DE569412C - Hemmung fuer Uhren - Google Patents

Hemmung fuer Uhren

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DE569412C
DE569412C DEK122322D DEK0122322D DE569412C DE 569412 C DE569412 C DE 569412C DE K122322 D DEK122322 D DE K122322D DE K0122322 D DEK0122322 D DE K0122322D DE 569412 C DE569412 C DE 569412C
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B15/00Escapements
    • G04B15/10Escapements with constant impulses for the regulating mechanism

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Hemmung für Uhren Bekannt sind Regelvorrichtungen für Uhren, bei denen eine Einwirkung des Steigrades auf den Gangregler vermieden wird, um die störende Wirkung der veränderlichen Steigradkraft auszuschalten. Diese Vorrichtungen verwenden einen als Impulsgeber für das Pendel wirkenden Gewichtshebel, der vom Steigrad angehoben und nach Abgleiten des nur für sich arretierten Steigrades am Zurückgehen durch eine besondere Sperrvorrichtung verhindert wird, welche durch das Pendel ausgelöst wird, ebenso wie die Arretierung des Steigrades, weiches sich nach seiner Freigabe um eine Zahnteilung unter Abheben des Gewichtshebels weiterbewegt, bis es erneut arretiert wird.
  • Von den bekannten Einrichtungen unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand dadurch, daß der Impulsgeber (Hebel oder Feder), bevor er von dem ihn anhebenden Steigradzahn abgleitet, von einem festen oder nachgiebigen Anschlag gesperrt wird, so daß gleichzeitig auch das Steigrad durch ihn so lange gesperrt wird, bis durch den aussch@vingenden Gangregler die Sperrung des Impulshebels beseitigt wird.
  • Bei der Einrichtung gemäß der Erfindung wird demnach zwecks Vereinfachung des Getriebes auf die völlige Beseitigung der Einwirkung des Steigrades auf den ausschwingenden Gangregler, also insbesondere das Pendel, verzichtet, diese Einwirkung aber prozentual so gering gehalten, daß die Veränderung der Steigradkraft nicht mehr von Belang ist. Dafür werden einige vom Pendel zu lösende Sperrvorrichtungen vermieden, deren veränderliche Reibung die Gleichmäßigkeit des Ganges stärker stört, als es der prozentual geringe Anteil der auf das Pendel einwirkenden Steigradkraft gemäß der Erfindung tun könnte.
  • In Abb. i und 2 ist ein Ausführungsbeispiel mit fester Sperrung des Impulsgebers gezeigt. Der Impulshebel 2 hat einen konzentrischen Drehpunkt mit der Pendelfeder io und wird vom Steigrad i mittels einer Palette i ¢ bis kurz vor Abfall des Steigradzahnes gehoben und in dieser Lage durch die Klinke 16 gesperrt. Das nach rechts ausschwingende Pendel 5 löst mittels des Stiftes der Gleitrolle 28 am Arm 16 die Klinke von der Palette 14. Das Steigrad i fällt unter Druck auf den Impulshebel 2 nach, bis ein Zahn die von der Feder 13 beeinflußte Hilfssperrung 12 berührt und die Palette 14 hinter dem von ihr abgefallenen Zahn frei mit dem Pendel 5 nach links zurückschwingen und letzterem dabei mittels des Stiftes oder der Gleitrolle 17 einen neuen Anstoß erteilen kann, bis der Hebel 2 mit seiner untersten Spitze 18 an den Arm i9 der Hilfssperrung 12 stößt und ihn so weit im Sinne des Uhr. zeigers um den Punkt 12a dreht, bis das Steigrad i frei wird und sein vor der Palette 14 stehender Zahn den Impulshebel 2 wieder an die Klinke 15 drückt, so daß sich das Spiel, nachdem das Pendel 5 nach links frei ausschwingen konnte, wiederholt. In Abb. 3 ist der feste Anschlag für den Impulshebel 2, welchen gemäß Abb. i die Sperrklinke 15 bildet, durch eine Gegenkraft, z. B. den konzentrisch zu 2 gelagerten Hebel 21, ersetzt. Der Hebel e i ist so schwer oder durch Gewicht 25 oder Federwirkung so belastet, daß er für den durch das Steigrad bewegten Impulshebel.2 als Anschlag bei 23 wirkt und das Steigrad i (ebenso wie Klinke 15 in Abb. i) durch die Palette 14 sperrt. Kommt jedoch das Pendel 5 in seine Rechtslage, so hebt es mittels des Anschlages 24 die beiden, sich bei 23 berührenden Hebel 2 und 2 i, das Steigrad i wird frei, so daß zier Impulshebel 2, wie bei Abb.3 beschrieben, dem Pendels folgend, diesem einen Anstoß erteilt, während der Hebel 21 durch den Anschlag 22 abgefangen wird. Die wenn auch sehr geringen Reibungsverluste der Klinke 15 in Abb. 3 werden bei dieser Anordnung vermieden. Der bei dem kurzen Anhub des Hebels 21 entstehende Kraftverlust für das Pendel ist unveränderlich und wird bei der Rückkehr bis zum Anschlag 22 praktisch wiedergewonnen.
  • In Abb. 4 ist das Gewicht des Hebels 21 so weit vermindert, daß er zwar die ablenkende Kraft des Steigrades i auf den Hebel 2 aufhebt, jedoch nicht, wie in Abb.3, die Trägheit des ausschwingenden Hebels 2. Diese wird durch die Halteklinke 26 aufgefangen. Die Auslösung der Klinke 26 durch das nach rechts ausschwingende Pendel s erfolgt ähnlich, wie in Abb. i gezeigt, jedoch ohne Reibungsverlust an der Klinkenfläche, weil der Klinkendruck durch das Gewicht des Hebels 21 aufgehoben ist.
  • Die Klinke 26 bildet demnach nur eine Sicherheitssperrung, welche bei zu großer Uhrkraft (z. B. auch beim Stellen der Uhrzeigen) eine zu große Trägheits- oder Ablenkungswirkung des ImpulshebeIs 2 bzw. ein vorzeitiges Abfallen des Steigradzahnes von der Palette 14 verhüten soll, jedoch im Regelbetrieb frei vor dem Sperrstift liegt, so daß keine Druckreibung zu überwinden ist.

Claims (3)

  1. PATENTANSFRÜCHE: i. Hemmung mit einem vom Steigrad bis zu dessen Arretierung angehobenen Impulsgeber, der nach Auslösung einer Verklinkung o. dgl. durch das Pendel sich auf dieses auflegt und mit ihm unter den Arretierungspunkt des Steigrades zurückgeht, worauf er nach Freigabe einer zweiten Steigradarretierung beim weiteren Rückgang des Pendels vom nächsten Steigradzahn wieder angehoben wird, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Arretierung des Steigrades mittels des Impulsgebers durch eine auf diesen einwirkende feste oder nachgiebige Sperrvorrichtung, Klinke (15), Hebel (23) o. dgl., die in bekannter Weise durch den ausschwingenden Gangregler ausgelöst wird, kurz vor dem Abfallen des Impulshebels von dem hebenden Steigradzahne erfolgt.
  2. 2. Ausführungsform der Sperrvorrichtung für Impulsgeber und Steigrad nach Anspruch i, bestehend in einem in der Arretierungslage auf einer Rast aufliegenden zusätzlichen Gewichts- oder Federhebel, gegen den der Impulshebel anstößt.
  3. 3. Ausführungsform der Hemmung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Anheben des zusätzlichen Gewichtshebels o. dgl. durch eine vom Pendel auszulösende Klinke (26) o. dgl. verhindert wird.
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