DE565705C - Sparkasse - Google Patents
SparkasseInfo
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- DE565705C DE565705C DEN31409D DEN0031409D DE565705C DE 565705 C DE565705 C DE 565705C DE N31409 D DEN31409 D DE N31409D DE N0031409 D DEN0031409 D DE N0031409D DE 565705 C DE565705 C DE 565705C
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- DE
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- hook
- oscillating
- switching
- savings bank
- coins
- Prior art date
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- Expired
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G07—CHECKING-DEVICES
- G07F—COIN-FREED OR LIKE APPARATUS
- G07F17/00—Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services
- G07F17/10—Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services for means for safe-keeping of property, left temporarily, e.g. by fastening the property
- G07F17/105—Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services for means for safe-keeping of property, left temporarily, e.g. by fastening the property for money boxes
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Purses, Travelling Bags, Baskets, Or Suitcases (AREA)
- Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)
Description
Bisher sind selbstkassierende Sparkassen bekannt, in deren Einwurfschlitze verschieden
große Münzen eingeworfen werden können und bei welchen hinter dem Einwurfschlitz
ein Schwingorgan angeordnet ist, auf welches die eingeworfenen Münzen einwirken,
wobei dasselbe mit Hilfe eines Schaltgliedes mit einer Anzeigevorrichtung in Eingriff
steht. Eine derart ausgebildete Sparkasse, bei der das Schaltglied dem jeweiligen Miinzendurchmesser
entsprechend verschieden große Schaltwege auf die Anzeigevorrichtung überträgt, ist jedoch für Zwecke von Sammelkassen
und Kindersparkassen wenig geeignet, da hierbei einerseits die Bauart ziemlich umständlich
ausfällt und damit der Herstellungspreis zu hoch, wird und andererseits die
Kasse doch, nur für eine begrenzte Anzahl voneinander
verschiedener Münzen brauchbar ist, da sich z. B. für verschiedenwertige Münzen ΛΌ11 annähernd dem gleichen Durchmesser
falsche Anzeigen ergeben würden.
Durch die Erfindung wird eine selbstkassierende Sparkasse geschaffen, welche die erwähnten
Nachteile vermeidet und bei der die zur Anwendung kommenden Mittel große Einfachheit aufweisen, so daß sie für Sammel-
und Kindersparkassen speziell geeignet sind. Zu diesem Zwecke ist das in bekannter
Weise in Form eines Schalthakens ausgebildete Schaltglied mit seinem einen Ende derart
an dem Schwingorgan gelagert und steht mit diesem durch eine Schraubenzugfeder in Verbindung,
daß das Schwingorgan beim Auftreffen des Schalthakens auf einen Anschlag noch um einen bestimmten Betrag weiter
ausschwingen kann, ohne daß der Weg des Schalthakens vergrößert wird. Auf diese Weise können verschieden große Münzen eingeworfen
werden, wobei der Schalthaken für jede Münzengröße denselben Schaltweg zurücklegt,
der beispielsweise einem Zehnpfennigstück entspricht. Das "Anzeigeorgan
\vird dabei also stets um eine Einheit fortgeschaltet. Sollten gelegentlich größere Münzen
eingeworfen werden, so kann eine Korrektur der Anzeigevorrichtung mittels eines besonderen Schlüssels o. dgl. erfolgen. Eine
besonders einfache Ausführungsform der Erfindung besteht darin, daß der mit dem
Schwingorgan durch eine Schraubenfeder verbundene Schalthaken mit seinem einen Ende
verschiebbar in einem Längsschlitz des Schwingorgans gelagert ist.
Eine derartige Sparkasse mit Anzeigevorrichtung ist in den Abb. 1 bis 3 der Zeichnung
in einer Ausführungsform beispielsweise dargestellt, wobei die Abb. 1 eine Ansicht
des Schaltgetriebes von rückwärts, die Abb. 2 eine Draufsicht und die Abb. 3 eine
Teilansicht des Schalthakens in größerem Maßstab wiedergibt.
