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Kontaktsegmente 18b besitzenden Verteilers 18 verbunden. Jedes der Segmente steht mit der Primärwicklung 14p einer der Spulen 14 in Verbindung. Das andere Ende der Primärwicklungen 14p ist bei 22 geerdet.
Um plötzliche Entladungen und hohe Wechsel zahl zu erzielen, wird in Verbindung mit dem Kondensator eine Vorrichtung 23 verwendet, welche eine Funkenstrecke herstellen und wieder aufheben kann und einen bei 24 geerdeten Kontakt 23a und einen durch die Leitung 13 mit der Ankerwicklung verbundenen Hebel 23b aufweist. Ein Daumen 23c kann die Vorrichtung öffnen und schliessen, nachdem er zusammen mit dem Verteiler 18 durch die Maschine in ähnlicher Weise angetrieben wird, wie es bei gewöhnlichen Zündsystemen vierzylindriger Vieraktmaschinen geschieht. Der Unterbrecher 23 arbeitet so, dass die Ankerwicklung in bestimmten Zeiträumen kurzgeschlossen wird und er bildet einen Teil des Weges der durch den Kondensator hergestellten Ströme hoher Wechselzahl.
Der Kondensator wird bei Drehung des Armes 18a hintereinander mit den Primärwicklungen der verschiedenen Spulen 14 verbunden.
Die Wirkungsweise des Systemes ist wie folgt : Wenn die Vorrichtung geschiossen wird. wird die Ankerwicklung kurzgeschlossen. Bei dem Herstellen der Funkenstrecke durch 23 wird ein Strom hoher Wechselzahl durch schnelles Laden und Entladen des Kondensators 17 durch diejenige der Primärwicklungen geschickt, welche der jeweiligen Stellung des Teiles 18a entspricht.
Der Pnterbrecher 23 wird nur wenig geöffnet und die plötzlichen Entladungen des Kondensators und der Strom hoher Wechselzahl dauern noch eine längere Zeit an. in der Tat bis zu dem Zeitpunkte, zu welchem die Funkenstrecke aufgehoben wird. In dem Kreise des Stromes hoher Wechselzahl liegt der Kondensator 77. die Vorrichtung 23, die Primärwicklung 14P, eine der Spulen 14 und der Verteiler, aber nicht die Ankerwicklung, überhaupt keine Spule mit einer Gegenwirkung. welche die Ströme hoher Wechselzahl hindern oder verhindern könnte, da die Spulen 14 keinen Eisenkern, wenige Krümmungen und daher eine sehr geringe Reaktion haben.
Wenn der Strom hoher Wechsetzahi in der Primärwicklung einer der Spulen 14 hergestellt ist, wird ein Strom von hoher Wechselzahl, hoher spannung und geringer Stromstärke in ihrer Sekundärwicklung induziert, und da einer der Funkenstöpset in Reihe mit dieser ist, geht dieser Strom hoher Spannung über die Elekt6roden des Funkenstöpsels zur Erde. Dadurch wird an dem Stöpsel ein Bogen von
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hergestellt ist, geht Strom niedriger Spannung von der magnetelektrischen Vorrichtung oder der Stromquelle durch die Sekundärwicklung zu dem Funkenstöpsel und stellt einen Bogen von hohem Wärmewerte her.
Der Strom hoher Spannung dauert noch einige Zeit an und unterhält "der tränt sozusagen den Bogen, der von dem aus der Stromquelle herrührenden Strome erzeugt
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von hohem Wärmewerte eine verhältnismässig lange Zeit andauert. der eine vollkommene Elltzündung der in einem Zylinder oder dgl. vorhandenen entzündbaren Ladung herbeiführt. Bei der Bewegung des Verteilerarmes von Kontakt zu Kontakt wird die Funkenstrecke bei 23 beseitigf und dünn wieder hergestellt und es wird so ein Bogen von geringem Wärmewerte und daraut
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Primärwicklung 29p einer Spule 29 für plötzliche Entladung oder hohe Weehselzahl und ein Kondensator 30, der einerseits mit der Primärwicklung 29P verbunden und andererseits geerdet ist.
