DE563247C - Vorrichtung zum Umlegen eines Sicherungsstreifens um gefaltete Verschlusskapseln auf Flaschen - Google Patents

Vorrichtung zum Umlegen eines Sicherungsstreifens um gefaltete Verschlusskapseln auf Flaschen

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DE563247C
DE563247C DEM114455D DEM0114455D DE563247C DE 563247 C DE563247 C DE 563247C DE M114455 D DEM114455 D DE M114455D DE M0114455 D DEM0114455 D DE M0114455D DE 563247 C DE563247 C DE 563247C
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DE
Germany
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bottle
strip
chuck
friction
slide
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Expired
Application number
DEM114455D
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Grundmann
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Madaus Holding GmbH
Original Assignee
Dr Madaus GmbH and Co
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65CLABELLING OR TAGGING MACHINES, APPARATUS, OR PROCESSES
    • B65C3/00Labelling other than flat surfaces
    • B65C3/06Affixing labels to short rigid containers
    • B65C3/20Affixing labels to short rigid containers to bottle closures
    • B65C3/24Affixing labels indicating original state of bottle snap or screw closure

Landscapes

  • Labeling Devices (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Umlegen eines Sicherungsstreifens um gefaltete Verschlußkapseln auf Flaschen Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Umlegen eines Sicherungsstreifens um gefaltete Verschlußkapseln auf Flaschen.
  • Bisher wurden derartige Arbeiten von Hand ausgeführt, indem ein Band über den Kork bis unterhalb des Flaschenkopfes geführt und dann ein das Band sichernder Streifen um den Hals geklebt wurde, oder indem eine gefaltet über den Kork auf die Flasche gesetzte Verschlußkapsel am Hals der Flasche unterhalb des Kopfes durch einen Faden befestigt wurde.
  • Die neue Vorrichtung soll die Handarbeit ersetzen und nach dem Aufsetzen der gefalteten Kapsel den die Kapsel sichernden Streifen um den Flaschenhals kleben. Gemäß der Erfindung dient ein selbsttätig schließendes, auf einem in einer Grundplatte hin und her bewegbaren Schlitten drehbar gelagertes Spannfutter zum Festspannen der um den Flaschenkopf gelegten, gefalteten Verschlußkapsel während des Umlegens des Sicherungsstreifens. Das Umlegen des Streifens wird in an sich bekannter Weise durch Einrollen der Flasche bewirkt. Zur Sicherung der Kapsel auf dem Flaschenkopf während des Arbeitsvorganges ist ein an sich bekannter Andrücker im Spannfutter federnd gelagert. Weitere Merkmale der Erfindung sind an Hand des Ausführungsbeispiels beschrieben. Der Sicherungsstreifen kann zugleich mit einem Werbeaufdruck versehen sein. Derart gesicherte Flaschen können nicht geöffnet werden, ohne Merkmale zu hinterlassen.
  • Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigen Abb. i eine Längsansicht, Abb. a einen Querschnitt nach der Linie A-B der Abb. i und die Abb.3 bis 6 Ansichten und Schnitte von Einzelheiten.
  • In einer Grundplatte z ist ein Schlitten i hin und her bewegbar. Der Schlitten trägt in Kugellagern drehbar ein Spannfutter 3 zum Festspannen des Flaschenkopfes, auf den eine gefaltete Verschlußkapsel aufgesetzt ist. Das Spannfutter 3 hat acht in schwalbenschwanzförmigen Nuten geführte Backen q. und schließt sich selbsttätig mittels einer Feder 5. Die Feder 5 ist mit einem Ende an einem im Spannfutterkörper 3 ortsfesten Stift 6 und mit ihrem anderen Ende an einem Stift 7 befestigt, der fest in einer Spannscheibe 8 angeordnet ist. Die Spannscheibe 8 hat acht schräge Schlitze, in die die acht Stifte 9 eingreifen, welche mit den acht Backen q. fest verbunden sind. Durch Drehen der Spannscheibe 8 im einen oder anderen Drehsinn werden die Backen 4 nach dem Mittel des Futters 3 hin oder entgegengesetzt bewegt. Beim Schließen des Spannfutters wird die Flasche mitsamt der aufgesetzten, gefalteten Verschlußkapsel hinter dem Flaschenkopf festgespannt.
