DE565013C - Verfahren zum Leiten laufender Baender, insbesondere der Siebe und Filze von Papiermaschinen - Google Patents

Verfahren zum Leiten laufender Baender, insbesondere der Siebe und Filze von Papiermaschinen

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DE565013C
DE565013C DE1930565013D DE565013DD DE565013C DE 565013 C DE565013 C DE 565013C DE 1930565013 D DE1930565013 D DE 1930565013D DE 565013D D DE565013D D DE 565013DD DE 565013 C DE565013 C DE 565013C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F1/00Wet end of machines for making continuous webs of paper
    • D21F1/36Guiding mechanisms
    • D21F1/365Guiding mechanisms for controlling the lateral position of the screen

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  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Leiten laufender Bänder, insbesondere der Siebe und Filze von Papiermaschinen, bei dem die Bandränder von Lichtbündeln gestreift werden und diese Lichtbündel ihrerseits auf Photozellen auftreffen, zum Zwecke, die Stromkreise zur Steuerung der Leitmittel für die Bänder zu beeinflussen.
Es ist bisher nur vorgeschlagen worden,
to bei einem solchen Verfahren für jeden Bandrand ein einziges Strahlenbündel und eine einzige Zelle anzuordnen. Dies hatte zur Folge, daß bei jeder auch noch so geringen Abweichung der zu leitenden Bänder in der Seitenrichtung sofort die Leitmittel ausgelöst wurden. Das Band führte also dauernd seitliche Schwankungen aus. die sich dazu noch gegenseitig steigerten.
Auf den meisten Gebieten, auf denen derartige Leitverfahren Anwendung finden, z. B. für Papiermaschinensiebe, Förderbänder, Treibriemen, Metalltücher, Gewebebahnen usw., sind aber geringe seitliche Abweichungen der zu leitenden Bänder zulässig und brauchen daher nicht ausgeglichen zu werden, während andererseits eine dauernde seitliche Hinundherbewegung der Bänder, wie sie bei den bekannten Verfahren leicht eintreten kann, unerwünscht ist.
Diesen Erfordernissen trägt die Erfindung dadurch Rechnung, daß an den Bandrändern eine Zone vorgesehen wird, innerhalb welcher sich das Band ohne Auslösung der Leitmittel seitlich hin und her verschieben kann. Diese Zone wird erfindungsgemäß dadurch erhalten, daß zwei Lichtbündel nebeneinander an einem Bandrand vorhanden sind, von denen das eine von dem Band abgefangen und das andere freigegeben wird, wenn sich das Band in der ordnungsmäßigen Lage befindet; innerhalb der von den beiden Bündeln begrenzten Zone kann also das Band Seitenverschiebungen 'ausführen, ohne die Leitmittel auszulösen. Die Lichtbündel können aus sichtbaren oder unsichtbaren, z. B. ultravioletten oder infraroten Strahlen bestehen.
Ein besonderer Vorzug des Verfahrens besteht noch darin, daß die Breite dieser neutralen Zone in sehr einfacher Weise und auch während des Laufes des zu regelnden Bandes eingestellt werden kann, z. B. dadurch, daß der Winkel, den die beiden Lichtbündel mit-
einander einschließen, entsprechend geändert wird. Die beiden Lichtbündel können auch zueinander parallel angeordnet werden; dies hat dann den Vorzug, daß die Lichtquelle und S die lichtempfindlichen Zellen in einiger Entfernung von dem Band angeordnet werden können.
Weiterhin ist noch Gegenstand der Erfindung eine zur Durchführung des Verfahrens ίο geeignete Vorrichtung, bei der in an sich bekannter Weise Dreielektrodenröhren als Verstärkerlampen benutzt werden. Wesentlich ist bei dieser Vorrichtung, daß die beiden lichtempfindlichen Zellen mit jedem Widerstand zusammen einen Spannungsteiler bilden, bei dem der Verbindungspunkt zwischen Zelle und Widerstand über einen hochisolierten Kondensator zum Gitter je einer Verstärkerlampe geführt ist, und zwar ist die Lage der Zellen zum Widerstand bei der normalerweise belichteten Zelle entgegengesetzt zu der der normalerweise unbelichteten Zelle. Dies hat zum Zweck, daß der Anodenstrom der zugehörigen Röhren sowohl dann verringert wird, wenn die normalerweise belichtete Zelle ins Dunkle kommt, als auch dann, wenn die normalerweise im Dunkeln liegende Zelle belichtet wird.
