DE209702C - - Google Patents

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DE209702C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B5/00Clicking, perforating, or cutting leather
    • C14B5/04Clicking, perforating, or cutting leather for making leather belts or strips
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
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    • C14B2700/00Mechanical treatment or processing of skins, hides or leather in general; Pelt-shearing machines; Making driving belts; Machines for splitting intestines
    • C14B2700/11Machines or apparatus for cutting or milling leather or hides
    • C14B2700/113Cutting presses

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 209702 KLASSE 28 δ. GRUPPE
Zusatz zum Patente 185664 vom 1. März 1906.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. Januar 1908 ab. Längste Dauer: 28. Februar 1921.
F^. Die durch Patent 185664 geschützte Erfindung bezieht sich auf eine Maschine zum Ausstanzen von Leder und ähnlichen weichen Stoffen, bei der zwecks Verhütung von Unfällen der eine Druckteil vor dem Einschalten des Kraftantriebes dem anderen Druckteil so weit genähert wird, daß der Spielraum zwischen Werkstück, Messer und Druckteil ganz oder nahezu verschwindet.
Bei dieser Maschine wird der obere bewegliche Druckteil durch eine Sperrvorrichtung oder Sicherung in seiner Ruhelage gehalten, die in Verbindung mit einem Fußtritt steht und derart angeordnet ist, daß beim Niederbewegen des Fußtritts durch den bedienenden Arbeiter die-Sperrvorrichtung den beweglichen Druckteil freigibt. Durch diese Freigabe wird eine Senkung des Druckteils auf das untergelegte Stanzmesser herbeigeführt, und in dem Augenblick, in dem sich die untere Druckfläche des beweglichen Druckteils und der obere Messerrücken ganz oder nahezu berühren und der bewegliche Druckteil verriegelt ist, erfolgt die Einschaltung des Kraftantriebs auf die Hauptexzenterwelle und während je einer einmaligen Umdrehung der letzteren die Ausübung des Stanzdruckes.
Die vorliegende Erfindung bildet eine Verbesserung dieser durch das Patent 185664 geschützten Einrichtung und besteht darin, daß das Auslösen der Sperrvorrichtung oder Sicherung durch den bedienenden Arbeiter und die Senkung des beweglichen Druckteils vor Einschaltung der Wellendrehung in Wegfall kommt, und daß während einer einmaligen Drehung der Hauptexzenterwelle alle zur Bewegung der Maschine erforderlichen Vorgänge der Reihe nach 1 selbsttätig aufeinander folgen. Dadurch soll ein ; rasches Arbeiten an der Maschine und eine große Leistungsfähigkeit derselben erzielt werden.
Die Vorrichtung zum Verriegeln des oberen beweglichen Druckteils und zum Lösen der Verriegelvorrichtung nach erfolgtem Stanzdruck ist wesentlich vereinfacht.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand dargestellt, und zwar zeigen Fig. ι eine Seitenansicht der Maschine,
Fig. 2 die Maschine im Schnitt,
Fig. 3 eine Vorderansicht und einen Schnitt in zwei verschiedenen Stellungen des oberen Druckteils und
Fig. 4 und 5 Einzelheiten der Verriegelungsvorrichtung.
Der obere bewegliche Druckteil 1 ist zwischen ■ den beiden Seitenwänden 3 über dem unteren Druckteil 5 gelagert und an beiden Enden mit Führungsstücken ia versehen, welche in die in die Seitenwände eingearbeiteten Schlitzführungen eingreifen und dadurch dem oberen Druck- : teil ι in seiner losen Auf- und Abbewegung als Führung dienen.
An den nach außen zu vorstehenden Enden jedes Führungsstückes ia ist je ein Querstück 6 befestigt, das durch je zwei parallele Verbindungsstangen 7, 8 mit dem unteren Querstück 9
verbunden ist, so daß auf jeder Außenseite der Seitenwände ein starres Parallelogramm 6, 7, 8, 9 gebildet ist, das den oberen beweglichen Druckteil trägt und dessen Bewegungen leitet.
