DE565207C - Druckregister fuer Handharmoniken - Google Patents

Druckregister fuer Handharmoniken

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DE565207C
DE565207C DEH128745D DEH0128745D DE565207C DE 565207 C DE565207 C DE 565207C DE H128745 D DEH128745 D DE H128745D DE H0128745 D DEH0128745 D DE H0128745D DE 565207 C DE565207 C DE 565207C
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Germany
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reversing lever
rockers
pressure
register according
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DEH128745D
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Matth Hohner AG
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Matth Hohner AG
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D11/00Accordions, concertinas or the like; Keyboards therefor
    • G10D11/02Actions

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Orthopedics, Nursing, And Contraception (AREA)

Description

  • Druckregister für Handharmoniken Die vorliegende Erfindung hat ein Druckregister für Handharmoniken zum Gegenstand, welches einerseits die Vorteile der Schieberregister sowie der bisher üblichen Druckregister aufweist, ohne aber deren Nachteile mit in Kauf nehmen zu müssen.
  • Die bisher bekannten Druckregister für Handharmoniken haben vor allem den Nachteil, daß sie nicht einwandfrei arbeiten. So ist bei derartigen Vorrichtungen unerläßliche Bedingung, daß der Luftabsperrschieber bei jedem Druck auf den Registerschieber, durch welchen er gesteuert wird, durchaus zuverlässig vollständig die Stellung wechselt, d. h. es darf der Luftabsperrschieber bei Druck auf den Registerschieber in seiner Stellung weder verbleiben noch in die nämliche Stellung zurückgehen. Er muß vielmehr regelmäßig und unbedingt sicher, selbst bei geringem oder nur kurzem Druck, in die entgegengesetzte Stellung gehen sowie in dieser verbleiben, d. h. es muß auf öffnen Schließen folgen und auf Schließen wieder öffnen usw. Hemmungen und Fehlschaltungen dürfen unter keinen Umständen eintreten, und sie müssen auch dann ausgeschlossen sein, wenn das Register rasch nacheinander mehrmals sowie stoß- und schlagartig gedrückt wird.
  • Diese Bedingungen werden von dem Druckregister vorliegender- Erfindung in einwandfreier Weise und vollkommen erfüllt, und überdies ist, wie bei den Schieberregistern bekannt, an einem an der Außenseite des Instrumentes sichtbaren Registerteil die jeweilige Stellung des Luftabsperrschiebers ohne weiteres sichtbar oder fühlbar.
  • Der Gegenstand vorliegender Erfindung ist auf der Zeichnung in zwei beispielsweisen Ausführungsformen der Zeigeranordnung näher erläutert.
  • Abb. i ist eine Draufsicht der gesamten Vorrichtung, wobei die eine Anzeigevorrichtung ausgezogen und die andere strichpunktiert eingezeichnet ist.
  • Abb. 2 ist ein Axialschnitt.
  • Der übliche Luftabsperrschieber a wird durch Niederdrücken der Druckleiste b des Druckschiebers c verschoben und aus der einen Endstellung in die andere bewegt. Es geschieht dies mittels eines Umsteuerorgans d in Form eines T-förmigen Hebels, der um einen am Griffbrett e sitzenden Zapfen f pendelnd verschwenkbar ist. Mit seinem Mittelarm g verschiebt er beim Verschwenken des Umsteuerhebels d mit Hilfe irgendwelcher Übertragungsorgane h den Luftabsperrschieber a.
  • Die beiden Seitenarme i des Umsteuerhebels d sind zum Zwecke der Umsteuerung durch den Druckschieber c mit Mitnehmern k in Gestalt von Zapfen versehen, welche mit Mitnehmern des Druckschiebers c zusammenarbeiten. Sie greifen zu diesem Zweck in Schlitze l von Schwingen m lose ein, die um Bolzen n beweglich am Druckschieber c aufgehängt sind. Dieser ist mittels Führungen o auf und ab beweglich und wird durch Federei p nach seiner Freigabe jeweils wieder nach oben gezogen.
  • Die Schwingen m werden durch zwei Federn q nach innen gegen die Mittelachse gezogen, welche einerseits an den Schwingen m und andererseits an einem z. B. gemeinsamen Zapfen r des Umsteuerhebels d angreifen. Der Verbindungspunkt der Federn q liegt derart, wie beispielsweise in der Mittelachse des Umsteuerhebels d, daß jeweils die eine der beiden Federn q durch die Verschwenkung des Umsteuerhebels d gespannt ist und infolgedessen ihre Schwinge in gegen die Mittelachse zieht.
  • Ferner sind die Schwingen m am unteren freien Ende durch einen Lenker s miteinander verbunden, welchem mindestens am einen Verbindungspunkt durch einen Längsschlitz t oder ein entsprechend weites Loch ein gewisses Spiel gestattet ist.
