DE75690C - Maschine zum Auftragen von Flüssigkeiten auf Papier und andere Stoffe - Google Patents
Maschine zum Auftragen von Flüssigkeiten auf Papier und andere StoffeInfo
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Classifications
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- D—TEXTILES; PAPER
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- D21H23/52—Addition to the formed paper by contacting paper with a device carrying the material
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-
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- D21H5/00—Special paper or cardboard not otherwise provided for
- D21H5/0005—Processes or apparatus specially adapted for applying liquids or other fluent materials to finished paper or board, e.g. impregnating, coating
- D21H5/0025—Processes or apparatus specially adapted for applying liquids or other fluent materials to finished paper or board, e.g. impregnating, coating by contact with a device carrying the treating material
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT. \%
PATENTSCHRIFT
KLASSE 55: Papierfabrikation.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 26. Mai 1893 ab.
Durch den Gegenstand vorliegender Erfindung wird eine wesentliche Vereinfachung und erhöhte
Leistungsfähigkeit der in der Papier- etc. Färberei zum Auftragen von Flüssigkeiten
dienenden Maschine bezweckt, so dafs Materialien verschiedenster Consistenz, wie Farben,
Gummi, Lacke, Glanz- oder Klebmittel, Firnisse, Wachs u. dergl. durch die Maschine aufgetragen
werden können.
Die Neuerung besteht in der besonderen Einrichtung der Auftragvorrichtung.
Die besagte Auftragvorrichtung ist gekennzeichnet durch die Combination einer eigentlichen
Auftragwalze, der neben ihrer Drehung auch eine axial hin- und hergehende Verschiebung
gegeben werden kann, und einer Vertheilungs- oder Glättwalze, die nicht in der
aufzutragenden Flüssigkeit läuft, vielmehr nur das von der Auftragwalze zugeführte bezw.
aufgeriebene Material weiter verarbeitet.
Durch diese Auftragvorrichtung ist es ermöglicht, mittelst der Maschine jede Flüssigkeit
ohne Rücksicht auf deren Consistenz in gleich guter Weise auf den zu behandelnden
Stoff aufzutragen.
Die Auftragvorrichtung besteht aus den zwischen den Ständern A A, Fig. 1 und 2, angeordneten
Walzen B B1. Diese erhalten ihre Bewegung durch das breite Rad E, welches
mittelst Vorgelege F G getrieben wird. Je nach der aufzutragenden Flüssigkeit und dem
zu behandelnden Stoff P ist es nöthig, dafs die Walzen B B1 entweder in derselben oder
in entgegengesetzter Richtung sich drehen, und dafs die Auftragwalze B zugleich eine seitlich
hin- und hergehende Verschiebung macht, wodurch eine reibende Wirkung erzielt wird.
Zum Antrieb der Walzen in gleicher Drehungsrichtung greifen die Zahnräder HH1,
welche auf den Wellen C C1 der Walzen B
und B1 befestigt sind, neben einander in das Rad E.
Soll der Auftragwalze B eine gegen den Stofflauf gerichtete Drehung ertheilt werden,
so wird Zahnrad H1 entfernt und auf die entgegengesetzten
Enden der Achsen der Walzen B und B1 zwei Wechselräder JJ1 aufgesetzt.
Um eine Reibung durch axialen Hin- und Hergang herbeizuführen, wird ein geeignetes
Führungsrädchen K11 statt K1 aufgesteckt,
welches in die Führung K eingreift, wodurch eine erhöhte Reibung erzielt wird, die eine
vollkommene Auftragung und Vertheilung auch solcher Flüssigkeiten zu Stande bringt, welche
mit den bisherigen Einrichtungen überhaupt nicht in der verlangten Arbeitsausführung auf
den Stoff gebracht werden konnten. Die Walze B1, die zweckmäfsig gravirt oder auch
rauh gemacht wird, läuft nicht in der Flüssigkeit, da sie nur dazu bestimmt ist, das überschüssige
Flüssigkeitsquantum wegzudrücken und dasselbe über einen zwischen den Walzen B und B1 angeordneten Abstreifer wieder
der Walze B zuzuführen. Der Farbbehälter ist zu diesem Zwecke getheilt, so dafs nur der
unter B befindliche Theil des Behälters Farbe aufzunehmen hat, der andere Theil hingegen
leer steht, wodurch auch an Farbe gespart wird.
Der Druckcylinder M (in der Zeichnung, Fig. 2, abgehoben), welcher einen elastischen
Ueberzug von derselben oder etwas geringeren Breite als z. B. das zu behandelnde Papier hat,
kann je nach Bedarf vermöge des Schlitzes N in den Druckhebeln OO beliebig vor- oder
rückwärts gelagert werden, um das Papier P mehr oder weniger mit den Walzen B und B1
in Berührung zu bringen. Zu dem letzteren Zwecke dient auch die zwischen den Walzen B
und B1 liegende, senkrecht verstellbare kleine Walze (X
Die Druckhebel O O sind mit Gewicht P1
belastet und der Druck kann mittelst der Stellschrauben Q Q. beliebig regulirt werden.
Das Papier P wird nun über die Leit- und Spannwalze S und die Auftragwalze B zwischen
den Walzen B1 und M durchgeführt bezw.
von letzteren zwei Walzen durchgezogen, und zwar indem der Auftragwalze B eine mehr
oder weniger reibende Bewegung ertheilt wird.
Claims (1)
- Patent-Ansprüch:Eine Maschine zum Auftragen von Flüssigkeiten auf Papier und andere Stoffe, bei welcher eine gleichmä'fsige Vertheilung der aufzutragenden Mittel beliebiger Consistenz dadurch erstrebt wird, dafs die Auftragvorrichtung aus einer das Mittel dem Stoff zuführenden Walze (B), welche durch eine axiale hin- und hergehende Verschiebung zugleich ein Aufreiben des Mittels auf den Stoff bewirkt, und einer das Mittel hiernach vertheilenden und abglättenden Walze (B1) zusammengesetzt ist.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE75690C true DE75690C (de) |
Family
ID=348629
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT75690D Expired - Lifetime DE75690C (de) | Maschine zum Auftragen von Flüssigkeiten auf Papier und andere Stoffe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE75690C (de) |
-
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- DE DENDAT75690D patent/DE75690C/de not_active Expired - Lifetime
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