DE569017C - Strecken-Fraesmaschine - Google Patents

Strecken-Fraesmaschine

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Publication number
DE569017C
DE569017C DE1930569017D DE569017DD DE569017C DE 569017 C DE569017 C DE 569017C DE 1930569017 D DE1930569017 D DE 1930569017D DE 569017D D DE569017D D DE 569017DD DE 569017 C DE569017 C DE 569017C
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DE
Germany
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arm
milling cutter
machine
attached
parts
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Expired
Application number
DE1930569017D
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English (en)
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BERGWERKS DIREKTION MONTAN und
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BERGWERKS DIREKTION MONTAN und
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D9/00Tunnels or galleries, with or without linings; Methods or apparatus for making thereof; Layout of tunnels or galleries
    • E21D9/10Making by using boring or cutting machines
    • E21D9/1006Making by using boring or cutting machines with rotary cutting tools
    • E21D9/1013Making by using boring or cutting machines with rotary cutting tools on a tool-carrier supported by a movable boom
    • E21D9/1033Making by using boring or cutting machines with rotary cutting tools on a tool-carrier supported by a movable boom by a transversely extending boom being pivotable about a longitudinal axis

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Milling Processes (AREA)

Description

  • Strecken-Fräsmaschine Es ' sind bereits Strecken-Fräsmaschinen bekanntgeworden, deren Fräser an einem im Maschinengestell drehbar gelagerten und in seiner Länge verstellbaren Arm angebracht ist, wobei der Arm aus zwei gegeneinander verschiebbaren Teilen besteht, die durch auswechselbare Führungsplatten verstellt werden. Der Arm kann daher nur auf solche Durchmesser eingestellt werden, für welche Führungsplatten vorhanden sind, wobei das Auswechseln der Führungsplatten ziemlich viel Arbeit erfordert und die Notwendigkeit, eine entsprechende Anzahl von Führungsplatten, und zwar je zwei für jeden einzelnen Durchmesser, bereit zu halten, die Anschaffungskosten erhöht.
  • Erfindungsgemäß sind die beiden fernrohrartig ineinander geführten Teile des Tragarmes derart ausgestaltet, daß sie mittels Handkurbelantriebes o. dgl. beliebig gegeneinander verstellt werden können, wodurch die Arbeitslänge des Tragarmes jederzeit auf beliebige, innerhalb weiter Grenzen liegende Werte geändert werden kann, ohne daß hierzu ein Auswechseln von Teilen nötig wäre.
  • Erfindungsgemäß sind ferner zum Antrieb der hräserwelle, zum Verschwenken des Dreharmes, zum Ändern der Dreharmlänge und zum Fortbewegen der Maschine getrennte, voneinander unabhängige Antriebsvorrichtungen vorgesehen, was den wichtigen Vorteil bietet, daß jede dieser vier Bewegungen den jeweiligen Arbeitsverhältnissen entsprechend stets mit der wirtschaftlich günstigsten Geschwindigkeit ausgeführt werden kann, wodurch die Maschine in verschiedensten Verhältnissen in weiten Grenzen anpassungsfähig wird.
  • Der Fräserantriebsmotor wird schließlich erfindungsgemäß mit Vorteil am äußeren Ende des Dreharmes angebracht, wodurch die Übersetzung vereinfacht und die Maschine, insbesondere in bezug auf das Kippmoment, nach vorn stabiler wird.
  • Die Maschine gemäß der Erfindung ist in zwei Ausführungsbeispielen auf der Zeichnung veranschaulicht. Es zeigen Abb. i und Abb. 2 die Vorrichtung nach der ersten Ausführungsform in Seitenansicht und im Querschnitt, Abb.3 und Abb.4 die Vorrichtung nach der zweiten Ausführungsform in Seitenansicht und Stirnansicht.
  • Die Maschine nach der ersten Ausführungsform (Abb. i und 2) besteht im wesentlichen aus einem mit Laufrädern 2 versehenen fahrbaren Traggestell i. aus zwei zweiteiligen, fernrohrartig ineinander verschiebbaren, am Traggestell i verschwenkbar gelagerten Tragarmen 3-4, die durch ihre obere und untere fite Verbindung einen einzigen gemeinsamen Tragarm darstellen, aus einem am Ende des Dreharmes 3-a angebrachten Gehäuse j und aus drei gesonderten Mechanismen zum Antrieb des Fräsers, zum Verschwenken des Drehahnes 3-.1 und zum Vorschub des Traggestelles i beim Einhohren. An den beiden inneren Teilen des Dreharmes 3-4 sind durch entsprechende Längsschlitze der äußeren Teile herausragende Zahnstangen 6 befestigt, in welche je ein in dem am äußeren Teil befestigten Gehäuse 7 gelagertes Zahnrad eingreift,. wobei diese beiden Zahnräder mittels einer Handkurbelwelle 8 miteinander verbunden sind, durch deren Drehung in einem oder dem anderen Sinne die Dreharme 3-4 verlängert oder verkürzt und mittels der Backen 51 festgestellt werden können.
  • Die äußeren Teile des Dreharmes 3-4 sind an einer in den Lagern 9 des Traggestelles i gelagerten Hohlwelle io befestigt. Diese ist mittels der Zahnräderpaare 11-12, Z3-14, des Schneckengetriebes 15-16 und des Kegelräderpaares 17-I8 mit einer Hilfswelle verbunden, die mittels eines Geschwindigkeitswechselgetriebes 20-2I-22-23 -von der Handkurbel 24 angetrieben wird.