In der Abb. 1 ist eine zur Durchführung dieses Verfahrens geeignete Anordnung schematisch im Schnitt in einer zum Bandvorlauf senkrechten Ebene dargestellt.
Abb. 2 zeigt einen Schaltplan der beim Verfahren nach der Erfindung verwendeten lichtempfindlichen Zellen nebst ihrem Verstärker.
Abb. 3 stellt den Schaltplan einer Widerstandsreihe dar, die den Anschluß der Schaltung nach Abb. 2 an ein .Gleichstromnetz möglieh macht.
Abb. 4 ist ein der Abb. 2 entsprechender Schaltplan für Wechselstromspeisung.
Wie aus Abb. 1 ersichtlich, werden zwei flache Strahlenbündel 1 und 2 verwendet, die dort im Profil dargestellt sind. Ihre Breite wird durch einen Schlitz 3 bestimmt, der um so schmaler gemacht werden muß, je geringer die Querverschiebungen des Bandes bleiben sollen.
Die Strahlenbündel werden mittels zweier Glühfaden 4 und 5 erhalten, die aus geradlinigen und zum Schutz parallelen Elementen bestehen; sie sind daher ebenso wie dieser senkrecht zur Ebene der Abb. 1. Die Lichtquellen 4 und 5 können durch zwei parallele geradlinige Strecken ein und desselben Glühfadens einer normalen Lampe gebildet werden, z. B. wird der Glühfaden einer Metalldrahtlampe, der eine längs eines Zylinders oder einer Ebene angeordnete gebrochene Linie darstellt, hierzu verwendet, ferner kann auch der Faden einer Ilalbwattlampe, der ein regelmäßiges Vieleck bildet, dazu genommen werden. Die überflüssigen Strecken des Glühfadens werden dabei durch einen Schirm mit ζλνεί Fenstern abgedeckt.
Zwischen den Glühfaden und dem Schlitz 3 wird eine Linse 6 eingefügt, in deren Brennebene die Glühfäden gelegt werden. Auf diese Weise erhält man zwei Strahlenbündel 1 und 2, von denen jedes aus einander parallelen Strahlen besteht, welche somit das Bild des zugehörigen Glühfadens in der Unendlichkeit erzeugen würden. Durch einen geeigneten Filter können Strahlen von bestimmter WeI-lenlänge ausgesondert werden, wenn man diese allein verwenden will. Diebeiden Strahlen ι und 2 werden von einer' Linse 7 aufgenommen, die sie in zwei Bildpunkten sam- ' melt. In diesen Bildpunkten befinden sich zwei lichtempfindliche Zellen 14, 15, die Photowiderstands- oder photoelektrische ZeI-sen sein können.
Die Linse 7 kann durch eine Sammellinse, einen Hohlspiegel oder auch durch zwei getrennte Linsen verkörpert werden, wenn der Abstand der beiden Strahlenbündel voneinander zu groß wird. Die Linsen können sphärisch oder zylindrisch sein, jedoch ist die sphärische Linse zweckmäßiger.
Wenn das zu leitende Band 8 seine richtige Querlage einnimmt, so muß das Strahlenbündel ι frei auf die zu ihm gehörende Zelle 14 gelangen können, die dergestalt das Bild des Glühfadens 4 erhält. Das Strahlenbündel 2 wird dagegen von dem Band S aufgefangen, und die zu ihm gehörige Zelle 15 bleibt im Dunkeln.
Die Lage des Bandes 8 wird, wie leicht ersichtlich, durch einen der drei Zustände der Strahlenbündel 1 und 2 gekennzeichnet.
