DE56064C - Vorrichtung zum selbstthätigen Aus- und Einschalten elektrischer Treppenbeleuchtungen - Google Patents

Vorrichtung zum selbstthätigen Aus- und Einschalten elektrischer Treppenbeleuchtungen

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DE56064C
DE56064C DENDAT56064D DE56064DA DE56064C DE 56064 C DE56064 C DE 56064C DE NDAT56064 D DENDAT56064 D DE NDAT56064D DE 56064D A DE56064D A DE 56064DA DE 56064 C DE56064 C DE 56064C
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Germany
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DENDAT56064D
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Chemnitzer Haustelegraphen-, Telephon- und Blitzableiter-Bauanstalt A. A. THRANITZ in Chemnitz.
Publication of DE56064C publication Critical patent/DE56064C/de
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04FTIME-INTERVAL MEASURING
    • G04F3/00Apparatus which can be set and started to measure-off predetermined or adjustably-fixed time intervals with driving mechanisms, e.g. dosimeters with clockwork
    • G04F3/02Apparatus which can be set and started to measure-off predetermined or adjustably-fixed time intervals with driving mechanisms, e.g. dosimeters with clockwork with mechanical driving mechanisms
    • G04F3/027Apparatus which can be set and started to measure-off predetermined or adjustably-fixed time intervals with driving mechanisms, e.g. dosimeters with clockwork with mechanical driving mechanisms using electrical contacts, e.g. for actuating electro-acoustic device

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Circuit Arrangement For Electric Light Sources In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei elektrischen Treppenbeleuchtungen, bei denen die Lampen von Stockwerk zu Stockwerk nach und nach ein- und ausgeschaltet werden, damit man mit einer geringen Elektricitä'tsmenge die ganze Treppe beleuchten kann, haben sämmtlich den Mangel, dafs, wer in das Haus eintritt, während ein vorher Eingetretener sich noch auf der Treppe befindet, ohne Treppenbeleuchtung hinaufgehen oder so lange warten mufs, bis die letzte Lampe erloschen ist.
Zweck vorliegender Neuerung ist es, diesem Mangel zu begegnen.
Fig. ι zeigt die Vorderansicht,
Fig. 2 den Grundrifs und
Fig. 3 die Seitenansicht der Vorrichtung.
Fig. 4 zeigt das zuerst in Thätigkeit gelangende Laufwerk, bei welchem die Stromschlufsscheibe s abgenommen ist.
Der Zweck soll dadurch erreicht werden, dafs zum Ein- und Ausschalten der Lampen zwei oder mehrere Stromschlufsvorrichtungen angewendet werden, die durch Stromleitung derart mit einander verbunden sind, dafs beim Oeffnen der Hausthür oder durch Drücken auf einen Taster das zweite Stromschliefserwerk nur in Thätigkeit kommt, wenn das erste bereits arbeitet, dafs aber, sobald das erste Werk sich in Ruhe befindet, der Stromlauf nach dem zweiten unterbrochen ist, da sonst beim Oeffnen der Thür beide zugleich in Betrieb kommen würden.
Zwei oder mehrere Laufwerke α ax, durch Feder oder Gewichte betrieben, versetzen die Wellen b b* und die mit ihnen verbundenen Arme c cx in Umdrehung, welche die Stromschlufsröllchen r rx über die auf den aus Hartgummi oder einer anderen Isolirmasse bestehenden Scheibe s sx aufgeschraubten Metallplatten P1 p2 ps P^ p5 führen, von denen die gleich liegen den unter sich und mit den entsprechenden Lampen I1 /2 Z3 . . . durch Leitungsdrähte verbunden sind.
Die Laufwerke sind durch die in die Schei
ben eingreifenden Klinken und durch
die an den aufgebogenen Rändern der Windfangfiügel w wx anliegenden Bügel Ar1 Ar1 x an der Thätigkeit verhindert.
Wenn jedoch die Thür Th geöffnet und wieder geschlossen wird, kommen die beiden Federn V1 V2 des Thürstromschliefsers in Berührung und der Strom der Batterie B j umkreist auf dem Wege 1, 2, 7 den Elektromagneten Ot, wodurch der Anker η angezogen wird und mit Hülfe des an ihm angebrachten Hakens W1 die Klinke k und auch den Bügel U1 aushebt, so dafs das Laufwerk α in Gang kommt und nach und nach die Lampen I1 l2ls ... ein- und ausschaltet.
Hierbei geht der von der Batterie B2 erregte Strom durch den Draht 3 in das Gestell des Laufwerkes λχ, von hier durch den Draht 4 in das Gestell des Laufwerkes a, durch die Welle b, den Arm c und das Röllchen r in eine der Platten P1 ρ2ρΆ ... und von da aus durch eine der Lampen Z1 I2 I3 ... in die Batterie B2 zurück.

