DE17645C - Neuerungen an Lochmaschinen und Scheeren - Google Patents

Neuerungen an Lochmaschinen und Scheeren

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DE17645C
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DE
Germany
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rod
connection
lever
arrangement
shears
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DENDAT17645D
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English (en)
Original Assignee
H. SCHLÜTER in Neustadt a./Rh., Prov. Hannover
Publication of DE17645C publication Critical patent/DE17645C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D28/00Shaping by press-cutting; Perforating
    • B21D28/002Drive of the tools

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 49: Mechanische Metallbearbeitung.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 27. August 1881 ab.
Die vorliegenden Neuerungen bezwecken:
ι. die Erzielung einer möglichst grofsen Uebersetznng zwischen Antriebsdruck und Arbeitsdruck, ohne Zuhülfenahme von Rädervorgelegen;
2. die Auslösung der Verbindung zwischen Antriebs- und Arbeitsorgan (Lochstempel oder Scheerenblatt) nach vollendetem Hube der Maschine, um
3. die Anzahl der Hübe der Maschine ohne Aenderung der Umdrehungszahl der Antriebswelle reguliren zu können, welche Zwecke wie folgt erreicht werden:
i. In den gegabelten Kopf des Maschinenständers A ist ein kräftiger Hebel B eingelegt, dessen Vorderende sich nach oben mittelst der gekrümmten Stahlplatte α gegen die untere Fläche einer auf einen Zapfen im Gabelkopfe aufgeschobenen Stahlwalze b stützt und unten mit einer cylindrischen Aussparung versehen ist, welche den kugelförmigen Kopf des Führungsstempels c umfafst. Das Hinterende des Hebels ist mit einer Verzahnung versehen, in welche zwei Klinken d eingreifen, die auf zwei mit entgegengesetzt gerichteter Excentricität auf der Antriebswelle e, Fig. 4, angeordnete Excenter aufgesteckt sind. Befindet sich die Maschine in Thätigkeit, so wird das Hinterende des Hebels durch die ihre Bewegungen abwechselnd vollführenden Klinken continuirlich gehoben, während das Vorderende des Hebels, dessen obere Seite bezw. die dort placirte Stahlplatte α längs der Stahlwalze b gleitet, den Führungsstempel und mit ihm den Lochstempel (oder das Scheerenblatt) niederdrückt, wobei der Hub des Stempels und die in jedem Augenblick stattfindende Hebelübersetzung von der gewählten Krümmung der Stahlplatte abhängig bleibt.
2. Zur Seite des Ständers A ist eine Scheibe C angeordnet, welche mit einer gröfseren Aussparung α und einer kleineren winkelförmigen Aussparung β versehen ist. Letztere umschliefst einen Zapfen x, Fig. 1, welcher seitlich am Ausrückhebel / befestigt ist, und mittelst der Ausrückstange G mit der Klinke d in Verbindung steht. Sobald der Druckhebel B das Ende seines Hubes erreicht hat, stöfst der an demselben seitlich befestigte Zapfen g gegen den oberen Rand der Aussparung α in der Scheibe C und nöthigt diese, sich um ihre Achse Z, Fig. i, in der Richtung nach oben zu drehen. Hierdurch gelangt der Zapfen χ aus dem aufrecht stehenden in den liegenden Schenkel der Aussparung ß, wodurch der Hebel /, dem Impulse der ihn mit der Scheibe C verbindenden Spiralfeder folgend, sich nach rechts bewegt und mittelst der Stange G die Klinke d aus ihrem Eingriff mit der Hebelverzahnung bringt.
Auf der anderen Seite der Maschine befindet sich auf der nämlichen Achse mit dem Ausrückhebel / in correspondirender Stellung ein zweiter Hebel /, welcher mittelst einer zweiten Ausrückstange mit der zweiten, in die Verzahnung des Druckhebels B eingreifenden Klinke d in Verbindung steht, so dafs beide Klinken gleichzeitig ausgelöst werden.
Hervorzuheben ist noch, dafs die Verbindung zwischen Stange G und Klinke d mittelst eines an letzterer seitlich angeordneten Zapfens erfolgt, welcher in einen Schlitz im Kopfe der Stange G eingreift und an diese durch eine Spiralfeder angeschlossen ist, so dafs trotz der
Schwingungen der Klinke d ihre Verbindung mit der Stange G in gespanntem Zustande verbleibt.
3. Nach erfolgter Auslösung fällt das Hinterende des Druckhebels herab, wobei die neben dem Führungsstempel placirte Stahlwalze w als Stütze und Drehachse dient, so dafs das Vorderende und mit ihm der Lochstempel eine Aufwärtsbewegung vollführt, und er wird aufgefangen durch den unterhalb des Hebels in verticaler Richtung verstellbar befestigten Holzklotz H. Wie ohne weiteres ersichtlich, ist von der Höhenlage des Klotzes H die Stelle des erneuten Eingriffs der Klinke d und somit die Hubgröfse und Hubzahl der Maschine abhängig.
Die beschriebene Hebelconstruction läfst sich auch, wie die in Fig. 2 dargestellte Zeichnung einer Handlochmaschine veranschaulicht, in Verbindung mit einer Schraube »S anwenden, welche um ihren als Kugelzapfen construirten Fufs schwingt.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    An der beschriebenen Lochmaschine bezw. Blechscheere:
    Die Anordnung des mit der gekrümmten Kopfplatte α ausgestatteten und den kugelförmigen Kopf des Führungsstempels c cylindrisch umfassenden Druckhebels B, bewegt durch die Sperrklinken d oder durch die Schraube S, in Verbindung mit der den Aufwärtsdruck aufnehmenden Stahlwalze b.
    Die Anordnung der mit den Aussparungen α und β versehenen Scheibe C in Verbindung mit Hebel /, Stange G und Spiralfeder i zur Auslösung des Antriebes nach vollendetem Hube.
    Die Verbindung zwischen Stange G und Klinke d mittelst eines seitlichen Zapfens der letzteren, welcher in eine ovale Oeffnung des Stangenkopfes eingreift und an die Stange G durch eine Spiralfeder i angeschlossen ist, um die Verbindung in jedem Augenblicke in gespanntem Zustande zu erhalten.
    Die Anordnung des vertical verstellbaren Fangklotzes H und der neben dem Führungsstempel c placirten Stahlwalze b zur Sicherung und regulirbaren Begrenzung der Abwärtsbewegung des Druckhebels.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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