Diese Anordnung ermöglicht also, ohne irgendwelche Änderungen den gewöhnlichen Anlaßschalter mit zwei Klemmen, so wie er sich bei fast allen Kraftwagen vorfindet, für die vorliegende Erfindung auszunutzen.
  • Darüber hinaus kann man die Schaltung und die Betätigung der primären Hüfswicklung 7 unabhängig von der normalen Primärwicklung 6 ausführen. Die Anordnung und Einschaltung der primären Hilfswicklung 7 und die Schaltung für die Betätigung des Unterbrechers 21 und des Relais 19, 2o beeinträchtigt in keinerlei Weise den normalen Primärwicklungskreis 6. Der Schalter 21 besitzt einen Kontakt 3o, und infolgedessen ist weder eine besondere Sorgfalt beider Montage noch eine Ankerfeder oder irgendeine besondere Stärke der Spule i 9 notwendig, und infolgedessen ist die Montage dieses Magneten i9 und dieses Schalterankers 21 außerordentlich einfach.
  • Die Anordnung der Fig.2 besitzt wie die Ausführungsform nach Fig. i einen Elektromagneten i9, dessen Spule in den Anlasserstromkreis eingeschaltet ist, aber bei dieser Anordnung dient die Klemme 27 für die Erregung des Magneten i 9 auch gleichzeitig für die Einschaltung der Hilfswicklung 7, so daß das Relais nur noch eine Anschlußklemme 27 besitzt. Hierdurch wird die Installation vereinfacht. Die Schaltung der primären Hilfswicklung 7 benötigt infolgedessen nur zwei Zuleitungen, die eine führt den Strom für das Relais i9, 23 zu, die andere Zuleitung führt zu der primären Hilfswicklung 7.
  • Wie die Fig. 3 zeigt, ist es in gleicher Weise auch möglich, einen Elektromagneten 2z anzuwenden, welcher eine Starkstromspule trägt, die in den Anlasserstromkreis direln eingeschaltet ist. Alsdann betätigt der Schalter 3 für den Anlasser die Magnetspule 22. Der Anlasserstrom für den Anlasser 2 erregt dann den Magneten 22 und zieht den Anker 21 an, wodurch die Hilfsspule 7 eingeschaltet wird, wie dies bei den Ausführungsformen der Fig. i und 2 der Fall ist.
  • Das Relais 22, welches mit dem Anlasser 2 in Serie liegt, bekommt die Gesamtheit des Anlaßstromes, d. h. einen Strom von außerordentlicher Stärke. Infolgedessen kann der Konstrukteur die Zahl der Spulenwindungen des Relais außerordentlich reduzieren und infolgedessen auch die Ausbildung des Relais selbst wesentlich vereinfachen.
  • Die Fig. q. und 5 zeigen eine Ausführungsform der Zündspule selbst. Die Ausführungsform ist durch die Zusammenfassung der Neiden primären Wicklungen 6 und 7 und der Hilfswicklung 8 sowie des Relais 19, 2o zu einem einzigen Montagekörper gekennzeichnet. Hierdurch wird die Einschaltung der primären Hilfswicklung 6 des Relais i9, 2o auf den Deckel des Spulengehäuses außerordentlich vereinfacht. Die beiden Wicklungen 6 und 7 sind aufeinunder gewickelt, und die beiden Wicklungen selbst sind wiederum von der Sekundärwicklung 8 umgeben.
  • Diese Spulenanordnung besitzt folgende Klemmen: Eine Primärklemme io führt zu beiden primären Wicklungen 6 und 7. Eine Klemme 23, die sich sowohl in der Dimensionierung als auch in der Form von der ersten Klemme unterscheidet, führt zu -der primären Normalwicklung 6. Eine weitere Klemme 25 dient für die Hochspannung des Sekundärstromkreises 8 und ist indem Innern der Spule angeordnet.
  • Die Klemme 27 des Elektromagneten ist in geeigneter Weise, wie dies Fig.2 zeigt, angeschlossen, um die Konstruktion zu vereinfachen. Die Erdung der Spule i9 wird durch die Erdung des 'Spulengehäuses selbst erzielt. Auf diese Weise wird eine überaus einfache Schaltung erreicht mit einem Minimum von Verbindungsleitungen. Insbesondere wird' der normale Betrieb und die normale Zündung in keinerlei Weise beeinträchtigt, da keinerlei Zwischenschaltungen erforderlich werden.

Claims (3)

  1. PATE 'NTANSPRÜCHP: i. Zündungsvorrichtung für Explosionsinotoren u. dgl. mit einer Induktionsspule für zwei Primärwicklungen, von denen die eine die Zündung beim normalen Motorgang, die andere Hilfswicklung nur für die Anlaßzeit eingeschaltet ist, gekennzeichnet durch einen Schalter (21) für die Hilfswicklung (7" der unabhängig von der primären Normalwicklung (6; durch ein Relais (19, 23) des Anlasserstromkreises betätigt wird, so daß sowohl die Montage als auch die Betätigung der Hilfswicklung (7) völlig unabhängig von der normalen Wicklung (6) erfolgt.
  2. 2. Ausführungsform nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Relais (22) in Serie mit dem Anlasser liegt.
  3. 3. Ausführungsform nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Relais (i 9) wie auch die primäre Hilfswicklung (7) an dieselbe Abzweigung des Anlasserstromkreises angeschlossen sind. :1. Ausführungsform nach Anspruch i bis 3, gekennzeichnet durch die Zusaminenfassung der beiden primären Wicklungen (6 und 7) der Sekundärwicklung (8) und des Relais (19, 20) zu einem einzigen Element, wobei das Relais (19, 20) auf den Deckel des Spulengehäuses aufgesetzt ist.
DES102489D 1931-03-25 1931-12-19 Zuendungsvorrichtung fuer Explosionsmotoren Expired DE569656C (de)

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FR569656X 1931-03-25

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DE569656C true DE569656C (de) 1933-02-07

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DES102489D Expired DE569656C (de) 1931-03-25 1931-12-19 Zuendungsvorrichtung fuer Explosionsmotoren

Country Status (1)

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DE (1) DE569656C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1064292B (de) * 1956-01-19 1959-08-27 Siemens Ag Zuendeinrichtung fuer Brennkraftmaschinen
DE1069426B (de) * 1959-11-19
DE1141493B (de) * 1955-08-23 1962-12-20 Bendix Corp Elektrische Zuendvorrichtung fuer Gasturbinen

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