DE562486C - Verfahren zur Herstellung plastischer Massen - Google Patents
Verfahren zur Herstellung plastischer MassenInfo
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- DE562486C DE562486C DEF67883D DEF0067883D DE562486C DE 562486 C DE562486 C DE 562486C DE F67883 D DEF67883 D DE F67883D DE F0067883 D DEF0067883 D DE F0067883D DE 562486 C DE562486 C DE 562486C
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
- C10C—WORKING-UP PITCH, ASPHALT, BITUMEN, TAR; PYROLIGNEOUS ACID
- C10C3/00—Working-up pitch, asphalt, bitumen
- C10C3/005—Working-up pitch, asphalt, bitumen by mixing several fractions (also coaltar fractions with petroleum fractions)
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Description
- Verfahren zur Herstellung plastischer Massen In dem Hauptpatent ist ein Verfahren zur Herstellung plastischer Massen usw. aus Rohteer und ähnlichen Körpern unter Benutzung von sogenanntem Kontaktschwefel dargestellt.
- Bei der praktischen Ausführung des Verfahrens im Großbetrieb und bei seiner wissenschaftlichen Durchführung ergaben sich neue Gesichtspunkte und Verbesserungen, die im folgenden dargelegt sind.
- Die plastischen Massen sind um so wertvoller, je geringer ihr Gehalt an freiem Kohlenstoff ist. Besonders bei der Herstellung von plastischen Massen mit einem Erweichungspunkt von etwa 35° und darüber, die außer anderem wertvoll sind für die Herstellung von Platten mit hoher Festigkeit und für die Herstellung von Stampfasphalt, störte der verhältnismäßig hohe Kohlenstoffgehalt.
- Man hat schon die Vulkanisation von Bitumen mit Schwefel versucht; der Erfolg war aber negativ, da man zwar den Erweichungspunkt erhöhen konnte, die Duktilität aber dann stark herunterging, während das in Chloroform Unlösliche anstieg, d. h. das Material wird spröde, und die Elastizität geht praktisch ganz verloren.
- Auch war bisher zur Herstellung von plastischen Massen mit höherem Erweichungspunkt unverhältnismäßig mehr Schwefel nötig, der, besonders durch die Entwicklung großer und ungleichmäßig anfallender Schwefelwasserstoffmengen, den Prozeß unwirtschaftlich machte. Durch Verwendung von Kontaktschwefel, aus Gasreinigungsmasse hergestellt, und gegebenenfalls weiterem Zusatz von Kontaktkörpern und Durchführung der Reaktion unter Druck können mit einem Minimum von Schwefel und in einem Minimum von Zeit plastische Massen wirtschaftlich erzeugt werden, die einen sehr geringen Gehalt an freiem Kohlenstoff aufweisen.
- Im Hauptpatent sind die Kontaktkörper, je nach dem Verwendungszwecke der plastischen Massen, näher erläutert; es sind Körper der anorganischen Reihe.
- Es stellte sich weiterhin heraus, daß äuch dieser Prozeß noch wirtschaftlicher gestaltet und plastische Massen von noch besseren Eigenschaften für die verschiedensten Verwendungszwecke erzeugt werden können, wenn man eine Mischung von bestimmten Mengen Bitumen und Asphalten mit bestimmten Mengen Teer oder ähnlichen Körpern nach oben beschriebenem Verfahren vulkanisierte. Die Eigenschaften und die Qualität dieser vulkanisierten Mischungen sind ganz wesentlich wertvoller als die vulkanisierten Produkte aus Bitumen und Asphalten allein oder aus Teer oder aus ähnlichen Körpern allein. Systematische Untersuchungen ergaben für bestimmte Verwendungszwecke besondere Mischungsverhältnisse, besondere Drücke und Temperaturen und besondere Kontaktkörper. Eine Mischung von etwa 15 bis 25 % Bitumen und Asphalten mit etwa 75 his 85 % Teer und ähnlichen Körpern stellte für die meisten vulkanisierten Produkte das günstigste Verhältnis dar.
- Man kann die so gewonnenen Stoffe mit jedem gewünschten Erweichungspunkt bei großer Duktilität und geringem Gehalt an in Chloroform Unlöslichem herstellen. Die Eigenschaften und die Qualität dieser vulkanisierten Mischungen sind ganz wesentlich wertvoller als die üblichen vulkanisierten Produkte aus Bitumen und Asphalt allein.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung plastischer Massen, insbesondere für Teermakadam, Lackanstriche o. dgl., nach Patent 552 732, dadurch gekennzeichnet, daß an Stelle von Steinkohlenteer o. dgl. Gemische von Steinkohlenteer o. dgl. mit Naturasphalt oder Petrolbitumen verwendet werden.
- 2. Verfahren nach Anspruch f, dadurch gekennzeichnet, daß Mischungen von 15 bis 25 Gewichtsprozent Petrolbitumen oder Naturasphalt und 75 bis 85 Gewichtsprozent Steinkohlenteer o. dgl. verwendet werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF67883D DE562486C (de) | 1928-04-19 | 1929-02-24 | Verfahren zur Herstellung plastischer Massen |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF65890D DE552732C (de) | 1928-04-19 | 1928-04-19 | Verfahren zur Herstellung plastischer Massen aus Teerprodukten |
| DEF67883D DE562486C (de) | 1928-04-19 | 1929-02-24 | Verfahren zur Herstellung plastischer Massen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE562486C true DE562486C (de) | 1932-10-26 |
Family
ID=33311498
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEF67883D Expired DE562486C (de) | 1928-04-19 | 1929-02-24 | Verfahren zur Herstellung plastischer Massen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE562486C (de) |
-
1929
- 1929-02-24 DE DEF67883D patent/DE562486C/de not_active Expired
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