DE568331C - Kinder-Schiess- oder -Knallspielzeug mit einem kapselfoermigen Teil zur Aufnahme der Knalleinlage - Google Patents

Kinder-Schiess- oder -Knallspielzeug mit einem kapselfoermigen Teil zur Aufnahme der Knalleinlage

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DE568331C
DE568331C DEF70953D DEF0070953D DE568331C DE 568331 C DE568331 C DE 568331C DE F70953 D DEF70953 D DE F70953D DE F0070953 D DEF0070953 D DE F0070953D DE 568331 C DE568331 C DE 568331C
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shooting
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63HTOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
    • A63H5/00Musical or noise- producing devices for additional toy effects other than acoustical
    • A63H5/04Pistols or machine guns operated without detonators; Crackers

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

  • Kinder-Schieß- oder -Knallspielzeug mit einem kapselförmigen Teil zur Aufnahme der Knalleinlage Bei den bekannten Kinder-Spielzeugpistolen war schon der Hammer oder Amboß mit einer ringförmigen Mulde versehen, deren äußerer Ringrand ;das innere Laufende nach vorwärts übergriff, während -die Muldensohle als Auflager für das ringförmigeZündplättchen diente. Hiervon unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand dadurch, daß die zur Aufnahme der Zündmasse dienende Kapsel derart gestaltete Schlagstellen besitzt, daß durch diese verschieden geformte Knalleinlagen (Tretknaller, I.il.iputmunition, Knallscheiben oder -korken usw.) bis zur Explosion festgehalten wenden können. Zu diesem Zwecke hat der kapselförmige Teil (Amboß) mehrfach in sich gestufte Aussparungen, die als Ein- und Auflager für die vorerwähnten Knallmittel dienen, die von dem mit entsprechenden Ansätzen versehenen anderen Teile (Hammer) zur Entzündung gebracht werden. Diese Aussparungen können mit auswechselbaren Einsätzen ausgestattet werden, die einen dornartigen Ansatz haben, der durch die Wandung der Kapsel hindurchragt. Dieser dornartige Ansatz kann entweder mit Gewinde versehen und durch eine Gegenmutter zur Kapsel festgezogen "verden, oder er kann auch nur als Dorn wirken und als Auswerfmittel der Einlage bei Nichtmehrbedarf dienen. Zwei Ausführungsfortnen des Erfindungsgegenstandes sind zeichnerisch wiedergegeben, und zwar zeigt Abb. i die eine Einrichtung in Seitenansicht, Abb. z die Abb. i mit in Mittellinie geschnittener Kapsel mit eingesetztem Tretknaller, Abb.3 eine Unteransicht der Kapsel mit eingelegtem Zentifixring, Abb.4 eine andere Ausführungsform der Kapsel mit lösbarem Einsatz, um Knallscheiben o. dgl. bequem einlegen zu können, Abb. 3 einen anderen Einsatz zu der Ausführung nach Abb. 4.
  • Ein kapselförmiger Teil a, der mit Aussparungen b, c versehen ist, hat eine Ringnut a1. In diese legt sich ein ringförmig gebogenes Ende d4 eines federnden Armes d= eines Handgriffes d ein, während das Ende d3 des anderen Armes dl dieses Griffes d in eine gleichartige Ringnut e1 des zweiten Teiles e sich einfügt. Dieser letztere wird durch einen scheibenförmigen Teil e2 und dornartigen Ansatz e3 gebildet. Ersterer paßt in die Aussparung b, letzterer in die Aussparung c des Teiles a. Dieser Teil ca kann, wie Abb. 4 zeigt, noch eine weitere Aussparung b1 haben. Auch können die Aussparungen durch Einsätze f, g ganz oder teilweise ausgefüllt werden. Diese können mit Bolzen o. dgl. f1, g1 versehen und mit Hilfe einer Gewindemutter la am kapselförmigen Teil a lösbar befestigt werden, oder die Bolzen können ohne die Schraubenbefestigung