  • Als Auflage und zugleich Führung beim Einführen der Flaschen in das Futter .3 ist am Schieber i freitragend ein Gegenlager io angeordnet. Zur Sicherung der Kapsel auf dem Flaschenkopf während des Arbeitsvorganges ist ein Andrücker im Spannfutter federnd gelagert, der den Flaschenkopf leicht gegen die Backen 4 drückt- Mittels einer gerändelten Scheibe 12 kann das Futter 3 von Hand gedreht werden. Ein bolzenförmiger Ansatz des Futters 3 trägt erfindungsgemäß eine fest angeordnete Reibrolle 13, die abwechselnd beim Hinundrückgang des Schlittens i mit an der Grundplatte 2 gelagerten Reibleisten 14 bzw. 15 in Eingriff steht zwecks Drehung des Spannfutters mitsamt der Flasche in stets gleichem Drehsinn während gewisser Wegteile des Schlittens beim Einrollen der Flasche in den Sicherungsstreifen bzw. beim Andrücken des Streifens an die Flasche. Am Schlitten i sind erfindungsgemäß ortsfest Gleitleisten 16 und 17 angeordnet, die die schwenkbaren, durch Federdruck aus dem Bereich der Reibrolle 13 gehaltenen Reibleisten 14 bzw. .15 jeweils in Iiraftschluß mit der Reibrolle bringen, wobei die Gleitleiste 16 auf einer an der Reibleiste 14 ortsfesten Schiene ai bzw. die Gleitleiste 17 auf einer an der Reibleiste 15 ortsfesten Schiene 22 gleitet.
  • Mittels eines Handhebels 18 und einer Zugstange ig, die durch einen Bolzen 2o mit dem Schlitten i drehbar verbunden ist, kann dieser mit dem Futter 3 hin und her bewegt werden. Die Sicherungsstreifen werden von einer Bandrolle23 abgenommen. Damit das Spannfutter 3 sich stets im gleichen Drehsinn dreht, kommt beim Bewegen des Schlittens 1 nach der Bandrolle 23 hin nur die Reibleiste 15 und während der Rückbewegung nur die auf der Gegenseite angeordnete Reibleiste 14 zum Eingriff mit der Reibrolle 13. Die Reibleiste 15 ist derart angeordnet, daß eine Drehung des Futters 3 erst beginnt, wenn das Gegenlager io gegen einen Anschlag'24 stößt, der an einer Schere 25 fest angeordnet ist. Die Schere ist an einem Lagerbock 26 angeordnet, der seinerseits auf einem Rundstab 27 und einer Leiste 28 gleitbar angeordnet ist. Die Teile 27 und 28 sind in einem Bäckchen a5 befestigt. Das Gegenlager io schiebt nach Anlage am Anschlag 24 die Schere 25 in geöffnetem Zustand vor sich her, und zwar so weit, bis die Flasche eine volle Umdrehung gemacht hat. Bei dieser Umdrehung wird der Flaschenkopf mit der aufgesetzten Verschlußkapsel in den Sicherungsstreifen eingerollt, der aus Papier, Leinen oder anderem Stoff bestehend, beleimt auf einer Auflage 31 ausgebreitet lag bis zu der Stelle, an der das Gegenlager in der Flasche auf den Anschlag 24 der Schere z5 auftrifft. Eine Feder 30 zieht den Lagerbock 26 mit der Schere 25 beim Rücklauf des Schlittens i wieder bis zum Ausgangspunkt.
  • Erfindungsgemäß wird der um die Flasche gewickelte Sicherungsstreifen erst dann von dem Band mittels der Schere 25 abgetrennt, wenn die für die nächste Flasche benötigte Streifenlänge beim Rückfördern der Flasche auf der Auflage 31 aufliegt. Beim Zurückbewegen des Schlittens i tritt die Reibleiste 15 außer Tätigkeit, damit kein Rückdrehen des Futters 3 und damit der Flasche stattfinden kann. Der Sicherungsstreifen wird zunächst noch nicht abgegeschnitten, wird vielmehr von der Flasche mitgezogen, und erst an der Stelle, an welcher sich der Lagerbock 26 der Schere gegen das Böckchen 2g legt, wird die Schere betätigt, um den um die Flasche geklebten Streifen abzutrennen. Das nunmehrige Ende des von der Rolle 23 abgezogenen Bandes, in der Abb. i strichpunktiert gezeichnet, bleibt ausgebreitet und beleimt auf der Auflage 3i, welche erfindungsgemäß gegen die Flasche hin durch eine Schraube 52 einstellbar ist, liegen. Beim weiteren Zurückbevaegen des Schlittens i tritt die Reibleiste 14 in Tätigkeit, wodurch das Spannfutter mit der Flasche wieder in Drehung versetzt wird. Dabei wird das bislang noch auf der Auflage 31 schleifende Streifenende an die Flasche angestrichen.
