DE385185C - Mehrfachzuendung fuer Explosionskraftmaschinen - Google Patents

Mehrfachzuendung fuer Explosionskraftmaschinen

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DE385185C
DE385185C DEG53842D DEG0053842D DE385185C DE 385185 C DE385185 C DE 385185C DE G53842 D DEG53842 D DE G53842D DE G0053842 D DEG0053842 D DE G0053842D DE 385185 C DE385185 C DE 385185C
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DE
Germany
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ignition
contact
conductor
transformer
terminal
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Expired
Application number
DEG53842D
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English (en)
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GILBERT GRAND
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GILBERT GRAND
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02PIGNITION, OTHER THAN COMPRESSION IGNITION, FOR INTERNAL-COMBUSTION ENGINES; TESTING OF IGNITION TIMING IN COMPRESSION-IGNITION ENGINES
    • F02P15/00Electric spark ignition having characteristics not provided for in, or of interest apart from, groups F02P1/00 - F02P13/00 and combined with layout of ignition circuits
    • F02P15/12Electric spark ignition having characteristics not provided for in, or of interest apart from, groups F02P1/00 - F02P13/00 and combined with layout of ignition circuits having means for strengthening spark during starting

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ignition Installations For Internal Combustion Engines (AREA)

Description

  • Mehrfachzündung für Explosionskraftmaschinen. Die Erfindung betrifft eine Mehrfachzünung für Etplosionskraftmaschinen mittels getrennter magnetelektrischer und Batteriezündung.
  • Solche Mehrfachzündungen sind an sich bekannt. Die vorliegende Erfindung betrifft eine Anordnung, bestehend in einem Umschalter, durch den der Primärstromkreis des Magnetapparates finit der Primärspule des Transformators der Batteriezündung in Reihe geschaltet «erden kann. Hierdurch ist es möglich, nach Wahl drei Zündungen zu benutzen, insbesondere zum Anlassen die hierfür am besten geeignete Batteriezündung, für normalen Betrieb die Hochspannungszündung und zur Aushilfe, etwa hei Schadhaftwerden der Sekundärspule des Hochspamiungsmagneten, die Niederspannungszündung.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist auf der Zeichnung in vier Abbildungen dargestellt.
  • Abb. i ist ein Schaltungsschema.
  • Abb. 2 ist ein Schnitt durch das Ende des dien Umschalter tragenden Transformatorgehäuses.
  • Abb. 3 und .I sind Schnitte nach A-A und B-B der Abb. 2.
  • Die Anordnung besteht aus einem Hochspannungsmagneten lI, einer Batterie A, einem gewöhnlichen Transformator B und einem Umschalter 1.
  • Der Umschalter 1 hat ein Gehäuse ct aus isolierendem Material (Abb.2), das auf dem I-1de des Gehäuses b sitzt. das den Transformator umschließt.
  • Auf der vorderen Stirnfläche Il des Gehäuses sind verschiedene Kontaktstücke angeordnet. enthaltend zwei Segmente cl, d' (Abb. z) und zwei Kontaktfinger e1, f1 mit den Gegenkontakten an dem Kontaktarm l'.
  • In gleicher Weise hat eine Scheibe g, die den Abschluß des Transformatorgehäuses bildet, auf ihrer Stirnfläche 12 zwei Kontaktstücke h2, i2 und ein Kontaktstück j2. Die Verbindung dieser Kontaktstücke erfolgt durch einen .Arm 12 mit federnd darin gehaltenen Kugeln l3.
  • Der Arm h ist an einem Deckel o' aus Isoliermaterial befestigt. Bei der Ausführungsform gemäß Abb.2 ist ler Kontaktarm 12 von isolierendem Material, nährend die beiden Kugeln auf nicht gezeichnete Weise leitend miteinander verbunden sind. Eine Feder v preßt den Kontaktarm gegen die Scheibe g.
  • Die Arme l', 12 werden von einer Büchse t getragen, in der sich eine Stange t' befindet, wobei der Arm 12 verschiebbar, aber nicht drehbar auf t sitzt. Diese Stange trägt an einem Ende einen Knopf u aus Isoliermaterial und am andern Ende unter Vermittlung eines Isolators 7,1 ein Metallgehäuse x', in dem eine Achse t? finit einem Anker t= sitzt. Dieser Anker kann durch den Spulenkern N angezogen «-erden und drückt dabei eine Feder t4 zusammen. Die Achse t3 trägt einen Kontakt t'; der Gegenkontakt t" dazu sitzt auf der auf die Stange t' geschraubten Hülse v1.
  • Das Gehäuse x' trägt einen Finger x, der mit einem der beiden festen Kontakte 1r und N in Berührung gebracht werden kann, die durch. eine Schiene 9 verbunden sind.
  • Das Segment cl ist an eine Klemme p1 angeschlossen, ebenso die Kontaktstücke e1, f1 an zwei Klemmen q1, r1. Das Segment d' steht durch Büchse t, Unterbrecher PI, t` und Büchse x' in elektrischer Verbindung mit dem Finger x.
  • Das Segment hl ist an eine Klemme p2 und der Kontakt j= an eine Klemme q=. das Segment i2 an das Ende s der Sekundärspule des Transformators angeschlossen.
  • Die Wirkungsweise ist folgende: i. Magnetzündung.