In dem anderen Zweige liegt die zugehörige Sekundärwicklung 29" und ein Zündstöpsel 81, dessen eine Elektrode geerdet ist. Die Primärwicklung und der Kondensator sind daher mit dem
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sind in ähnlicher Weise mit den übrigen Stöpseln, Kondensatoren. Primär- und Sekundärwicklungen verbunden. In diesem Systeme wird eine Funkenstreckenvorrichtung oder ein Unter brecher J2 verwendet, welcher in der für das erste System beschriebenen Weise so verbunden Ist. dass die Ankerwicklung zeitweilig kurzgeschlossen wird, und wenn er geöffnet wird, eine kurze Funkenstrecke bildet, über welche die plötzlichen Kondensatorentladungen stattfinden.
Wen)) der Unterbracher geschlossen wird, wird der Anker kurzgeschlossen, und wenn er
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Bei dem Herstellen der Funkenstrecke bei 32 wird der Kondensator durch den Verteiler wiederholt geladen und entladen, wodurch ein Strom hoher Wechselzahl in der Primärwicklung der plötzlich sich entladenden, mit dem Kondensator verbundenen Spule erzeugt wird, wobei die plötzlichen Entladungen über die Kontakte der Funkenstrecke bei 23 stattfinden. Dieser durch die Primärwicklung gehende Strom hoher Wechselzahl verursacht einen Strom hoher Wechselzahl, hoher Spannung und geringer Stromstärke in der Sekundärwicklung und der so induzierte Strom stellt den Bogen hoher Wechselzahl und niedrigen Wärmewertes an den Elektroden des Stöpsels her.
Die Wärme dieses Bogens ist nicht hinreichend, um die Mischung zu entzünden, vermindert aber den Widerstand der Luftstrecke oder mindert sie so weit herab, dass auf den ersten Bogen unmittelbar ein zweiter von hohem Wärmewerte folgt und durch den Bogen hoher Wechselzahl solange aufrecht erhalten wird, bis vollkommene Entzündung erlangt ist. Bei der Drehung des Verteilerarmes von Segment zu Segment wird die Funkenstrecke periodisch aufgehoben und wieder hergestellt und es folgt nacheinander an den verschiedenen Zündstöpseln auf einen Bogen hohen Wärmewertes ein solcher hoher Wechselzahl.
Fig. 3 zeigt, ein System, bei welchem nur ein einziger Kondensator und eine einzige Spule für schnelle Entladung für die vier Zündstöpsel verwendet sind. Dieses System ist et was einfacher als die beschriebenen, wirkt jedoch in derselben Weise. Die Ankerwicklung 32 ist einerseits geerdet und andererseits durch eine Leitung 33 mit der Primär-und der Sekundärwicklung 34p bzw. 34a einer Spule 34 und mit einem Kondensator 35 verbunden. Dieser ist die Quelle von Hochfret ! 1leuz- strom, welcher in der Sekundärwicklung induziert und auf die verschiedenen Zündstöpset ver- teilt wird. Der Kondensator ist einerseits mit der Primärwicklung verbunden und andererseits geerdet, so dass Primärwicklung und Kondensator in Reihe liegen.
Die Sekundärwicklung. 3-/8
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der vier feststehende Kontakte oder Segmente 37b hat. Jedesder Segmente ist durch eine Leitung 38 mit einem Zündstöpset 39 verbunden. Die Funkenst reckenvorrichtung 40 ist in der mit Bezug auf die Fig. 1 und 2 beschriebenen Weise angeordnet.
Wenn in diesem System eine Funkenstrecke durch öffnen der Vorrichtung 4D hergestellt und die Ankerwicklung 32 mit einem der Zündstöpsel durch den Verteilerarm mit dem diesem Stöpsel zugehörigen Segmente verbunden ist, so wird durch den Kondensator 35 ein Strom hoher
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den Verteiler zu dem Zündstöpsel und erzeugt den Hochfrequenzbogen. der den Widerstund der Luftstrecke soweit herabmindert, dass der Bogen hohen Wärmewertes sofort durch die Strom iliielle iiiederer Spannung hergestellt und für eine beträchtliche Zeit aufrecht erhalten wird. Bei
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