DE56751C - Regulirvorrichtung für Gasmaschinen - Google Patents

Regulirvorrichtung für Gasmaschinen

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DE56751C
DE56751C DENDAT56751D DE56751DA DE56751C DE 56751 C DE56751 C DE 56751C DE NDAT56751 D DENDAT56751 D DE NDAT56751D DE 56751D A DE56751D A DE 56751DA DE 56751 C DE56751 C DE 56751C
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DE
Germany
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pendulum
gas
gripper
valve
movement
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DENDAT56751D
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R. HERRMANN in Stötteritz bei Leipzig
Publication of DE56751C publication Critical patent/DE56751C/de
Active legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02DCONTROLLING COMBUSTION ENGINES
    • F02D17/00Controlling engines by cutting out individual cylinders; Rendering engines inoperative or idling
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02DCONTROLLING COMBUSTION ENGINES
    • F02D2700/00Mechanical control of speed or power of a single cylinder piston engine
    • F02D2700/05Controlling by preventing combustion in one or more cylinders
    • F02D2700/052Methods therefor
    • F02D2700/056Methods therefor by interrupting the medium supply

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Measuring Volume Flow (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
In der Zeichnung, Fig. 1 bis 8, ist eine Er-' findung dargestellt, welche in einer Vorrichtung besteht, die zum mechanischen Regeln des Gaszuflusses von Gaskraftmaschinen in dem Sinne dient, dafs bei zu grofser Umdrehungszahl der betreffenden Maschine der Gaszuflufs zeitweilig ganz abgesperrt wird, so dafs sich die Kraftentwickelung· vorübergehend vermindert.
In der Zeichnung bedeutet:
Fig. ι die Anbringung der Regelvorrichtung an einer Gaskraftmaschine in Vorderansicht,
Fig. 2 die Seitenansicht dazu,
Fig. 3 den Grundrifs dazu,
Fig. 4 und 5 die Specialdarstellung des beweglichen Pendels,
Fig. 6 bis 8 die Arbeitsdarstellung der Regulirtheile, und zwar ist in Fig. 6 das Ventil geschlossen,
Fig. 7 das Ventil durch das Pendel geöffnet, und in
Fig. 8 ist das Pendel durch die übermäfsige Kraft zur Seite geschoben und das Ventil geschlossen.
An irgend einem auf- und niedergehenden Theil, z. B. dem Schieber L, Fig. 1 bis 3, wird zu gleicher Bewegung der Greifer A angeschlossen, durch welche Bewegung er mit einem um Bolzen C schwingenden Pendel B in solcher Weise zusammen arbeitet, dafs letzteres bei regelmäfsigem Gang der Maschine durch Wirkung des Herabganges des Greifers zunächst seitlich abschwingend bewegt und darauf senkrecht heruntergedrückt, hingegen bei zu schnellem Lauf der Maschine, ohne die senkrechte Bewegung, blos auf die Seite ge ^ schleudert wird, was letzteres eine Folge der zu schnellen Bewegung bezüglich der Fliehkraft des Pendels B ist. Die Folge der verschiedenen Bewegungsweisen des Pendels B während eines Greiferspieles bezw. Bewegungsspieles der Maschine ist, dafs das Pendel B im ersten Fall im Stande ist, ein in die Gaszuleitung eingeschaltetes, von Feder- oder anderem Druck stets abgesperrtes Ventil G kurzfristig zu öffnen, d. h. dem Gas Durchgang zu verschaffen, während im zweiten Fall, während der zu schnellen Greiferspiele, das Ventil G geschlossen bleibt, d. h. kein neues Arbeitsgas zutreten kann.
