DE739801C - Elektrische Achsdruckausgleichschaltung fuer Wechselstromtriebfahrzeuge - Google Patents

Elektrische Achsdruckausgleichschaltung fuer Wechselstromtriebfahrzeuge

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Publication number
DE739801C
DE739801C DES147531D DES0147531D DE739801C DE 739801 C DE739801 C DE 739801C DE S147531 D DES147531 D DE S147531D DE S0147531 D DES0147531 D DE S0147531D DE 739801 C DE739801 C DE 739801C
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DE
Germany
Prior art keywords
motors
voltage
taps
transformer
circuit according
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Expired
Application number
DES147531D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Theodor Kopczynski
Dr-Ing Paul Mueller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE739801C publication Critical patent/DE739801C/de
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60LPROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
    • B60L3/00Electric devices on electrically-propelled vehicles for safety purposes; Monitoring operating variables, e.g. speed, deceleration or energy consumption
    • B60L3/10Indicating wheel slip ; Correction of wheel slip

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Sustainable Development (AREA)
  • Sustainable Energy (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Electric Propulsion And Braking For Vehicles (AREA)

Description

  • Elektrische Achsdruckausgleichschaltung für Wechselstromtriebfahrzeuge Bei elektrisch angetriebenen Fahrzeugen, insbesondere Drehgestellfahrzeugen, tritt eine zusätzliche Belastung einzelner Achsen und eine Entlastung anderer Achsen auf. Die Achsdruckänderung hat zur Folge, daß das 1,Zeibungsgewicht des Fahrzeugs dann nur sehr schlecht ausgenutzt werden kann, wenn die elektrischen Antriebsmotoren mit gleichbleibender Belastung und gleichem Drehmoment betrieben werden. Es ist bekannt, diesen Nachteil dadurch zu vermeiden, daß auf elektrischem Wege die Motoren so beeinfiußt werden, daß die den entlasteten Achsen zugeordneten Motoren ein kleineres Drehmoment, die den zusätzlich belasteten Achsen zugeordneten. Motoren ein gröberes Drehmomententwickeln. Man kann die Drehmomentänderung durch Feldschwächung bewirken und macht hiervon bei Gleichstromfahrzeugen gelegefltlich Gebrauch. Bei Wechselstromfahrzeugen ist vorgeschlagen, in einfacherer Weise das Drehmoment der entlasteten bzw. zusätzlich belasteten Motoren durch Änderung der zugeführten Speisespannung zu beeinträchtigen.. Zu diesem Zweck sind Hilfstransformatoren vorgesehen, die eine Zusatz- bzw. Absatzspannung erzeugen.
  • Gegenstand der Erfindung ist eine wesentlich vereinfachte, elektrisch wirkende Achsdruck.ausgleichvorrichtung für Wechselstromfahrzeuge, deren Motoren über ein einziges Regelschaltwerk von einem Stufentransformator mit veränderlicher Spannung gespeist werden. Erfindungsgemäß werden bei dieses Vorrichtung besondere Zusatztransformatoren zur Erzeugung der verschiedenen, den Motoren zugeführten Spannungen dadurch vermieden, daß -die Motoren in solcher Weise an verschiedene Anzapfungen eines vorhandenen Transformators angeschlossen sind, daß sie eine größere oder kleinere Spannung erhalten, je nachdem ob sie einer entlasteten oder zusätzlich belasteten Achse zugeordnet sind.
  • In einfachster. Weise kann die Erfindung dadurch vent4rklicht werden, daß die mit ihrer einen Klemme über das. Stufenschalt-,verk bzw. den Regelkontakt an den Transformator angeschlossenen Motoren mit der anderen Klemme an verschiedene feste Anzapfungen des Transformators angeschlossen sind. Diese beiden Anzapfungen sind dabei so gegeneinander an der Transformatorwicklung versetzt, daß die zwischen ihnen bestehende Spannung der Differenzspannung entspricht, um welche die Speisespannung der 'beiden Motorengruppen mit Rücksicht auf die angestrebten verschiedenen Drehmomente voneinander verschieden ist. Die erfindungsgemäß vorgesehene Schaltung ermöglicht @es, je nach Bedarf die Motoren der zusätzlich belasteten und der entlasteten Achse mit verschiedenen Mo,-menten zu betreiben.
