DE565149C - Selbsttaetige Pinselausputzmaschine fuer ununterbrochenen Betrieb - Google Patents

Selbsttaetige Pinselausputzmaschine fuer ununterbrochenen Betrieb

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DE565149C
DE565149C DEB147765D DEB0147765D DE565149C DE 565149 C DE565149 C DE 565149C DE B147765 D DEB147765 D DE B147765D DE B0147765 D DEB0147765 D DE B0147765D DE 565149 C DE565149 C DE 565149C
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racket
shaft
cleaning machine
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brush cleaning
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A46BRUSHWARE
    • A46DMANUFACTURE OF BRUSHES
    • A46D9/00Machines for finishing brushes
    • A46D9/02Cutting; Trimming

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  • Cleaning In General (AREA)

Description

  • Selbsttätige Pinselausputzmaschine für ununterbrochenen Betrieb Der- Gegenstand der Erfindung bildet eine selbsttätige Maschine zum Ausputzen von allen Arten und Größen von Flach- und Rundpinseln. Die bis jetzt bekannten Ausputzvorrichtungen bestehen bisher aus einer in einer bestimmten Drehrichtung laufenden Welle, welche mit Kämmen und Schlägern beliebiger Form besetzt ist, und parallel zu dieser Schlägerwelle angeordneten festen prismatischen Auflagen. auf welche die auszuputzenden Pinsel von Hand aufgelegt und insbesondere bei runden Pinseln auch gedreht werden, damit die Schläger oder Kämme die Borstenseite des Pinsels auch von beiden Seiten her bearbeiten. Dieses Verfahren ist aber sehr zeitraubend und ergibt eine geringe Leistung. Es ist auch versucht «-orden, die festen Auflagen (für nur je einen Pinsel) durch festgelagerte, unbewegliche Einspannvorrichtungen zu er3etzen, in welche eine ganze Reihe von Pinseln gleichzeitig eingespannt werden können. Diese Anordnung hatte den Zweck, die Leistungsfähigkeit der einfachsten Vorrichtungen zu erhöhen, hat aber auch den Nachteil, daß die Borstenbündel durch das nur nach einer Seite erfolgende Schlagen der Kämme u. dgl. auch nach einer Seite abgebogen und nur unvollständig ausgeputzt werden. Der erstmalige kleine Zeitgewinn geht dabei dadurch wieder verloren, daß sämtliche Pinsel noch einmal umgespannt und ein zweites Mal nachgeputzt werden müssen.
  • Alle diese Nachteile werden durch die Erfindung beseitigt, indem die auszuputzenden Pinsel in rascher Reihenfolge in eine selbsttransportierende Einspannvorrichtung geschoben werden, welche die Pinsel einwandfrei festhält und selbsttätig an den in verschiedener Drehrichtung laufenden Schlägern und Kämmen entlangführt. Es entsteht also bei der neuen Maschine kein Zeitverlust mehr durch sonst notwendiges Einspannen bzw. Umspannen derselben. Außerdem braucht die Maschine nicht mehr Platz als die einfachste bisher bekannte Ausputzvorrichtung.
  • Die Maschine ist in den Fig. i bis 6 der Zeichnungen veranschaulicht, und zwar ist Fig. i eine schematische Darstellung der rotierenden Schläger und Kämme und ihre Einwirkung auf die Pinselborsten, Fig. z eine Gesamtansicht der Schläger und Kämme von oben gesehen, Fig.3 die Vorderansicht der Ausputzmaschine und Fig. 4. die Seitenansicht derselben, Fig.5 die Vorderansicht der Transportanordnung für flache Pinsel und Fig. 6 eine Teilanordnung für runde Pinsel. In einem Eisengestell i sind auf zwei parallelen Traversen :2 zwei Bügel 3 durch eine Spindel .4 mittels eines Handrades 5 verschiebbar