DE9966C - Verfahren zur Herstellung von farbigen Mustern auf Gummizug, ' - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von farbigen Mustern auf Gummizug, '

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DE9966C
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Gebr. LEVINSTEIN in Berlin
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    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B11/00Treatment of selected parts of textile materials, e.g. partial dyeing
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Description

1879.
GEBR. LEVINSTEIN in BERLIN. Verfahren zur Herstellung von farbigen Mustern auf Gummizug.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 18. October 1879 ab.
Durch das in Zeichnung und Beschreibung dargestellte neue Verfahren wird die Farbe als feuchter Staub aufgetragen und hierdurch
1. der Stoff vollständig geschont, und
2. ein Wolle ähnliches Muster hergestellt.
Die Erfinder haben dieses Verfahren in zwei
verschiedenen Manipulationen zur Anwendung gebracht, und zwar:
1. mit rotirender Bürstmaschine,
2. vermittelst Sprüher mit Luftgebläse.
i. Verfahren mit rotirender Bürstmaschine, Fig. ι bis 3.
Der elastische Stoff wird auf dem Tisch d aufgespannt, und zwar so, dafs er auf beiden Enden durch die Walzen i i gezogen wird.
Vermöge dieser Walzen ist man im Stande, den Stoff 0 so weit auszudehnen, dafs die Farbe sich den kleinsten Poren desselben gleichmäfsig mittheilt. Ist der Stoff derartig aufgespannt, so wird die Schablone /, wie in Fig. 3 ersichtlich, aufgelegt. Die rotirende Bürste ruht mit ihrer Axe in einem Gestell, welches vermittelst der Zahnräder g und k auf zwei auf beiden Seiten des Tisches befindlichen Zahnstangen h h sich hin- und herbewegen läfst.
Indem man nämlich die Kurbel m nach der entsprechenden Richtung (in der Zeichnung von links nach rechts) in Bewegung setzt, greift das Zahnrad g in die Zähne des Rades /, welches mit der Axe der Bürste fest verbunden ist, und wird eine entgegengesetzte Umdrehung der Bürste hervorgebracht.
Die Walzen e, b und c sind Farbeübertragewalzen, . und rotirt die Walze c in einem Kästchen mit flüssiger Farbe.
Sämmtliche Walzen werden durch gegenseitige Reibung in Thätigkeit gesetzt.
Unter der Bürste ist ein Drahtsieb η unter 20 bis 30 ° so angebracht, dafs die Borsten das Drahtgeflecht streifen. Hierdurch wird die durch die Walzen an der Bürste spärlich übertragene Farbe in feuchten Staub verwandelt, welcher auf die von der Schablone freigelassenen Stellen niederfällt.
Diese Manipulation kann auch mit einer einfachen Handbürste ausgeführt werden.
Damit der noch nicht bezw. schon über den Tisch gegangene Stoff nicht mit Farbe befleckt wird, sind noch die Schützbleche pp angebracht.
2. Verfahren vermittelst Sprüher mit Luftgebläse, Fig. 4 bis 6.
Der dabei zur Verwendung kommende Tisch ist derselbe, wie bei dem unter 1. beschriebenen Verfahren, sowie auch das Aufspannen des Stoffes und Auflegen der Schablone das gleiche ist.
Das Auftragen der Farbe geschieht dagegen in nachstehender Weise:
Unter dem Tisch am Fufsboden ist ein Blasebalg c angeschraubt, an dessen oberer Seite sich ein Fufsbrett d befindet, durch welches der Blasebalg c in Bewegung gesetzt wird.
Die Luft wird durch das Mundstück m des Blasebalgs in einen Gummischlauch i geblasen, welcher dieselbe wiederum nach dem aus Gummi bestehenden Windreservoir b führt; aus diesem letzteren strömt die Luft durch den Schlauch A nach einem gläsernen Sprühapparat n, welcher sich an der Farbeflasche α befindet.
Sobald nun der Blasebalg in Bewegung gesetzt wird, füllt sich das Reservoir b so lange mit Luft, bis dieselbe bis zu einem gewissen Grade comprimirt ist, alsdann tritt die Luftströmung in den Sprühapparat und bläst die Farbe auf diese Weise in gleichbleibender Stärke als Staub aus der Flasche a.
Die Flasche selbst kann mit der Hand in beliebiger Weise nach jeder Stelle des Tisches hin dirigirt werden.
Es wird hierdurch ebenfalls ein ganz gleichmäfsiges Auftragen der Farbe auf den Stoff erzielt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Das Verfahren zur Herstellung von farbigen Mustern auf Gummizug unter Anwendung von rotirenden Bürsten und Sprühapparaten.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen1.
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