Die Strahlenbündel 1 und 2 sind beide nicht abgedeckt: das Band liegt zu weit rechts. Das Strahlenbündel 1 ist nicht abgedeckt, dagegen· wohl das Strahlenbündel 2: das Band liegt richtig. Die Strahlenbündel 1 und 2 sind beide abgedeckt: das Band liegt zu weit links. Die Grenzen der zulässigen Schwankungen ergeben sich aus dem Abstand des Bandes 8 vom Schlitz 3. Wenn dieser Abstand sehr klein ist, so genügen bereits geringe Querbewegungen, um. die Strahlenbündel abzudecken bzw. freizugeben.
Die Erfindung besteht ferner noch in einer Schaltung, die die Belichtungsschwankungen zum Auslösen derjenigen mechanischen Mittel ausnutzt, welche die Querverschiebungen ausgleichen, oder von Signalen für die Bedienung.
Bei einer dafür geeigneten Ausführungsform wird der Sender in einem Gehäuse 9 untergebracht, das an einem Gestell so ange-
5βΓ>013
bracht ist. daß der Abstand vorn laufenden Band 8 eingestellt werden kann. Der Empfänger ist in einem Metallgehäuse enthalten, dessen Teil io die Linse und die Zellen aufnimmt, wogegen der Teil it nv.r den von einem Wechselstrom- oder Gleichstromnetz gespeisten Verstärker aufweist. Die Relais zum Ein- und Ausschalten der Ausgleichseinrichtung für die. Ouerbewegunger. können in einem Kasten 12 Platz finden, der in beliebiger Entfernung aufgestellt werden kann. I >ie einzelnen Apparaturen werden durch Leitungen 13 miteinander verbunden. Die Schaltung ist im einzelnen wie folgt ausgeführt: Als lichtempfindliche Zellen werden zweckmäi.iig Photowiderstandszellen verwendet, da diese sehr empfindlich sind und die Verwendung infraroter Strahlen möglich machen. l<;de der beiden Zellen liegt in einem Potentiometerkreis, die mit dem Gitter einer Verstärkerlampe über einen sehr gut isolierten Kondensator von einer Kapazität von 0.01 bis ι Mikrofarad verbunden ist. Durch diese Schaltung lassen sich Schwankungen des Anodenstroms in Abhängigkeit der Schwankungen des Zellenwiderstandes erzielen, die von den sehr langsamen auf Ermüdung beruhenden Schwankungen des Zellenwiderstandes unabhängig sind. Außerdem ist bei dieser Schaltung jede Regelung der Gitterspannung unnötig, da der Gitterstrom von selbst dazu beiträgt, ein etwa positives Gitterpotential dadurch zu erniedrigen, daß er den vorerwähnten Verbindungskondensator ladet. Da das Potentiometer zwischen zwei positiven Spannungen liegt, so strebt das Gitter einem stabilen Potential zu. bei dem der Güterstrom verschwindet.
Die Verwendung eines hochi>olierten Konüensators und einer ebensolchen Lampe läßt das Gitterpotential mit großer Empfindlichkeit auf jede Änderung des Zeüenwiderstandes ansprechen, die das Potential negativ macht. Das Potential wird um so langsamer von selbst anzusteigen bestrebt sein, als die Ableitung geringer ist. Man kann auf diese Weise erreichen, daß eine \~erringerunc der Belichtung während mehrerer Stunden das Gitterpotential während dieser ganzen Zeit erniedrigt. Umgekehrt ruft eine Steigerung der Belichtung nur eine sehr kurze Wirkung hervor, weil der Gitterstrom plötzlich stark anwächst und den Kondensator in einigen Sekunden negativ aufladet.
