DE56435C - Maserirapparat - Google Patents

Maserirapparat

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Publication number
DE56435C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wood grain
roller
rollers
color
grain
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT56435D
Other languages
English (en)
Original Assignee
F. laesecke in Leipzig, Südstr. 63
Publication of DE56435C publication Critical patent/DE56435C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F31/00Inking arrangements or devices

Landscapes

  • Chemical And Physical Treatments For Wood And The Like (AREA)
  • Coating Apparatus (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
F. LAESECKE in LEIPZIG. Maserirapparat.
Auf beiliegender Zeichnung ist ein Maserirapparat dargestellt, welcher mit einer Einrichtung versehen ist, durch die das Mischen von Farben zur Erreichung des zum Masern gewünschten Farbentones direct auf der Holzmaserwalze, und zwar selbstthätig geschieht und der erhaltene Farbenton sich aufserdem nach Belieben darauf verändern läfst.
Fig. ι stellt einen Längenschnitt und Fig. 2 und 3 je eine Seitenansicht des Maserirapparates mit dieser neuen Einrichtung dar.
Die dabei mit α bezeichnete Holzmaserwalze ist bekannter Construction und besteht aus einem auf der Achse b drehbaren Cylinder, welcher mit einer Schicht von Leimmasse oder Gummi überzogen ist, worauf die Kautschukmuster c zum Malen der Holzmaserung sich befinden.
Die neue Einrichtung an der Holzmaserwalze α besteht in den mit den Enden der Achse b in feste Verbindung gebrachten Trägern d und den zwischen denselben besonders angeordneten Speisewalzen g.
Die Träger d stehen durch die Stangen h unter sich in Verbindung. Die Walzen g sind mit Filz oder anderem die Farbe aufnehmenden Material überzogen und greifen mit jedem ihrer Zapfen η durch ein Langloch der Träger d.
Jeder vor einem Träger d vorstehende Zapfen η ist mit dem Ende einer Feder f in Verbindung gebracht, deren anderes Ende mit einer Schraube versehen ist, welche durch eine am betreffenden Träger d befestigte Oese 0 greift und eine Flügelmutter m trägt. Durch Anziehen dieser Flügelmutter in läfst sich die Feder f spannen, und durch die mit den Zapfen η einer Walze g in Verbindung stehenden, auf diese Weise gespannten Federn/ kann diese Walze g mehr oder weniger fest auf die Holzmaserwalze a geprefst werden. Ueber jedem Walzenzapfen η befindet sich an den Trägern d ein Haken k drehbar angeordnet , zum Zwecke, nach Abziehen der Walze g von der Holzmaserwalze α von jedem Zapfen η den darüber angebrachten Haken k, wie Fig. 3 zeigt, drehen und so diese 'Walze g in der aufser Thätigkeit gebrachten Stellung festlegen zu können.
Vor Benutzung der Walzen g werden dieselben mit für das Masern geeigneter Farbe getränkt, und zwar die eine mit heller und die andere mit dunkler Farbe. Beim Arbeiten mit der Holzmaserwalze <z, welches durch Abwälzen derselben auf den mit Holzmasern zu versehenden Gegenstand geschieht, wälzen sich gleichzeitig auf ersterer die mittelst Federn / darauf geprefsten Walzen g ab und liefern dabei an die Holzmaserwalze α die zum Uebertragen der Holzmasern nöthige Farbe.
Die somit von beiden Walzen g an die Holzmaserwalze α abgegebenen, ihrem Ton nach verschiedenen Farben werden auf letzterer durch die Walzen g gleichzeitig gemischt und verrieben und dadurch in einen einzigen daraus entspringenden Farbenton verwandelt. Der so erhaltene Farbenton läfst sich aber verändern, indem die eine oder die andere Walze g durch Vermehren bezw. Vermindern des Druckes,
welchen dieselbe auf die Holzmaserwalze α ausübt, veranlafst wird, mehr oder weniger Farbe an letztere abzugeben.
Demnach läfst sich der von den durch die Walzen g auf die Holzmaserwalze α gebrachten Farben zusammengestellte Farbenton nach Belieben heller oder dunkler erhalten.
Die Träger d sind derart construirt, dafs durch Umkehren derselben nach Benutzung der Holzmaserwalzen letztere nebst den Speisewalzen, wie Fig. 3 zeigt, freiliegend getragen wird.

Claims (1)

  1. Pa te nt-An spruch:
    Ein Maserirapparat, bei welchem das selbstthätige Mischen von Farben zur Erreichung des zum Masern gewünschten Farbentons und die beliebige Veränderung des Farbentons selbst dadurch ermöglicht wird, dafs auf dem Umfang der die Maserirung hervorbringenden Druckwalze (α) zwei Färb walzen (g) elastisch und unabhängig von einander einstellbar gelagert sind, also verschieden stark gegen die Druckwalze angeprefst werden können und somit auch verschiedene Mengen Farbe abgeben.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT56435D Maserirapparat Expired - Lifetime DE56435C (de)

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DENDAT56435D Expired - Lifetime DE56435C (de) Maserirapparat

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