Die Verbindungsstangen 7, 8 sind in je zwei oben und unten an der Außenseite der Seitenwände angebrachten Lagern 10, io1, 12, 121 geführt. An der äußeren Seite jedes unteren Querstückes 9, 91 ist eine um einen Bolzen drehbare Rolle 95, 951 befestigt, die sich auf. einem an jedem Ende der Hauptexzenterwelle 14 befestigten Daumenexzenter 64, 641 abwälzen. Die an den Seitenwänden befestigten, in die unteren Querstücke eingehängten Zugfedern 47, 471 üben bei Senkung oder Fall des oberen Druckteils 1 eine Gegenwirkung gegen die durch Schwergewicht und die Fallbeschleunigung entstehende Kraft aus, während die über jedem Führungsstück ia angebrachten, um Führungsbolzen 46, 46 * gewundenen Druckfedern die Anfangsfallgeschwindigkeit des oberen Druckteils beschleunigen.
Über dem oberen Druckteil 1 liegt wagerecht und in den Seitenwänden gelagert eine Welle b, welche die Drehachse für je ein scherenförmiges Hebelpaar 48, 481 bildet, von denen das eine nahe gegen das linke, das andere nahe gegen das rechte Ende des oberen Druckteils 1 innerhalb beider Seiten wände 3 angeordnet ist (Fig. 3). Die oberen Arme des scherenförmigen Hebelpaares sind durch eine Zugfeder 49 miteinander verbunden, die diesen das Bestreben gibt, einander sich zu nähern, während andererseits die unteren Gabelteile oder Arme spreizend auseinander sich zu bewegen suchen (Fig. 4 und 5).
Über der Welle b, parallel mit ihr, liegt eine zweite Welle 90, die ebenfalls in den oberen Enden beider Seitenwände gelagert ist und sich zwischen den oberen Gabeln der scherenförmigen Hebelpaare 48, 481 befindet. Auf der Welle 90 ist an der den oberen Armen des scherenförmigen Hebelpaares gegenüberliegenden Stelle ein Doppeldaumenexzenter 91, 911 befestigt, das auf die entsprechend ausgebildeten inneren Seiten der oberen Scherenarme wechselweise derart wirkt, daß diese im erforderlichen Zeitpunkt auseinandergetrieben und sofort nachher wieder losgelassen werden, um der zusammenziehenden Kraft der Feder 49 nachgeben zu können.
Die letztere Bewegung wird den auf der Welle 90 befestigten Doppeldaumenexzentern 91, 91 1 durch einen außerhalb der linken Seitenwand 3 (Fig. 3 und 4) am durchgehenden Ende der Welle 90 befestigten Hebel 57 und durch die den letzteren mit dem außerhalb der Seitenwand 3 befestigten einarmigen Hebel 53 verbindende Stange 56 erteilt, indem das auf dem linken äußeren Ende der Hauptexzenterwelle befestigte Exzenter 98 auf eine etwa in der Mitte des einarmigen Hebels 53 befestigte Rolle 99 einwirkt. Die Einschaltung der Kraftübertragung auf die Hauptexzenterwelle geschieht in bekannter Weise durch Abwärtsbewegen des Fußtritts 11, wodurch die Zugklinke 24 in Einwirkung auf die Krafteinschalt Vorrichtung 68, 70 gebracht wird und daraufhin die Hauptexzenterwelle eine einmalige Drehung ausführt.