Um nun diese Bewegung des Pendels B zu ermöglichen, ist dasselbe mit seinem Vordertheil so in die Spiellinie von A gelegt, dafs A zunächst an höchster Stelle der als schräge Fläche i gebildeten Oberkante von B auftrifft; am unteren Ende von i ist eine Grube k angebracht, in der sich A fangen kann. Ferner ist B an einer Achse C, die von Lagern D und E, Fig. 1 bis 4, festgehalten wird, so gelagert, dafs es sich sowohl in der Achsenrichtung von C, als in einer Ebene senkrecht zu derselben bewegen kann. Seine Ruhestellung erhält das Pendel B dadurch, dafs es von einer Feder F ebensowohl an D, in Richtung der Achse C, als waagrecht an den Anschlag H angedrückt wird, zu welchem Zweck die Feder F mit einem Ende an B, mit dem anderen an E, Fig. 1 und 4, befestigt ist. Auf das Ventil G trifft B durch seine Unterkante, bis an welche die Ventilstange von G emporlangt , so dafs dasselbe die Abwärtsbewegung
von B mitmacht, sofern B selbst von A zur Abwärtsbewegung gebracht wird.
Die Zusammenwirkung der Theile ergiebt sich aus Folgendem:
Greifer A ist, wie erwähnt, mit einem hin- und hergehenden Theil, z. B. dem Schieber L, verbunden, dessen Bewegung, die sich bei jedem Umlauf der Maschine wiederholt, er annimmt. Beim Niedergang, Fig. 6, trifft der Greifer A oben auf die schrage Fläche i des Pendels B und drückt letzteres durch seine Abwärtsbewegung und Herabgleiten auf der schiefen Fläche i zur Seite. Da das Pendel B schiebbar auf der Spindel C sitzt, drückt der Greifer A dasselbe nach unten, sobald er sich nach Ablauf der Fläche i in der Grube k des Pendels B gefangen hat, was bei regelmäfsigem Gang stets eintritt, und findet somit auch ein Abwärtsschieben des letzteren statt (s. Fig. 4 und 7), und die Folge hiervon ist, dafs das Gaseinlafsventil G geöffnet wird, bis das Pendel B mit Rückgang von A die Stange von G wieder frei läfst, B auch selbst von A frei wird, wenn es an D anlegt und darauf an H zurücktritt; letzteres beides durch Wirkung der Feder F, worauf sich das Spiel von neuem wiederholt.
In vorbeschriebener Weise arbeitet die Vorrichtung bei regelmäfsiger Umlaufszahl der Maschine. Tritt hingegen eine zu grofse Geschwindigkeit auf, so ist die Wirkung eine andere, nämlich die folgende:
Bei zu raschem Auf- und Niedergang wird das Pendel B bezw. dessen schräge Fläche i mit solcher Lebhaftigkeit getroffen, dafs es schneller aus dem Bereich des Greifers A gelangt, als letzterer in die Grube k des Pendels eintreten kann, d. h. der Greifer geht abwärts, ohne das Pendel niederzudrücken und ohne dafs das Gaszulafsventil G geöffnet wird (s. Fig. 8). Die Maschine erhält sonach bei allzu grofser Geschwindigkeit kein Gas und keine Triebkrafterneuerung, bis wieder regelmäfsige Geschwindigkeit eingetreten ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zur Geschwindigkeitsregelung von Gaskraftmaschinen, bei welcher der in gleichem Verhältnifs mit den Umgängen der Maschine auf- und niederbewegte Greifer A bei letzterer Bewegung so auf die schräge Fläche i eines Pendels B einwirkt, dafs dasselbe eine seitliche Bewegung annimmt, der bei regelmäfsigem Gang der Maschine ein Fangen von A in der Grube k des Pendels B, eine Mitnahme desselben abwärts und hierdurch ein Oeffnen des das Gas absperrenden Ventils G folgt, während bei Zuschnelllauf das Pendel B mit solcher Schnelligkeit zur Seite bewegt wird, dafs der Greifer A die Grube k nicht erfafst, Pendel B somit nicht abwärts bewegt wird und das Ventil G in seiner absperrenden Stellung verbleibt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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