  • Erfindungsgemäß trifft kurz vor dem Ende des Rückweges des Schlittens z ein in einem Bäckchen 33 verschiebbar gelagerter Bolzen 32, welcher durch eine Feder jeweils aus dem Bäckchen gedrängt wird, auf einen der am Umfang der Spannscheibe 8 angeordneten Zähne. Beim weiteren Rückgang des Schlittens i mit dem Futter 3, welches durch Eingriff einer auf der Grundplatte z ortsfesten Reibleiste 15 mit der Reibrolle 13 nunmehr entgegengesetzt gedreht wird, wird der Bolzen 32, der die Spannscheibe 8 am Mitdrehen hindert, entgegen der Federwirkung zurückgedrückt. Infolge der Drehbewegung des Spannfutters 3 gegen die Spannscheibe 8 wird ersteres geöffnet. Die mit dem Sicherungsstreifen versehene Flasche kann herausgenommen und eine neue eingelegt werden. Das Spannfutter 3 schließt sich selbsttätig durch Wirkung der Feder 5.
  • Die Griffschenkel der Schere 25 gleiten, von Federn 41 kraftschlüssig gehalten, mittels Rollen 340' und 341 an eine Leiste 35, die am Gegenlager io befestigt ist und in einem Bäckchen 36 gleiten kann, solange das Gegenlager io bewegt wird und die Schere stillsteht. Bei der Bewegung des Gegenlagers zur Bandrolle 23 hin bewegt sich die Rolle 34" über eine unter Wirkung einer Zugfeder 40 stehende, winkelförmige Schwenkbrücke 37 bis zur Stellung 38, die sie erreicht, wenn das Gegenlager io auf den Anschlag 24 der Schere trifft. Wenn beim Rücklauf des Gegenlagers io der Scherenbock 26 vom Böckchen 29 angehalten wird und die Leiste 35 weiter vom Gegenlager mitgenommen wird, fällt die Scherenrolle 34n in die Aussparung 39 der Leiste 35 ein, denn die Brücke 37 wurde durch die Feder 40 wieder zurückgezogen. Nunmehr ziehen die Federn 41 die Scherenschenkel zusammen; der um den Flaschenhals geklebte Sicherungsstreifen .wird abgetrennt. Bei weiterem Zurückgehen der Leiste 35 arbeitet sich die Rolle 34n unter der Brücke 37 hindurch und gelangt wieder auf die Kante der Leiste 35.
  • Das Band, in der Abb. i strichpunktiert gezeichnet, wird von der Bandrolle 23 über Rollen 42, 43, 45 geführt. Mit der Rolle 45 kraftschlüssig ist eine Gummiwalze 44 angeordnet. Die Bandrolle 23 ist drehbar und mittels einer Schraube 53 seitlich verschiebbar an einem Böckchen 46 gelagert.
  • An die Gummirolle 44 wird Leim durch eine Leimwalze 47 abgegeben, die Rolle 44 trägt den Leim auf das Band auf. Die Leimmenge wird durch einen mittels einer Stellschraube 49 bewegbaren Schaber 48 geregelt. Das Band kann auch vorher mit Leim versehen sein und in der Vorrichtung mit Wasser befeuchtet werden. Würde das Band bei der Rückbewegung des Schlittens i lediglich von der Flasche durch die Beleimvorrichtung vorgezogen, dann könnte leicht ein Reißen eintreten. Die Leimwalze 47 wird daher bei der Bewegung des Schlittens angetrieben und bewirkt mittels der kraftschlüssig an der Führungsrolle 45 anliegenden Gummiwalze 44 zugleich die Bandförderung.
  • Erfindungsgemäß kann die infolge Anordnung eines Sperrades 54 und einer Sperrklinke 55, jeweils nur in einer Richtung schrittweise drehbar, zugleich die Bandförderung bewirkende Leimwalze 47 mittels einer bekannten, durch Anschläge in beiden Drehrichtungen auslösbare Reibkupplung jeweils nur der für eine Flasche benötigten Streifenlänge entsprechende Bewegungsschritte ausführen.