Die Bewegung der oben beschriebenen, die Neuanordnungen der Maschine in sich fassenden Teile geht folgenderweise vor sich:
Der obere bewegliche Druckteil 1 wird in seiner Ruhelage gehalten, indem die unteren Exzenterrollen 95, 95x des den oberen Druckteil 1 tragenden starren Parallelogramms 6, 7, 8, 9 auf der höchsten Stelle des Daumenexzenters 64 aufliegen (s. Fig. 1, 3 und 4). Während dieser Ruhelage des oberen Druckteils 1 befinden sich die unteren Arme der scherenförmigen Hebelpaare 48, 481 innerhalb der Aussparung des oberen Druckteils 1, wobei sie sich gegen seine inneren Wandflächen legen. Die oberen Arme der scherenförmigen Hebelpaare 48, 48 x sind durch die Doppeldaumenexzenter 91, 911 ausgespreizt gehalten. Sobald durch Niedertreten des Fußtritts 11 die Kraftübertragung auf die Hauptexzenterwelle in bekannter Weise erfolgt und letztere eine einmalige Umdrehung in der Richtung des Pfeiles 0 (Fig. 1, 2, 4 und 5) ausführt, geben die Exzenter 64, 641 infolge ihrer zur Geltung kommenden, steil abfallenden Form die das starre Parallelogramm 6, 7, 8, 9 und den oberen Druckteil ι tragenden Rollen 95, 95x frei. Der obere Druckteil 1 führt eine plötzliche Senkung nach abwärts aus, anfangs beschleunigt durch die Druckfedern 46, 461, während der Senkung aber wieder unter Gegenwirkung auf die durch Eigengewicht und Fallbeschleunigung entstehende Kraft unter dem Einfluß der Hemmfedern 47,471, in der Weise, daß, wenn die untere Fläche des oberen Druckteils 1, wie bekannt, die obere Fläche des auf dem Stanzklotz 4 aufliegenden Messers 28 ganz oder nahezu berührt, die fallende · Kraft des oberen Druckteils 1 beinahe gleich Null ist.
In dem Augenblick, in dem der obere Druckteil ι seine niederste, ganz oder nahezu mit seiner unteren Fläche auf dem Messer 28 ruhende Stellung erreicht hat, gibt das Doppeldaumenexzenter 91 durch entsprechende, durch die Welle 90 übertragene Drehung seine Wirkung auf die Innenseiten der scherenförmigen Hebelpaare 48, 48x auf, die unteren Arme spreizen sich über den entsprechend geformten oberen Rand des oberen Druckteils aus und verriegeln letzteren einem Druck nach oben gegenüber, so daß nunmehr während der weiteren Drehung der Hauptexzenterwelle 14 der auf den unteren Druckteil 5 in bekannter Weise ausgeübte Stanzdruck erfolgt. Wenn sich aber irgendein fremder Gegenstand, z. B. Finger oder Hand des bedienenden Arbeiters, zwischen Messerrücken und unterer Fläche des oberen Druckteils befindet, so kann,

Claims (3)

  1. wie bei der durch Patent 185664 geschützten Erfindung, eine Verriegelung des oberen Druckteils ι nicht erfolgen, und der von unten kommende Hub des unteren Druckteils 5 bleibt wirkungslos.
    Während des letzten Teiles der Drehung der Hauptexzenterwelle erfolgt die Bewegung der Doppeldaumenexzenterhebel 91, 911 zwischen den oberen Armen der scherenförmigen Hebelpaare 48, 48 x, diese auseinanderspreizend, in der Weise, daß die unteren Arme sich gegeneinander bewegen, die verriegelnde Wirkung auf den oberen Druckteil 1 aufheben und nunmehr ein Hub nach aufwärts durch die auf die Rollen 95, 95x wirkenden Daumenexzenter 64, 641 in die ursprüngliche Ruhelage · erfolgen kann, die auch sofort eintritt, da in diesem Augenblick die Hauptexzenterwelle ihre einmalige Drehung vollendet hat.
    Pate nt-A ν Sprüche:
    i. Maschine zum Ausstanzen von Leder und ähnlichen Weichen Stoffen nach Patent 185664, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslösung der den beweglichen Druckteil (1) in seiner Ruhelage haltenden Sicherung und die Verriegelung des Druckteils (1) in seiner Arbeitslage durch die Einwirkung des Kraftantriebes auf die Hauptexzenterwelle herbeigeführt wird.
  2. 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beim Einschalten des Kraftantriebes auf die Hauptexzenterwelle (14) die den oberen Druckteil (1) in seiner Ruhelage haltenden Daumenexzenter (64,643^) außer Wirkung mit den den oberen Druckteil (1) tragenden Teilen (6, 7, 8, 9, 95) kommen.
  3. 3. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelung des Druckteils (1) durch scherenförmige Hebelpaare (48, 48-1) herbeigeführt wird, die von zwischen ihren oberen Armen angeordneten Doppeldaumenexzentern (91, 911) beeinflußt werden, die von der Hauptexzenterwelle unter Vermittlung einer Hebelverbindung (89, 99, 53, 56, 57) bewegt werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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