  • Man dreht den Umschalter so, daß die :firme 1', 12 die Stellungen einnehmen, die in Abb. i voll ausgezogen sind, und x und y in Berührung sind.
  • Der Primärstrom des Magnetapparates verläuft dann folgendermaßen: Von dem Massepunkt in' lurch die Primärwicklung P, Schleifring 1, Bürste f4, L eiter l., Klemme p1, Segment c'. Kontaktarm h, Kontaktstück et, Klemme q', Leiter 5, Bürste f2, Schleifring 2, Unterbrecher R zurück zur Masse bei m2.
  • Der Sekundärstrom geht durch Schleifring 3, Bürste f'. Leiter 6, Klemme q2, Kontakt j2, Kontaktarm 12, Segment h2, Klemme p2, Leiter 7, Verteiler D und die -Kerzen bi, b2, b3, b4. 2. Zündung durch Niederspannungsmagnetapparat mit Hochspannungstransformator. Man dreht den Umschalter so weit, daß die Kontaktarme die punktiert gezeichnete Stellung einnehmen.
  • Die Primärwicklung des Magneten befindet sich in Reihe mit der Primärwicklung des Transformators durch folgenden Stromkreis: Von dem Schleifring l zur Klemme p1 wie oben; Arm[', Segment d1, Leiter 8, Stück v:1, Kontakte t', t6 des Suminers, Gehäuse _x1, Finger x, Kontakt y, Schiene 9, Primärwicklung des Transformators, Leiter ioa und io, Klemme q1 und zurück zur Masse durch den Unterbrecher R.
  • Der Sekundärkreis des Transformators verläuft dann folgendermaßen: Massenpunkt m2, UnterbrecherR, Bürste f2, Leiter 5, Klemmeq", Leiter io, Leiter ioa, Punkt iz, Sekundärwicklung, Ende s der Sekundärwicklung, Leiter i i, Segment i2, Arm l=, Segment h2, Klemme p2, Leiter 7, Zündkerzen und Masse.
  • 3. Batteriezündung mit Transformator unter Verwendung des Unterbrechers des Magnetapparates.
  • llan dreht den Umschalter so, daß die Kontaktarme in die strichpunktierte Lage nach Abb, i gelangen.
  • Die Batterie ist an die Primärwicklung des Transformators folgendermaßen angeschlossen: Vom Pluspol durch den Leiter i2, die Klemme i,, ,das Kontaktstück f', den Arm l1, Segment dl, Leiter 8, Stück v1, Kontakte t5, t0, Gehäuse x1, Finger x, Kontakt y, Schiene 9, Primärspule des Transformators, Leiter ioa und io, Klemme q1, Leiter 5, Bürste f2, Schleifring 2, Unterbrecher R des Magneten, :Massenpunkt nag und Minuspol.
  • Der Sekundärkreis ist derselbe wie im Fall Nr. 2, da die Bewegung des Umschalters aus der Stellung 2 in die Stellung 3 die Verbindungen an der Scheibe g nicht verändert hat.
  • Bei den drei oben beschriebenen Fällen ist der Teil t außerhalb des Anziehungsbereiches des Spulenkernes, so daß der Summer nicht in Wirksamkeit tritt.
  • q.. Kontaktzündung im Batteriekreis. Diese Zündung- kann verwandt werden, wenn der Motor noch warm ist und in einem seiner Zylinder noch geniigend verdichtetes Gemisch enthält.
  • Man läßt den Umschalter in der Stellung 3, d. h. in der Stellung, die der Batteriezündung entspricht, und drückt den Knopf zb herein. Diese Bewegung trennt den Finger x von dem Kontakt y und bringt ihn in Berührung mit dem Kontakt z. Anderseits wird der Summer dem Spulenkern genähert, so daß er in Wirksamkeit treten kann.
  • Unter diesen Umständen verläuft der Primä rstronikreis des Transformators folgendermaßen: Vom Pluspol durch den Leiter 12" Klemme r1, Kontaktstück f1, Schiene h, Segment d1, Leiter 8, Stück V1, Kontakte tE, t5, Gehäuse x1, Finger x, Kontakt z, Leiter 9, Primärspule, Leiter ioa und io, Leiter 5, Unterbrecher R und Minuspol. .
  • Der Sekundärkreis ist" derselbe wie bei 2 -und 3.
  • Der Summer erzeugt eine Funkenreihe, die das Ingangsetzen des Motors hervorruft. Wie man aus dem Vorhergehenden ersieht, gestattet die neue Anordnung es, vier verschiedene Zündarten zu erreichen, die für alle Fälle passen, und zwar mittels eines einzigen Umschalters und. eines einzigen Unterbrechers, nämlich des Unterbrechers des Magnetapparates.
  • Ferner tritt der Summer nur in einem der betrachteten Fälle in Wirksamkeit.
  • Die Regelung der Spule wird durch Längsverschiebung des Kernes bewirkt, und zwar ist zu diesem Zwecke eine Regelungsschraube V vorgesehen, durch die man den Kern mehr oder weniger tief in die Spule hineinschieben kann.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Mehrfachzündung für Explosionskraftmaschinen mittels getrennter magnetelektrischer und Batteriezündung, gekennzeichnet durch die Anordnung eines Umschalters, durch den der Primärstromkreis des Magnetapparates in Reihe geschaltet werden kann mit der Primärspule des Transformators der Batteriezündung.
  2. 2. Zündung nach ,Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß auf einer Schaltstange (t1) des Zündapparates isoliert ein in Richtung seiner Längsachse verschiebbarer, unter Federdruck stehender Bolzen (t$) angeordnet ist, der den Summer der Zündvorrichtung bildet.
  3. 3. Zündung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Summer derart verschiebbar und einstellbar angeordnet ist, daß er der Einwirkung des Spulenfeldes entzogen werden kann.
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