  • Vorteilhafterweise wird der für die Fahrtrichtungsumkehr erforderliche Umschalter derart angeordnet, daß jeweils bei der Umsteuerung des Fahrzeugs die den Motoren zugeführte Spannung wieder so geändert wird, daß den entlasteten Motoren eine .kleinere Spannung, den zusätzlich belasteten Motoren die größere Spannung zugeführt wird.
  • Sind bei mehrmotorigen Fahrzeugen mehrere in Reihe geschaltete Motoren vorhanden, denen zur Sicherung gegen das Schleudern ein Spannungsteilertransformator parallel geschaltet ist, so kann gemäß der weiteren Ausgestaltung der Erfindung der vorhandene Spannungsteilertransformator zur Erzielung des Achsausgleichs herangezogen werden, indem die für den Motoranschluß vorgesehenen Anzapfpunkte verschoben werden.
  • Auch in diesem Fall ergibt sich, daß den Motoren eine verschiedene Betriebsspannung zugeführt wird, ohne daß an der Arbeitsweise des Schaltwerkes das geringste geändert wird.
  • Im folgenden soll die Erfindung näher an Hand einiger Ausführungsbeispiele erläutert werden.
  • In Fig. i der Zeichnung ist im Prinzip eine erfindungsgemäß ausgebildete Schaltung mit nur zwei Motoren wiedergegeben. In dem Schaltbild bedeuten i und 2 zwei Einphasenwechselstromreihenschlußmotoren. Die Motoren werden von dem Stufentransformator q. gespeist. Mit Hilfe eines Regelkontaktes 5 bzw. eines entsprechenden Schaltwerkes wird den Motoren i und 2 je nach der gewünschten Geschwindigkeit und Zugkraft eine veränderliche Spannung zugeführt. Der der entlasteten Achse zugeordnete Motor i ist mit seiner dem Regelkontakt 5 abgewandten Klemme mit der Anzapfung 6 und der der zusätzlich belasteten Achse zugeordnete Motor 2 mit der Anzapfung 7 der Transformatorwicklung q verbunden. Infolge dieser Schaltung wird dem Motor i eine niedrigere Spannung zugeführt als dem Motor 2. Die Verschiedenheit der den Motoren zugeführten Spannungen ist derart gewählt, daß die Motoren einentsprechend dem Achsdruck verringertes bzw. vergrößertes Drehmoment entwickeln.
  • Die Anordnung nach der Erfindung zeichnet sich durch den großen Vorteil aus. daß, abgesehen von einer zusätzlichen Anzapfung. überhaupt keimerlei besondere Maßnahmen oder Mittel erforderlich sind, um entsprechend den Belastungen der Achsen die Drehmomente zu verändern. -Fig. 2 läßt schematisch für einen Motor die Schaltung der Feldwicklung erkennen. In diesem Schaltbild bedeutet ioa die Feldwicklung des Motors io. Für die Umkehr der Drehrichtung des Motors sind die Fahrtwendeschalter 11, 12, 13 und 14 vorgesehen. Bei. der einen Fahrtrichtung sind die Schalter i i und 12 geschlossen. In diesem Falle ist der Motor, da die Achse zusätzlich belastet ist, über den Schalter 12 mit der an einer höheren Spannung liegenden Anzapfung 7 verbunden. Wird auf die andere Fahrtrichtung umgeschaltet, so werden die Schalter 13 und 1.1 geschlossen. In diesem Falbe ist der Motor über den Schalter 14 mit der an einer niedrigeren Spannung liegenden Anzapfung 6 verbunden. da die dem Motor zugeordnete Achse wegen der Drehrchtungsumkehr entlastet ist.
  • Bei der Schaltung gemäß Fig.2 sind je Motor insgesamt vier Wendeschalter erforderlich.
  • Fig.3 zeigt das Schaltbild für den Fall. daß für die Umsteuerung zweipolige Umschalter Anwendung finden. 21, 22, 23 und 24 sind in dem genannten Schaltbild die Umschalter. Mit ausgezogenen Linien sind die Schalterstellungen bei der einen Bewegungsrichtung und mit gestrichelten Linien bei der anderen Bewegungsrichtung dargestellt. Auch in diesem Falle dienen die Umschalter unmittelbar dazu, je nach der Fahrtrichtung den einen oder anderen Motor an eine höhere bzw. niedere Spannung anzuschließen.
  • Fig. q. zeigt schließlich noch ein anderes Ausführungsbeispiel. Hierbei sind in Reihe geschaltete Motoren vorhanden, zu denen ein Spannungsteilertransformator 35 parallel geschaltet ist. Eine derartige Schaltung pflegt man bei Reihenschaltung der Motoren zu treffen, um eine gleichmäßige Verteilung der Spannungen auf die Motoranker sicherzustellen und die Gefahr des Schleuderns herabzusetzen. Im Schaltbild der Fig. q. bedeutet 3o den Fahrzeugtransformator (Stufentransformator), 31 bis 34 sind vier Fahrmotoren, von .denen j e zwei in Reihe geschaltet sind. Insgesamt sind zwei parallel arbeitende Motorgruppen vorhanden. Um eine bestimmte Spannungsverteilung ,auf die in Reihe