DE565668C - Verfahren zur Herstellung eines fuer die Destillation von Zink geeigneten Agglomerats - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines fuer die Destillation von Zink geeigneten AgglomeratsInfo
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Description
- Verfahren zur Herstellung eines für die Destillation von Zink geeigneten Agglomerats Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines für die Destillation von Zink geeigneten Agglomerats durch Abrösten einer Mischung von Zinksulfiderzen (Zinkblendekonzentraten o. dgl.) mit zerkleinertem Agglomerat auf einem Verblaseapparat. Dabei kommt es darauf an, daß so viel zerkleinertes Agglomerat, größtenteils mit einer Korngröße von 1,6 bis 3,2 mm Durchmesser, dem Roherz beigemischt wird, daß der Gesamtschwefelgehalt der Mischung -l.°!, und darüber, jedoch weniger als 6°1o beträgt. Wie die Versuche ergeben haben, gelingt es auf diese Weise, ein poröses entschwefeltes Material für die nachfolgende Destillation zur Gewinnung des Zinks aus den Zinksulfiderzen in einem Arbeitsgang zu erhalten und gleichzeitig Verblasegase zu gewinnen, welche in weitgehendstern Maße für die Schwefelsäurefabrikation nutzbar gemacht werden können. Wie sich weiterhin gezeigt hat, gelingt es dabei durch Innehaltung der angegebenen-Kerngröße des zugesetzten fertig gesinterten Agglomerats, immer wieder ein Agglomerat zu erhalten, das aus lose zusammengesinterten Körnchen der gleichen Größenordnung besteht, so daß man auf diese Weise dasselbe Produkt mit der gleichen Korngröße immer wieder beim Aufgeben einer Mischung von Erz mit dem zerkleinerten Agglomerat erhält und ein Zunehmen der Korngröße des Agglomerats vermieden wird. Dies ist wichtig, weil die Innehaltung einer gewissen Korngröße des Agglomerats die gleichmäßige Durchlässigkeit der Beschickung für die Gase gewährleistet, so daß man mit verhältnismäßig niedrigen Saugdrucken arbeiten kann und dadurch eine Verdünnung der entstehenden Schwefeldioxyddämpfe in weitem Umfange vermieden bleibt.
- Man hat zwar bereits vorgeschlagen, beim zweistufigen Röstverfahren, bei welchem das auf dem Verblaseapparat zu behandelnde Gut zunächst in einem besonderen Röstofen vorgeröstet wird, bereits gesintertes Gut dem Frischerz zuzumischen. Dabei arbeitet man im allgemeinen mit einer zinksulfidhaltigen Mischung, welche einen Schwefelgehalt von 8 bis ro°[o besitzt. Zwar hat man auch schon vorgeschlagen, in diesem Falle bis zu einem Schwefelgehalt von 7'f, für die Mischung herunterzugehen; es handelte sich in diesem Falle aber um die Anwendung eines ganz speziellen Erzes, des sog. Joplin-Erzes, welches sich durch besondere Armut an Eisen auszeichnet und für das infolgedessen besondere Bedingungen gelten. Aber auch abgesehen hiervon mußte es dem Fachmann unzuverlässig erscheinen, die für das zweistufige Verfahren gemachten Angaben über den Schwefelgehalt der Mischung einfach auf das einstufige Verfahren zu übertragen, weil beim zweistufigen Verfahren in der ersten Stufe Sulfatbildung eintritt und das so gebildete Zinksulfat dann in der zweiten Verfahrensstufe, d. h. beim Verblasen, wieder zerlegt wird. Da dieser Zerlegungsgrozeß ein mit Wärmeabsorption verbundener ist, kann man bei diesem den Schwefelgehalt der Mischung wesentlich höher wählen, ohne daß die Gefahr einer zu hohen Erhitzung und damit die eines teilweisen Schmelzens unter Bildung geschmolzener Schlacken mit allen nachteiligen Folgen gegeben wäre. Da beim einstufigen Verfahren, um das es sich bei der vorliegenden Erfindung allein handelt, ein endothermischer Prozeß nicht auftritt, so ist hier diese Gefahr der Überhitzung in erhöhtem Maße vorhanden, und darum müssen hier für die Bestimmung des höchst zulässigen Schwefelgehalts ganz andere Bedingungen als maßgebend angesehen werden als beim zweistufigen Verfahren.