Die. Abb. J stellt die Anwendung dieser \ orgänge auf eine Leitapparatur dar. die mit Batterien oder Akkumulatoren gespeist wird. Diese Apparatur umfaßt zwei unabhängig voneinander arbeitende Dreielektrodenröhren 20. Ji. Die Glühfaden 22 und 23 dieser beiden Röhren sind parallel oder in Reihe geschaltet.
j je nach der zur Verfügung stehenden Spannung der Heizbatterie 24. Der Heizstrom ; wird durch den Widerstand 25 eingeregelt, Die Anodenbatterie 26 hat eine Anzapfung e . 2~, die dem Potentiometer Spannung zuführt. Für Photowiderstandszellen ist eine Spannung von 40 bis 50 Volt gut geeignet. Für photoelektrische Zellen mit Gasfüllung ist eine höhere Spannung vorteilhaft, da man dann in der Xähe der kritischen Belichtuugsspaimuug bleibt.
Die Zelle 14 liegt zusammen mit einem Widerstand 28 in Potentiometerschaltung und ist mit der Anzapfung 27 verbunden, während die Zelle 15, die aber im Dunkeln bleiben muß, in Reihe mit einem Widerstand 2q liegt und mit dem Heizfaden verbunden ist. Die Gitter 32 und τ,τ, sind mit den veränderlichen j Punkten des Potentiometers über die Kondensatoren 30 und 31 verbunden, deren Isolation so groß gemacht wird wie möglich. Ein Kriterium für ihre gute Isolation besteht darin, daß sie bei einer Ladung unter 40 Volt mindestens eine halbe Stunde brauchen, um 8; 9I0 ihrer Ladung zu verlieren.
In den Anodenkreisen liegen Relais 36 und 37, die sich öffnen oder schließen können, wenn der Strom durch die Anoden 34 und 35 abnimmt. Diese Relais speisen weitere kräf- gc tigere Relais, welche den bisher von der Be- : dienungsperson eingeschalteten Ausgleichs-' mitteln für die Ouerbewegung des Bandes Strom zuführen. Wenn die Bedienungsperson aus anderen Gründen nicht entbehrlich ist. so kann der Strom zur Abgabe eines akustischen oder optischen Signals, im letzteren Falle mit einem gemeinsamen akustischen Ankündigungsorgan, dienen, die die Bedienung zum Einschalten der Ausgleichseinrichtunsen 10c auffordert.
Die Schaltung nach Abb. 2 kann auch dann verwendet werden, wenn Gleichstrom aus einem Xetz zur Verfügung steht, jedoch müs- | sen in diesem Falle die Batterien durch Wi- 10; ! derstände ersetzt werden, welche in Reihe ; zwischen den beiden Polen des Xetzes liegen ! ι Abb. 3). Der Widerstand 24' ersetzt die ' Batterie 24 und verursacht einen eutsprechtnden Spannungsabfall. Vorteilhafterweise. > wird hierfür ein regelbarer Widerstand ver- ; wendet. Der Widerstand 38 verursacht einen Spannungsabfall von 40 bis 50 Volt und He- ! fert die Zellenspannung. Der Widerstand 40 j gibt einen Spannungsabfall, der von der Charakteristik der jeweils verwendeten Drei-
• elektrodenröhren abhängt. Im allgemeinen
• genügt eine Anodenspannung von 110 AOIt. so daß der Widerstand 40 bei Xetzen. die mit
■ dieser Spannung betrieben werden, fortfallen kann.
ί In Abb. 4 ist eine Verstärkerschaltung dar-
gestellt, die unmittelbar aus einem Wechselstromnetz betrieben werden kann. Die Heizung der Drcieiek:rodenröhren erfolgt durch den Xetzstroni ohr.e vorherige Gleichrichtung. Ein Transformator ist mit seiner Primärwicklung 41 üii Jas Xetz angeschlossen, während seine Sekundärwicklung 42 den Heizkreis speist, in dem ein Eisenwiderstand 44 zur Konstanthaltung des Stromes eingelegt • o sein kann. In diesem Falle wird der Heizstrom durch eine:: Uberbrückungswiderstand 45 geregelt, ier im Xebenschluß zum Heizkreis liegt. Eine der Leitungen des Heizkreises ist geerdet. Wenn die Schwankungen der Netzspannung weniger ais .20 9I0 betragen, so kann die Heizung unmittelbar ohne Regelung erfolgen.