  • Im Gehäuse 5 ist ein Elektromotor 25 angebracht, dessen- Welle mittels der Zahnräderpaare 26-27, 28-29, 30-31, 32-33, 34-35 mit dem Zahnrad 36 der äußerlich am Gehäuse 5 in Lagern 38 gelagerten Fräserhülse 37 verbunden ist.
  • Die Achse der hinteren Laufräder 2 des Gestelles i werden mittels des auskuppelbaren Kegelradpaares 39-4o, des Schneckengetriebes 41-42 und des Zahnradpaares 43-44 von der Handkurbel 45 angetrieben.
  • Mittels der Kurbelwelle 8 wird zunächst der Dreharm 3-4 bzw, die Fräserwelle auf den erwünschten Halbmesser eingestellt. Das Fahrgestell i wird dann so weit vorgeschoben, bis die Bohrkrone des in .die Hülse 37 eingesetzten Fräsers an der Kohlenbrust anliegt, wonach der :Motor 25 angelassen, das Kegelradgetriebe39-4o eingeschaltet und das Fahrgestell i mittels der Handkurbel 45 allmählich so weit vorgeschoben wird, bis sich der Fräser in die gewünschte. Frästiefe einfräst. Alsdann wird der Dreharm3-4 mittels der Handkurbe124 so lange verdreht, bis der ganze kreisbogenförmige Schlitz im Kohlenstoß ausgefräst wird.
  • Die Maschine nach der zweiten Ausführungsform (Abb.3 und 4) besteht im wesentlichen aus einem mit Laufrollen 52 versehenen fahrbaren Traggestell 51, aus einem zweiteiligen, am Traggeste115i drehbar gelagerten Tragarm53-54, dessen Teile fernrohrartig ineinander verschiebbar geführt sind, aus einem am Ende dieses Tragarmes angebrachten Fräsergehäuse 55 und aus drei gesonderten Vorrichtungen zum Verschwenken und zum Ändern der Länge des Tragarmes sowie zum Antrieb des Fräsers.
  • Ähnlich wie nach der ersten Ausführungsform kann die Länge des Tragarmes 53-54 mittels eines im Gehäuse 57 gelagerten Zahnrades, welches in die durch einen entsprechenden Längsschlitz des- äußersten Armteiles 5+ :ierausragende und am inneren Armteil 53 befestigte Zahnstange 56 eingreift und mittels der Handkurbel 58 gedreht wird, geändert werden.
  • Der Armteil 54 ist an einer in den Lagern 59 des Traggestelles 51 gelagerten Hohlwelle 6o befestigt. Diese ist mittels der Zahnräderpaare 6Z-62, 63-64; des Schneckengetriebes 65-66 und des Kegelräderpaares 67-68 mit einer Hilfswelle 69 verbunden, die mittels eines Gesch«zndigkeitswechselgetriebes 70-7Z, 72-73 von der Handkurbel 74 angetrieben wird.
  • Im Traggestell 51 ist der Elektromotor ;5 angebracht, dessen Welle mittels der Zahnräderpaare 76-77, 78-79 mit der inneren Welle So verbunden ist, die ihrerseits mittels des Kegel-'räderpaares 8I-82, mittels der im Kegelrade 82 auf Feder und Nut verschiebbaren Hilfmvelle83, mittels des zweiten Kegel=äderpaares und der im Fräsergehäuse 55 gelagerten Zahnräder 86-87-88 mit der Fräserwelle 89 in Verbindung steht. Das Fräsergehäuse 55 ist gegen das Traggestell 51 mittels der an beiden Enden gelenkig gelagerten fernrohrartigen zweiteiligen Stangen go abgestützt.
  • Die Achse der hinteren Laufräder 52 kann mittels des auskuppelbaren Kegelräderpaares gi-92 und des Schneckengetriebes 93-9.I von der Handkurbel 95 zwecks Verschubes der 'Maschine angetrieben werden.
  • Der Unterschied gegenüber der ersten Ausführungsform besteht im wesentlichen darin, daß hier der Elektromotor im Gestell 51 angebracht ist, so daß mit dieser Maschinentype ganze Kreise gefräst werden können, hingegen mit der ersten Type nur Kreisbögen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Strecken-Fräsmaschine, deren Fräser an einem im Maschinengestell drehbar gelagerten, aus zwei gegeneinander verschiebbaren Teilen bestehenden und in seiner Länge verstellbaren Arm angebracht ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Teile (3-4, 53-54) des Tragarmes derart ausgestaltet sind, daß sie mittels eines Handkurbelantriebes beliebig gegeneinander verstellt werden können.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zum antrieb der Fräserwelle, zum Verschwenken des Dreharmes. zum Ändern der Dreharmlänge und zum Fortbewegen der Maschine getrennte, voneinander unabhängige Antriebsvorrichtungen vorgesehen sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und dadurch gekennzeichnet, daß der Fräserantriebsmotor an dem äußeren verschiebbaren Teil des Dreharmes angebracht ist.
DE1930569017D 1930-05-26 1930-09-10 Strecken-Fraesmaschine Expired DE569017C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CS569017X 1930-05-26

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE569017C true DE569017C (de) 1933-01-30

Family

ID=5453634

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1930569017D Expired DE569017C (de) 1930-05-26 1930-09-10 Strecken-Fraesmaschine

Country Status (1)

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DE (1) DE569017C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1008681B (de) * 1952-03-31 1957-05-23 Korfmann Gmbh Maschf Streckenvortriebsmaschine fuer den Braunkohlen-Tiefbau

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1008681B (de) * 1952-03-31 1957-05-23 Korfmann Gmbh Maschf Streckenvortriebsmaschine fuer den Braunkohlen-Tiefbau

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