DE247336C - - Google Patents

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DE247336C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G1/00Weighing apparatus involving the use of a counterweight or other counterbalancing mass

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description

QIf ten
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Ja 247336 KLASSE 42/. GRUPPE
Zusammengesetzte Neigungswage. Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. März 1911 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft eine zusammengesetzte Neigungswage und besteht in der Schaffung einer Möglichkeit, die Zuverlässigkeit der Wage im Betriebe zu prüfen. Zugleich wird damit die fabrikmäßige Herstellung solcher Wagen erleichtert.
Der als Zeiger ausgebildete Gewichtshebel dieser Wage setzt sich zusammen aus dem Zeiger oder Gewichtshebel selbst, einem Daumen zum Abrollen eines biegsamen Bandes, mittels welchem der Gewichtshebel mit dem Wagebalken verbunden ist, einem auf der anderen Seite des Zeigers angeordneten Gegengewicht und einem auf der Zeigerachse selbst oder einer parallelen Linie dazu verschiebbaren Abstandsgewicht zur Regelung des Ausschlages der Wage.
Die Erfindung wird im wesentlichen darin erblickt, daß die Gewichtshebelanordnung ein einheitliches Ganzes bildet, welches, sowohl in der Wage frei hängend, befreit von dem bieg-
. samen Bande, als auch außerhalb der Wage
zwischen Fingerspitzen oder Ösen u. dgl. um die Längsachse frei schwingend gelagert, stets genau ausgeglichen ist, wodurch eine Prüfung der Zeigereinrichtung unabhängig von den übrigen Teilen der Wage ermöglicht wird. Zum Zwecke der Prüfung wird der Gewichtshebel herausgenommen, an seinen zwei End- punkten zwischen Fingerspitzen o. dgl. gehalten, und es wird nachgeprüft, ob die richtige Ausgleichung des Gewichtes vorhanden ist. Dies kann bei keiner anderen Wage gemacht werden. Die genannten Endpunkte des Gewichtshebels werden von Spitzen gebildet, die am Hebel befestigt sind, und um welche der Hebel beim Prüfen leicht schwingen kann.
Die vorliegende Erfindung ist in der Zeichnung an einer Schlachthauswage erläutert, jedoch wird ausdrücklich bemerkt, daß dieselben Einrichtungen auch an beliebigen anderen Zeiger wagen Verwendung finden können.
Auf der Zeichnung veranschaulicht:
Fig. ι die neue Wage in Vorderansicht,
Fig. 2 den Gewichtshebel oder Zeiger in abgelenkter Stellung und
Fig. 3 den Zeiger behufs Nachprüfung aus der Wage herausgenommen.
Der Zeiger 1 ist in einem Lagerbock 3 um den Aufhängungspunkt 2 drehbar. Der Lagerbock 3 sitzt an dem Gestell 4 der Wage fest, das wiederum an dem oberen Rahmenwerk 5 angebracht ist. Die zweckmäßigerweise gegabelte Doppelspitze 6 des Gewichtshebels oder Zeigers bezeichnet das Gewicht auf einem bogenförmigen Zifferblatt, welches auf beiden Seiten (d. h. vorn und hinten) mit gleichen Gewichtsteilungen versehen ist. An jedem Ende des Zeigers ist in der Längsachse A-A zum Zwecke der Prüfung eine Spitze angebrächt. Am unteren Ende befindet sich diese Spitze zwischen den beiden Gabelteilen der Spitze 6, falls nicht einer dieser Teile selbst in der Achse A-A liegt.
Der Zeiger 1 ist mit dem Wagebalken 8 durch ein biegsames Band (Uhrfeder, Kette o. dgl.) 9 verbunden, dessen eines Ende am Ring 10 befestigt ist, der in das gegabelte Ende des Wagebalkens 8 hineinpaßt und auf der Schneide 11 ruht. Das andere Ende des
Bandes g wird von dem am pendelnden Gewichtshebel oder Zeiger ι sitzenden Daumen 12 gehalten.
Die Verbindung des biegsamen Bandes 9
" 5 mit dem Daumen 12 kann zweckmäßigerweise justierbar sein, derart, daß der Ansatz 13 des Daumens 12 eine am Band 9 sitzende Schraube 14 aufnimmt, die durch Verstellen einer gegen den Ansatz 13 drückenden Schraubenmutter mehr oder weniger durch den Ansatz hindurchgezogen wird.
Der am Gewichtshebel oder Zeiger 1 vorgesehene und unterhalb des Drehpunktes 2 angeordnete Daumen 12 wird durch ein seitwärts von der Längsachse A-A des Hebels 1 vorgesehenes Gegengewicht 15 ausgeglichen. Die Anordnung dieses Gegengewichtes ist in der Zeichnung nur beispielsweise gegeben. Es ist selbstverständlich, daß dasselbe je nach Erfordernis und Zweckmäßigkeit höher oder noch besser tiefer am Gewichtshebel 1 angebracht sein kann.
Um nun mit der vorbeschriebenen Wägeeinrichtung stets genaue Ablesungen auf dem Zifferblatt 7 bei genügender Proportionalität der Wage erreichen zu können, hat es sich als notwendig herausgestellt, die gesamte Zeigereinrichtung I, 12, 13, 15, 16, 17, 18 derart auszugleichen, daß der Schwerpunkt des Zeigers stets in die Linie A-A fällt, gleichgültig, ob sich das Abstandsgewicht 17 bei seiner Verstellung auf der Linie 18 oder auf einer parallelen Linie dazu bewegt.
Das Gegengewicht 15 kann auch mit dem Abstandsgewicht 16, 17 vereinigt werden.
Die gesamte Zeigereinrichtung 1, 12, 13,15, 16, 17, 18 ist für sich so ausgeglichen, daß ein bei der Fabrikation für eine bestimmte Wagenart einmal eingestellter Zeiger in jede einzelne Wage dieser Art eingehängt, ohne weiteres richtig wirkt. Eine genaue Nachprüfung ist demgemäß bei dem neuen Zeiger nach dem Herausnehmen aus der Wage sofort von Hand (B-B, Fig. 3) möglich. Hierdurch wird eine ständige Überwachung des genauen Arbeitens der vorliegenden Wage ermöglicht, im Gegensatz zu allen anderen bekannten Wagen, da bei diesen Wagen die Prüfung der Zeigereinrichtung nur in Verbindung mit der Wage selbst vorgenommen werden kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Zusammengesetzte Neigungswage, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewichtshebelanordnung (1, 12, 13, 15, 16, 17, 18) ein einheitliches Ganzes bildet, welches mit Mitteln (Spitzen) zur Lagerung in der Längsachse (A-A) ausgerüstet ist und sowohl in der Wage befreit vom Bande (9), als auch außerhalb der Wage zwischen Fingern 0. dgl. (B-B) oder in ösen um die Längsachse frei schwingend gehalten, stets genau ausgeglichen ist, alles, um die .Zeigereinrichtung unabhängig von den übrigen Teilen der Wage genau herstellen und im Gebrauch prüfen zu. können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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