DE561908C - Selbsttaetige Steuerungsvorrichtung fuer Wechselstromfahrzeuge - Google Patents

Selbsttaetige Steuerungsvorrichtung fuer Wechselstromfahrzeuge

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DE561908C
DE561908C DES95172D DES0095172D DE561908C DE 561908 C DE561908 C DE 561908C DE S95172 D DES95172 D DE S95172D DE S0095172 D DES0095172 D DE S0095172D DE 561908 C DE561908 C DE 561908C
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DE
Germany
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motor
switch
control
direct current
vehicles
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Expired
Application number
DES95172D
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English (en)
Inventor
Peter Weber
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Publication date
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Application granted granted Critical
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60LPROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
    • B60L9/00Electric propulsion with power supply external to the vehicle
    • B60L9/16Electric propulsion with power supply external to the vehicle using AC induction motors
    • B60L9/24Electric propulsion with power supply external to the vehicle using AC induction motors fed from AC supply lines
    • B60L9/26Electric propulsion with power supply external to the vehicle using AC induction motors fed from AC supply lines single-phase motors
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60LPROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
    • B60L2200/00Type of vehicles
    • B60L2200/26Rail vehicles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Sustainable Development (AREA)
  • Sustainable Energy (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Electric Propulsion And Braking For Vehicles (AREA)

