DE635574C - Farbaufspritzvorrichtung fuer Druckmaschinen - Google Patents

Farbaufspritzvorrichtung fuer Druckmaschinen

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DE635574C
DE635574C DEH138949D DEH0138949D DE635574C DE 635574 C DE635574 C DE 635574C DE H138949 D DEH138949 D DE H138949D DE H0138949 D DEH0138949 D DE H0138949D DE 635574 C DE635574 C DE 635574C
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roller
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F31/00Inking arrangements or devices
    • B41F31/28Spray apparatus

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  • Coating Apparatus (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Farbaufspritzvorrichtung für Druckmaschinen, bei der die Farbe mittels Druckluft auf eine Walze des Farbwerks aufgespritzt wird. Bei den bekannten Vorrichtungen dieser Art werden zum Zuführen der Farbe Düsen verwendet, die jedoch leicht verstopfen.
Erfindungsgemäß wird zum Zuführen der Farbe in den Weg des Druckluftstrahles eine Hohlwalze mit einem auf der ganzen Oberfläche mit Öffnungen versehenen Mantelbzw, ein durchbrochenes endloses Band verwendet. Die Hohlwalze kann z. B. aus mehreren in Abstand voneinander liegenden Stäben oder Ringen bestehen, die in beliebiger Weise miteinander verbunden sind. Der Mantel der Hohlwalze oder das endlose Band können auch siebartig durchbrochen sein. Als Hohlwalze kann auch eine Schraubenfeder verwendet werden. Die im Innern der Hohlwalze angeordneten Druckluftdüsen sind einstellbar, und ihre Mundstücke haben einen rechteckigen oder schlitzförmigen Querschnitt.
Es ist zwar beim Anfeuchten von Papierbahnen bereits bekannt, die Flüssigkeit mit einer siebartig gelochten Hohlwalze in den Weg eines Druckluftstromes zu bringen. Durch die Anwendung dieser bekannten Anordnung beim Aufspritzen von Farbe an Druckmaschinen wird das Zuführen der Farbe gegenüber den bisher übliehen Aufspritzvorrichtungen wesentlich vereinfacht und verbilligt. Das Einstellen der aufzutragenden Farbmenge bzw. das Abstellen der Farbzufuhr an beliebigen Stellen der Farbwalze kann durch einfaches Drehen der Druckluftdüsen erfolgen. Besondere Farbdüsen sind hierbei nicht erforderlich.
Die Erfindung ist auf den Zeichnungen beispielsweise dargestellt.
In dem Behälter 1 wird die dickflüssige Druckfarbe gelagert. Die in Zylinderform gespannten Drähte 2 werden von zwei seitlich angeordneten Haltescheiben 3 federnd getragen. Die Scheiben 3 sind auf einer Achse 4 drehbar angeordnet und werden durch Zahnräder 5 von einem umlaufenden Teil der Druckmaschine aus angetrieben, der die Geschwindigkeit des Druckbogens hat. Durch die umlaufende Bewegung der Drähte 2 tauchen diese in die Druckfarbe ein, wodurch diese an den Drähten 2 hängenbleibt. An einer beliebigen Stelle wird ein Luftstrom 6 erzeugt, der dann auf die Verteilerwalze 7 zu geleitet wird. Der Luftstrom bläst die an den Drähten 2 hängende Farbe auf die Verteilerwalze 7 direkt oder indirekt auf. Da der Antrieb der aus den Drähten 2 bestehenden Hohlwalze von der Druckmaschine aus erfolgt (z. B. von der Walze 8 aus), wird die Farbabgabe im gleichen erforderlichen Verhältnis vorgenommen, wie es die Geschwindigkeit des Druckes erfordert. Damit die dickflüssige Druckfarbe sich gleichmäßig um die Transportdrähte 2 legt, wird die Farbe im Behälter 1 etwas erwärmt, was dadurch erfolgt, daß die Preßluft vor der Einführung in die Leitung oder auch in der Leitung erwärmt und die Preßluftleitung 22 zweckmäßig unter den Farbbehälter 1 angeordnet wird. Das Auftragen der Farbe auf die Verteilerwalze 7 erfolgt mittels eines Luftstromes,
der durch verstellbare Düsen 9 geleitet wird. Die Düsen 9 haben schlitz- oder rechteckförmige öffnungen..
Auf den Abb. 3 und 4 werden die einzelnen Stellungen der Düsenmundstücke gezeigt, und zwar zeigt:
i. Düse α die geschlossene Stellung, wodurch die Preßluft abgesperrt wird. Die Düse ist außer Tätigkeit.
2. Düse δ steht im 90° Winkel zu denDrähtenz, und somit wird nur in der Breite des Düsenschlitzes die Farbe von den Drähten 2 abgeblasen.
3. Düse c steht im 45° Winkel zu den Drähten 2, und in dieser Stellung wird; mehr Farbe von den Drähten 2 abgeblasen. '■
4. Düse ä nimmt die gleiche Lage ein wie die Drähte 2, und die Farbe wird in voller Breite der Düse. 9 von den Drähten 2 abgeblasen, wodurch viel Farbe abgegeben wird.
Da die gesamte Einrichtung in die Druckmaschine eingebaut wird, ist es erforderlich, die Ein- und Abstellung der Düsen 9 von einer Skala 10 mit Hebelanzeiger 11 vornehmen zu lassen. Die Anordnung erfolgt außerhalb der Maschine. Der Hebelzeiger n steht durch eine Hohlachse 12 mit einer Schnecke 13 durch ein Schneckenrad 14 mit den Düsen; 9 in Verbindung. Im Innern der Düsen 9 ist ein Absperrventil 15 ein- ^o gebaut, wodurch das Abstellen der Preßluft erfolgt.
Abb. ι und 2 zeigen eine Ausführungsform, :; wobei die Hohlwake mit horizontal gespannten Drähten versehen ist.
Abb. 3, 4 und 5 zeigen die Anordnung der Druckluftdüsen und deren Einstellen.
Abb. 6 und 7 zeigen eine Hohlwalze aus einer Schraubenfeder bzw. parallel liegenden Ringen. Abb, 8, g, 10 und H zeigen weitere Ausführungsbeispiele. ...
Abb, 11 zeigt eine Anordnung, bei der die die Farbe aufnehmenden Drähte über zwei Walzen gespannt sind; die Luftdüsen liegen hinter den Farbe aufnehmenden Drähten. Die Düsenanordnung ist die gleiche wie vorstehend beschrieben.
Abb. 12 zeigt ein indirektes Auftragen der Farbe, wobei die von den Drähten 2 abgeblasene Farbe auf einen porösen Stoff bzw. Gegenstand aus beliebigem Material aufgetragen wird. Der poröse Gegenstand 16 schleift an der umlaufenden Walze 7 und gibt dadurch die -aufgesaugte Farbe an diese ab.

