DE567220C - Kippspannwerk mit Abreisssegment fuer Gasmesser mit zwei Messraeumen - Google Patents
Kippspannwerk mit Abreisssegment fuer Gasmesser mit zwei MessraeumenInfo
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01F—MEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
- G01F3/00—Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow
- G01F3/02—Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow with measuring chambers which expand or contract during measurement
- G01F3/20—Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow with measuring chambers which expand or contract during measurement having flexible movable walls, e.g. diaphragms, bellows
- G01F3/22—Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow with measuring chambers which expand or contract during measurement having flexible movable walls, e.g. diaphragms, bellows for gases
- G01F3/222—Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow with measuring chambers which expand or contract during measurement having flexible movable walls, e.g. diaphragms, bellows for gases characterised by drive mechanism for valves or membrane index mechanism
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Description
- Kippspannwerk mit Abreißsegment für Gasmesser mit zwei Meßräumen Die Erfindung bezieht sich auf ein Kippspannwerk mit Abreißsegment für Gasmesser mit zwei Meßräumen und besteht darin, daß der bekannte, von der Membran geschwenkte Hebel nicht, wie üblich, unmittelbar an einem mit der Ventilspindel verbundenen Hebel angreift, sondern mit einem Lenker verbunden ist, der mit seinem anderen Ende in einem Schlitz geführt ist, welcher in dem an der Ventilspindel angreifenden Schwinghebel vorgesehen ist, und zugleich an der Kippfeder angreift. Die Erfindung hat folgende Vorteile. Infolge des Zwischenschaltens eines besonderen Lenkers -zwischen dem Schwinghebel der Membran und dem an der Ventilspindel angreifenden Hebel wird im Augenblick des plötzlichen Umschaltens der Ventile, also unmittelbar nach dem Überschreiten der Strecklage der Kippfeder, der Rückstoß auf die Membran ganz wesentlich gemildert. Das bedeutet einen Schutz der Membran bzw. der Verbindungsstellen zwischen dem Membranhebel und der Membran vor den unerwünschten stoßartigen Beanspruchungen. Ferner wird die Meßgenauigkeit nicht durch die Stöße auf die Membran beeinträchtigt.
- Eine weitere Einzelheit der Erfindung besteht darin, daß das an sich bekannte Abreißsegment aus einem selbständigen Organ besteht, welches verstellbar ist und somit den Augenblick des Abreißens, d. h. des Umschaltens, einzustellen gestattet. Die Kippfeiler ist nicht, wie üblich, mit einem Ende an einem unbeweglichen Zapfen befestigt. sondern an dein mit der Ventilspindel verbundenen Schwinghebel. Das hat den weiteren Vorteil, daß die Befestigungsöse der Feder nicht der Bruchgefahr ausgesetzt ist, weil die ständige Reibung bei der hin und fier gehenden Bewegung der Feder und damit die starke Beanspruchung der Öse fortfällt.
- Die Zeichnung veranschaulicht die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel.
- Die Abb. r bis d. zeigen das Kippspannwerk in den verschiedenen Stellungen. Die Achse g ist auf irgendeine Weise mit der Membran verbunden und wird von ihr abwechselnd nach rechts und nach links gedreht. Der Schwinghebel b ist auf der Achse g fest aufgesetzt. Mit seinem anderen Ende c ist der Hebel b mit einem Lenker a gelenkig verbunden. Das andere Ende e des Lenkers a gleitet in einem Schlitz des freien Endes des Hebels d. Der Hebel d selbst ist auf dem Zapfen h gelagert. der am Gasmessergehäuse befestigt ist. Die Kippfeder f ist mit dem einen Ende am Hebel d in der Nähe seiner Lagerung befestigt, mit dem anderen Ende an dem in dem Schlitz gleitenden Ende e des Lenkers a. Der Hebel d greift vermittels einer starren Dämpfungsfeder k an der die beiden Ventilteller l tragenden Spindel m an. In der Nähe der Achse g ist das Abreißsegment i verstellbar vorgesehen. Zu diesem Zweck sind in dem Abreißsegment Schlitze ia vorgesehen, durch welche die Befestigungsschrauben o durchgesteckt werden.
- Die Wirkungsweise des Kippspannwerkes ist die folgende. Abb. i zeigt das Kippspannwerk in der Lage, bei der der rechte Ventilteller auf seinem Sitz aufliegt. Die Membran beginnt nun die Achse g nach rechts zu drehen. Das Hebelende e gleitet dabei in dem Schlitz des Hebels d abwärts, zieht den Hebel d nach links und spannt die Feder f. Bei dieser Bewegung legt sich schließlich der Zapfen des Lenkerendes e gegen die Außenseite des Abreißsegmentes i, wie in Abb. 2 dargestellt, gleitet an der Außenseite des Abreißsegmentes abwärts (Abb. 3), bis der Zapfen die untere rechte Ecke des Segmentes erreicht hat. Nach Überschreiten dieses Punktes, welcher der größten Streckung der Feder f entspricht, erfolgt die Kippbewegung. Die Feder f zieht sich plötzlich zusammen, reißt dabei den Hebel d nach links herum und schnellt das Lenkerende e bis zum oberen Schlitzende. Bei dieser plötzlichen Linksbewegung erfolgt das Abheben des rechten Ventiltellers von seinem Sitz und das Aufsetzen des linken Ventiltellers auf seinen Sitz. Die Membran hat dabei ihre äußerste Lage erreicht. Durch die Umsteuerung der Ventile schwingt sie in entgegengesetzter Richtung, und das Spiel wiederholt sich.
- Der Lenker a mildert im Augenblick des Umschaltens der Ventile den Rückstoß auf die Membran, was zur Schonung der Membran und der Verbindungen sowie zur Erhöhung der Meßgenauigkeit beiträgt. Der Augenblick der Umschaltung kann durch Verstellen des Abreißsegmentes i eingestellt werden und so die Größe der Meßräume verändert werden. Die Feder wird nur in ihrer Längsrichtung auf Zug beansprucht. Irgendwelche Reibung zwischen ihren Befestigungsösen und den Zapfen, an denen die Ösen hängen, findet nicht statt, so daß eine Bruchgefahr der Ösen nicht zu befürchten ist. Der Ausschlag des Kippspannwerkes ist begrenzt durch das Auftreffen der Lederventile auf ihre Sitze. Irgendwelche sonstige Anschläge sind nicht vorhanden. Infolgedessen arbeitet das Kippspannwerk völlig geräuschlos.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Kippspannwerk mit Abreißsegment für Gasmesser mit zwei Meßräumen, dadurch gekennzeichnet, daß der bekannte, von der Membran geschwenkte Hebel (b) mit einem Lenker (a) gelenkig verbunden ist, der mit seinem anderen, im Längsschlitz des an der Ventilspindel (m) angreifenden Schwinghebels (d) geführten Ende (e) an der Kippfeder (f) angreift.
- 2. Kippspannwerk nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein verstellbares Abreißsegment (i) vorgesehen ist, auf welchem das Hebelende (e) vor dem Umschalten gleitet.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE567220T | 1930-04-02 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE567220C true DE567220C (de) | 1932-12-30 |
Family
ID=6567774
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930567220D Expired DE567220C (de) | 1930-04-02 | 1930-04-02 | Kippspannwerk mit Abreisssegment fuer Gasmesser mit zwei Messraeumen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE567220C (de) |
-
1930
- 1930-04-02 DE DE1930567220D patent/DE567220C/de not_active Expired
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