DE564516C - Rangieranlage fuer Eisenbahnbetrieb - Google Patents

Rangieranlage fuer Eisenbahnbetrieb

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DE564516C
DE564516C DER77858D DER0077858D DE564516C DE 564516 C DE564516 C DE 564516C DE R77858 D DER77858 D DE R77858D DE R0077858 D DER0077858 D DE R0077858D DE 564516 C DE564516 C DE 564516C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61BRAILWAY SYSTEMS; EQUIPMENT THEREFOR NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B61B1/00General arrangement of stations, platforms, or sidings; Railway networks; Rail vehicle marshalling systems
    • B61B1/005Rail vehicle marshalling systems; Rail freight terminals

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Handcart (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Rangieranlage für Eisenbahnbetrieb mit Umsetzvorrichtungen, wie Drehscheiben, Schiebebühnen, Kippern und Brücken, bei der die Gleise einschließlich derjenigen der Umsetzvorrichtungen im Gefalle liegen und bei der vor und auf den Umsetzvorrichtungen Sperrvorrichtungen vorgesehen sind.
Derartige Rangieranlagen haben den Nach« teil, daß sie für Unterbrechung und Wiederbeginn der Rangierbewegungen hohen Aufwand an Zeit und Personal oder technischen Einrichtungen erfordern und daher unwirtschaftlich sind. Die Umsetzvorrichtungen erfordern neben ihrem eigenen Triebwerk besondere Einrichtungen für das Aufziehen oder Auffahren der Wagen, wie Spille oder Winden, für das An- und Festhalten der Wagen Fangschlitten, Bremsen usw. und
ao schließlich für die Wiederbeschleunigung der Wagen Hubwerke, Treibachsen o. dgl.
Um nun bei Rangieranlagen die obenerwähnten besonderen Antriebs-, Halte- und Wiederbeschleunigungsmittel entbehrlich zu machen und die Überführung eines Bewegungszustandes in einen anderen zwangsläufig und selbsttätig zu gestalten, sind bei den bekannten Rangieranlagen in Gruben, bei denen die Gleise einschließlich derjenigen der Umsetzvorrichtungen im Gefälle liegen, vor und auf den Umsetzvorrichtungen einfache Sperrvorrichtungen vorgesehen, die zwecks Sicherung der Betriebs vorgänge in Abhängigkeit von der Stellung der Umsetzvorrichtungen gesteuert werden. Derartige einfache Sperrvorrichtungen eignen sich jedoch nicht für den Eisenbahnbetrieb, bei dem beträchtliche lebendige Kräfte aufgezehrt und ganze Züge oder Zuggruppen gesteuert werden müssen, von denen jeweils ein Wagen zur 4°· Umsetzvorrichtung abgezapft wird. Eine einfache Gleissperre, wie sie im Grubenbetrieb Verwendung findet, kann die Betriebserfordernisse für den Eisenbahnbetrieb nicht erfüllen, da ihr die Möglichkeit der Energievernichtung auf einem längeren Laufweg fehlt.
Das Neue der Erfindung besteht darin, daß als Sperrvorrichtungen an sich bekannte Gleisbremsen vorgesehen sind, wodurch die für Grubenbetrieb bekannten Rangieranlagen für den Eisenbahnbetrieb mit seinen hohen Anforderungen brauchbar werden. Hierbei erfolgt das Feststellen und Lösen der auf der Umsetzvorrichtung angeordneten, mittels einer Feder in Bremsstellung gehaltenen Gleisbremse mittels mehrerer Hebel, die mit den Riegelstangen zur Verriegelung der Umsetzvorrichtung gekuppelt sind.
In der Zeichnung sind verschiedene Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes 6" dargestellt, und zwar zeigen
Abb. 1 und 2 die Bedienung eines Wagenkippers über zwei Drehscheiben,
Abb. 3 und 4 eine Rangieranlage, bei der die Sammelgleise für die Vollwagen im Ge- .6S fälle liegen, die mittels Zapfbremsen einer Drehscheibe zur Weiterbeförderung zugeführt werden,
Abb. 5 und 6 eine Rangieranlage, mit einer Schiebebühne,
Abb. 7 und 8 die Anordnung einer Gleisbremse auf einer Drehscheibe und Abb. 9 bis 13 Einzelheiten, durch die die Abhängigkeit der Gleisbremse von der Verriegelung der Umsetzvorrichtung erreicht wird.