Die Schaltung der Zellen ist dieselbe wie bei Gleichstrom.
Die Anodenspannung wird mittels eines Gleichrichters erhalten, dessen Spannung durch eine Xeonlampe ohne Zusatzwiderstand konstant gehalten wird. Dieser Gleichrichter enthält im wesentlichen eine Sekundärwicklung, die mehr als ioo Volt wirksamer Spannung liefert. Das eine Ende der Wicklung ist geerdet, das andere mit einem Ventil 40 verbunden, welches beliebiger Bauart sein kann, jedoch hat sich die Verwendung trockener Gleichrichter mit Kupferbleioxyd als am zweckmäßigsten erwiesen. Am Ausgang des Gleichrichters werden ein oder zwei Filterkreise angeordnet, welche durch Kondensatoren 47 und 4S gebildet werden, die zur . Abflachung des gleichgerichteten Stromes ; dienen und durch eine Eisendrosselspule 49 · getrennt sind. Parallel zum Filterkreis liegt j eine Xeonlampe 50. die verhindert, daß die j Xutzspannung erheblich über die Zündspan- ] nung steigt.
Die zum Betriebe der Zellen notwendige ■ Spannung kann durch eine Batterie von 45 Volt geliefert werden, die sehr haltbar ist, : da sie praktisch nur höchstens ein Mikro- ι ampere abzugeben braucht. Die Spannung , kann aber auch an einer Anzapfung 27 zwischen zwei gleichen Widerständen 57 und 58 1 abgenommen werden, die die gleichgerichtete Spannung in zwei Hälften unterteilt. Der Kondensator 51 dient zur Abflachung und ■ regelt die den Lampengittern zugeführte Spannung. In den Anodenkreisen liegen zwei Relais, die eine Öffnung oder Schließung der beiden Kontakte 5-. 53 bewirken, wenn der Anodenstrom fäilt. Dies tritt jedesmal dann ein, wenn die Zvl'e 14 verdunkelt und die Zelle 15 erheiir wird.
Die Kontakte 3^ und 53 können zum Schließen eines Stromes für kräftigere Relais verwendet werden, welche die Ausgleichseinrichtung tür das laufende Band einschal- , ' ten, ζ..B. dadurch, daß die Achse einer von dem Band überlaufenen Trommel verschoben wird, so daß sie sich schräg stellt. Auf diese Weise wird das Band in der Richtung verschoben, die die Spannung verstärkt. In Abb. 4 ist eine zweckmäßige Schaltung für die Relais 54 und 55 gezeigt. Sie besteht darin, daß man in diese beiden Relais hintereinander dem Gleichrichter entnommenen Strom schickt, dessen Stärke durch einen Widerstand 50 auf eine geeignete Größe eingeregelt wird. Die Relais 54, 55 haben feindrähtige Wicklungen mit einem Widerstand von der Größenordnung von etwa 20 000 Ohm, so daß der Stromdurchgang ungefähr 4 bis 5 Milliampere beträgt. Die Kontakte 52 und 53 der im Anodenstrom liegenden Relais werden zum Kurzschließen der Relais 54 und 55 - verwendet. Auf diese Weise wird ein Unterbrechuugsfunken vermieden; denn der Kontakt trennt niemals einen Stromkreis auf, sondern dient lediglich als Weiche.
