DE565773C - Anordnung zum Ausgleich der Kreiselmomente mehrerer Lenkraeder - Google Patents

Anordnung zum Ausgleich der Kreiselmomente mehrerer Lenkraeder

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DE565773C
DE565773C DEM117666D DEM0117666D DE565773C DE 565773 C DE565773 C DE 565773C DE M117666 D DEM117666 D DE M117666D DE M0117666 D DEM0117666 D DE M0117666D DE 565773 C DE565773 C DE 565773C
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steering wheels
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steering
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double
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HERBERT MARUHN DR ING
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D3/00Steering gears
    • B62D3/02Steering gears mechanical
    • B62D3/04Steering gears mechanical of worm type
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D7/00Steering linkage; Stub axles or their mountings

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Handcart (AREA)

Description

  • Anordnung zum Ausgleich der Kreiselmomente mehrerer Lenkräder Die Erfindung bezieht sich auf Anordnungen zum Ausgleich der Kreiselmomente mehrerer Lenkräder nach Patent 5a9 178. Gemäß der Erfindung wird das Stellzeug von der gegenläufigen Kupplung getrennt angeordnet und die Verbindung zwischen beiden durch ein Gestänge oder eine Welle hergestellt. Als Stehzeug wird hierbei dasjenige Organ in der Lenkung des Fahrzeugs bezeichnet, welches als Zahntrieb ausgebildet ist und zweckmäßig mittels einer selbsthemmenden Übersetzung die Drehbewegungen des Lenkhandrades auf das Lenkgestänge oder Lenkgetriebe überträgt.
  • Die Trennung des Stellzeugs von der gegenläufigen Kupplung und die Zwischenschaltung einer Schubstange ermöglicht die Verwendung der Erfindung ohne wesentliche Änderung der üblichen Bauart von Kraftfahrzeugen und vermeidet den Antrieb eines an der Achse gelagerten Stellzeugs mittels einer zwischen Achse und Rahmen liegenden Gelenkwelle.
  • Die Spurhaltefedern in der vom Stellzeug getrennten gegenläufigen Kupplung werden zweckmäßig derart befestigt, daß bei gleichgerichteten Ausschlägen der Lenkräder weder der Einzug der Lenkräder noch die Spannung der Spurhaltefedern durch die bauliche Eigenart der gegenläufigen Kupplung geändert wird. Dies kann dadurch erreicht werden, daß die Federn nur mit solchen Teilen verbunden sind bzw. sich abstützen, welche zur gegenläufigen Kupplung gehören.
  • Auch bei Schwingachsen ist ein Ausgleich der Kreiselmomente durch Kupplung der beiden Lenkräder im gegenläufigen Sinne möglich. Da Schwingachsen jedoch verschiedenartige Neigungen der Radachsen zulassen, können verschieden große Kreiselmomente an beiddn Rädern auftreten, so da.ß in diesem Falle der Ausgleich der Kreiselmomente nicht restlos erfolgt.
  • Zwischen Stellzeug und gegenläufige Kupplung kann bei Schwingachsen eine Welle eingeschaltet werden, welche das Stellzeug von der gegenläufigen Kupplung trennt.
  • Die Abbildungen zeigen mehrere Ausführungsbeispiele des Gegenstandes der Erfindung.
  • In Abb. i sind die beiden Lenkräder 1i und 1. durch die Spurhebel bi und b., die Spurstangenhälften p, und p2 und den doppelarmigen Hebel o in gegenläufigem Sinne gekuppelt. Der Drehpunkt des Hebels o ist am einen Ende des doppelarmigen Hebels q gelagert, welcher seinerseits um einen an der Fahrzeugachse befestigten Zapfen drehbar und dessen anderer Arm mit der Lenkschubstange s verbunden ist.
  • Die Spurhaltefedern f1 und f2, welche die gegenläufigen Ausschläge der Wagenräder begrenzen, sind einerseits an der Spurstangenhälfte ¢l und deren Verlängerung andererseits an dem Angriffspunkt der Spurstangenhälfte p2 am Hebel o befestigt und sind somit nur mit Teilen der gegenläufigen Kupplung in Verbindung. Der Hebel o kann sich also unabhängig von der jeweiligen Stellung des Hebels q so einstellen, daß die. Spurstellung der Lenkräder durch die gegenläufige Kupplung nicht verändert wird.
