DE56740C - Zerlegbare Feile für Holz und Eisen - Google Patents

Zerlegbare Feile für Holz und Eisen

Info

Publication number
DE56740C
DE56740C DENDAT56740D DE56740DA DE56740C DE 56740 C DE56740 C DE 56740C DE NDAT56740 D DENDAT56740 D DE NDAT56740D DE 56740D A DE56740D A DE 56740DA DE 56740 C DE56740 C DE 56740C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shaft
file
platelets
plates
nut
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DENDAT56740D
Other languages
English (en)
Original Assignee
L. SCHOLL in Elberfeld, Kronenbergerstrafse 5
Publication of DE56740C publication Critical patent/DE56740C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D71/00Filing or rasping tools; Securing arrangements therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Milling, Broaching, Filing, Reaming, And Others (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei der durch die Patente No. 27846 und No. 31979 bekannt gewordenen zerlegbaren Feile ist immer nur eine Seite als Arbeitsfläche brauchbar, und es müssen die einzelnen Feilenplättchen in der Arbeitslage in schräger Stellung gehalten sein, während das der ganzen Länge nach laufende Gehäuse die Feile unnöthig erschwert und durch die Art der Zusammensetzung mit dem Griff die Stabilität und Starrheit zweifelhaft erscheinen läfst.
Diesem Nachtheil soll die durch Patent No. 35082 bekannt gewordene Ausführungsart abhelfen, wozu aber erforderlich wurde, diagonal im Winkel gebogene oder geprefste Plättchen von ursprünglich trapezförmiger Gestalt zu wählen, eine Complication, die Materialverlust zur Folge hat und Arbeitsaufwand bedingt, daher mindestens die Herstellung der Feile vertheuert.
Nach der von mir erfundenen Construction einer zerlegbaren Feile kann ich gerade geriefte Plättchen anwenden, welche in der Arbeitslage gerade und rechtwinklig zum Feilenschaft stehen (es bietet dies gröfsere Stabilität und Sicherheit gegen Verschiebung der Plättchen) und auf allen vier Seiten Arbeitsflächen ergeben, während zum Schleifen nur eine einfache Verstellung des Feilenschaftes nöthig ist durch Verschraubung, um die in der Arbeitslage gezackt stehenden Einzelplättchen in schräge und damit solche Lage zu bringen, welche jeweils an einer Seite eine glatte, zum Schleifen geeignete Fläche bietet.
Auf beiliegender Zeichnung ist die neue zerlegbare Feile für Holz und Eisen dargestellt. Dabei ist:
Fig. ι ein Längsschnitt der Feile im Arbeitszustande ;
Fig. 2 ein desgleichen der Feile, die Plättchen in Schleiflage,
Fig. 3 ein Längsschnitt rechtwinklig zu Fig. 1 in Schleiflage,
Fig. 4 ein Längsschnitt rechtwinklig zu Fig. 1 in Arbeitslage;
. Fig. 5 zeigt ein einzelnes Plättchen in verschiedenen Ansichten glatt,
Fig. 6 ein einzelnes Plättchen, mit Riefen versehen;
Fig. 7 und 8 zeigen die Einlegekeile für die Schleif lage;
Fig. 9 ist der Anschlagring,
Fig. 10 die Ueberwurfmuffe,
Fig. 11 eine Druckscheibe.
Den Kern oder Schaft der Feile stelle ich aus zwei Theilen A und B her, welche, wie Fig. ι und 2 am besten erkennen lassen, zahnförmig, geradflächig auf einander gepafst sind. An dem Ende des Theiles A wird die Angel C zur Aufnahme des Heftes R angeschmiedet, während das andere Ende gerade rechtwinklig abgesetzt ist. Der Theil B endigt einerseits in ein gerade parallel zur Achse des Schaftes auslaufendes Stück, das in eine am Angelkopf C eingeschnittene -Nuth pafst; andererseits (rechts in Fig. 1 und 2) endigt dasselbe in eine Schraube D mit Mutter.
Beide Schafttheile, wie in Fig. ι und 2 auf einander gelegt, bilden in ihrem mittleren Theil zusammen ein regelmäfsiges sechsseitiges Prisma mit zwei näher an einander gerückten bezw. breiteren Seitenflächen als die übrigen. Auf den so gebildeten Schaft stecke ich zunächst, sich an den Bund der Angel anlegend, einen Ring E, Fig. 9, der mit einem länglich sechseckigen Loch F versehen ist, von gleicher Breite wie der combinirte Schaft, aber etwas gröfserer Höhe als dieser, und daran werden nun die einzelnen Feilplättchen G gelegt. Diese Plättchen, ursprünglich aus Stahlblech in recht-.eckiger Form, Fig. 5, ausgestanzt, mit dem dem Querschnitt des Feilschaftes ähnlichen Loch H, werden zunächst an ihren Kanten in genau bestimmtem Winkel abgeschrägt, so dafs sie in Wirklichkeit Pyramidenstümpfe bilden. Das Loch H ist aber sowohl in Breite als in Höhe gröfser als der Schaftquerschnitt aus weiter unten zu erläuterndem Grunde.
Auf der einen Seite werden die Stahlplättchen, wie aus Fig. 6 zu ersehen, geriffelt und dann gehärtet. Die gehärteten Plättchen werden dann auf den Feilenschaft voll aufgesteckt, . und zum Schlufs kommt darüber noch eine Muffe J, Fig. 10, die sich an die Plättchen anlegt, und auf diesen eine Deckscheibe K, und eine auf diese drückende, auf das Schraubenende D vom Theil B des Schaftes geschraubte Mutter L hält das Ganze zusammen.