Aus optischen Gründen kann es unmöglich sein, daß der Sender nahe beim Band oder wenigstens unterhalb desselben aufgestellt wird. In diesem Falle kann man den Sender seitlich oder sogar oberhalb des Bandes anordnen und einen Spiegel anwenden, um die Strahlenbündel so abzulenken, daß sie nacheinander von dem Rand des Blattes aufgefangen werden. Es ist übrigens nicht unbedingt erforderlich, daß die Strahlen senkrecht auf das Band auftreffen, vielmehr können sie auch schräg gerichtet sein. Andererseits kann der Betrag der zulässigen Querverschiebung unter Umständen von vornherein bekannt sein. In diesem Falle brauchen die beiden Strahlenbündel nicht unbedingt einen Winkel miteinander zu bilden, sondern sie können auch parallel zueinander verlaufen. Sie werden von einer gemeinsamen Lichtquelle erzeugt, die im Brennpunkt einer einzigen Linse liegt; diese Linse enthält eine Scheidewand mit zwei Schlitzen. Der Empfänger enthält dann zwei Linsen, von denen jede je ein Lichtbündel empfängt und es auf einer Zelle sammelt.
Wenn die Genauigkeit nicht sehr groß zu sein braucht, so kann man mit einer einfache- no ren Schaltung auskommen, bei der ein einziges Strahlenbündel verwendet wird, dessen Breite der zulässigen Querverschiebung entspricht. Wenn das Band seine richtige Lage hat, so wird das Strahlenbündel zur einen Hälfte von dem Band aufgefangen und zur anderen Hälfte vorbeigelassen. Die Verhältnisse liegen ebenso wie bei zwei Strahlenbündeln, die parallel sind und einander berühren. Der Empfänger enthält dann eine einzige Linse und eine einzige Zelle. Die elektrische Schaltung ist in diesem Falle

Claims (4)

  1. genau die gleiche wie die der ersten LaIHj)C | in den Abb. 2 v.:id 4. jedoch ibt das Relais 30 I polarisiert un..i cibt nach der einen Seite dann j Kontakt, wenn der Auodenstrom seinen Höchstwert erreicht hat. d. li. wenn das Gitterpotential XuIl ist. oder dem Potential der Masse eir.svricht: die Kontaktgabe nach der anderen beite tritt darin auf, wenn der Auodens-.rom sehr schwach ist, d. h. wenn das Gitter·-„--.ential negativ ist.
    Di; Einrichtung wirkt wie folgt: Wenn das Band um seine richtige Lage schwingt und dabei das Strahlenbündel freigibt, so wird der Kondensator 30 durch den ' Jitterstrom negativ geladen und bringt das Gitterpotentiai sehr schnell auf XuIl. Das Relais 3' ■ schlieft nunmehr seinen Kontakt, der die Ausgleichseinrichtung für das Band einschaltet. D:e hierbei auftretende Bewegung deckt allmählich das Strahlenbündel ab; infolgedessen wächst der Widerstand der Zelle, und das Gitterpotential fällt. Das Relais kehrt zunächst in die Mittellage zwischen seine beiden Kontakte zurück und stellt die Querverschiebung ab. Wenn diese sich zu lange fortsetzt, so wird das Strahlenbündel immer mehr un-J mehr abgedeckt: das Gitterpotential· fällt unter den Wert, für den das Relais $ό sich in der Richtung schließt, welche eine Ausgleichsbewegung im umgekehrten Sinne bewirkt. Diese Schaltung, die durch eine Vereinfachung der in Abb. 2 oder 4 dargestellten erhalte:: \vird. ist nur dann anwendbar, wenn das Band ziemlich häufig von selbst Verschiebungen ausführt. Würde das Band für längere Zeit in seiner richtigen Lage verbleiben, so würde das Gitterpotential infolge der Ableitung ansteigen und eine Bewegung in der Richtung veranlassen, welche das Strahlenbündel teilweise abdecken würde. Dieser Vorgang würde sich von selbst nach Ablauf einer gewissen Zeit wiederholen und eine selbsttätige Entregelung zur Folge haben. Wenn das Band dagegen in beiden Rich-Hingen sehr häuiig Ouerverschiebungen ausführt, so ist das oben beschriebene Verfahren gut anwendbar. Die selbsttätige. Einregelung ergibt sich daraus, daß bei jeder völligen Freigabe des Strahlenbündels durch das Auftreten des Gitterstromes eine sehr rasche Regelung des Gitterpotentials auf den Wert XuIl für größte Helligkeit stattfindet. Diese Regelung wird nur sehr allmählich durch i Milationsverluste gestört, aber man kann erreichen, daß sie für mehrere Stunden anhält. Es genügt also, daß die Ouerbewegungen des Bandes das Strahlenbündel von Zeit zu Zeit in solchen Abständen freigeben, daß die Re- { gelung die richtige bleibt.