angeordnet. Jeder der Bügel 3 trägt zwei übereinander angeordnete Rollen 6, ; , 8, 9, wovon die unteren 6, fi fest und die oberen 8, 9 durch die Handradspindel io vertikal verstellbar sind. Zwischen der Traggabel i i der oberen Rollen 8, 9 und der Handradspindel 10 sind Druckfedern 12 angebracht, um den Druck auf die Pinsel abzufedern. Von den Rollen 6 und 8 zu den Rollen 7 und 9 sind nun zwei endlose übereinanderliegende Transportbänder 13 und 14 gespannt (Feg. 5). Die dazwischenliegenden kleinen Druckrollen 15 bestehen aus weichem Gummi mit einvulkanisierten Metallbüchsen und haben den Zweck, die Transportbänder 13 und 14 unter Druck zu halten. Die Transportbänder 13 und 14 bestehen ebenfalls aus weichem Gummi mit Baumwollgewebeeinlage. Das obere Transportband 13 ist für jede Pinselforen passend, ob flach oder rund, wohingegen das untere Transportband 14 gegen ein solches mit wellenförmigem Profil 16 auswechselbar ist. Letzteres besteht aus nebeneinandergereihten flachen Prismen 17, die dem Rundpinsel jeder Größe eine sichere Auflage und sicheren Halt verleihen.
  • Die Elastizität der Gummitransportbänder 13 und 1.4 sowie die der Gummirollen 15 ermöglicht es, die unvermeidlichen Ungleichheiten der Pinseldicken auszugleichen, so daß hintereinanderliegende Pinsel gleicher Sorte trotz Stärkeunterschiede gleichmäßig festgehalten werden. Der Druck der oberen Gummirollen 8 und g bzw. des oberen Transportbandes 13 ist den jeweiligen verschiedenen Stärken und Dicken der Flach- sowie Rundpinsel anzupassen und kann durch die Spindel io reguliert werden. Der Antrieb der unteren Transportbänderrollen 6, 7 erfolgt durch eine starr angeordnete Welle 18, derjenige der oberen Welle ig wird dagegen durch ein Kugelgelenk 2o übertragen. Die auf den Wellen 18 und ig sitzenden, ineinandergreifenden Zahnräder mit gleicher Zähnezahl können durch solche mit ungleicher Zähnezahl ausgewechselt werden oder durch ein Wechselräderpaar ersetzt werden, um zu erreichen, daß die Transportgeschwindigkeit der beiden endlosen elastischen Bänder verschieden wird. Dies hat zur Folge, daß bei runden Pinseln sich die einzelnen Pinsel bei fortschreitendem Transport an der Schlägerwelle entlang um ihre eigene Achse drehen, was die Ausputzwirkung noch unterstützt.

Claims (3)

  1. PATRl\TTANSPRÜ CHL i. Selbsttätige Pinselausputzmaschine für ununterbrochenen Betrieb, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zu einer mit Schlägern (22-25) und sichelförmigen Kämmen (26) besetzte Welle (21) eine bewegliche Einspannvorrichtung bekannter Art, bestehend aus zwei elastischen endlosen Bändern (13, 1q.) mit elastischen Druckrollen (i5), angeordnet ist, welche mittels Federkraft (i2) zusammengedrückt, die dazwischengeschobenen Pinsel festhält und an der Schlägerwelle (2i) entlangführt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Unterstützung der Elastizität der beiden endlosen Bänder die zur Druckübertragung auf die ganze Länge der Bänder verteilten Druckrollen (15) aus weichem Gummi mit einvulkanisierten Metallbüchsen bestehen.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil der Schläger (:22,:25) lose auf der Schlägerwelle (21) angeordnet ist und vermittels der Riemenscheiben (28, 29) in entgegengesetzter Drehrichtung als die anderen auf der Schlägerwelle (21) festsitzenden Schläger (23, 2q.) und Kämme (26) angetrieben werden.
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