Claims (1)

  1. Damit aber bei Berührung der Federn V1 V2 der Strom nicht auch auf dem Wege 5, 6 den Magneten mx des anderen Laufwerkes erregen kann, ist der Draht 6 nach der vom Werk a im Ruhestand isolirten Klinke k geführt.
    Behufs Isolirung ist die Klinke und die Feder J1 auf'der Isolirplatte i2 befestigt, der mit dem Windflügel yv in Berührung kommende Theil des Hakens k1 mit Isolirmasse Z4 umkleidet und der Elektromagnet m ebenfalls auf einer Isolirplatte J5 befestigt.
    Die Scheibe S1 ist an der Stelle, wo die Klinke k einlegt und wo dieselbe die erste Zeit auf s schleift, auf eine solche Länge mit Isolirmasse J1 belegt, dafs ein durch 6 kommender elektrischer Strom den Weg so lange verschlossen findet, bis ein genügend grofser Bruchtheil der Brennzeit der unteren Lampe Z1 verflossen ist, da es überflüssig wäre, vor dieser Zeit das zweite Laufwerk ay in Thätigkeit zu bringen.
    Wenn nach Verlauf dieser Zeit die Thür Th wieder geöffnet und geschlossen wird und die Federn V1 V2 in Berührung kommen, kann der von der Batterie B1 erregte, durch die Drähte 5, 6 nach der Klinke k geleitete Strom durch die Scheibe S1 und die Welle b in das Gehäuse des Laufwerkes α und von hier durch den Draht 7 und den Thürstromschliefser v, V2 in die Batterie B1 zurückgelangen. Der Magnet mx wird erregt und das Laufwerk Ci1 kommt in Thätigkeit, so dafs das Röllchen rx die Lampen I1I2I3 ... nach einander ein- und ausschaltet.
    Bei grofser Frequenz eines Hauses kann man in gleicher Weise noch mehrere Laufwerke anordnen, wenn man die Stromleitung von jedem folgenden derart durch die vorhergehenden Laufwerke führt, dafs der betreffende Elektromagnet nur dann erregt werden kann, wenn sämmtliche vorhergehenden Laufwerke in Thätigkeit sind, was leicht zu ermöglichen ist, wenn man die Leitung genau so durch alle Laufwerke hindurchführt, wie dies bei der Leitung des Magneten mx beschrieben ist.
    Patenτ-Anspruch:
    Eine selbstthätige elektrische Treppenbeleuchtung, bei welcher zwei oder mehrere durch Laufwerke betriebene Schaltwerke, deren jedes die einzelnen Lampen nach einander einschaltet, derart mit dem die Laufwerke auslösenden Thürcontact bezw. Tasten V1 V2 verbunden sind, dafs die Stromleitung für das Auslösen des zweiten bezw. des folgenden Uhrwerks durch sämmtliche vorhergehende Schaltwerke geführt, hier aber für gewöhnlich in jedem Werke an einem Punkte, im vorliegenden Falle zwischen Scheibe S1 und Sperrklinke k, unterbrochen ist, dafs diese Unterbrechungen aber aufgehoben werden, wenn sämmtliche vorangehende Schaltwerke in Thätigkeit treten, so dafs bei nochmaligem Schlufs des Thürcontactes oder des TaStCrSV1 V2 auch das Uhrwerk des zweiten bezw. des nachfolgenden Schaltwerkes ausgelöst wird, zu dem Zwecke, die Treppenbeleuchtung beim Eintritt einer weiteren Person auch dann von neuem in Gang zu setzen, wenn die Thätigkeit des durch den vorher stattgefundenen Eintritt einer Person in Betrieb· gesetzten Schaltwerkes noch nicht beendet ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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