geschalteten Motorenanker sicherzustellen, ist der SpannungsteilertransformatOr 35 vorhanden. Erfindungsgemäß wird nun nicht, wie bei den bekannten Anordnungen, die- Mittelanzapfung des Spannungsteilertransformators mit der Mittelanzapfung zwischen den Fahrzeugmotoren verbunden, vielmehr werden an dem Spannungsteilertransformator zwei gegenüber der Mitte verschobene Anzapfungen 36 und 37 vorgesehen. Die Mittelanzapfungen zwischen den Motoren 31, 32 bzw. 33, 34 werden nun abwechselnd derart mit den Anzapfungen 36 und 37 des Spannungsteilertransformatörs verbunden, daß der Motor der jeweils entlasteten Achse an einer kleineren Spannung, der Motor der zusätzlich belasteten. Achse an einer größeren Spannung liegt. Bei Umkehr der Drehrichtung werden die Anschlüsse vertauscht. Mit ausgezogenen Linien ist die Schaltung bei der einen Bewegungsrichtung, mit gestrichelten Linien bei der anderen Bewegungsrichtung angedeutet. Vorteilhafterweise können die miteinander in Reibe geschalteten Motoren den gleichen Drehgestellen eines Drehgestedlfahrzeugs zugeordnet sein.
  • Die Schaltung gemäß Fig.4 zeichnet sich dadurch aus, daß der vorhandene S.pannungsteilertransformator als ein an sich vorhandenes Element für die Erzeugung der verschiedenen, den Motoren zugeführten. Spannungen benutzt wird und daß infolgedessen besondere Zusatztransformatoren nicht erforderlich sind.
  • Gemäß der weiteren Ausgestaltung der Erfindung kann die bei der Schaltung gemäß Fig. i vorgesehene, an einer niederen Spannung liegende Anzapfung 6 bei der Bremsung mit Fremderregung der Motoren benutzt werden, um mit Hilfe des Fahrschaltwerkes ohne Vermehrung der Anzapfungen den fremderregten Feldwicklungen der Motoren eine kleinere Erregerspannung zuzuführen. Hierdurch kann bei der Bremsung die Erregung der Motoren auf der ersten Regelstufe herabgesetzt werden.
  • Fig. 5 zeigt schematisch die Bremsschaltung für ein zweimotoriges Fahrzeug. 1 und 2 sind wieder die Motoren, ia und 2a sind Feldwicklungen. Die Motorenanker sind auf Widerstände 8 und 9 geschaltet.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Elektrische Achsdruckausgleichschaltung für Wechselstromfahrzeuge, deren Motoren über eineinziges Regelschaltwerk von einem gespeist werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Motoren in solcher Weise an verschiedene Anzapfungen eines vorhandenen Transformators angeschlossen sind, daß sie eine größere oder kleinere Spannung erhalten, je nachdem ob sieeiner entlasteten oder zusätzlich belasteten Achse zugeordnet sind.
  2. 2. Schaltung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die mit ihrer einen Klemme über ein Stufenschaltwerk bzw. einen verschiebbaren Regelkontakt an dein Transformator angeschlossenen Motoren mit der anderen Klemme an verschiedene feste Anzapfungen des Transformators angeschlossen sind, denen verschieden große Spannungen entsprechen.
  3. 3. Schaltung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß durch die für die Fahrtrichtungsumkehr vorgesehenen Umschalter der dem Schaltwerk bzw. Regelkontakt abgewendete Motoranschluß abwechselnd derart mit den erwähnten Anzapfungen verbunden wird, daß den entlasteten Motoren eine kleinere Spannung, den zusätzlich belasteten Motoren die größere Spannung zugeführt wird.
  4. 4. Schaltung nach Anspruch i oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß bei mehrmotorigen. Fahrzeugen mit in Reihe geschalteten Motoren die für die Sicherung der Spannungsverteilung vorgesehenen, den Motorenankern parallel geschalteten Spannungsteilertransformatoren zur Erzielung des Achsausgleichs herangezogen werden, indem die für den Motoranschluß vorhandenen Anzapfpunkte verschoben sind.
  5. 5. Schaltung nach Anspruch i oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß an die zwischen dem Ende der Transformatorwicklung und den Stufenanzapfu@ngen vorhandene weitere Anzapfung beim Bremsbetrieb, insbesondere Widerstands-bremsbetrieb, die Feldwicklungen angeschlossen sind, denen über die Stufenkontakte des Fahrschaltwerkes eine veränderliche Spannung zugeführt wird.
DES147531D 1941-11-02 1941-11-02 Elektrische Achsdruckausgleichschaltung fuer Wechselstromtriebfahrzeuge Expired DE739801C (de)

