DE56915C - Handscheere mit Kreismessern zum Zerschneiden von Metallblechen, Kartons, Papier und dergl - Google Patents
Handscheere mit Kreismessern zum Zerschneiden von Metallblechen, Kartons, Papier und derglInfo
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- DE56915C DE56915C DENDAT56915D DE56915DA DE56915C DE 56915 C DE56915 C DE 56915C DE NDAT56915 D DENDAT56915 D DE NDAT56915D DE 56915D A DE56915D A DE 56915DA DE 56915 C DE56915 C DE 56915C
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Links
- 239000002184 metal Substances 0.000 title description 4
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 7
- 238000005452 bending Methods 0.000 description 1
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23D—PLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23D29/00—Hand-held metal-shearing or metal-cutting devices
- B23D29/02—Hand-operated metal-shearing devices
- B23D29/026—Hand-operated metal-shearing devices for cutting sheets
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Scissors And Nippers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Handscheere ist mit kreisförmigen Schneidemessern versehen, welche in geeigneter
Linie zu dem zu zerschneidenden Gegenstand liegen, wodurch besondere Vorzüge gegenüber
den Schneidevorrichtungen mit geraden Schneidkanten erzielt werden. Man kann mit der
Handscheere aus dem Blatt herausschneiden, ohne dafs man beim Schneiden im Bogen
nöthig hat, um denselben herum in das Material einzuschneiden, und es kann der Schnitt
aufser in geraden Linien in nach innen oder aufsen gekrümmten bewirkt werden.
Ferner erfolgt der Schnitt stets gleichartig, während beim Schneiden mittelst Scheere
mit geraden Schneiden der Widerstand sich ganz nach dem jeweiligen Kreuzungspunkte der
Schneiden, d. h. nach dem jeweiligen Schneidewinkel verändert. Bei vorliegender Handscheere
bleibt der Schneidewinkel stets der gleiche, sowie auch die Entfernung des Schnittpunktes
von den Drehachsen der Schneidscheiben. Die Einstellung und Unterhaltung der letzteren ist
sehr billig, denn das Schärfen derselben kann auf einer Drehbank erfolgen, ohne sie anzulassen.
Ferner haben die Messer, indem ihre Achsen . etwas gegen einander versetzt sind,
das Bestreben, sich an der Schneidkante einander zu nähern, anstatt, wie diejenigen der
bisher bekannten Handscheeren, sich von einander zu entfernen.
Bei vorliegender Handscheere erfolgt die Bewegung des oberen Messers dadurch, dafs
ein lose auf der Achse desselben sitzender Handgriff einem zweiten feststehenden des
Werkzeuges genähert und von demselben entfernt wird, wobei die erstere Bewegung mittelst
einer am beweglichen Handgriff befindlichen Sperrklinke übertragen wird, welche in die
Zähne eines mit dem oberen Kreismesser, verbundenen Sperrrades eingreift. Ein gleichzeitig
das obere Schneidmesser führender Klemmschuh verhindert dasselbe am Zurückdrehen.
Durch das Drehen des oberen Messers wird die Handscheere dem Material entgegengeführt.
Fig. ι . zeigt die Vorderansicht und Fig. 2 die Seitenansicht der Handscheere, Fig. 3 einen
Schnitt durch das Scheerengestell, Fig. 4 die Schneidscheiben in Vorderansicht, Fig. 5 dieselben
im Längsschnitt und Fig. 6 die schaubildliche Darstellung des Gebrauches der Scheere.
Die Schneidscheiben C und D, Fig. 2, 4 und 5, sind in geneigter Lage zu dem zu zerschneidenden
Metallblech u. dergl. angeordnet, welches in Richtung der Linie M-N liegend
gedacht werden mufs,. und sitzen drehbar auf den Achsen A und B. Letztere werden durch
einen ausgebogenen, mit entsprechend geneigt liegenden Büchsen versehenen Support L, Fig. 3,
gehalten und sind um ein geringes Mafs in der Richtung ihrer Länge zu einander verstellt,
so dafs die Messer etwas zu einander geneigt stehen. Der Support L trägt einen festen
Handgriff I mit einer Feder F an seinem unteren Theil, welche einen Klemmschuh gegen
die obere Scheibe D drückt und letztere am Rücktreten verhindert. Ein zweiter Handgriff J
sitzt lose auf der Achse der oberen Schneidscheibe und ist durch eine Feder K, welche
einerseits sich gegen den festen Handgriff / legt, andererseits gegen einen mit seiner Spitze
gegen den Handgriff / gerichteten Stift drückt, von dem Handgriff / entfernt.
