DE56127C - Vorrichtung zur Herstellung fertiger Hufeisen - Google Patents
Vorrichtung zur Herstellung fertiger HufeisenInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21K—MAKING FORGED OR PRESSED METAL PRODUCTS, e.g. HORSE-SHOES, RIVETS, BOLTS OR WHEELS
- B21K15/00—Making blacksmiths' goods
- B21K15/02—Making blacksmiths' goods horseshoes; appurtenances therefor
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Forging (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Das Fertigprofiliren des Hufeisenstabes in den Nach- (Flachkant-) Walzen geschieht in der
Weise, dafs die letzteren sich in gleicher Richtung drehen wie die Vor- (Hochkant-) Walzen,
sich demnach in der Richtung der zwei Pfeile (Fig. 1) nach' dem Walzer hin auf dem auszuwalzenden
Hufstab abwickeln.
Der Walzer führt den auf Hochkant vorgewalzten Hufstab in die Flachwalze ebenso ein,
wie dies zuvor in den Vor- (Hochkant-) Walzen geschah (um die Achse jedoch um 900 gedreht).
Der verstellbare Mafshalter (Fig. 2) dient für den in der Pfeilrichtung von vorn eingesteckten
Hufstab als Gegenlage und wird so eingestellt, dafs die segmentartigen Walzenmantelfiächen
bei α α vor dem Aufzugvorsprung angreifen. Um die in die Innenseite des gebogenen Hufeisens
fallende Abdachung zu bilden, sind in der Nachwalze (Fig. 1) zwei Walzprorile, ein
rechtes (c) und ein linkes (dj, erforderlich, von denen c den einen, d den anderen Schenkel
des Stabes vom Aufzugvorsprung aus dem Ende zu auswalzt.
Das Weiterbilden des Aufzuges am gebogenen Hufeisen geschieht mit Umgehung des Luftcompressions-
oder Dampfhammers mit veränderlicher Fallkraft (Fig. 7 der Patentschrift No. 51852 unter dem Dampfhammer oder
dem Fallwerk bezw. der Presse) zugleich mit dem Einpressen der Falzrinnen- und Stempelvertiefungen
für die Hufnägelköpfe nach Fig. 3 derart, dafs der einseitig abgeschrägte und abgerundete
Stempel e den Aufzugvorsprung f, Fig. 4, durchsetzt, d. h. durch Herunterpressen
umformt, wie Fig. 5 darstellt.
Gleichzeitig mit diesem Vorgang und in derselben Vorrichtung (Fig. 2) werden auch die
Stollenlöcher durch zwei Stollenlochstempel gg\ welche in die Matrizenlöcher h h1 treffen, in
die beiden Stdllenlochschenkel des Hufeisens eingeschlagen.
Die im Moment des Aushubes und aus dem rothwarm gelochten Hufeisen erfolgende stofsweise
Wasserzuführung an die Stempel g g1
behufs ihrer sofortigen Abkühlung und Härtung ist dieselbe, welche im Haupt-Patent für die
Stollen- und Nagellöcherlochung vorgesehen worden ist.
Das Umwandeln des Aufzuges aus der halbfertigen Form (Fig. 7) in die fertige Form
(Fig. 8) geschieht in der mechanischen Fufstrittzange (Fig. 6), welche eine Nachbildung der
mechanischen Zange des Haupt - Patentes ist (vergl. Fig. 5 daselbst).
Das am Aufzugvorsprung nahezu weifsglühende Hufeisen wird in die mechanische
Zange geklemmt, und unter dem wippenden Druck des Gewichtes i wird der Aufzug mit
einfacher Handhämmerung in der Matrizenform heruntergeschmiedet, wie Fig. 8 zeigt.
Claims (1)
- Patεnt-Anspruch:Eine zur Ausführung des unter No. 51852 geschützten Verfahrens zur Herstellung fertiger Hufeisen dienende Einrichtung, bei welcher:
a) an Stelle des durch Patent-Anspruch 2ä) des Haupt-Patentes gekennzeichneten Nachwalzenpaares ein Walzenpaar (Fig. 1) tritt, von welchem jede Walze entweder nur aus einem Stücke, oder aus mehreren Stücken zum Auswechseln mehrerer Kaliber- und Profilformen besteht und statt nur eines Kalibers für den ganzen Hufeisenstab jetzt deren zwei (ein linkes und ein rechtes), für jede Hälfte des Hufeisenstabes also ein besonderes Kaliber besitzt; diese Nachwalzen drehen sich in gleicher Richtung mit den Vorwalzen, also in der Richtung zu dem Arbeiter, und sind mit einem Mafshalter (Fig. 2) in Verbindung gebracht;b) das Vorschmieden des Aufzugvorsprunges am gebogenen Hufeisen statt durch den im Patent-Anspruch 2 d) des Haupt-Patentes gekennzeichneten Luftcompressionshammer Unter einem Dampfhammer bezw. "Faltwerk oder einer Presse (Fig. 3) und damit gleichzeitig auch das Einschlagen der Stollenlöcher in die Stollenschenkel mittelst Stempel (g) geschieht;c) das Fertigmachen des Hufeisenaufzuges nicht mittelst Walzen nach den Ansprüchen ie) und 2h) des Haupt-Patentes-, sondern mittelst einer Fufstrittzange (Fig. 6) und durch Handschmiederei aus der halbfertigen Form (Fig. 7) auf die fertige Form (Fig. 8) erfolgt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE56127C true DE56127C (de) |
Family
ID=330608
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT56127D Expired - Lifetime DE56127C (de) | Vorrichtung zur Herstellung fertiger Hufeisen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE56127C (de) |
-
0
- DE DENDAT56127D patent/DE56127C/de not_active Expired - Lifetime
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