- Man hat andererseits bereits vorgeschlagen, beim Abrösten einer Mischung von Zinksulfiderz mit zerkleinertem Agglomerat auf einem Verblaseapparat im einstufigen Verfahren beide Bestandteile in etwa gleichen Mengen zur Anwendung zu bringen oder gegebenenfalls auch mehr oder weniger von dem Agglomerat zuzusetzen. Dabei wurde aber der innezuhaltende Schwefelgehalt der Mischung auf etwa 12 bis I5ojo und als Teilchengröße für das zugesetzte Agglomerat Erbsengröße, d. h. eine solche von etwa 5 mm Durchmesser genannt. Wie die angestellten Untersuchungen ergeben haben, gelingt es aber unter Innehaltung derartiger Bedingurngen nicht, das Verfahren in praktisch brauchbarer Weise durchzuführen und gleichzeitig ein an Schwefeldioxyd reiches Gas zu erhalten. welches erst die Verarbeitung auf Schwefelsäure technisch ermöglicht bzw. lohnend macht. Daß es möglich sein würde, gegenüber diesem bekannten Vorschlag bei Innehaltung eines Gesamtschwefelgehalts der Mischung von q. bis 6 0l0 gemäß der Erfindung zu einem technisch wertvollen Ergebnis zu kommen, war um so weniger -vorauszusehen, als von vornherein die Anwendung eines so niedrigen Schwefelgehalts in der Mischung unwirtschaftlich erscheinen mußte. Denn durch den geringen Schwefelgehalt der Mischung wurde eine sehr starke Mehrbelastung des Verblaseapparats bedingt. Es hat sich aber gezeigt, daß andererseits dadurch eine unvergleichlich schnellere Durchführung der Röstung gelingt, so daß im Endergebnis eine wesentliche Verbesserung der Röstleistung der Verblasemaschine erzielt wird, wenn man mit den geringen Schwefelgehalten der Mischung gemäß vorliegender Erfindung arbeitet.
- Gleichzeitig ergaben die angestellten Versuche, daß es bei Innehaltung des angegebenen niedrigen Schwefelgehalts der Mischung, d. h. bei Anwendung einer entsprechend großen Menge des agglomerierten Gutes in gleich--mäßiger Verteilung gelingt ein Schwinden der Masse bei der Röstung und Agglomerierung zu verhindern und zu erreichen, daß sich keine Risse in dem Sinterkuchen bilden, durch die Frischluft angesaugt werden könnte. Der dadurch bedingte gleichmäßige Durchgang des Gases durch den Sinterkuchen ermöglicht das Arbeiten mit- verhältnismäßig niedrigen Saugdrucken und damit die Vermeidung einer Verdünnung der entstehenden Schwefeldioxyddämpfe. So gewinnt man in einem einzigen Arbeitsgang einerseits ein gesintertes oder knötchenförmiges Zinkoxyd, das als Agglomerat für eine nachfolgende Beschickung besonders geeignet ist, anderseits ein Gas, das genügend reich an Schwefeldioxyd ist, um ohne weitere Vorbehandlung für die Herstellung von Schwefelsäure verwendet werden zu können und nicht als nutzlos ins Freie gelassen werden muß.
- Das als Zusatz bei der Röstung verwendete Agglomerat einer voraufgegangenen Beschikkung besitzt die Form von porösen Körnern oder Knötchen, deren Hauptmenge eine Korngröße von 1,6 bis 3,2 mm Durchmesser hat und die ihre Struktur beibehalten, wenn Klumpen des Produkts zerschlagen werden. Die Röstung wird bei Anwendung des Verfahrens vorzugsweise bis zu solchem Grade durchgeführt, daß das erhaltene gesinterte knötchenförmige Agglomerat einen Schwefelgehalt von etwa 0,5 bis 1,5010 besitzt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCI3: Verfahren zur Herstellung eines für die Destillation von Zink geeigneten Agglomerats durch Abr östen einer Mischung von Zinksulfiderzen (Zinkblendekonzentraten o. dgl.) mit zerkleinertem Agglomerat auf einem Verblaseapparat, dadurch gekennzeichnet, daß so viel zerkleinertes Agglomerat größtenteils mit einer Korngröße von 1,6 bis 3,2 mm dem Roherz beigemischt wird, daß der Gesamtschwefelgehalt der Mischung 4010 und darüber, jedoch weniger als 6 °1o beträgt.
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