Die obere Schneidscheibe D ist durch einen Stift E1 mit einem Sper.rrade E verbunden,
in dessen Zähne eine Sperrklinke G greift, die drehbar an dem beweglichen Handgriff J angeordnet
ist und- durch eine Feder H in Eingriff mit den Zähnen des Sperrrades gehalten
wird.
Wenn demgemäfs der' Handgriff J dem festen Handgriff / genähert wird, so legt sich
die Spitze der Sperrklinke' gegen einen Zahn .des Sperrrades und veranlafst das Drehen des
letzteren, sowie dadurch das Drehen des Schneidrades D. Beim Zurückgehen des losen
Handgriffes J, das durch die Wirkung der Feder K bedingt wird, gleitet dagegen die
Sperrklinke über die Zähne des Sperrrades, und da die Schneidscheibe D durch den
Klemmschuh F am Zurückdrehen verhindert wird, so bleibt diese in der ihr gegebenen
Lage stehen.
Der Support L ist nach dem Kreuzungspunkt der beiden Schneidscheiben hin zugespitzt,
um die beiden geschnittenen Theile des Metallbleches leichter von einander zu
trennen. Die Schneidscheiben selbst sind so gelagert, dafs sie bei Z etwas überschneiden,
wodurch erzielt wird, dafs der Schnitt ein sehr scharfer ist. Durch die Neigung der Achsen
der Schneidscheiben zu einander erhalten dieselben das Bestreben, sich während des Schneidens
einander zu nähern, wodurch vermieden wird, dafs dieselben, wie die geraden Schneiden
der bisher gebräuchlichen Handscheeren, sich aus einander biegen. Die Schneidscheiben sind
an den .sich nicht berührenden Kanten gerieft, um ein besseres Greifen des zu zerschneidenden
Materials zu erzielen.
Beim Gebrauch wird die Handscheere an den beiden Griffen / und J so gefafst, dafs
ersterer an . den Fingerspitzen gehalten wird, während der letztere sich in die Höhlung
zwischen Hand und Daumen legt; sodann wird das zu zerschneidende Material an die Messer
gebracht und durch Schliefsen der Hand der Handgriff J dem Handgriff / genähert. Bei
dem dadurch veranlafsten Drehen der oberen Scheibe D greift dieselbe das Material, um es
im Verein mit der unteren Scheibe C zu zerschneiden. Durch wiederholtes Oeffnen und
Schliefsen der Hand wird der Schnitt fortgesetzt. Die Scheere eignet sich vorzüglich
zum Zerschneiden grofser, schwer handlicher Bleche; Fig.'6 zeigt, wie auf einer solchen
Tafel die Scheere S-förmig bewegt wird.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Handscheere mit kreisförmigen Schneidscheiben, welche in geeigneter Richtung zu dem zu schneidenden Material liegen, und bei welcher die obere Schneidscheibe dadurch auf dem zu schneidenden Material fortbewegt wird, dafs dieselbe durch Nähern des beweglichen Handgriffes J an den Handgriff I und Entfernen von demselben mittelst der Feder K unter Vermittelung von Sperrklinke G und Sperrrad E ruckweise gedreht wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE56915C true DE56915C (de) |
Family
ID=331315
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT56915D Expired - Lifetime DE56915C (de) | Handscheere mit Kreismessern zum Zerschneiden von Metallblechen, Kartons, Papier und dergl |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE56915C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE746097C (de) * | 1936-12-12 | 1944-06-10 | Fabriks A B Haldataxametern | Maschine zum Scheren von Blechen mit zwei an je einer Seite der Vorschubebene des Bleches angeordneten stabfoermigen Scherwerkzeugen |
-
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- DE DENDAT56915D patent/DE56915C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE746097C (de) * | 1936-12-12 | 1944-06-10 | Fabriks A B Haldataxametern | Maschine zum Scheren von Blechen mit zwei an je einer Seite der Vorschubebene des Bleches angeordneten stabfoermigen Scherwerkzeugen |
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