  • In Abb. 2 sind die .beiden Lenkräder h und 12 durch den Spurhebel c, die Spurstange r und die beiden Hebel d und e in gegenläufigem Sinne gekuppelt. Der Hebel d ist mit dem Achsschenkel des Lenkrades h für gleiche Winkelausschläge um den Lenkzapfen verbunden und trägt an seinem anderen Ende den im Zapfen g drehbar gelagerten Hebel e. Dieser ist außerdem mit der Lenkschubstange s und der Spurstange r verbunden. Zwischen seitliche Ansätze der Hebel d und e sind die Spurhaltefedern f1 und f2 gelegt, welche die gegenläufigen Ausschläge der Lenkräder begrenzen.
  • Diese Anordnung ist sowohl bei Gabelachsen als auch bei Faustachsen anwendbar. Abb. 3 zeigt eine Kupplung der schwingbar angeordneten Lenkräder h und 1, in gegenläufigem Sinne durch zwei gleichgerichtete Spurhebel b, zwei Spurstangenhälften p1 und p2 und zwei doppelarmige Hebel u1 und u2 (Abb. 3a), welche sich nur gemeinsam und in entgegengesetztem Sinne drehen können. Zwei Spurhaltefedern f1 und f2 halten die Hebel kraftschlüssig in einer bestimmten Stellung, welche der gewünschten Spurstellung der Lenkräder entspricht. Die äußeren Enden der Spurhaltefedern stützen sich in dem gezeichneten Beispiel nicht an Teilen ab, welche zur gegenläufigen Kupplung gehören, so daß eine Schwenkung des Hebels v eine geringe zusätzliche Änderung des Einzuges der Lenkräder verursacht. Diese kann dadurch vermieden werden, daß die Angriffspunkte der Spurstangenhälften p1 und p2 an den Hebeln u1 und u2 senkrecht übereinander gelegt werden.
  • Gleichgerichtete Ausschläge der Lenkräder zur Lenkung des Fahrzeuges werden durch Drehen der Welle w erreicht, welche den Hebel v zusammen mit den Doppelhebeln u1 und u2 und den Spurhaltefedern schwenkt. Die Spurstangen ¢l und p2 können entweder gleich lang oder verschieden lang sein.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Anordnung zuth Ausgleich der Kreiselmomente mehrerer Lenkräder, die in gleichem Drehsinne umlaifen und um Lenkzapfen schwenken, nach Patenf 529 179, dadurch gekennzeichnet, daß das Stellzeug (t in Abb. i) und die gegenläufige Kupplung (b1, p1, o, p2, b2) baulich voneinander getrennt und durch ein Gestänge (s in Abb. i und 2) oder eine Welle (w in Abb. 3) miteinander verbunden sind.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen dem Stellzeug (t in Abb. i) und der gegenläufigen Kupplung (b1, ¢l, o, p2, b.) angeordnete Verbindungsstange (s) mit einem doppelarmigen, an der Fahrzeugachse drehbar gelagerten Hebel (q) verbunden ist, an dessen anderem Arm die gegenläufige Kupplung (b1, ¢l o, p2, bz) gelagert ist.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Spurhaltefedern (f1 und f2 in Abb.2) und die ihre Stützflächen oder Angriffspunkte bildendenTeiledergegenläufigen Kupplung (d, e) bei gleichgerichteten Lenkbewegungen der Lenkräder (1l und 12) um den Lenkzapfen eines der Lenkräder schwenken.
  4. 4. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die das Stellzeug mit der gegenläufigen Kupplung verbindende Welle (w in Abb. 3) am Fahrzeugrahmen oder in mit dem Fahrzeugrahmen fest verbundenen Teilen gelagert ist.
  5. 5. Anordnung nach Anspruch i, 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß zur gegenläufigen Kupplung der Lenkräder (h und 1, in Abb. 3) zwei gleichgerichtete Spurhebel (b), zwei Spurstangenhälften (p1 und p2) und zwei doppelarmige Hebel (u1 und u2 in Abb. 3a) vorgesehen sind und daß zur Begrenzung der Drehung der beiden doppelarmigen Hebel (u1, u2) in entgegengesetztem Sinne Spurhaltefedern (f, -.nd f2) angeordnet sind.
  6. 6. Anordnung nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß beide Enden der Spurhaltefedern (f1 und f2 in Abb. i und -2) mit zur gegenläufigen Kupplung gehörigen Teilen verbunden sind oder sich auf diese abstützen.
DEM117666D 1930-11-05 1931-11-18 Anordnung zum Ausgleich der Kreiselmomente mehrerer Lenkraeder Expired DE565773C (de)

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