Zwischen den beiden Stegen 1 und 2 des Rahmens 3 ist eine Rolle 4 gelagert und dieser
in einem gewissen Abstand gegenüber das halbkreisförmig ausgebildete Ende 5a des
Schwingorgans 5 geführt, welches um den Bolzen 6 drehbar ist. Das Schwingorgan 5
wird durch eine Schraubenzugfeder 7, welche mit ihrem einen Ende in einem hakenförmigen
Ansatz 8 des Steges 1 und mit ihrem anderen Ende in einem ebensolchen Ansatz 9 des
Sdiwingorgans eingehängt ist;, in seiner
Ausgangsstellung gehalten, wobei es sich mit einem \rorsprung ga gegen einen Anschlag 10
abstützt. Mit dem Schwingorgan 5 steht ein Schaltglied 11 in Verbindung, dessen rechtwinklig
abgebogenes Ende 12 in einem Längsschlitz 13 des Schwingorgans 5 frei beweglich
geführt ist, während das als Haken 14 ausgebildete Ende gegen einen Zahn der
Zählscheibe 15 sich anstellt. Das Schwingorgan 5 und der Schalthebel 11 stehen außerdem
durch eine Schraubenfeder 16 in federndem Eingriff miteinander, und zwar wird dadurch
das Ende 12 des Schaltgliedes 11 gegen
den einen Stirnrand des Längsschlitzes 13 angedrückt. Bei dem Einwerfen einer Münze
legt sich der Haken 14 nach Zurücklegen eines bei jeder Münzengröße gleichbleibenden
Weges gegen einen Vorsprung 17 der Vorderseite 18 des Kassengehäuses. Die Zählscheibe
15 ist mit dem Aufdruck der Zehnerzahlen und demzufolge auch mit zehn Schaltzähnen
versehen. Nach zehn Zahnschaltungen tritt die Zählscheibe durch einen Ausleger 19 mit einer
die Markbeträge angebenden Zählscheibe 20 in Eingriff und schaltet so nach je einer
vollen Umdrehung diese um einen Zahn bzw. um eine Ziffer weiter. Die auf den Zählscheiben
vermerkten Pfennig- und Markbeträge treten durch Öffnungen 21, 22 der Vorderwand
18 nach außen in die Erscheinung. In der Vorderwand 18 sind kegelige Vertiefungen
23 eingeprägt, in welche entsprechende Erhöhungen 24 der Zählscheiben eingreifen,
wodurch diese in ihrer jeweiligen Ruhestellung festgehalten werden. Die beiden Zählscheiben
15, 20 werden durch auf die Bolzen 25, 26 aufgeschobene Schraubendruckfedern
27, 28 gegen die Wand 18 angedrückt. Der Bolzen 25 besitzt an seinem Ende eine Ausnehmung
29, in welche ein Schlüssel o. dgl. einsetzbar ist, so daß die Zählscheibe 15 unabhängig
vom Münzeinwurf weitergeschaltet werden kann.
Die Wirkungsweise der Einrichtung ist nun folgende:
Beim Einwurf eines Zehnpfennigstückes gelangt dieses zunächst zwischen die Rolle 4
und den Kopf ζ" des Schwingorgans 5, wobei
dieser nach rechts ausgeschwenkt wird. Dabei wird durch den Schalthaken 11 die
Zählscheibe 15 um einen Zahn weitergeschaltet. Um nun auch Geldstücke von höherem
Werte bzw. von größerem Durchmesser als ein Zehnpfennigstück einwerfen zu können,
ist die Einrichtung dahingehend getroffen, daß das Schwingorgan 5, sobald der Schalthaken
11, 14 gegen den Anschlag 17 anstößt,
noch um die Länge des Schlitzes 13 weiter nach rechts bewegt werden kann, so daß
Münzenstücke bis zur Größe eines Fünfmark-Stückes eingeworfen werden können. Da jedoch infolge des stets gleichbleibenden
Schaltweges des Schalthakens 11, 14 beim Einwurf einer Münze von höherem Wert jeweils
nur der Wert von 10 Pfennig auf der Zählscheibe 15 vorgetragen wird, so kann,
um den eingeworfenen Betrag mit dem Kasseninhalt in Übereinstimmung zu bringen, der Bolzen 25 und damit die Zählscheibe mittels
eines Schlüssels so lange weitergedreht werden, bis, der Kasseninhalt und der nach
außen sichtbar registrierte Betrag auf den Zählscheiben sich decken.
Claims (2)
- Patentansprüche:i. Selbstkassierende Sparkasse, in deren Einwurfschlitz verschieden große Münzen eingeworfen werden können, die auf ein mittels eines Schaltgliedes mit einer An-Zeigevorrichtung in Eingriff stehendes Schwingorgan einwirken, dadurch gekennzeichnet, daß das in bekannter Weise in Form eines Schalthakens ausgebildete Schaltglied (11) mit seinem einen Ende go (12) derart an dem Schwingorgan (5) gelagert und mit diesem durch eine Schraubenzugfeder (16) in Verbindung steht, daß das Schwingorgan (5) beim Auftreiben des Schalthakens (11) auf einen Anschlag (17), ohne den Weg des Schalthakens zu vergrößern, noch um einen bestimmten Betrag weiter ausschwingen kann.
- 2. Selbstkassierende Sparkasse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der mit dem Schwingorgan (5) durch eine Schraubenzugfeder (16) verbundene Schalthaken (11) mit seinem einen Ende(12) verschiebbar in einem Längsschlitz(13) des Schwingorgans (S) gelagert ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEN31409D DE565705C (de) | 1931-01-14 | 1931-01-14 | Sparkasse |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEN31409D DE565705C (de) | 1931-01-14 | 1931-01-14 | Sparkasse |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE565705C true DE565705C (de) | 1932-12-03 |
Family
ID=7345955
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEN31409D Expired DE565705C (de) | 1931-01-14 | 1931-01-14 | Sparkasse |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE565705C (de) |
-
1931
- 1931-01-14 DE DEN31409D patent/DE565705C/de not_active Expired
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