  • Eine Zahnstange 5o bewegt vor- und rückwärts während des Arbeitsganges eine am Umfang gezahnte Reibscheibe 57, die mittels einer Lederscheibe 56 in Reibwirkung mit einer Reibscheibe 59 steht. Letztere trifft in beiden Drehrichtungen mit Nasen auf einen ortsfesten Anschlag 58, hierdurch jeweils die Reibkupplung auslösend. An der Reibscheibe 59 ist schwenkbar die Sperrklinke 55 angeordnet, die in das Sperrad 54 eingreift, das auf der Welle der Leimwalze 47 fest angeordnet ist. Das Sperrrad und die Leimwalze können nur in Richtung der Bandförderung Bewegungsschritte ausführen, die der jeweils für eine Flasche benötigten Streifenlänge entsprechen. Zu Beginn der Arbeit wird das Band von Hand durch die Beleirnvorrichtung vorgezogen und auf genaue Länge geschnitten auf die Auflage 31 gelegt. Der- Arbeitsgang ist dann folgender: Eine Flasche mit aufgelegter, gefalteter Verschlußkapsel wird in das Spannfutter 3 eingelegt und so lange gehalten, bis beim Bewegen des Schlittens i das Futter selbsttätig die Flasche einspannt. Sodann wird der Schlitten einmal hin und her bewegt. Danach kann die mit einem Sicherungsstreifen versehene Flasche herausgenommen werden.

Claims (7)

  1. PATE\TAXSPRCHE: i. Vorrichtung zum Umlegen eines Sicherungsstreifens um gefaltete Verschlußkapseln auf Flaschen, gekennzeichnet durch ein selbsttätig schließendes, auf einem in einer Grundplatte (2) hin und her bewegbaren Schlitten (i) drehbar gelagertes Spannfutter (3) zum Festspannen der auf den Flaschenkopf aufgesetzten, gefalteten Verschlußkapsel während des Umlegens des Sicherungsstreifens durch an sich bekanntes Einrollen der Flasche. mit einem irn Spannfutter federnd gelagerten, an sich bekannten Andrücker (ii) für die Kapsel.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine an dem Spannfutter (3) fest angeordnete Reibrolle (i3), die abwechselnd beim Hinundrückgang des Schlittens (i) mit an der Grundplatte (2) gelagerten Reibleisten (i4 bz«>. 15) im Eingriff steht zwecks Drehung des Spannfutters in stets gleichem Drehsinn während gewisser Wegteile des Schlittens beim Einrollen der Flasche in den Sicherungsstreifen bzw. beim Andrücken des Streifens an die Flasche.
  3. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen i und 2, gekennzeichnet durch am Schlitten (i) ortsfest angeordnete Gleitleisten (i6 bzw. i7), die die schwenkbaren, durch Federdruck aus dem Bereich der Reibrolle (i3) gehaltenen Reibleisten (i4 bzw. 15) zu gegebenen Zeiten in Kraftschluß mit der Reibrolle bringen.
  4. 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der um die Flasche gewickelte Sicherungsstreifen erst dann von dem Band mittels einer Schere (25) abgetrennt. wird, wenn die für die nächste Flasche beötigte Streifenlänge beim Rückfördern der Flasche auf der Auflage (3i) aufliegt.
  5. 5. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine der Lagerung des Sicherungsbandes während des Einrollens der Flasche dienende Auflage (3i) gegen die Flasche hin einstellbar ist.
  6. 6. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Spannfutter (3) am Ende des Arbeitsganges selbsttätig geöffnet wird durch Eingriff eines Bolzens (32) in eine am Umfang gezahnte Spannscheibe (8) des Spannfutters und der Reibrolle (13) in eine an der Grundplatte (2) ortsfeste Reibleiste (15a).
  7. 7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine infolge Anordnung eines Sperrades (54) und einer Sperrklinke (55) jeweils nur in einer Richtung schrittweise drehbare, zugleitt"
    die Bandförderung bewirkende Leimwalze (47) mittels einer bekannten, durch Anschläge (58) in beiden Drehrichtungen auslösbaren Reibkupplung jeweils nur der für eine Flasche benötigten Streifenlänge entsprechende Bewegungsschritte ausführen kann.
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