Aus Fig. ι und 3 erkennt man nun, dafs, wenn die Mutter L angezogen wird, sie auf die Muffe J und durch diese auf die Plättchen E drückt, so dafs dieselben auf dem Schaft fest gegen den Ring E und dicht an einander geprefst werden. Durch das Aufpressen von LKG gegen E bezw. das Anziehen der Mutter L wird zugleich der untere Theil B des Schaftes nach rechts gezogen, dabei gleiten seine schrägen Zahnflächen auf den correspondirenden Flächen des Theiles A hin und so erfolgt neben der Axialverschiebung der beiden Theile gegen einander zugleich eine Transversalbewegung, rechtwinklig zur vorigen, was ja die gröfsere Höhe des Loches der Plättchen gestattet, und diese werden also auch in dieser Richtung ganz genau fixirt, indem die Verschraubung von L auf D so lange bewirkt wird, bis die beiden Theile A und B in der Höhenrichtung die Löcher H in den Plättchen genau ausfüllen.
Durch die Dachform des Schaftes und die correspondirende Form der Löcher oben und unten werden die Plättchen zugleich nach der Querrichtung fixirt und so erhält man eine aus einzelnen geraden, flachen Plättchen zusammengesetzte und zerlegbare Feile, die nach jeder Seite hin absolut fest und starr ist.
Die Löcher in den Plättchen sind nun, wie wir gesehen, gröfser in beiden Richtungen als der Schaftquerschnitt. Dies ist geschehen, um die Feile, die Plättchen zusammen, auf dem Schaft schleifen und schärfen zu können. Zu diesem Zwecke wird die Mutter L gelöst und so weit zurückgezogen, dafs zunächst die Schafttheile A und B mit beiden Zahnflächen sich berühren, und um sie in dieser Lage unveränderlich zu halten, wird ein Stift N in die dafür vorgesehene . Durchbohrung O (Fig. 1) beider gesteckt. Nun können die Plättchen wegen der gröfseren Länge. des Loches in dem Plättchen schräg zum Schaft gestellt werden (Fig. 2), und zwar genau unter dem Winkel der pyramidalen Abschrägung der Kanten derselben (Fig. 5), so dafs also die eine Seitenfläche der Feile ganz gerade und eben wird bezw. gerade und eben geschliffen werden kann.
Um die Plättchen in dieser Lage zu fixiren, lege ich an beiden Enden zwischen dieselben und den Bund E bezw. die Muffe J die Keilstücke P (Fig. 7) und ziehe nun die Mutter L wieder fest an, so dafs die Plättchen ganz dicht und fest an einander stehen und, wie gesagt, an der einen Seite geschliffen werden können.
Um sie ebenso auf der anderen Seite schleifen zu können, werden sie nach der anderen Richtung schräg gestellt und die Keilstücke von der anderen Seite eingesteckt, wie punktirt angedeutet, und ebenso verfahren wie vorhin.
Um auch die beiden anderen Seiten der Feile schleifen zu können, ist, wie oben angegeben, auch in der Querrichtung das Loch H in jedem Plättchen gröfser, als der Schaft dick ist, und so können die Plättchen also auch in der Querrichtung um den gleichen Winkel schräg gestellt werden, und durch Anwendung von Keilstücken Q, wie zuvor die Keilstücke P verwendet worden sind, können auch die Querseiten der Feile geschliffen und geschärft werden.
Durch Anwendung der Keilstücke könnte man auch die Feile im Arbeitszustande mit je einer Seite mit Kreuzhieb herstellen.
Bei Wahl stetig wachsender und abnehmender Plättchen kann die bekannte Fischbauchform der Feile gegeben werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Feile, bestehend aus einzelnen rechteckigen, geraden, flachen, einen Pyramidenstumpf bildenden Plättchen, deren durchgehender Schaft aus zwei zahnförmig an einander gefügten Theilen (A und B) gebildet ist, und wobei im Arbeitszustande
    a) die Plättchen rechtwinklig zum Schaft und unbeweglich darauf gehalten sind, dadurch, dafs das Ende des einen Theiles des Schaftes in eine Angel mit verstärktem
    Bund endigt und das entgegengesetzte Ende des anderen Theiles mit Schraubengewinde versehen ist zur Aufnahme einer Mutter, mittelst welcher die Plättchen in axialer Richtung zusammengeprefst werden, während zugleich die Schafttheile quer aus einander rücken, bis sie die Löcher in den Plättchen ausfüllen und diese so fixiren, und
    b) wobei die Plättchen zum Zwecke des Schleifens schräg zum Schaft gestellt werden können, um an einer Seite eine ebene Fläche zu bieten, indem zwischen Angel und Plättchen einerseits und Plättchen und Mutter andererseits Keilstücke eingesetzt . werden, welche die Plättchen in der Schräglage fixiren.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT56740D Zerlegbare Feile für Holz und Eisen Expired - Lifetime DE56740C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE56740C true DE56740C (de)