  • Die Schlitze l der Schwingen nz sind mit seitlichen Zweigen 2s versehen, in welche die Mitnehmerzapfenk gelangen, wenn der Druckschieber c nach unten gedrückt wird, wobei dann die durch die Seitenzweigezz entstehende rastenförmige Nase v als Mitnehmer für die Mitnehmerzapfen k dient.
  • Die Arbeitsweise der Vorrichtung ist folgende: Der Umsteuerhebel d steht stets in einer seiner beiden Schräglagen. Wenn nun auf die Druckleiste b gedrückt und dadurch der Druckschieber c nach unten gedrückt wird, so nimmt diejenige Nase v, welche dann ihren Mitnehmerzapfen k hintergreift (in der dargestellten Lage der linksseitige), diesen nach unten mit und verschwenkt damit den Umsteuerhebel c in die andere schräge Endstellung, dadurch bewegt sich aber der zweite Mitnehmerzapfen k nach oben, und die Feder q seiner Schwinge m wird gespannt, d. h. diese Schwinge m wird nach innen gezogen, was das Langloch t des Lenkers s gestattet. Der betreffende Mitnehmerzapfen k (in der abgebildeten Lage der rechtsseitige), gelangt in seinen Seitenzweig zt und wird seinerseits von der zugehörigen Nase v hintergriffen.
  • Nach Freigabe der Druckleiste b geht dann der Druckschieber c wieder in seine Anfangslage zurück. Der andere Mitnehmerzapfen k wird frei und liegt unten in seinem Schlitz 1, d. h. die Teile befinden sich im Spiegelbild der in Abb. i dargestellten Lage.
  • Damit ist aber auch der Luftabsperrschiebera in seine andere Endlage verschoben worden und wird in dieser festgehalten. Um von außen ersehen oder durch Fühlen beim Spielen erkennen zu können, in welcher Endstellung sich der Luftabsperrschieberd jeweils befindet, ist an den Umsteuerhebel d ein Zeiger w angebracht, der bis auf die Außenseite des Griffbrettes e reicht. Bei der mit ausgezogenen Linien gezeichneten Ausführungsform der Abb. i bildet dieser Zeiger w einen Mittelarm des T-förmigen Umstellhebels d, während die in dieser Abbildung strichpunktiert dargestellte Ausführung denselben als seitlich abstehenden Arm zeigt.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Druckregister für Handharmoniken mit gegen die Umsteuervorrichtung beweglichem Registerschieber, dadurch gekennzeichnet, daß der mit dem Luftabsperrschieber (a) verbundene schwenkbare Hebel (d) mittels seinen beiden seitlich abstehenden Armen (i) mit zwei gleichsinnig seitlich hin und her bewegten Schwingen (m) des Registerschiebers (c) durch Führungen (l) zwangsläufig verbunden ist, die j e einen in Richtung der Umschaltbewegung wirksamen Mitnehmer (v) haben, die den Umsteuerhebel (d) wechselseitig verschwenken.
  2. 2. Druckregister nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungen und Mitnehmer aus Schlitzen (l) in den Schwingen (in) bestehen, die in Richtung der Umschaltbewegung verlaufen und seitliche Ausbuchtungen (u) für den Eintritt von Führungszapfen (k) haben, welche auf den Armen (i) des Umsteuerhebels (d) sitzen und lose in diese Führungsschlitze (Z) greifen.
  3. 3. Druckregister nach Ansprüchen i und z, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Schwingen (m) am oberen Ende seitlich schwenkbar ain Registerschieber (c) aufgehängt und unten mit Spiel durch einen Lenker (s) verbunden sind. q..
  4. Druckregister nach Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwingen (zrz), beim Verschwenken des Umsteuerhebels (d) durch Zugfedern (q) seitlich verschwenkt werden, welche einerseits an diesen Schwingen (m) und andererseits am Umsteuerhebel (d) angreifen.
  5. 5. Druckregister nach Ansprüchen i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß der Umsteuerhebel (d) mit einem außen sichtbaren Zeiger (w) verbunden ist, welcher die beiden Endstellungen des Luftabsperrschiebers (a) angibt.
  6. 6. Druckregister nach Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Zeiger (w) unmittelbar einen nach oben stehenden Mittelarm des Umsteuerhebels (d) bildet. ;. Druckregister nach Ansprüchen i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Mittelarm (w) den mittleren Befestigungspunkt für die Schwingfedern (q) bildet. B. Druckregister nach Ansprüchen i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Zeiger (w) einen seitlichen Arm des Umsteuerhebels (d) bildet.
DEH128745D 1931-09-30 1931-09-30 Druckregister fuer Handharmoniken Expired DE565207C (de)

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