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DE (1) DE739801C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1047242B (de) * 1955-10-03 1958-12-24 Deutsche Bundesbahn Zusatztransformator zur Anpassung der Motordrehmomente an die Achsdruckaenderungen von Wechselstrom-Triebfahrzeugen mit Laufwerken in Bruecken- oder Brueckengelenkanordnung
DE1091665B (de) * 1954-07-10 1960-10-27 Siemens Ag Niederspannungswicklung fuer Transformatoren mit Hochspannungssteuerung, insbesondere fuer elektrische Triebfahrzeuge
DE1202817B (de) * 1961-10-06 1965-10-14 Licentia Gmbh Einrichtung zum Ausgleich der Achsdruckaenderungen bei elektrisch angetriebenen Triebfahrzeugen

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DE1047242B (de) * 1955-10-03 1958-12-24 Deutsche Bundesbahn Zusatztransformator zur Anpassung der Motordrehmomente an die Achsdruckaenderungen von Wechselstrom-Triebfahrzeugen mit Laufwerken in Bruecken- oder Brueckengelenkanordnung
DE1202817B (de) * 1961-10-06 1965-10-14 Licentia Gmbh Einrichtung zum Ausgleich der Achsdruckaenderungen bei elektrisch angetriebenen Triebfahrzeugen

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