DE75690C - Maschine zum Auftragen von Flüssigkeiten auf Papier und andere Stoffe - Google Patents

Maschine zum Auftragen von Flüssigkeiten auf Papier und andere Stoffe

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DE75690C
DE75690C DENDAT75690D DE75690DA DE75690C DE 75690 C DE75690 C DE 75690C DE NDAT75690 D DENDAT75690 D DE NDAT75690D DE 75690D A DE75690D A DE 75690DA DE 75690 C DE75690 C DE 75690C
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rollers
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Expired - Lifetime
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DENDAT75690D
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J. MÜLLER in Schaff hausen, Schweiz
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21HPULP COMPOSITIONS; PREPARATION THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASSES D21C OR D21D; IMPREGNATING OR COATING OF PAPER; TREATMENT OF FINISHED PAPER NOT COVERED BY CLASS B31 OR SUBCLASS D21G; PAPER NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D21H23/00Processes or apparatus for adding material to the pulp or to the paper
    • D21H23/02Processes or apparatus for adding material to the pulp or to the paper characterised by the manner in which substances are added
    • D21H23/22Addition to the formed paper
    • D21H23/52Addition to the formed paper by contacting paper with a device carrying the material
    • D21H23/56Rolls
    • D21H23/58Details thereof, e.g. surface characteristics, peripheral speed
    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21HPULP COMPOSITIONS; PREPARATION THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASSES D21C OR D21D; IMPREGNATING OR COATING OF PAPER; TREATMENT OF FINISHED PAPER NOT COVERED BY CLASS B31 OR SUBCLASS D21G; PAPER NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D21H5/00Special paper or cardboard not otherwise provided for
    • D21H5/0005Processes or apparatus specially adapted for applying liquids or other fluent materials to finished paper or board, e.g. impregnating, coating
    • D21H5/0025Processes or apparatus specially adapted for applying liquids or other fluent materials to finished paper or board, e.g. impregnating, coating by contact with a device carrying the treating material
    • D21H5/003Processes or apparatus specially adapted for applying liquids or other fluent materials to finished paper or board, e.g. impregnating, coating by contact with a device carrying the treating material with a roller
    • D21H5/0032Details thereof, e.g. surface characteristics, peripheral speed

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  • Coating Apparatus (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT. \%
PATENTSCHRIFT
KLASSE 55: Papierfabrikation.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 26. Mai 1893 ab.
Durch den Gegenstand vorliegender Erfindung wird eine wesentliche Vereinfachung und erhöhte Leistungsfähigkeit der in der Papier- etc. Färberei zum Auftragen von Flüssigkeiten dienenden Maschine bezweckt, so dafs Materialien verschiedenster Consistenz, wie Farben, Gummi, Lacke, Glanz- oder Klebmittel, Firnisse, Wachs u. dergl. durch die Maschine aufgetragen werden können.
Die Neuerung besteht in der besonderen Einrichtung der Auftragvorrichtung.
Die besagte Auftragvorrichtung ist gekennzeichnet durch die Combination einer eigentlichen Auftragwalze, der neben ihrer Drehung auch eine axial hin- und hergehende Verschiebung gegeben werden kann, und einer Vertheilungs- oder Glättwalze, die nicht in der aufzutragenden Flüssigkeit läuft, vielmehr nur das von der Auftragwalze zugeführte bezw. aufgeriebene Material weiter verarbeitet.
Durch diese Auftragvorrichtung ist es ermöglicht, mittelst der Maschine jede Flüssigkeit ohne Rücksicht auf deren Consistenz in gleich guter Weise auf den zu behandelnden Stoff aufzutragen.
Die Auftragvorrichtung besteht aus den zwischen den Ständern A A, Fig. 1 und 2, angeordneten Walzen B B1. Diese erhalten ihre Bewegung durch das breite Rad E, welches mittelst Vorgelege F G getrieben wird. Je nach der aufzutragenden Flüssigkeit und dem zu behandelnden Stoff P ist es nöthig, dafs die Walzen B B1 entweder in derselben oder in entgegengesetzter Richtung sich drehen, und dafs die Auftragwalze B zugleich eine seitlich hin- und hergehende Verschiebung macht, wodurch eine reibende Wirkung erzielt wird.
Zum Antrieb der Walzen in gleicher Drehungsrichtung greifen die Zahnräder HH1, welche auf den Wellen C C1 der Walzen B und B1 befestigt sind, neben einander in das Rad E.
Soll der Auftragwalze B eine gegen den Stofflauf gerichtete Drehung ertheilt werden, so wird Zahnrad H1 entfernt und auf die entgegengesetzten Enden der Achsen der Walzen B und B1 zwei Wechselräder JJ1 aufgesetzt. Um eine Reibung durch axialen Hin- und Hergang herbeizuführen, wird ein geeignetes Führungsrädchen K11 statt K1 aufgesteckt, welches in die Führung K eingreift, wodurch eine erhöhte Reibung erzielt wird, die eine vollkommene Auftragung und Vertheilung auch solcher Flüssigkeiten zu Stande bringt, welche mit den bisherigen Einrichtungen überhaupt nicht in der verlangten Arbeitsausführung auf den Stoff gebracht werden konnten. Die Walze B1, die zweckmäfsig gravirt oder auch rauh gemacht wird, läuft nicht in der Flüssigkeit, da sie nur dazu bestimmt ist, das überschüssige Flüssigkeitsquantum wegzudrücken und dasselbe über einen zwischen den Walzen B und B1 angeordneten Abstreifer wieder der Walze B zuzuführen. Der Farbbehälter ist zu diesem Zwecke getheilt, so dafs nur der unter B befindliche Theil des Behälters Farbe aufzunehmen hat, der andere Theil hingegen leer steht, wodurch auch an Farbe gespart wird.
Der Druckcylinder M (in der Zeichnung, Fig. 2, abgehoben), welcher einen elastischen
Ueberzug von derselben oder etwas geringeren Breite als z. B. das zu behandelnde Papier hat, kann je nach Bedarf vermöge des Schlitzes N in den Druckhebeln OO beliebig vor- oder rückwärts gelagert werden, um das Papier P mehr oder weniger mit den Walzen B und B1 in Berührung zu bringen. Zu dem letzteren Zwecke dient auch die zwischen den Walzen B und B1 liegende, senkrecht verstellbare kleine Walze (X
Die Druckhebel O O sind mit Gewicht P1 belastet und der Druck kann mittelst der Stellschrauben Q Q. beliebig regulirt werden.
Das Papier P wird nun über die Leit- und Spannwalze S und die Auftragwalze B zwischen den Walzen B1 und M durchgeführt bezw.
von letzteren zwei Walzen durchgezogen, und zwar indem der Auftragwalze B eine mehr oder weniger reibende Bewegung ertheilt wird.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüch:
    Eine Maschine zum Auftragen von Flüssigkeiten auf Papier und andere Stoffe, bei welcher eine gleichmä'fsige Vertheilung der aufzutragenden Mittel beliebiger Consistenz dadurch erstrebt wird, dafs die Auftragvorrichtung aus einer das Mittel dem Stoff zuführenden Walze (B), welche durch eine axiale hin- und hergehende Verschiebung zugleich ein Aufreiben des Mittels auf den Stoff bewirkt, und einer das Mittel hiernach vertheilenden und abglättenden Walze (B1) zusammengesetzt ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT75690D Maschine zum Auftragen von Flüssigkeiten auf Papier und andere Stoffe Expired - Lifetime DE75690C (de)

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