nur nach Art eines Dornes aus der Kapsel a etwas herausragen, um durch Druck gegen den herausragenden Vorsprung das Herauswerfen des Einsatzes aus der Kapsel zu ermöglichen. Die Wirkungsweise der Einrichtungen ist folgende: Mit der Hand faßt der die Einrichtung Gebrauchende den Handgriff d an seinen Armen d', d2 so, daß der kapselartige Teil a nach unten gerichtet ist. Mit zwei Fingern werden die erwähnten Arme auseinandergefedert und der Tretknaller in die Aussparung c eingesetzt. Hierauf geben die Finger die Arme d', d2 frei, worauf diese das Zueinanderfedern der Teile a, e bewirken, so daß der Ansatz e2 sich leicht gegen die Oberfläche des Tretknallers anlegt. Ist dies geschehen, so wird das Spielzeug in der Hand so gedreht, daß der Teil e unten ist, fest gefaßt und mit e gegen eine feste Unterlage (holzplatte, Stein usw.) geschlagen. Infolge der dabei plötzlich auftretenden starken Spannung der Teile zueinander wirkt der Ansatz e3 auf den Tretknaller mit kräftigem Druck und bringt ihn zur Explosion, was ein Auseinanderschnellen der Teile mit sich bringt.
  • Bei Abb.3 ist ein Zentifixring in den Teil b der Kapsel a eingelegt, und die ihm zugewendete Ringfläche des scheibenförmigen Teiles e2 preßt sich bei Schlagwirkung auf e gegen ihn, um die Zündung hervorzurufen.
  • Schon bei Verwendung der Teile der Abb. i bis 3 ist es selbstverständlich möglich, Amorces, Liliputmunition, Knallscheiben usw. zur Entzündung zu bringen. Es können aber auch, wie Abb. q. und 5 zeigen, noch weitere Aussparungen in der Kapsel vorhanden sein, die durch Volleinsätze wieder ausgeglichen werden können, so daß die Aussparung b z. B. nur für Zentrierringe frei bleibt, oder der Raum für die Knallscheiben bi wird durch den Einsatz g ausgefüllt. Dann bleiben nur noch die bei Abb. i vorhandenen Aussparungen, b, c zur Verfügung. Ebenso ist es möglich, den Ansatz e3 so zu bemessen, daß die Knallkorken, Tretknaller, Liliputmunition o. dgl. mit ihren Höhlungen über ihn gesteckt werden, so daß sich eine besondere Ausbildung der Kapsel für diese Teile als Einlagerung erübrigt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kinder-Schieß- oder -Knallspielzeug mit einem kapselförmigen Teil zur Aufnahme der Knalleinlage, die durch einen dazu beweglichen zweiten Teil zur Explosion gebracht wird, dadurch gekennzeichnet, daß der kapselförmige Teil (a) mehrfach gestufte Aussparungen (b, c) hat zur Ein- und Auflage für verschiedenartig gestaltete Knallmittel (Tretknaller, Liliputmunition, Knallscheiben oder -korken usw.), die durch Ansätze (e2, e3) des zweiten Teiles, welche den Aussparungen (b, c) entsprechen, zur Entzündung gebracht werden.
  2. 2. Schieß- oder Knallspielzeug nach Anspruch i, gekennzeichnet durch Einsätze (f, g) für die Aussparungen (b, c) des kapselförmigen Teiles (a).
  3. 3. Schieß- oder Knallspielzeug nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einsätze (f, g) mittels Bolzen o. dgl. (f', g'), die den kapselförmigen Teil (d) durchgreifen, auswechselbar mit diesen verbunden sind. Schieß- oder Knallspielzeug nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein in eine Aussparung des einen Teiles hineinpassender Ansatz (e3) des anderen Teiles derart bemessen ist, daß Munition, die mit entsprechenden Aushöhlungen ausgestattet ist, auf ihn gesteckt werden kann.
DEF70953D 1931-05-09 1931-05-09 Kinder-Schiess- oder -Knallspielzeug mit einem kapselfoermigen Teil zur Aufnahme der Knalleinlage Expired DE568331C (de)

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