Description

  • Selbsttätige Steuerungsvorrichtung für Wechselstromfahrzeuge Es ist allgemein bekannt, die Steuerungseinrichtungen von elektrisch angetriebenen Wechselstromfahrzeugen mit Wechselstrom zu betreiben.
  • Andererseits sind auch bereits Wechselstromfahrzeuge bekannt geworden, bei denen sämtliche Steuerapparate durch Gleichstrom gespeist werden, der einer auf dem Fahrzeuge untergebrachten Sammlerbatterie entnommen wird. Bei bekannten Anlaßeinrichtungen mit motorischem Antrieb eines das Anlassen und Regeln der Fahrzeugmotoren bewirkenden Schaltwerks wird auch der Antriebsmotor für das Schaltwerk wie die übrigen Schaltapparate durch Gleichstrom gespeist.
  • An-sich hat jedes der beiden Systeme, die Schaltapparate durch Wechselstrom oder durch Gleichstrom zu betreiben, seine Vor-und Nachteile.
  • Gemäß der Erfindung werden bei einer selbsttätigen Steuerungseinrichtung für Wechselstromfahrzeuge, deren Motoren über besondere Fahrmotorschalter (Trennschalter oder Fahrtwenderschalter) sowie motorisch betätigte Regelschalter an Anzapfungen eines Stufentransformators angeschlossen sind, die zum Einschalten der Fahrmotoren dienenden Schaltvorrichtungen der Fahrtwenderschalter oder Trennschalter durch Wechselstrom, der Antriebsmotor für den Regelschalter dagegen durch Gleichstrom gespeist. Falls die Regelschaltapparate mittelbar motorisch betätigt werden, beispielsweise wenn sie als elektromagnetische oder elektropneumatische Schütze ausgebildet sind, die durch eine motorisch angetriebene Steuerwalze die Schaltimpulse erhalten, werden auch die Erregerspulen der erwähnten Schütze mit Wechselstrom gespeist, während der Antriebsmotor der sie steuernden Schaltwalze mit Gleichstrom betrieben ist.
  • Als Stromquelle für die mit Gleichstrom betriebenen Schaltapparate ist auf dem Fahrzeug in an sich bekannter Weise eine Sammlerbatterie vorgesehen.
  • In der Figur ist schematisch eine gemäß der Erfindung ausgebildete Schaltwerksteuerung dargestellt. Einzelheiten der Steuerung sind zur Vereinfachung in der Figur nicht enthalten. Mit t ist ein Stufentransformator bezeichnet, an dessen Anzapfungen der Fahrmotor f über einen Trennschalter m, einen Spannungsteiler s sowie Regelschalter r angeschlossen ist, die durch einen Antriebsmotor a betätigt werden. Der Trennschalter m ist als Wechselstromschütz ausgebildet. Die Energie zum Erregen des diesen Schalter betätigenden Elektromagneten wird dem Fahrdraht entnommen. Die Regelschalter sind als Nockenschütze ausgebildet und werden mittels einer Nockenwalze durch den Antriebsmotor a, der an eine nicht dargestellte Sammlerbatterie angeschlossen ist, betätigt. Die zum Steuern des Schaltwerkantriebsniotors dienenden Relais werden bei dieser Anordnung ebenfalls mit Gleichstrom betrieben, so daß sie von der Netzspannung unabhängig sind.
  • Durch die Anordnung nach der Erfindung werden gegenüber den bekannt gewordenen Steuereinrichtungen für Wechselstromfahrzeuge bedeutende Vorteile erzielt, die bisher noch nirgends erkannt sind. Infolge der verwendeten vorteilhäften Kombination von Gleich- und Wechselstromsteuerapparaten wird erreicht, daß die verwendete Sammlerbatterie sehr klein gehalten werden kann. Hierdurch wird aber das Gewicht der Lokomotive nicht unwesentlich herabgesetzt. Der durch die Erfindung erzielte Fortschritt sei an Hand einer viermotorigen Wechselstnomlokomotive kurz erläutert. Bei einer derartigen Lokomotive sind insgesamt 16 Fahrtwenderschütze erforderlich, von denen acht während der Fahrt der Lokomotive dauernd eingeschaltet sind. Derartige Fahrtwenderschütze benötigen etwa 5o Watt Erregerleistung, so daß der Gesamterregerbedarf der Lokomotive 0,4 kW beträgt. Die stündlich während der Fahrt benötigte Erregerenergie beträgt mithin o,4 kWh. Demgegenüber tritt die von dem Schaltwerkantriebsmotor benötigte Energie in den Hintergrund, da der Schaltwerkantriebsmotor, der etwa eine Leistung von 0,3 kW besitzt, nur etwa. 5 bis 10 °1o der Fahrzeit eingeschaltet ist. Stündlich wird dieser Motor der Batterie also nur etwa o,oi5 bis 0,03 kWh Energie der Sammlerbatterie entnehmen.
  • Außerdem besteht ein Vorteil der heschriebenen Anordnung darin, daß besondere Spannungsauslöser für die Fahrmotorschalter nicht benötigt werden, weil beim Ausbleiben der Fahrdrahtspannung die Fahrmotorschalter, ,die nach dem Einschalten über einen Ifaltestromkreis erregt werden, selbsttätig ausgeschaltet werden. Werden dagegen die Fahrmotorschalter durch Gleichstrom von der Sammlerbatterie erregt, so ist es erforderlich, noch besondere Auslöser vorzusehen, die beim .Ausbleiben der Fahrdrahtspannung die Fahrmotorschalter ausschalten, Die Anwendung einer Sammlerbatterie zur Speisung des Antriebsmotors für das Schaltwerk gestattet wegen der Unabhängigkeit der mit Gleichstrom gespeisten Schaltapparate von dem Wechselstromnetz die Erfüllung besonderer Betriebsbedingungen. Das Schaltwerk kann ohne Schwierigkeiten so ausgebildet werden, daß der Antrieb beispielsweise zu Prüfzwecken noch betätigt werden kann, wenn das Fahrzeug nicht an eine Fahrleitung angeschlossen ist. Infolge geeigneter Ausbildung der Steuerung läßt es sich auch ohne Schwierigkeiten erzielen, daß das Schaltwerk selbsttätig beim Ausbleiben der Wechselstrotnfahrdrahtspannung in die Nullstellung zurückläuft.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Selbsttätige Steuerungseinrichtung für Wechselstromfahrzeuge, deren Motoren über besondere Fahrmotorschalter (Trennschalter oder Fahrtwenderschalter) sowie motorisch angetriebene Regelschalter an Anzapfungen eines sie speisenden Stufentransformators angeschlossen werden, dadurch gekennzeichnet, daß zur Betätigung der Fahrmotorschalter Wechselstrom und zur Speisung des Antriebsinotors für den Regelschalter Gleichstrom verwendet ist.
  2. 2. Steuerung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als Gleichstromquelle eine Gleichstromsammlerbatterie vorgesehen ist.
  3. 3. Steuerung nach Anspruch i mit indirekt motorisch angetriebenen Stufenschützen, die auf elektromagnetischem Ader elektropneumatischem Wege durch eine motorisch angetriebene Meisterwalze gesteuert werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Erregerwicklungen der Schütze mit Wechselstrom gespeist sind.
  4. 4. Steuerung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Steuerung des Schaltwerks dienende Relais als Gleichstromrelais ausgebildet und so geschaltet' sind, daß sie unabhängig von den Wechselstrornschaltapparaten betätigt werden können.
DES95172D 1929-11-26 1929-11-26 Selbsttaetige Steuerungsvorrichtung fuer Wechselstromfahrzeuge Expired DE561908C (de)

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