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Farbaufspritzvorrichtung für Druckmaschinen, bei der die Farbe mittels Druckluft auf eine Walze des Farbwerkes aufgespritzt wird, dadurch gekennzeichnet, daß zum Zuführen der Farbe in die Bahn der Druckluft eine Hohlwalze mit einem auf der ganzen Oberfläche mit öffnungen versehenen Mantel bzw. ein durchbrochenes endloses Band verwendet wird.
2. Farbaufspritzvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlwalze oder das endlose Band aus mehreren im Abstand voneinander liegenden Stäben oder Ringen besteht.
3. Farbaufspritzvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlwalze aus einer Schraubenfeder besteht.
4. Farbaufspritzvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlwalze oder das endlose Band siebartig durchbrochen sind. "
5. Farbaufspritzvorrichtung nach Anspruch ι bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlwalze oder das endlose Band von der Druckmaschine angetrieben werden.
6. Farbaufspritzvorrichtung nach An-Spruch ι bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckluftdüsen, die innerhalb der Hohlwalze angeordnet sind, einen rechteckigen oder schlitzförmigen Querschnitt haben und um ihre Längsachse drehbar sind, um die Zufuhr der Druckluft ein- bzw. abzustellen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEH138949D 1934-02-07 1934-02-07 Farbaufspritzvorrichtung fuer Druckmaschinen Expired DE635574C (de)

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DE635574C true DE635574C (de) 1936-09-21

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE929485C (de) * 1949-04-10 1955-06-27 Roland Offsetmaschf Vorrichtung zum regelbaren Befeuchten von rotierenden Druckplatten
DE943112C (de) * 1949-04-10 1956-05-09 Roland Offsetmaschf Vorrichtung zum regelbaren Befeuchten von rotierenden Druckplatten
DE1170782B (de) * 1955-02-18 1964-05-21 Battelle Development Corp Staubwolkenerzeuger fuer xerographische Zwecke
FR2318737A1 (fr) * 1975-07-25 1977-02-18 Heidelberger Druckmasch Ag Mecanisme de mouillage pour machines a imprimer offset

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