Family

ID=331161

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT56740D Expired - Lifetime DE56740C (de) Zerlegbare Feile für Holz und Eisen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE56740C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3322595A1 (de) Saegeblatt mit diamantbestzten segmenten
DE3031281A1 (de) Schervorrichtung.
DE2746632A1 (de) Hydraulischer schraubenschluessel
EP0413768A1 (de) Vorrichtung zur montage von skibindungen.
DE388029C (de) Aufspannvorrichtung fuer biegsame Druckplatten an Gummidruckrotationsmaschinen
DE2620522C3 (de) Klemmvorrichtung für einen Schalungszuganker
DE56740C (de) Zerlegbare Feile für Holz und Eisen
DE2834277A1 (de) Verankerungsvorrichtung
EP0477586A1 (de) Vorrichtung zum Verbinden von Containern
DE2322678A1 (de) Verstellbarer schraubenschluessel
AT407546B (de) Spindeleinheit, insbesondere für den schalungsbau
DE554677C (de) Hammer fuer Hammerbrecher
DE537173C (de) Walze fuer Zuckerrohr-Zerkleinerungs- und aehnliche Maschinen
DE3334618A1 (de) Hydraulischer schraubenschluessel mit rolle
DE3140436C2 (de)
CH403278A (de) Messerwelle
DE132984C (de)
CH620353A5 (en) Bearing block for lavatory seats
DE2834380A1 (de) Verankerungsvorrichtung
DE19904555B4 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Bearbeiten von Skikanten
DE676739C (de) Schusskupplung fuer Schuettelrutschen
CH672279A5 (de)
DE807863C (de) Vorrichtung zum Befestigen von Stielen, Handgriffen o. dgl. an landwirtschaftlichen Arbeitsgeraeten, insbesondere Rechen
DE2328152A1 (de) Schnell zu schliessende schraubverbindung
DE537001C (de) Formzylinder fuer biegsame Druckplatten