Abb. ι und 2 stellen eine Rangieranlage für Hafenumschlag dar. Die längs der Hafenkante liegenden Gleise bedienen einen Kipper ι über Drehscheiben 2 und 2'. Last- und Leerrichtung sind getrennt. Das Drehscheibengleis liegt im Gefälle zum selbsttätigen t5 Ablauf der Wagen von den Drehscheiben 2 und 2'; die Wagen werden durch Gleisbremsen 3 und 3' auf den Drehscheiben 2 und 2' während deren Drehung festgehalten. Der Kipper 1 nimmt von der Drehscheibe 2 die beladenen Wagen auf und gibt sie nach dem Kippen an die Drehscheibe 2' mittels eines Hubwerkes ab, das an sich schon für das Kippen erforderlich ist, während Hubwerk, Winden usw. für die Drehscheiben 2 und 2' in Wegfall gekommen sind.
Abb. 3 und 4 veranschaulichen eine Rangieranlage, bei der die durch Gefälle selbsttätig anlaufenden Wagen einzeln aus den Rangiergleisen auf die Drehscheibe 2 mittels Gleisbremsen 4 abgezapft werden. Das Drehscheibengleis ist wieder geneigt angeordnet zum Ablauf der Wagen nach einem Arbeitsspiel der Drehscheibe 2 und nach erfolgter Lösung der Gleisbremse 3 auf der Drehscheibe 2.
In Abb. 5 und 6 handelt es sich um eine Schiebebühne 7, in deren geneigt verlegtem Gleis die Gleisbremse 3 angeordnet ist.
In Abb. 7 und 8 ist die Gleisbremse 3 auf der Drehscheibe 2 angeordnet, die ebenso, wie bei der Einrichtung nach Abb. 5 und 6, bei der Bedienung der Verriegelungsvorrichtungena. oder 9' mit dem Auffahrt- oder Abfahrtgleis in Bremsstellung festgehalten oder gelöst wird.
Die Abb. 9 bis 13 veranschaulichen im einzelnen die Abhängigkeit der Gleisbremse 3 von der Stellung der Riegelstangen 9 oder 9' der Umsetzvorrichtung 14. Die Gleisbremse 3 wird durch eine Feder 20 und durch einen drehbar gelagerten Hebel 18 in Bremsstellung festgehalten. Der Hebel 18 ist fest mit einem Hebel 17 verbunden, der durch Ansätze an den Riegelstangen 9 oder 9' bei deren Bewegung gedreht werden kann. Wird die Umsetzvorrichtung 14 mit dem Zulaufgleis 15 mittels der Riegelstange 9 verriegelt, so dreht deren Ansatz oden Hebel 17 und damit den Hebel 18 in die Stellung, in der die Gleisbremse 3 in Bremsstellung festgestellt wird (Abb. 10 und 11). Der zulaufende Wagen wird infolgedessen von der Gleisbremse 3 auf der Umsetzvorrichtung festgebremst. Bei der Aufhebung der Verriegelung der Umsetzvorrichtung 14 mit dem Zulaufgleis 15 durch Verschiebung der Riegelstange 9 bleiben die Hebel 17 und 18 unverändert in ihrer Stellung, so daß nunmehr die Umsetzvorrichtung 14 mit dem festgebremsten Wagen in die richtige Stellung zum Ablauf gleis 19 gebracht werden kann (Abb. 12). Erst bei der Verriegelung der Ümsetzvorrichtung 14 mit dem Ablaufgleis 19 durch Verschiebung der Riegelstange 9' werden die Hebel 17 und 18 mittels des Ansatzes der Riegelstange 9' ge- 7^ dreht. Damit wird die Feststellung der Gleisbremse 3 in Bremsstellung aufgehoben (Abb. 13). Infolge des Gefälles löst der Wagen entgegen der Wirkung der Feder 20 die Gleisbremse 3 und läuft von der Umsetzvorrichtung 14 ab.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Rangieranlage für Eisenbahnbetrieb mit Umsetzvorrichtungen, wie Drehscheiben, Schiebebühnen, Kipper und Brücken, bei der die Gleise einschließlich derjenigen der Umsetzvorrichtungen im Gefälle liegen und vor und auf den Umsetzvorrichtungen Sperrvorrichtungen haben, dadurch gekennzeichnet, daß als Sperrvorrichtungen an sich bekannte Gleisbremsen vorgesehen sind.
2. Rangieranlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die auf der Umsetzvorrichtung (14) angeordnete und durch eine Feder (20) in Bremsstellung gehaltene Gleisbremse (3) mittels mehrerer Hebel (17, 18) in Bremsstellung feststellbar und lösbar ist, die mit den Riegelstangen (9, 9') zur Verriegelung der Umsetzvorrichtung (14) gekuppelt sind.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
DER77858D 1929-04-18 1929-04-18 Rangieranlage fuer Eisenbahnbetrieb Expired DE564516C (de)

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