    Die Schaltung mit zwei Lampen weist dagegen diese Schwierigkeit nicht auf und kann keine. Querverschiebung bei einem fortgesetzt in der richtigen Lage verbleibenden Bande bewirken.
    Pate χτλ.ν s pkü c hi;:
    ι. Verfahren zum Leiten laufender Bänder, insbesondere der Siebe und Filze von Papiermaschinen, durch auf Photo- T-zellen wirkende und die Bandränder streifende Lichtbündel, gekennzeichnet durch die gleichzeitige Verwendung zweier Lichtbündel nebeneinander, von denen das eine von dem Band in dessen orduungs- 7i mäßiger Seitenlage abgefangen und das andere von ihm freigegeben wird, so daß die Bündel zwischen sich eine Zone begrenzen, in der das Band ohne Auslösung seiner Rückleitung Seitenverschiebungen ausführen kann.
  2. 2. Anordnung zur Ausführung des \*erfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Strahlenbündel miteinander einen Winkel bilden, und daß im Wege der beiden Strahlenbündel ein LinsensA'stem angeordnet ist, das die Strahlenbündel auf die lichtempfindlichen Zellen lenkt.
  3. 3. Anordnung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Strahlenbündel nahezu parallel sind, so daß die Lichtquelle und die Zeilen von dem Band entfernt angeordnet werden können, und daß Spiegel vorgesehen sind, durch die die Lichtbündel in die erforderliche Richtung und Lage gebracht werden.
  4. 4.- Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 bis 3, bei der jede Zelle mit dem Gitter einer Verstärkerlampe verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß die. mit der Verstärkerlampe verbundene Zelle in einem mit dem Gitter dieser Lampe über einen stark isolierten Kondensator von großer Kapazität verbundenen Potentiometerkreis liegt, wobei die eine Zelle ("141 auf der Seite der Anodenstromquelle uüi, ihr zugehöriger Widerstand (_?S > dagegen auf der Seite no des Glühfadens 122) liegt, dergestalt, daß ein etwaiges Verschwinden der auf diese Zelle auftreffenden Belichtung, die normalerweise beleuchtet ist, eine Verringerung des Anodenstromes ihrer Röhre (2O] und das Schließen seines Relais ^3« ■ j bewirkt, während die andere Zelle (15) auf der Seite, des Glühfadens 1231, ihr zugehöriger Widerstand 12<n dagegen auf der Seite der Anodenstromquelle liegt, dergestalt, daß ein Auftreten einer Bestrahlung der Zelle 1.15 t, die normalerweise im
    Dunkeln liect. eine Verringerung des sind, die von einem von der Anodenstrom-
    Anodenstromes ihrer Röhre <2i~) und da* . quelle entnommenen Strom gespeist wer-
    Schlieuen seines Relais 1371 bewirkt. ilen, dessen Stärke durch einen Wider-
    =;. \~orrich:unir nach Anspruch 4. da- stand (,501 eingeregelt wird, wobei die
    durch gekennzeichnet, daß ,-.wischen den Relais (54 und 55) dadurch zum Anspre-
    voii den Verstärkerlampen gespeisten Re- dien gebracht werden, daß ihre Wicklun-
    lais (30und 37"i und ilen Ausgleichs- oder gen durch die Kontakte 152 und 53J der
    Signaleinrichtung«! für das laufende Band Anodenrelais 130 und 37) kurzgeschlossen
    noch Relais =54 uivi 55.1 eingeschaltet ■ werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1930565013D 1930-04-01 1930-08-26 Verfahren zum Leiten laufender Baender, insbesondere der Siebe und Filze von Papiermaschinen Expired DE565013C (de)

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